Beiträge von SixtyNiner

    Danke, für mich ist das Splitboarding Terra incognita. Das Traversieren stelle ich mir auch eher schwierig vor. Wie macht man das mit zwei Snowboardhäften, die eine gerade Innenkante und eine Außenkante mit Sidecut haben? Wie zieht man die Dinger dann an? Gerade Kante innen, oder gerade Kante außen?


    Sorry, das war OT

    Der Flex eines Snowboardboots bezieht sich auf die Art, wie sich der Stiefelschaft verhält, wenn man mit dem Schienbein vor und zurück wandert. Knautscht der Boot dabei leicht zusammen, oder steht man in dem Boot wie in Beton?


    Hier gibt es eine Grafik, die das veranschaulicht:


    https://www.tactics.com/info/snowboard-boot-types


    Weichere Boots kommen dir entgegen, wenn du ein Skate- oder Wakeboardfeeling möchtest und du im Park Sachen machst, die viel Ballance und schnelle Ausgleichsbewegungen aus dem Sprunggelenk erfordern.

    Möchtest du dagegen eine direkte und maximale Kraftübertragung vom Unterschenkel auf das Board, nimmst du Hardboots, die wie Skischuhe komplett aus Plastik sind. Ich nehme an, das möchtest du nicht, Sewendt.


    Zwischen diesen Extremen gibt es allein bei den Softboots eine Fülle von Abstufungen. Die meisten Hersteller sortieren ihre Boots auf einer Skala von 1-10 ein.


    Dein neues Board harmoniert gut mit der Nitro Team Pro. Also warum nicht...


    Der Hinweis auf die eher weicheren Boots und deine Wakeboarderei, lassen mich ahnen, dass du eventuell eher der Typ für eine softere Bindung bist.

    Wenn das Trüe Camber Board jedoch nach Präzision verlangt, kann das u. U. intensive Bein-Arbeit bedeuten.

    Zu diesem Schuh finde ich noch eine Beschreibung. Zum Flex steht dort:


    Park Focused, Fun, Loose & EasyDesigned with a mild jib-friendly flex that is forgiving for dialing in tricks but not too mushy - they are still responsive and supportive enough for high-speed precision turning.


    Aufgrund der Produkt-Beschreibung der Boots und weil du angibst, im Sommer auf dem Wakeboard zu stehen, glaube ich, dass du gewöhnt und trainiert bist, weichere Boots zu fahren und dabei sehr viel mit dem Fußgelenk zu arbeiten.


    Mit anderen Worten, was dem Schuh fehlt, kann und muss der Fahrer ggf. ausgleichen.

    Welche Flow Boots hast Du?


    Ich bin das Nitro Team (Camber) jahrelang mit viel zu weichen Boots gefahren. ...die Schuhe waren ja auch noch gut. :rolleyes:
    Heute weiß ich, dass mich das viel zu viel ener gie gekostet hat. Außerdem bin ich immer mit angezogener Handbremse gefahren, weil meine Muskulatur zu schwach ist, die Stauchungen bei plötzlichen Bodenwellen zu kompensieren.

    Erfahrung vorausgesetzt, kann ein steifer Boot kraftsparendes fahren ermöglichen. Dazu btaucht man dann aber auch die Passende Bindung.


    Was spricht aus deiner Sicht gegen die Team Pro, die Bindungs-Empfehlung von Nitro?

    Klar, der Driver X wäre härter. Zum geschmeidigen Pow-Surfen, ist der Boot aber auch nicht ideal. Auf der Piste mag ich inzwischen die stützende Wirkung harter Boots, aber bei schönem Powder nehme ich lieber die etwas weicheren Schuhe.


    Daher wundert es mich auch etwas, dass die Splitboardboots (ist ja eine eigene Boot-Kategorie) meist knüppelharte „Bergstiefel“ sind.

    Hi! Ich kenne das Santoku leider nicht. Die Beschreibung liest sich aber ähnlich, wie die des Nitro Team. Nitro selbst empfiehlt dazu die Nitro Team Pro Bindung.


    Wie bist du gerade auf dieses Board gekommen?


    Was für Schuhe hast du?

    Hast du meinen Bericht zur neuen Rome Cleaver schon gelesen? Rome hat innen eine Spezialmutter. Außen ist eine Art Waschbrett und ein Gegenstück mit Zähnen. Dieses teil wird versetzt um die Rotation zu realisieren. Wenn man es festzieht, liegen die „Öhrchen“ innen wieder ganz sauber an.


    Das Ding lässt sich verschieben:


    Nach einigen Union Bindungen habe ich mir im aktuellen Ausverkauf eine ROME Cleaver gegönnt. Für meine US10 / EU43 Boots ist die M/L von Rome perfekt.



    Fahren konnte ich die Bindung leider noch nicht. Verwenden werde ich die Bindung vermutlich zusammen mit meinem Ride Insano, dem Rossignol XV 163 und meinem überbreiten Jones Flagship 159W. Ich hatte zunächst die Rome Katana im Auge, aber die Bindung war in meiner Größe leider schon ausverkauft, bevor ich zugreifen konnte. Also wurde es der Nachfolger der Rome Targa, die Rome Cleaver.


    Ausschlaggebend für diese Kaufentscheidung waren die wirklich überragenden Einstellmöglichkeiten dieser Bindung und die neuen Pureflex Ankle Straps.


    https://romesnowboards.com/pages/snowboard-binding-tech


    Beim Auspacken fällt sofort auf, dass keine Montageanleitung beiliegt. Auch ein Papiermaßband (wie ich es von meinen Union Bindungen kannte) liegt nicht bei.



    Egal, ich habe eigenes Werkzeug und Messgerät!


    Die beiliegenden Schrauben und Washer machen einen guten guten Eindruck. Die Schrauben haben blaue Schraubensicherungspaste am Gewinde und passen super in die Unterlegscheiben. (Bei Union hatte ich dagegen schon Probleme mit der Passgenauigkeit)

    Nun steht man vor der ersten Herausforderung... Wie kommt man an die Mini-Disk? Die Beschreibung fehlt, aber man möchte ja auch nichts kaputtmachen. Die Auflösung: Man muss den hinteren Teil des Base Pads hochklappen. Es ist nur eingerastet. Danach kann man das Base Pad nach vorne schieben und herausnehmen. Im nachfolgenden Foto erkennt man bei genauem Hinsehen, die DREI Raststellungen.



    Nun kann man mit der Montage beginnen. Im Gegensatz zu einigen Union Modellen, bei denen ich die Bindung zunächst ohne Washer montieren musste, um die Schrauben final ins Insert zu bekommen, gelingt dies hier auf Anhieb.


    Ist die Bindung montiert, fällt sofort auf, dass der Ankle Strap wie der Schwanz von Nachbars Lumpi in den Himmel ragt und den Einstieg freigibt. Das gefällt mir, wenn der Ankle Strap nicht unmotiviert im Weg liegt und man ungehindert in die Bindung einsteigen kann.



    Also Boot rein und die nötigen Einstellungen vorgenommen...


    Die Union Bindungen waren schon super, was die Anpassbarkeit angeht, aber diese Bindung bietet noch deutlich mehr Möglichkeiten.

    Die Zentrierung der Bindung kann nicht über das Verschieben der Mini-Disk erreicht werden. Um die Zentrierung herbeizuführen muss man die hier sichtbaren Kreuzschrauben nutzen. Es gibt vier mögliche Positionen. Man verschiebt damit den gesamten UnderWrap Frame mit HeelCup bzw. HeelLoop.



    Nachdem die Bindung zentriert ist und die Aufkantwinkel sauber justiert sind, kommt mein persönliches Highligt äh, Highback.


    Man kann das Highback nicht nur rotieren, sondern auch neigen. Durch dieses sog. Highback-Canting hat man die Möglichkeit, das Highback 0, 3, oder sogar 6 Grad nach INNEN zu neigen, damit es anschließend optimal am Unterschenkel anliegt. Diese Funktion des Cantings sucht man bei Union Bindungen nicht nur völlig vergeblich, das gesamte Konzept des Alignments von Unterschenkel und Highback scheint den Union Entwicklern total fremd zu sein.


    Ich glaube, man erkennt hier sehr gut die unterschiedlichen Neigungswinkel, die ich einstweilen (nur testhalber) eingestellt habe:



    Leider kann ich nicht ausprobieren, wie sich das ganze Set-Up fährt. Daher bleibt mein Bericht auf die Montage und Einstellung der Bindung beschränkt. Ich würde momentan nichts lieber tun, als sofort einen ersten Fahrbericht nachzureichen, aber ich fürchte, das wird noch dauern.


    Was Union übrigens deutlich besser kann, sind Ratschen. Die Ratschen der Rome wirken für das Top-Modell aus dem Hause Rome doch etwas billig. Vor allem der Release ist irgendwie hakelig. Vielleicht braucht die Bindung noch etwas praktische „Eingewöhnung“.

    Nachtrag: Wenn man bei Union Bindungen das Highback rotiert, ragt anschließend die Ecke das Highbacks in die Bindung. Diese vorstehende Nase klemmt den Schuh ein und scheuert den Boot kaputt. Nachstehendes Foto zeigt meine Union Team Force. Man sieht deutlich die vorstehende Spitze des Hiback und die Scheuerstelle im Boot. Um beides in einem Pic abbilden zu können, habe ich die rechte Bindung und den linken Boot nebeneinander gestellt.



    Bei meiner (hier beschriebenen) Union Atlas sieht das nicht anders aus.

    Highback Rotation geht bei der Union zwar, aber die Ausführung überzeugt mich nicht. Ein seitliches Neigen des Highbacks - das sogenannte Canting - geht bei Union Bindungen ebenfalls nicht. Eine Anpassung des Highbacks an den je nach Stance nach mehr oder weniger nach innen gekippten Neigungswinkel des Unterschenkels ist nicht möglich. Im Gegenteil, die Highbacks scheinen sogar unmotiviert nach außen geneigt.


    Siehe: https://www.snowboarden.de/for…linkes-hi-back-14165.html


    Ich habe das nie begriffen...


    Fazit: Die Bindung hat super Schnallen und sehr viele Einstellmöglichkeiten, aber insbesondere die technische Ausführung der asymmetrischen Highbacks überzeugt mich ganz und gar nicht.


    Das können andere Hersteller mE besser.

    Das Leben ist eh hart genug. Wenn man sonst schon keinen Spaß hat, muss man sich einen Ersatz suchen. Ich versuche den Mangel an Schneetagen gerade auch mit Konsum zu kompensieren.

    Ich würde sagen: Gib das Korua zurück. ...nicht weil es schlecht ist. Es ist nur zu dicht am Flagship. Das Flagship ist vermutlich auch etwas leichter zu handhaben.


    Kauf dir für das Geld lieber etwa anderes.

    Ich habe die Xion Freeride Bermuda und wollte mir eigentlich noch den Oberkörper /Rückenprotektor dazu kaufen. Ein sachkundiger Verkäufer meinte, man braucht nur den Rückenprotektor, der Ellbogenschutz sei überflüssig.


    Ich finde den Protektor super, denn er trägt sehr wenig auf und polstert dennoch sehr gut. Der Schutz basiert nicht auf einer harten Schale, sondern die Aufprallenergie wird abgebaut und großflächig verteilt. Bei einem Sturz auf harten Schnee sind exponierte Körperstellen wie Schultern, Knie und Hüfte beispielsweise gut geschützt. Die übrigen Körperpartien dazwischen sind allerdings „nackt“. Wer sich mit Treppengeländern anlegt, hat also u. U. schlechte Karten. Zwischen den weichen D3O Pads ist nämlich noch sehr viel Platz. Es ist halt nur ein Freeride Schutz. Im Park würde ich eventuell etwas anderes bevorzugen, aber ich gebe zu, ich bin auch eine Memme.

    Ich meine, ich hätte auch mal etwas zu den Protektoren geschrieben...


    https://www.snowboarden.de/for…protector-pant-14752.html


    Alternativ würde ich mir non Demon, Scott und (EDIT: Dainese) Protektoren ansehen.

    Sorry Ich konnte nur quergelesen...


    Dein Board klebt mangels Pflege am Hang wie Honig. Und nun möchtest du unbedingt eine gesinterte Base haben?


    Dir ist klar, dass die gesinterte Base nur Vorteile hat, wenn man die Base richtig gut pflegt? Oder war das erwähnte Dinosours nur ein runtergerittenes Leihboard?