Beiträge von Pfon

    Das kommt auf das Brett an.. und deine Boots..


    Bei "normalen" Brettern würde ich sagen länger als 155. Bei den volume shifted kommt es auf das Brett an..


    Die Hersteller geben in den Tabellen an für welches Gewicht es ausgelegt ist. Normalerweise richtet man sich danach

    Dachte eben, dass das neue (Camber-Rocker) Profil, welches das Ultrafear seit dem Jahr hat eben deswegen ein guter Kompromiss wäre :/

    Die Vorspannung macht leider nur einen kleinen Teil der Tiefschneetauglichkeit aus.. Und hier zählt vor allem der Rocker in der Nose.

    Die Breite der Nose, Taper, Setback machen da viel mehr aus..


    DADA und Party Platter auch gute Ideen.. Mercury, ja, aber ist schon merklich steif. Wäre grundsätzlich ein solides Allmountain, das wirklich alles gut mitmacht. Mega Merc soll ja auch bombe sein.


    Vllt auch mal Bretter mit Slamback Inserts anschauen.. Yes Standard z.B.. dann kannst du an Powdertagen die Bindung nach hinten versetzen zum Powdern.

    Capita Ultrafear 2022 (Camber-Rocker)

    Ultrafear war die letzten Jahre immer Flat-Rocker, ich gehe davon aus dass das neue nur sehr wenig Camber bekommen hat.


    Lib Tech Skate Banana 2022(Rocker-Camber)

    Skate Banana ist sehr ähnlich dem Carbon Credit.


    Ich fahre, wenn die passenden Gegebenheiten sind, hauptsächlich neben der Piste. Versuche alle Side hits mitzunehmen die mir in die quere kommen. Piste fahr ich nur wenn ich muss oder buttern möchte. Park gelegentlich (ab und zu auch mal nen ganzen Tag mit den Jungs).


    [30 ] Piste

    [50 ] Tiefschnee

    [20 ] Park (Kicker/Rails)

    Bei der Zusammensetzung wirst du immer einen Kompromiss eingehen müssen. Die meisten Abstriche machst du wahrscheinlich im Tiefschnee.


    Beim Ultrafear habe ich bedenken, dass ich im Tiefschnee durch den Camber Schwierigkeiten bekommen werde. Andererseits wird es auf der Piste dadurch angenehmer. Park ist es so oder so gut denk ich.

    Da habe ich keinerlei Bedenken, dass es sich schlechter im Tiefschnee fährt als dein GNU. Optimal ist es trotzdem nicht.


    Das Skate Banana wäre wahrscheinlich durch den dominanteren Rocker angenehmer im Tiefschnee und zum Buttern fühlt sich aber auf der Piste wieder etwas loose an, befürchte ich (ähnlich wie mein gnu).

    Ist wie schon gesagt fast gleich deinem GNU. Ich persönlich liebe steifere Bretter mit mehr Camber zum Buttern. Geben viel mehr Kontrolle.

    Für Piste, Park, Buttern und Sidehits liebe ich mein Capita Asymulator.. Wahnsinns Brett. Für den Pow nicht optimal, aber das sind alle bisher genannten nicht.


    Du musst bisschen abwägen ob du wirklich 50% Tiefschnee fährst.. dann würde ich was direktionaleres nehmen. Für einen ganzen Tag im Park kannst du ja auch dein GNU behalten.


    Was du dir mal anschauen kannst wäre das Spring Break Powder Twin.. Das könnte was sein für dich. Relativ wenig Camber und massiv Auftrieb.. Im Pow deutlich besser als die anderen genannten. Im Grunde ein breiteres auf Tiefschnee ausgelegtes Ultrafear.


    Wenn du doch weniger Tiefschnee fährst als angegeben, mal das Asymulator anschauen.


    Bretter wie das Powder Twin gibt es nicht viele.. Wenn dann direktionaler.. Ride Warpig z.B. oder das Navigator. Lassen sich auch gut switch fahren und auch im Park bewegen, sind aber im Tiefschnee deutlich besser.


    Habe jetzt schon öfter gelesen bzw gehört, dass man nach einer gewissen Erfahrung eher auf Camber Boards umsteigen sollte, da die Rocker einen eher etwas ausbremsen im Fortschritt. Könnt ihr das bestätigen.

    Ich bestätige das pauschal einfach mal.. :) also muss nicht sein, aber ja, ein Camber Board bietet dir vieles das dir ein Flat/Rocker nicht bietet.

    Wie gesagt, ich würde zum Buttern und Piste spielen mein Asym nicht mehr hergeben wollen.

    130er Brett ist schon sehr klein. Du kannst die Bretter auch am oberen Gewichtslimit fahren, das ist kein Problem. Habe auch Bretter bei denen ich über der Gewichtsangabe vom Hersteller bin. Das Brett wird dann eben weicher sein als ein längeres.

    Würde wohl so auf ~140-145 gehen.


    Ich würde ein Brett wählen mit zumindest einem leichten Camberanteil.


    Das Paradise wäre schon die Richtung, Birds of a Feather geht sicher auch.

    Yes Emoticon

    Rossignol Diva

    Arbor Swoon Camber evtl

    Rome Heist


    Was in diese Richtung.


    Eigentlich wäre ein Volume Shifted ganz gut, aber in den größenregionen wüsste ich spontan keines. Meist auch erst ab ~145 (Abgesehen vom Korua Pocket Rocket :D )

    Was ich mir fast eher vorstellen kann das genau an der Stelle schon eine kleine Materialermüdung war und deshalb sie langsam gebrochen ist.

    Solche Verbundwerkstoffe verhalten sich bei Materialermüdung und Rissausbreitung ganz anders als ein homogener Kunststoff oder ein Metall.


    Man sieht es auch am Bruchbild, nennt sich Sprödbruch. Ein langsames versagen gibt es hier eigentlich nicht. Ich war ein paar Jahre in der Forschung für solche Materialien, da macht es knack und jegliche Festigkeit ist verloren wenn die Matrix bricht.


    Was mich auch wundert, ist, dass es scheinbar von der Innenseite her gebrochen ist.


    Naja.. Versagensursachenforschung macht hoffentlich Union :)

    Sehr schade, dass es gebrochen ist. Zumindest gab es Ersatz und du bekommst die Bindung sicher gut verkauft wenn du was anderes haben willst.

    Kann auch verstehen, dass hier das Vertrauen zu Uníon schwindet, ist ja auch keine günstige Bindung gewesen.


    Die Rome Bindungen habe ich auch schon länger im Auge, Black Label wäre sicher ein feiner Ersatz

    Sehe ich genauso. MP29 sind zu groß wenn du 42.5 in Straßenschuhen trägst.

    Passende Boots sind sehr wichtig. Jegliche Kraft die du auf das Board bringst geht über die Boots, je unpassender der Boot desto mehr Kraft brauchst du.


    Allgemein wären es diese Punkte die ich raten würde:


    - wirklich passende Boots suchen. Hier auch nicht zu sehr auf den Preis achten.. Wenn der teurere besser passt, dann sollte es dir das auch wert sein.

    - Da du dir das Boarden selbst beigebracht hast und selbst sagst du fährst über Kraft. Einfach mal einen Kurs machen, oder einen Privatlehrer für ein paar Stunden. Das wirkt Wunder und du wirst schnell merken, dass das Snowboarden noch viel viel mehr Spaß macht, wenn man ordentliche Fahrtechnik hat und ohne Kraftaufwand sein Board kontrollieren kann. (Bin selbst über 15 Jahre ohne Technik gefahren bis ich es gelernt habe.)

    - Bei der Boardauswahl eher auf ein Board mit Camber Anteil gehen. Ein Camber Board bzw. zumindest ein Hybrid mit Camber zwischen den Bindungen, gibt dir deutlich mehr Rückmeldung. Die Sicherheit zu wissen was dein Brett macht, macht es einfacher das Brett zu kontrollieren.

    - Vom Shape her kannst du auch auf ein direktionales gehen. Ein directional Twin wäre schon für viel Switch Anteil gedacht.

    - 500€ Budget wäre machbar, da du keine Boots angegeben hast. Wenn du bereit bist ~250€ für Boots drauf zu setzen findet sich easy was feines. Wenn das Geld knapp ist, bzw. du nicht so viel investieren willst, würde ich das Budget für Boots und was gebrauchtes vorsehen. (gebrauchtpreise sind niedrig, aber es gibt auch viel Müll auf dem Markt, man sollte halbwegs wissen was man kauft)

    Festigkeit im Zugversuch, ja.. im Gewebe hast du gerichteten Kraftfluss und bei der klassischen Köperbindung leider direkt zu den Schwachstellen, also der Rissanfälligen Schnittkante. der Bindung. Du hast keinen Kraftfluss quer zur Köperrichtung.


    Für den spezifischen Anwendungsfall bin ich mir sicher, dass ich das Kurzfasermaterial bevorzugen würde. Endlosfaser im RTM Verfahren würde ich vorziehen, aber das macht niemand für ein Highback :)


    Aber, rein aus technischer Sicht, sollten beide Verarbeitungsmethoden völlig ausreichend sein. Rissbildung ohne Fremdeinwirkung sollte es bei beiden nicht geben. Also entweder gravierender Produktionsfehler oder Sessellift.

    Ja genau.. BMC ist ein Herstellungsverfahren für Faserverbunde mit Kurzfaser.

    Kannst dir das vorstellen wie ne Knetmasse mit Faserschnipseln drin.

    Fasern werden während des Fließpressens dann gerichtet.


    Ist eben im Vergleich zu dem "Carbon" das alle kennen kein Gewebe als Ausgangsfasermaterial sondern lose Fasern.

    Er soll sich eng anfühlen und zumindest leicht anstoßen sollte man schon.


    dünne Socken empfehle ich auch zum fahren. Es gibt viele gute dünne skisocken. Viel besser als dicke.


    was du auch schauen kannst ist schaffst du es mit dem Fuß im Boot leicht nach vorne zu rutschen? Dann wäre er zu groß.


    andere Methoden sind Fuß im Boot ohne innenschuh. Dann nach vorne rutschen und schauen wieviel Platz hinten ist. Mehr wie 1-2 cm sollten es nicht sein.


    Innensohle rausnehmen und drauf stehen. Dein Fuß sollte die gesamte Sohle bedecken. Steht die Sohle vorne oder hinten über ist auch ein Anzeichen für zu groß.


    wie kommt dir der Boot denn zu klein vor? In der Länge? Oder eher in der Breite?

    Das Killswitch als Vorjahresmodell (158cm) würde ich in der Blackweek für 360 Euro bekommen (allerdings bei einem Onlineshop aus FR, den ich nicht kenne). Das wäre preislich natürlich super, ich finde allerdings sehr wenig Infos zu dem Board.

    Kenne jemand der schon bei dem Shop bestellt hat. Sollte kein Problem sein. Preis ist top.


    Infos zum Killswitch sollten sich doch einige finden. Bei speziellen Fragen kann dir hier sicher auch der ein oder andere weiterhelfen.

    bei Korua ballern hab ich so meine Bedenken. Bin mit dem Dart auch geballert. Die Korua Nose wobbelt.

    Eine kleine Unebenheit und der Korua Camber haut dir da einen Hack in die Fahrt rein. Vom Gefühl solide.. aber wenns bockt dann Abflug... sehr kleiner Grenzbereich.

    Das stört nicht bei perfekter Piste, aber bei Löchern Wellen Buckeln.. da merkt man die fehlende Dämpfung und die Bissigkeit des Cambers. Bei schöner griffiger Piste ist das Korua Locked in Feeling schon eine feine Sache, da gibts nix zu meckern.

    Kann ich bestätigen.

    Ich spreche bei ballern vielleicht auch eher so von normal schnell :)

    Für Geschwindigkeitsrekorde ist das nichts.

    Zum Grenzbereich.. Das ist das was ich oben meinte. Wenn es sauber gefahren wird, fliegt man auch bei ner Unebenheit nicht gleich ab. Aber wenn man es unkontrollierter fährt, dann kommt die Diva raus.

    Nose vibriert auf jeden Fall mit, stört aber die Fahrt nicht.

    Und ja, ich habe die Möglichkeit auf andere Bretter auszuweichen. Das Korua nutze ich wirklich hauptsächlich auf schöner leerer Piste.

    Wenn viel lost ist und die Pisten zerfahren sind fahre ich andere Bretter.

    Aber nicht explizit weil das Korua das nicht kann, eher weil mein Fahrstil an solchen Tagen nicht zum Korua passt.

    Das Korua auf zerfahrenen Pisten geht, aber ist halt nicht optimal.

    Ist halt immer der Kompromiss den jedes Brett mit sich bringt..


    Für mich ist das Korua eben leere Pisten und Tiefschnee.


    Bild vom Camber kann ich bei Gelegenheit machen, werd ich dann in mein Review posten.

    Naja.. mal ganz ehrlich.. ziehwege sind für mich auf dem korua null problemo..

    Ich verstehe sowieso nicht, wieso die meisten ziehwege nicht auf der Kante fahren..

    Aber selbst flach auf der base ist das korua nicht anstrengend.


    da ist mir mein Horrorscope echt unangenehmer auf ziehwegen. Das in Spur zu halten erfordert dann doch mehr Aufmerksamkeit


    deine Auswahl ist schon ganz gut. Direktionales Camber dürfte das sein was du suchst.


    wenn du es etwas entspannter willst kannst Richtung superpig. Wenn du Piste ballern willst ist das korua nice. Allerdings, muss ich auch sagen wenn du schreibst 4-8 Tage/Saison.. könnte dir das korua auch schwer fallen.. ich fahre es forward stance, weil es sich da viel schöner fährt. Und es will auch sauber gefahren werden. Bzw man merkt eben jedes Mal wenn die fahrtechnik nicht 100% sitzt. Heißt nicht, dass man es nicht auch entspannt fahren kann. Eher so, wenn man das Brett ordentlich tritt, habt ihr beide Spaß. Tritt man es falsch, tritt es zurück..