Board und Bindung

  • Für welchen Einsatz Bereich denn den Rückenpanzer?

    Für absolut jeden natürlich?!


    Die meisten Skifahrer haben den totalen Tunnelblick und fahren völlig nicht an ihr Fahrkönnen angepasst. Die meisten Skiunfälle passieren wegen Zusammenstössen auf der Piste.

    Der Rückenpanzer schützt mich zumindest ein wenig vor den Pennern auf ihren Pommes!

    With great powder comes great responsibility

  • Irgendwie springt der Funke bei den Burton Sachen bei mir nicht so über, aber vielleicht muss ich Sie mir einfach mal live angucken, online ist das immer schwierig.

    Bald gibts ja in den Läden die neuen Sachen und ein bisschen Zeit hab ich ja auch noch.

    Aber ich glaub das Zwiebel-System ist wahrscheinlich das angenehmere, weil besser regulierbar und beweglicher.


    Die Entscheidung bei den Boots ist ja gefallen und am Wochenende gehts dann in die Halle zum Kennenlernen :)

    Ich bin auch ehr ein Freund des Zwiebelsystems. Über Burton hat mal jemand zu mir gesagt, es sei der Mercedes. Das hat sich bei mir irgendwie festgesetzt. Dumm ist nur, dass ich nicht auf Mercedes stehe. :) Jetzt hat Burton bei mir sein Image weg.


    Ich habe noch eine alte Snowboard Bib aus den 90ern. Etwas ähnliches hätte ich gerne nachgekauft. Die neuen Klamotten von Snowboardmarken fand ich meist zu fancy und zu wenig technisch. Ich habe mir dann Haglöfs, Arcteryx, Norrona für Freerider angesehen. Das Zeug war mir aber doch etwas teuer. Ich bin dann irgendwann bei Scott gelandet. Ich fand das Preis-Leistungs-Verhältnis bei denen ganz gut.

  • Ich habe nicht so viel an aufn Berg. Termounterwäsche drüber mein soft Rückenprotektor und dann kommt schon meine Jacke. Das reicht mir und schwitze immer sehr schnell und viel. Jacken sind von Marssnow und Hosen hab ich verschiedene Protest/O'niel.

  • Gestern war ich mit einem Freund wieder in Bispingen in der Halle und konnte die Step on Bindungen mit den Photon Boots testen.

    Fazit: Geiler Scheiß! :love:


    Die Boots in Größe 10 passen perfekt. Nach den ersten 2,5 Stunden Druck an den Seiten verspürt, dann haben mit Mittagspause gemacht und danach war auch das weg. Ich bin froh, dass ich nicht die 9,5 genommen hab, denn im aktiven Betrieb hab ich deutlich gemerkt, dass die Boots enger wurden, weil die Füße eben ein bisschen anschwellen und die 10er perfekt sitzen.


    Die Bindungen fühlen sich zusammen mit den härten Boots richtig schön direkt an. Gefühlt wird jede Aktion direkt an das Board übertragen.

    Jetzt bin ich doch sehr froh über das Frontier, dass ja nicht gleich jeden Fehler /Verkanter direkt bestraft.

    Das Step on System ist für die Halle echt perfekt, schnell rein, schnell raus. Jetzt muss man eben nur auf die Freunde warten, dafür muss mann aber nicht alle 3 Minuten die Ratschen zumachen und kann ein bisschen entspannen.

    Ab und an hab ich das Klicken bemerkt, was mich bis jetzt aber tatsächlich überhaupt nicht gestört hat.


    Vielen Dank an alle, die ihre Meinung mit mir geteilt haben :thumbup:

  • Protest kommt aus Holland. Ich vermute, die haben mit Wassersport angefangen und dann das Sortiment auf Wintersport ausgedehnt.


    Es gibt auch bei Protest Jacken (in der PVRE Serie) mit 20.000 er Wassersäule. Die sind sogar recht schön und auch preisgünstig. (Ich kann das verstehen, wenn man nicht so viel Geld für Klamotten ausgeben mag, ich leiste mir ja selbst auch keine Snowboardjacke für den Preis eines Maßanzugs.)


    Die Protest Timo Jacke, die ich gefunden habe, ist aber gefüttert. Ganz so zwiebelmäßig ist man mit dieser Jacke also nicht unterwegs. Ich trage lieber eine Kombi aus wärmender Isolationsschicht und einem zusätzlichen separaten, dünnen Shelllayer. Deshalb habe ich mir etwas bei Scott besorgt. Die Preisrange geht hier grob gesagt von 250-550 Euro für solche Jacken. Das ist hochpreisiger als Protest, aber noch nicht so durchgedreht, wie bei andere Marken. Ich habe eine Jacke in der Mittelklasse, wobei man dann ja noch den insulator braucht, denn warm ist diese Jacke ja nicht. Kost dann zusätzlich…


    … und sieht im Ergebnis zudem eher nach Freeride Skifahrer aus, nicht nach Park-Ratte im Baggy-Look. 🙂 Muss man auch mögen.

    Einmal editiert, zuletzt von SixtyNiner ()

  • könnt ihr was zu der Qualität von Protest sagen?

    Hatte früher mal ne Hose von denen, hat mich nicht überzeugt...Ist immer durchgenässt.. aber das war schon wirklich lange her..

    Ich persönlich kaufe keine günstigen Klamotten mehr fürs Boarden.. gibt nichts schlimmeres als auf dem Berg doch mal durchgenässt zu sein...


    Bzw.. ich würde es so sagen. vor allem für Anfänger, kauft euch eine richtig gute Hose, das ist viel Wert.. Wenn man viel sitzt zwischendurch, da weichen viele Hosen durch oder werden kalt.. Jacke ist garnicht so wild.. sollte nicht zu dick sein und mal nen Schneefall abhaben können. Hose, Handschuhe und ein angenehmer Helm.. Wenn von den dreien was nicht passt, unangenehm sitzt oder durchnässt, das verdirbt den Spaß.

  • Hatte früher mal ne Hose von denen, hat mich nicht überzeugt...Ist immer durchgenässt.. aber das war schon wirklich lange her..

    Ich persönlich kaufe keine günstigen Klamotten mehr fürs Boarden.. gibt nichts schlimmeres als auf dem Berg doch mal durchgenässt zu sein...


    Bzw.. ich würde es so sagen. vor allem für Anfänger, kauft euch eine richtig gute Hose, das ist viel Wert.. Wenn man viel sitzt zwischendurch, da weichen viele Hosen durch oder werden kalt.. Jacke ist garnicht so wild.. sollte nicht zu dick sein und mal nen Schneefall abhaben können. Hose, Handschuhe und ein angenehmer Helm.. Wenn von den dreien was nicht passt, unangenehm sitzt oder durchnässt, das verdirbt den Spaß.

    Meine Erfahrung war da ähnlich.

    Jacke spielt 99% der Zeit überhaupt keine Rolle. Wenn man nicht fährt, wenns Katzen hagelt, brauchts auch keine Monsterwassersäule, Gore-Tex, bliblubla...

    Die Jacke soll den Wind abhalten, mehr brauchts da eigentlich nicht. Lüftungsschlitze sind top für warme Tage, wie auch ein Schneefang für Powdern. Mehr brauchts nicht. (kommt von dem der ne Norröna Falketind mitnimmt auf Wanderungen und Trekking und ne AK Gore-Tex zum Boarden hat... lol)


    Bei der Hose hingegen sollte man nicht sparen! (meine Quiksilver Bib war drecksbillig, aber die trage ich auch nur wenns arschkalt ist und viel Pulver hat, da wird dann auch nix nass)

    With great powder comes great responsibility

  • Ja, bei der Jacke gehts wohl auch in erster Linie um die Optik, wobei ich grundsätzlich gern was dünnes nehmen würden, dass man auch mal klein gepackt als Regen/-Windjacke bei anderen Aktivitäten nehmen kann.


    Bei Scott hab ich zwei gefunden, die mir auf den ersten Blick gefallen. Zum einen die SCOTT EXPLORAIR DRX 3L und die SCOTT ULTIMATE DRX, wobei die zweite leicht gefüttert ist. Die erste sieht wahrscheinlich wieder nach Freeride Skifahrer aus, wobei mich das nicht wirklich stören würde.


    Aktuell hab ich nen Softshell Hoddie von Dope, für die Halle ist das Ding super, aber ich glaube draußen mit Wind und etwas kälteren Temperaturen könnte es da schon eng werden, auch mit Isolationsschichten.

    Außerdem Fehlen mir ein paar Taschen und auch weitere Ärmel, die man über die Handschuhe ziehen kann wären nicht verkehrt.

  • Ich glaube, das ist in etwa mein Modell. Ich trage dazu meist Merinozeugs und eine Bib. Oft reicht es schon, wenn man da die dünne Jacke drüberzieht. Je nach Wetterlage braucht man aber noch eine Steppweste oder dünne Steppjacke unter der Außenschicht. Was ich gerade nicht brauche, bleibt zu Hause oder wandert in den Rucksack. Nur eines darf man nicht zu glauben: Eine Jacke allein reicht nicht! Man braucht zwingend noch die Watteschicht, die man bei Bedarf unterzieht, denn die unisolierten Jacken wärmen fast gar nicht.


    Viele Kunden verstehen dieses Konzept nicht und nörgeln dann, dass die Jacke nicht warm genug ist.


    https://www.scott-sports.com/d…s-apparel-mens-insulators

  • Die SCOTT EXPLORAIR DRX 3L ist ungefähr dein Modell?


    Mir ist durchaus bewusst, dass man mehrere Lagen braucht und wenn es kalt ist noch eine Watte- oder Daunenschicht braucht.

    Ich bin auch bereit ein bisschen was zu investieren und dann was vernünftiges zu haben, dass man länger nutzten kann.


    Eine relativ Dicke Jacke von Arcteryx habe ich, allerdings fand ich die fürs Boarden eher nicht so geeignet, weil sie relativ voluminös und steif ist.

  • Watte/Dauenschicht braucht es nicht, Windabweisende Jacke , nicht gefüttert, plus Zwiebelsystem darunter reicht. Bin schon 2 Winter so unterwegs. Die Jacke muss nicht mal gut sein, nur windabweisend, und am Hals eng genug.


    Die Daunenjacke bzw gefütterte Jacke hat entscheidende Nachteile,.man schwitzt die halbe Saison darunter, ohne Abhilfe dagegen, ausserdem teurer. Luftwiderstand ist auch verheerend. Beim Zwiebelsystem kannst den Hoody oder den Pulli einfach im Rucksack verstauen und fährst nur mit Tshirt unter Jacke weiter, wenn dir zu heiss wird, oder verstaust die dünne Jacke im Rucksack und fährst mit Hoody.

  • Ich meinte eher eine dünne Daunen- oder Watteschicht als Zwischenlayer, wenn ein Hoddie oder Pulli zu wenig ist.

    Also Unterwäsche/T-Shirt, Zwischenschicht je nach Witterung (keine wenn warm, Fleece/Hoddie/Pulli wenn kühl, und Daunen oder wattierte Jacke wenn richtig kalt), und dann eben eine vernünftige dünne Jacke ohne Isolierung.

  • Ich meinte eher eine dünne Daunen- oder Watteschicht als Zwischenlayer, wenn ein Hoddie oder Pulli zu wenig ist.

    Also Unterwäsche/T-Shirt, Zwischenschicht je nach Witterung (keine wenn warm, Fleece/Hoddie/Pulli wenn kühl, und Daunen oder wattierte Jacke wenn richtig kalt), und dann eben eine vernünftige dünne Jacke ohne Isolierung.

    genau diese Watte/Daunen Zwischenschicht braucht man beim Snowboarden nicht☝️, wenn ein Pulli zu wenig ist kommt die einlagige Windjacke drüber, notfalls unter den Pulli Langarmshirt plus Tshirt.

    Es ist das Zwiebelsystem wie auch von Pillowhead und anderen beschrieben, das meiner Meinung nach beim Snowboarden besser ist.. und man kann alles was man nicht braucht, ausziehen und im Rucksack verstauen. Eine gefütterte Jacke verstaust schon nicht mehr so einfach im Rucksack. Mein Profilbild hier ist auch mit gefütterter Jacke, aber ich vermisse das Ding kein bisschen, sowas taugt nur für Höhenbergsteiger die in der zugigen Eiswand fast statisch rumhängen.

  • Das kommt dann wahrscheinlich auf das eigene Kälteempfinden an.

    Ich war Sonntag in der Halle und hatte ne langarm Funktionsshirt, einen Fleece-Pulli und den Softshell Hoodie an und mir war teilweise echt kalt, kann aber auch an einer nahenden Erkältung gegen haben...


    Als Zwischenschicht meine ich ne wirklich dünne Jacke, wie die z. B. https://www.scott-sports.com/d…ody?article=2777576641010

    Die kann man auch echt klein machen und in den Rucksack packen.

  • Das kommt dann wahrscheinlich auf das eigene Kälteempfinden an.

    Ich war Sonntag in der Halle und hatte ne langarm Funktionsshirt, einen Fleece-Pulli und den Softshell Hoodie an und mir war teilweise echt kalt, kann aber auch an einer nahenden Erkältung gegen haben...


    Als Zwischenschicht meine ich ne wirklich dünne Jacke, wie die z. B. https://www.scott-sports.com/d…ody?article=2777576641010

    Die kann man auch echt klein machen und in den Rucksack packen.

    Nahezu permanenter Bewegungszustand ist da der Unterschied. Wer immer in Bewegung ist der braucht keine Daunen. Wer 20min still steht oder sitzt, oder im Zelt übernachtet der braucht Daunen, plus besondere Thermoisolation. Sobald du in der Halle länger pausierst musst raus aus der Halle. In der Kältekammer rumstehen ist nicht gut. Ich bin am Berg nahezu immer in Bewegung.

  • Klar, dass stimmt schon. Wobei jeder ja auch Kälte unterschiedlich empfindet.

    Wenn es die Bedingungen zulassen, plane ich übrigens vom 22.10. bis 25.10. nach Tux zu fahren.

    Wenn du auch da bist, kannst du die Step on gern testen.

  • Klar, dass stimmt schon. Wobei jeder ja auch Kälte unterschiedlich empfindet.

    Wenn es die Bedingungen zulassen, plane ich übrigens vom 22.10. bis 25.10. nach Tux zu fahren.

    Wenn du auch da bist, kannst du die Step on gern testen.

    Sölden hat im September Online Tagespreis 26€.

    Versuchung wäre gross..

    Und dann ab 1. Oktober mit Snowcard verstärkt Tux.


    Wäre.Sölden auch was für.dich?