Board und Bindung

  • Hallo zusammen,

    ich bin gerade auf der Suche nach einem Board und einer Bindung, hier die Eckdaten:


    Mein bisheriges Snowboardsetup:

    Ich bin ziemlicher Anfänger und bis jetzt nur auf einem kleinen Hügel im Harz und sonst in 6 Mal in einer Skihalle gewesen.

    Zuerst alles geliehen, unter anderem war auch mal ein Bataleon dabei, das mir ganz gut gefallen hat.

    Inzwischen habe ich mir Boots (Deeluxe ID7.1) gekauft und ein eigenes Board (sehr günstig gebraucht mit Bindung; Salomon Pulse aus 2010/11 mit Salomon Pact Bindung).

    Die Boots sollten weiter verwendet werden, das Board und auch die Bindung sollen jetzt was vernünftiges werden.

    Gefahren werden soll zunächst hauptsächlich auf der Piste, eigentlich wenig Ambitionen was Tricks etc angeht,.


    Ich suche:


    [x] Snowboard

    [x] Snowboardbindung

    - [x] normale Ratsche

    - [x] Schnelleinstiegsysteme (Flow/Cinch/Expresso/Fastec)

    [ ] Snowboardboots (Wobei immer noch als Regel N°1 gilt: Im Laden anprobieren!!

    [ ] Sonstiges (Protektoren, Snowboardbrille, Snowboardhose, Snowboardjacke usw.)


    Snowboardlänge: (bisher)

    156

    Dein Körpergewicht:

    80 Kg

    Körpergröße:

    180 cm

    Mann / Frau:

    Mann

    Schuhgröße/Bootgrösse in Mondopoint und Euro: 28.5 /43,5

    (falls bereits Boots vorhanden sind bitte zusätzlich die Außenlänge in cm angeben)



    Preislimit: von: XXX - bis: 500 EUR (gern Vorjahresmodell)


    Fahrlevel:

    [x] Anfänger (1 Tag bis 6 Tage Erfahrung auf dem Brett)

    [x] leicht fortgeschritten (du kommst leichte/mittlere Pisten ohne Probleme runter)

    [ ] fortgeschritten (du kannst alle Pisten bewältigen und hast eine sichere, gute Fahrtechnik)

    [ ] Profi (ob Carving, Powder Sprays oder Tricks im Park, du hast deinen Style gefunden)


    Fahrstil/Einsatzgebiet-in Prozent:

    Falls du hier ein ganz spezielles Brett, zum Beispiel für Rails oder fürs Backcountry, suchst, gib einfach 100% an.


    [x] Piste [ ]%

    [ ] Tiefschnee / Backcountry [ ]%

    [ ] Park (Kicker/Pipe) [ ]%

    [ ] Rails [ ]%


    Falls du ein Board suchst: Möchtest du damit viel switch fahren?

    [x] Ja (ca. 20%)

    [ ] Nein


    Sonderwünsche:

    Bei uns im Shop hat mir ein Verkäufer das Vimana The Continental Team empfohlen.

    Kennt das einer? Die schlichte Optik gefällt mir sehr, habe aber keine Ahnung ob es für mich sonst passend ist.


    Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt :thumbup:

  • kennen schon, bin es allerdings nocht nicht gefahren. Ist halt ein klassisches Camber-Board, Flex sollte so im mittleren Bereich liegen. Wenn du da Bock drauf hast, geht das klar, aber fordert dich am Anfang halt etwas mehr, als z.B. ein Hybrid-Camber/Rocker.


    Mess mal bitte noch die Außenlänge deiner Boots.

  • Wie lang ist denn die Sohlen hänge deiner boots?

    Wenn es auf der Piste bleiben soll, würde ich eher ein 6+ hartes Board nehmen nichts zu weiches,


    Und dann halt schauen was vom fahrstiel am besten zu dir passt.


    Was für boards hattest du denn in der Ski Halle?


    Was spricht denn erstmal gegen das salomon, und was hat das für eckdaten?


    Es soll ja eine 4 Flex haben, damit eher weich, für die Piste auf Dauer zu weich,

    Flat Camber finde ich persönlich nicht schlecht, ist aber Geschmackssache,

    Da ich nicht weiß wie lang kann ich auch nicht viel zur Breite sagen wegen Boot out und so.



    Ich stand schon immer auf breite Boards,

    Daher würde meine Empfehlung eher Richtung wide Board oder extra wide und Flat gehen.


    Z. B. wie das Ride warpig

    Wobei es mir von Flex zu weich wäre

  • Vielen Dank für die Antworten.

    Die Boots haben ein Außenmaß von 30,5 cm.

    Welche Bords die in der Halle in Bispingen vermieten, weiß ich leider nicht mehr, aber ich weiß, dass die nicht zu empfehlen sind.

    Das Salomon will ich tauschen, weil es zum einen schon ziemlich ramponiert ist und weil das Teil echt hässlich ist :)

    Hier ist ein Link zu den Eckdaten Salomon Puls 2010

    Für den Anfang war es okay, aber jetzt würde ich gern was vernünftiges haben von dem ich auch länger was habe.


    Die Frage ist womit ich jetzt weiter machen sollte. Ist es sinnvoll direkt auf ein Camber zu gehen, da es ja für mein Fahrprofil später das sinnvollste ist (wenn ich das richtig verstanden habe) oder erstmal mit einem gutmütigeren Hybridrocker oder Rocker weiter zu lernen.


    Über das Jones Frontier hatte ich hier z.B. viel gutes gelesen. Wäre das was für mich?

  • In der wide würde ich dir zu einen Brett in 265+ raten,


    Länge etwas im Bereich 159-164


    Ob nun Rocker, Flat, oder Camber musst du austesten,

    Mein erstes Board war ein flad, mein 2. Ein Camber jetzt habe ich wieder ein flad, und muss sagen, ich stehe drauf.

    Bis zum bestimmten Tempo kommt man mit nen Rocker oder flat auch locker mit net Camber mit.


    Welchen Stand dährst du denn?

  • BLACKTERRIER für was denn so ein breites Board?


    Boot Außenlänge - 5cm, dann sind wir bei 25,5cm. Breiter geht natürlich immer, aber solange es es nicht unter 25,2cm geht, ist alles fahrbar. Hier wird ja kein Carving Setup gesucht ;)


    Ich würde zu einem Hybrid-Camber raten, weil's einfach etwas entspannter ist, als ein full Camber, aber trotzdem guten Kantenhalt bietet. Wenn die Ambitiionen da sind, geht aber ein full Camber wie gesagt auch klar. Am besten was leicht direktionales. Ich überleg mal, was mir da gut gefallen würde.

  • Ich fahre im Duck +15 / -15, hatte da auch schon mal rum probiert, aber bis jetzt hab ich mich damit am wohlsten gefühlt.

    Ist das mit 159 bis 164 nicht ein bisschen lang?

    Was sind eigentlich die Vor-/Nachteile von breiteren Boards? Außer natürlich dem offensichtlichen, wenn der Fuß im Schnee hängen bleibt.


    Ich glaube auch, dass es bei mir auf ein Hybrid-Camber raus laufen wird.

    Jetzt ist nur die Frage welches und welche Bindung dazu?

    Oder ist es egal, Hautsache Hybrid-Hybrid-Camber und dann nach Preis, Marke und Optik aussuchen?

  • Länge lässt sich eigentlich nicht pauschal sagen, da es vom Shape des Boards abhängt. Hier geht man eigentlich erst mal nach dem Fahrergewicht, gibt dazu meistens Angaben vom Hersteller.


    Vorteil von breiteren Boards ist mehr Auflagefläche und weniger Bootout Risiko. Nachteil ist mehr Trägheit beim Kantenwechsel, wobei das bei weitem nicht so wild ist, wie es sich für den einen oder anderen anhören mag.


    So spontan würde ich mal folgende Vorschläge einwerfen:


    Jones Frontier / Mountain Twin

    Yes Basic / Standard

  • bei den Jones ist das Mountain Twin etwas Freestyle lastiger und verspielter, das Frontier geht mehr in Richtung Freeride (2cm Setback). Das Yes Standard ist ein Volume Shape, d.h. von Grund auf etwas breiter und wird dafür kürzer gefahren. Das Basic ist ein True Twin und technisch gesehen das einfachste von den vieren (Extruded Base).


    Ich bin Jahre lang ein Endeavor Guerilla gefahren, war ein mega Board. Beim ersten war leider die Base relativ schnell durch (2-3 Jahre), hatte wohl einen Materialfehler. Habe dann nach Kontakt mit Endeavor direkt, kostenlos ein Neues über den Händler bekommen. Das Ranger ist von den Specs her ähnlich wie das Guerilla, d.h. ein eher weiches und verspieltes Freestyle Board. Das Pioneer ist ein directional Twin und vom Flex her im mittleren Bereich. Für deinen Einsatz etwas besser geeignet.


    Ich wäre hier wohl bei Jones (gehen beide) oder dem Endeavor Pioneer.

  • Ich glaube, dass es vom Gefühl her das Frontier wird. Bei mir gehts eher Richtung Freeride als Freestyle. Und vom Preis ist es deutlich günstiger als das Pioneer.


    Würdest du dann das 159 (Breite 25,4) oder das 162 (Breite 25,6) empfehlen? Laut HP würde es vom Gewicht bei beiden passen.

    Und welche Bindung dann dazu (Boots Deeluxe ID7.1)?

  • Wenn du es etwas wendiger willst, das 159 und wenn du es laufruhiger/stabiler willst, das 162. Falls Carven in Zukunft eine größere Rolle spielen sollte, kannst du auch zum 158w greifen (WW 26,2).


    Ich persönlich würde ne Union Strata drauf schrauben. Gute Dämpfung, direkter Response, nicht zu hart und nicht zu weich.

  • Ich glaube, dann werde ich zunächst mal das 159 nehmen.

    Will am nächsten übernächsten Wochenende in die Berge und, wenn das Wetter mitspielt, ein bisschen auf einem Gletscher fahren, vielleicht kann ich mir das Frontier ja vor Ort leihen und mal direkt ausprobieren.

    Vielen Dank für deine Antworten und Tipps :thumbup:

  • Die ID müssten eigentlich deutlich länger sein als 30.5cm.. Ich habe die ID mit meinen Deemon verglichen gehabt, das war fast 1cm Unterschied.. Und meine Deemon sind in 27.5 schon 30.5cm lang..


    Also keine Angst hier auf das Wide zu gehen. Ich fahren zum Teil noch breitere Bretter.


    158w mit ner Strata klingt doch wunderbar.. 159 schätze ich, daher dass ich die ID als sehr lang kenne, als sehr schmal ein.

  • da hier die Bootlänge nun doch hochgegangen ist, möchte ich das Rome Stalefish 157 oder 153 ins Spiel bringen.

    Das wäre von der Breite optimal für die aktuelle Bootlänge.


    Es ist ein sehr Anfänger freundliches board.

    Ich besitze das 157er und bin sehr zufrieden damit, aber auch das 153er sollte noch passen.


    Für Anfänger würde es viel Unterstützung im Pow bringen (damit sollte ein Anfänger auch sehr schnell im Pow zurecht kommen, die Nose hat das beständige Bestreben an der Oberfläche zu bleiben)


    Und es ist auch auf Piste recht gut und handlich, einfach zu bewegen. Echt gutmütig das board. Switch erstaunlich gut.


    Ich fahre das Board mit einer Flow NX2 Fast Entry Bindung. Bei der Flow NX2 empfehle ich Bindungen ab saison 20/21 mit den neuen ankle straps. Stalefish auch aus 2020/21 wenn noch eins zu finden ist.


    Aber die oben empfohlene Union Strata würde hier auch gut passen. Bin ich auch schon gefahren und hat mir auch gut gefallen.


    Habe jüngst ein Video mit dem Stalefish gedreht. Neben dem Warpig das einfachste board das ich je gefahren bin.


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  • Hm, irgendwie weigert sich was in mir so ein Directional Taper als erstes richtiges Board zu kaufen, weiß auch nicht warum...

    Die Bindung schaue ich mir mal genauer an.


    Bei der Bindung NX2, NX2 Hybrid oder NX2 GT?

    2 Mal editiert, zuletzt von JK83 ()

  • Hm, irgendwie weigert sich was in mir so ein Direction Taper als erstes richtiges Board zu kaufen, weiß auch nicht warum...

    Die Bindung schaue ich mir mal genauer an.

    ja kann ich verstehen, ich hätte anfangs auch nicht vermutet, dass es so einfach zu fahren ist. Die Kürze und der leichte Nosespoon macht das board einfach zu fahren.


    Man hat vielleicht als Anfänger die Befürchtung sich switch etwas zu verbauen. Ist bei dem Board aber genausowenig der Fall wie beim warpig.


    Von der Länge und Breite wäre das stalefish ideal...würde sogar das 153er nehmen.


    Wenn du später mal sagst 50% switch und park ist 100% dein Fall, dann kannst immer noch ein Twin kaufen. Bei 20% switch ohne Park lohnt sich ein Directional (wobei das Stalefish immer noch parkfreundlich ist, keine Granate im Park aber macht auf Grund der Kürze und Gutmütigkeit dennoch Spass, wurde auch vom Parkrider Stale Sandbech designed/angepasst)

    4 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • Hm, irgendwie weigert sich was in mir so ein Directional Taper als erstes richtiges Board zu kaufen, weiß auch nicht warum...

    Die Bindung schaue ich mir mal genauer an.


    Bei der Bindung NX2, NX2 Hybrid oder NX2 GT?

    die normale NX2 Fusion straps 2021 (=saison 20/21)


    die NX2 CX Fusion Straps (Carbon) wäre auch gut aber für ein kurzes board mit Flex 5..6 vom BindungsFlex schon fast zu steif , besonders wenn man noch Anfänger ist/ oder auch ab und an in den Park will,

    plus auch teurer.


    für.deine Boots wärs bei Flow Bindung size L

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