Beiträge von Pfon

    Ob ich nun perfekt Carve oder nicht, dass weiß ich nicht und müssen andere beurteilen. Ich komme die Pisten sehr gut und schnell herunter und würde meine Technik jetzt auch nicht als schlecht beurteilen.

    Das sollte auch nicht wertend sein. Ich wollte das nur, auch für die anderen hier, klarstellen. Dass es hier sicher nicht um switch carves geht.


    Aber, ich will auch immer den Sicherheitsaspekt anmerken. Wenn ich lese, dass Leute mit so schmalen Brettern schnell fahren ohne sich den Grenzen des Bretts bewusst zu sein. Mir ist jüngst jemand reingefahren, weil es ihn hinter mir ausgehebelt hat. Topsheet meines Koruas abgehobelt.. Bin ja nur froh, dass er nicht meine Beine erwischt hat..


    trotzdem möchte ich Switch fahren "lernen" und auch ein paar Tricks üben.

    Darfst du auch :) Tipps wurden ja schon einige gegeben. Ich fasse mal kurz zusammen.

    hybrid camber, kein flying V oder sonstige super instabile.

    deutlich breiter gehen.

    twin nicht nötig, aber möglich, da du es eh als Zweitboard nutzen willst.

    Länge entsprechend Gewichtstabelle.

    Also im Grunde ein hybrid Camber Park Board.. das hat genug Unterschied zu deinem FA.


    Alternativ geht eigentlich auch sehr vieles mit dem FA

    Was wären denn noch "ähnliche" Alternativen?
    Dann würde ich mein Suchfeld mal etwas ausweiten.

    schau dir den Shape vom OL an.. die meisten Hersteller haben hybrid Camber.. Bei Mervin (Lib Tech/ Gnu etc. kannst die C2 anschauen, zwar hybrid Rocker, aber auch recht stabil. aber alle mit Kantentechnik)

    Als fleissiger Mitleser hier wunder ich mich immer ein wenig wieso das Capita DOA so selten als Empfehlung auftaucht wogegen das Outerspace gern empfohlen wird.

    DOA ist auch nicht schlecht. Aber das OL ist auch ein richtig nices Brett. Paar Groschen weniger, bisschen weicher.

    DOA ist bei mir bisschen raus, seit ich das Spring Break Twin aka Asymulator fahre.. Das Asym ist dem DOA mMn stark überlegen. Leider gibt es das nicht in wide, weshalb ich mich regelmäßig mit der schmalen Planke ärgere..

    Und zu guter letzt, war das Asym so ein geheimer Geheimtipp, dass es zu wenig gekauft wurde und nächste Saison nicht mehr erscheint.. :(

    Auch das Mercury drängt das DOA in den Hintergrund. DOA ist halt seit Jahren eines der beliebtesten.. aber nicht zwingend das beste.

    Wenn mein Asym durch ist würde ich wahrscheinlich zum Merc greifen.

    So.. ich häng mich auch nochmal ein..


    Ist ja schon vieles wichtiges genannt..


    Ich droppe jetzt mal den Hammer und sage dir, dein FA ist das falsche Board für dich und carven tust du nicht.. :) So hart es klingt..


    Aber wenn du dein FA carvst und dabei "gut speed geben" kannst, wie du schreibst, dann fährst du entweder nur vormittags bei besten Bedingungen oder du führst deine Schwünge noch stark..


    Ich bin da voll bei Eetee und in den meisten Aspekten :P auch bei Winterzahn entweder das FA fahren lernen, auch switch ist das kein Problem. "Tricks" werden mit dem FA nicht optimal sein, aber machbar.

    Wenn du ein anderes Brett kaufst, dann würde ich auch auf ein hybrid Camber gehen. Sowas wie Flying V wäre hier fehl am Platz.. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass es dir anfangs viel Spaß bereiten wird.

    Huiuiui.. hier ist ja schon was los.. :)


    Warpig geht, auch als Rocker.


    Der Vorteil den ich am Camber sehe ist nicht, dass er sich besser carved, sondern dass er mehr Rückmeldung gibt...


    Als Anfänger ist das schon recht sinnvoll.


    Wenn du paar mal Halle und eine Woche im Jahr planst, dann bist du mit dem Outerspace oder einem ähnlichen Board gut bedient.


    BSOD oder MTNPIG finde ich schon deutlich zu viel des Guten..

    Welche Boardgröße wäre die richtige und welches Board zu dem passenden "Style" von dem Instagram-Snowboarder Kazunorihirama (Link unten in den Sonderwünschen)?

    :) als Anfänger solltest du dich mal auf die Basics konzentrieren.. Aber grundsätzlich, wie auch in dem anderen Thread geschrieben, geht das mit den meisten Brettern. Anfängerbretter sind meist eh nicht sehr hart.


    Ich weiß leider nicht, wie lange man zum erlernen einer solchen Fahrtechnik braucht.

    paar Jährchen sicher. Kommt halt darauf an wie sportlich du bis, wie gut dir das Snowboarden liegt, wieviel Pistentage du pro Saison fährst etc..


    Mondopoint: Ziemlich genau 280mm

    --> Sollte ich dann eventuell 285mm nehmen?

    Nö.. grundsätzlich auf MP28.5 zu gehen ist der falsche Ansatz. Du solltest einige Boots in MP28 und MP28.5 anprobieren.

    Im Optimalfall findest du einen der in MP28 passt.


    Du bist da auch schnell an der Grenze zu den sehr breiten Boards.. Da können Boots schon mal von 30-33cm Außenmaß haben. und 3cm macht einen riesen Unterschied bzgl der Board Breite.


    Also mal hier alles lesen:


    Welche Snowboard-Boots passen zu mir?


    Und dann Boots anprobieren gehen. Ich sag mal ~10 Boots in MP28/28.5 von verschiedenen Herstellern sollte man schon anprobieren um die Unterschiede in der Passform zu merken.


    Zum Brett würde ich dann auf ein nicht zu schmales sanftes hybrid Camber Twin gehen.

    Bietet genügend Stabilität und Rückmeldung zum lernen und verzeiht trotzdem noch die meisten Fehler.


    Capita Outerspace Living ist da immer meine Standard Empfehlung. Kannst du dir mal anschauen, dass du weißt was für ein Profil ich ungefähr meine. Gibt eigentlich von fast allen Marken gute Alternativen.


    Bindung gibts dann auch genügend Optionen.. Boot ist erst mal das wichtigste.

    Bist du als in der tiefen Schweiz unterwegs? Ich wüsste da nen Laden der einige Gentemsticks unterm Ladentisch hat :)


    Das Niseko Pleasures sieht auch nice aus.


    Ich würde echt schauen ob du ein Dart Testboard bekommst.. ist der einfachste Weg zu schauen ob das ist was du möchtest.

    Könntest auch mal mein Tranny testen, weiß aber nicht ob ich nochmal unterwegs bin diese Saison..

    Ich habe meine Hausrat erweitert für meine Räder..

    Habe mich auch wegen speziellen Fahrrad Versicherungen umgeschaut, aber die haben auch nicht mehr geboten und waren teurer.


    Welche Szenarien schweben dir denn vor?

    Die Koruas sind beim Buttern einfach harte Arbeit vom flex, und ist man nicht präzise genug fängt auch die Kante noch als zweites Penalty

    Ja, ist schon bisschen Arbeit, aber macht trotzdem Spaß!

    Ich war echt überrascht wie stabil das Tranny im high press steht.. da haben schon einige auf der Piste gestaunt..

    die Kante ist garnicht so wild..

    So gemütliche Drehungen auf dem Tail sind eh nicht drin. Auf der Nose geht das recht gut.

    Meist sind es nur presses auf dem tail oder eben über die Nose.

    Alles was übers tail gedreht wird musst du rauspoppen.

    Ich kann hauptsächlich zum Tranny schreiben :)


    Hab jetzt 2 Saisons auf dem Tranny und bin immernoch überzeugt.

    Zum Carven und fürn Pow das richtige für mich.


    Wenn ich mehr im Pow wäre, wäre es wohl das Dart geworden. Da ich auf der Piste doch immer bisschen Freestyle und switch einbaue hab ich mich gegen das Dart entschieden.


    Tranny finder bin ich leider noch nicht gefahren. hat im Vergleich zum Dart weniger effective edge, wird auch einen Tick gutmütiger auf Piste sein ,

    würde ich so unterschreiben.. Tranny ist trotz des hohen Cambers und der breite noch ganz gutmütig zu fahren, also zumindest relativ.

    Bei stark buckligen Pisten ist das Dart unangenehmer.

    Da ist das Tranny auch nicht gerade angenehm.. aber bei einem Quiver von 3+ Boards ist das ja vernachlässigbar.


    Ich habe ja meinen Testbericht zum Tranny immer noch nicht fertig geschrieben.. sollte ich mal machen.


    Kurz zusammengefasst was das Tranny für mich ausmacht.

    - klar, die Breite und der Camber bieten beste Voraussetzungen zum Carven. Ich liebe wie es einen von einer Kante auf die andere federt.

    - forward Stance und nicht anders.. Im Duck macht es keinen Spaß.. muss ich einfach so sagen. Ziemlich Backfoot driven.

    - Im Powder super angenehm, allerdings merkt man in tiefem Pow, dass die Nose mehr Auftrieb Leistet als das Tail einsinkt. Da hab ich mir manchmal gewünscht, dass das Tail mehr einsinkt. Aber super surfy und recht wendig.

    - Butters :) ja, ich butter das Ding mit dem kurzen Tail und forward Stance, und es ist echt ungewohnt für mich, macht aber richtig Spaß..

    - Geschwindigkeit ist für mich mehr als ausreichend stabil. Die weiche Nose flattert irgendwann, stört aber nicht.

    - Die Marke Korua, nicht nur aus Fanboy Gründen. Von Boardern für Boarder. Keine wechselnden Designs, kein Schnickschnack, hoher Einsatz für Nachhaltigkeit, relativ günstige Preise, dafür kein Sale. Wir alle wollen doch am liebsten vor der Saison ein geiles Brett.. wieso nicht überall stabile Preise anstatt anfangs überzogen und im Sale dann verramscht..


    - Für mich ist und bleibt es ein Schönwetter Board. Gute Pisten oder Pow. Man kann es sicher auch für mehr nutzen, aber da ist es mir zu anstrengend für ^^

    Wobei Rocker doch wieder schlechter für die Carves wäre?

    nö.. rocker kann man auch gut carven.. ist nur weniger stabil und federt dich weniger aus den carve raus


    Ich hatte halt gedacht, dass einem das etwas stabilere Tips beim Landen im Butter dann mehr Stabilität geben könnte und weniger verwischen. Ist das falsch? Bin ja nicht auf Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten aus, sondern im Buttern.

    Stabilität ist relativ :)

    Was Eetee meint ist die "Stabilität" den Press zu halten.

    Was du meinst ist nicht seitlich wegzurutschen oder dich zu drehen. Sehe ich das Richtig?

    Die alte Variante ist aber aktuell auch noch gut verfügbar und vor allem günstiger. Wäre die nicht eher was? Es ist halt nur leider das für mich hässlichste Board, welches ich bisher gesehen habe :D

    Ich gehe davon aus, dass das neue trotz leichter Vorspannung sich nicht übermäßig anders fährt.

    Aber wenn dir das alte sowieso besser gefällt, wieso nicht.

    Ist eines der stabileren Jib Boards , könnte ich mir gut vorstellen

    Verbiegbar in der Mitte auf Grund Rocker, aber Stabilität in den Tips.

    So funktioniert das leider nicht :)


    Hab aber eigentlich nicht unbedingt vor meinen Stance komplett zu ändern...

    Viele seiner Tricks sind halt forward spezifisch.. bzw sehen im Duck Stance ganz anders aus.


    Bataleon und Arbor habe ich wegen Spoon empfohlen.. Wenn du vor allem auf seine Drehungen aus wärst wäre das sehr hilfreich. Carvt sich aber anders dann..


    Ich bin irgendwie beim Ultrafear.. Wenn du die Möglichkeit hast das zu testen, ich denke das könnte sein was du suchst..

    Stimmt, hatte ich so nicht auf dem Schirm, dass deines ein härteres Camber Basic ist.


    Ich hab mir mal ein paar Videos angeschaut.


    nitrofoska hat durchaus recht..


    weiches "instabiles" Brett wäre Sinnvoller.


    Ich hätte aber noch ein paar Fragen.. Was genau magst du an dem Style? fährst du forward Stance?


    Recht tiefe, langgezogene Carves, gepaart mit stabilen, krass hohen Presses, 180s, und so weiter.

    Sehe ich fast keine in den Videos.. Die Videos die ich gesehen habe sind hauptsächlich kleine Radien gecarved, wenig stabile Presses, habe nur einen kurzen high press gesehen..

    Er macht viel mit seinen Drehungen, viel kurz die Nose getapped oder Wechsel von Nose auf Tailpress etc..


    Wenn du dein Basic sowieso behältst wirst du wahrscheinlich doch mit ner ganz Weichen Nudel gut bedient.


    Was ich sagen muss ist, er nutzt wirklich das direktionale im Brett sehr gut. Und seine revert Carves sind auch recht nice.


    Für das meiste was er macht braucht es trotz allem kein spezielles Board. Einzig die, ehrlichgesagt für mich sehr komisch aussehenden, geöffneten Tailpresses, bei denen das Tail komplett flat steht.


    Wenn du Bock auf was neues hast und die Spins magst würde ich vllt auch mal ein Bataleon oder so testen. Oder ein Arbor Rocker.

    Und wegen dem Asymulator - wenn es nicht sonderlich weich ist, sondern eher im Bereich meines Unincs, dann hätte ich damit doch keinen Vorteil, oder?

    Ja, ist nicht bedeutend anders als das Basic. Also es ist schon anders, aber eben nicht komplett verschieden.


    Aber, mit dem Basic kannst du das auch alles machen..


    Ich weiß nicht wirklich was ich dir empfehlen soll.. Ein Brett das recht weich und stabil ist, da wäre ich bei Brettern wie dem Basic.. Wenn es jetzt noch bedeutend anders sein soll als das Basic, dann fällt mir nichts mehr ein ^^


    Ultrafear wäre meine einzige Idee.. Aber das neue bin ich nicht gefahren.. ich meine das war früher flat wie das Scotty..


    Mein weiches Horrorscope (was inzwischen das Pathfinder Rev wäre) ist weich und so.. aber ich nehme lieber mein Asym, weil deutlich stabiler.

    Ich könnte auch vorerst das Rome Party Mod 157w mit einer waist von 265 behalten von meinem Schwager. Passt dies zusammen ?

    Von der Breite passt das schon. Alles ab 260mm


    Ist halt ein Flat-Rocker, aber wenn du das weiter fahren kannst wieso nicht.

    Fahre es noch eine Weile, solange es alles mitmacht was du machen magst. Wenn du merkst, dass dir was nicht gefällt vom Fahrverhalten, dann können wir daran ansetzen.

    wobei TGR und Avran hier etwas unterschiedliche Angaben zur "butterbility" geben. Bei TGR ist es ein "easy", bei Avran ein "small sweetspot". Hm

    Habe diese Unterschiede in den Reviews auch festgestellt. Ich selbst bin da auf avrans Seite.

    Der Unterschied ist folgender.

    TGR sieht butterability als wie sehr biegt sich das Board beim buttern.

    Avran sieht es wie ich immer auch unter dem Aspekt wie stabil steht das Brett im Butter..


    Pfon.. Evtl hast du eine Empfehlung für ein weiches Brett für schmalen Fuß das sich im Surfy Japan Butter Style bewegen lässt ?

    Wenn ich MP25 hätte wäre es für mich persönlich das Asymulator..

    Allerdings ist das nicht so weich, dafür super stabil in den presses..


    Ultrafear kann ich mir auch gut vorstellen. Ebenso das scott stevens..

    Beide aber auch nicht Ultra weich.


    Ride kink kenn ich nur das alte. Wenn sich da nicht viel verändert hat wäre das auch was.

    Die Frage ob ion 28.5 oder infuse 28/28.5 Würde ich so nicht stellen..


    Nochmal zurück, Fuß ist 27.5 heißt du brauchst Boots in 27.5 oder 28.. auf 28.5 zu gehen wäre nur die allerletzte Option.


    Du solltest andere Boots in 27.5 und 28 probieren. Bis einer perfekt passt.


    Einfach größer zu nehmen wirst du später bereuen.