Beiträge von Pillowhead

    nein, wir waren nirgendwo in "krassen Bedingungen"... der Schnee hatte einfach ne feste Kruste oben drauf, wo mit Stampfen locker durchgekommen bist. (ich Sank bis zum Oberschenkel ein als ich die Skier auszog um den Rest zu Fuss zu gehen.. Und.) Auch die Stöcke gingen durch wie Butter. Nur eben die Kante konnte nicht greifen, weil beim Druck geben der Ski sich einfach flach auf den Schnee legte... der Boot kippte seitlich weg..


    die Skifahrer, die uns überholten, hatten nicht im geringsten mit diesen "Bedingungen" zu kämpfen.


    es liegt also definitiv an der Kombo Boot/Bindung, die nicht richtig verbunden ist.

    der lange gerade Teil kommt aussen. Bei Jones ist der aber geschwungen, ala frostbite/magnetraction, blabla, für besseren kantengriff.


    Die Problematik kommt, wie gesagt, daher, dass der Druck auf die Kante mehr oder weniger nur aus dem Fussgelenk kommen kann, weil eben der Schaft vom Stiefel seitlich wegknickt. Dadurch wird die Geschichte unendlich viel anstrengender als mit Harboots.

    Also, die Montana-Felle haben mich überzeugt.


    Da ich gerne etwas besonderes habe, das auch langlebig ist, habe ich die hier entdeckt.

    https://www.montana-internatio…ties/montamix-adrenaline/




    Hat jemand Erfahrungen damit? Ich kenne den Kleber zum Waschen nur von einfachen Anwendungen, nicht von sowas.


    Da Jones die Zuschneidbaren Nomad Pro Felle in 1700mm x 140mm verkauft, würde ich die Montamix Adrenaline Cut and Go in S (150-159cm) und Breite 140mm kaufen. Das sollte beim Hovercraft prima passen, und kostet weniger als die Jones Felle.

    es ging hier drum, dass du da extrem viel theorisierst basierend auf Marketingblabla, ohne dein Jones mal richtig gefahren zu sein... und doch redest du schon von noch anderen boards und noch mehr, was du ändern willst, ohne jeglichen praktischen Ansatz dahinter.


    Darum sollst du das vorhandene Brett erst mal fahren und dann für dich beurteilen, was du anders willst...


    Das Korua wird dich nicht zum eurocarvemaster ala Yearning for Turning videos machen...

    mmh... wie du meinst.


    alle genannten Boards haben nen riesigen Radius und lassen sich sehr sehr schnell fahren und gut carven.

    und alle sind gut im Powder.

    du musst für dich wohl erstmal rausfinden, wo du im powder fährst...

    ich glaube, da gehts in erster Linie darum, möglichst viel Stabilität beim Aufstieg zu bieten.


    ich sehe aber nicht ein, wieso die nicht alle auf sowas wie das Flex Lock von Karakoram setzen... ist doch viel gescheiter, ne steife Bindung mit dem Schuh zu verlinken...

    ich würde das 162W behalten und zum carven brauchen.

    das Korua ist viel zu ähnlich, lohnt sich nicht.


    würde mir da dann eher nen pow surfer holen, à la Lone Wolf (nie gefahren, aber das Burton Cheetah hat mir damals kmmer wieder schöne Augen gemacht) , Hovercraft, etc. 8)

    hardboots möchte ich nicht. ich will splitboarden um im unberührten powder zu "surfen". der Weg ist für mich nicht das Ziel.


    und hardboots surfen sich nunmal bescheiden.


    harscheisen hätten da sicher etwas geholfen, aber scheint mir overkill.


    die bindung soll einfach die bewegung vom boot mitmachen, so simpel ist das.

    "boah! hast du gesehen, wie gut ich mit dem Solution carven kann? Das geht ja viiiiiel besser als mit dem Dreamcatcher."


    vlt wirds am Schluss doch so eines, aber dann in 146cm. Das 152er ist für sie zu heftig, da sie voll am unteren Gewichtslimit ist.

    okay...


    waren heute auf Tour ?(

    Wir haben für meine Freundin ein Jones Solution zum testen geholt und ich bekam ne Hitchhiker zum probieren.





    da war die Sicht noch gut... die letzten 12 Tage war strahlend blau... die nächsten 5 auch...


    Der Schnee war beschissen.. bis über 2'000 hats reingepisst und alles war bretthart.


    Die Bindung ist zwar bequem, aber ich verstehe nicht, wieso die Entwickler bis heute nicht auf die Idee gekommen sind, nen verdammten Strap anzufügen, der den Schuh oben fixiert?!?!?!?!


    Selbst mit meinem relativ steifen Leather Ion hatte ich oft keine chance bei Traversen. Stehst senkrecht da, aber der "ski" knickt einfach ab und rutscht weg.


    wir reden hier nicht von bulletproof ice.. der Stock ging munter 50cm rein..

    es war schlicht unmöglich, Druck auf die Kante zu geben.


    Meine Freundin hat nen butterweichen uralten Mint. Und bei ihr wars noch viel schlimmer. Nach ca 600 Höhenmetern mussten wir umkehren weil uns unwohl wurde, als der Nebel sich etwas lichtete und den 400m Steilhang neben uns freigab... (ich wusste vom navi her, dass der da war, aber wir hatten keine 10m Sicht)


    wie angekündigt, gabs dann am Nachmittag noch etwas besseres Wetter, aber da waren wir wieder unten.



    naja.. erste Tour arg missraten. Schnee bis über 2k zum Heulen..


    Wir testen die Bretter morgen mal im Skigebiet (starten ne Mikrotour auf 3'000 oben) und auf der Piste. Aber für sie scheint das Solution nicht zu passen.

    Aso, wenn du wirklich ne steife Bindung willst, würde ich dir die Union Legacy empfehlen (W version der Strata). Hat meine Freundin, ist toll gedämpft, passt gut mit EU40 Boot (uuuuuralter Brtn Mint).


    Ist nicht so gut gedämpft wie die Contact, aber dafür deutlich strafferes Hiback. dadurch, dass sich dieses aber etwas verdrehen lässt, ist es auch beim Springen noch angenehm, ohne dir die Beine zu behindern.


    nicht vergleichbar mit einer Escapade/Genesis von Burton, aber doch toll.



    Ich bin jetzt mal so gemein und behaupte, dass du den Unterschied von extruded zu sintered nicht merken wirst im Park. Auch hier wirst du mit richtiger Technik (bspw Pumpen bringt EXTREM viel speed) und regelmässigem Wachsen besser dran sein.

    aso, die 50g die man da spart... ich verstehe die ganze Milligrammzählerei nicht...


    wie der Rennradfahrer, der für 100g leichter auf 8'000€ Carbonrahmen umsteigt, aber 10kg Übergewicht mitschleppt...



    komisch finde ich den höheren Preis bei der Surge. die hat eine billige baseplate (die cnc-Fräsung als Gewichtsersparnis bedeutet sonst immer Aufpreis) und lediglich ein etwas steiferes hiback.. wieso muss die teurer sein?




    habe nochmal die Explorer von Union angeschaut. aber man liest überall nur davon, dass man Reservepins dabei haben muss, weil das System so unzuverlässig sei. (darum haben Karakoram und Spark auch was neues entwickelt)


    kann ich eine Hitchhiker size Large mit US size 9 fahren oder hat das zu viel Spiel? (burton leather ion)

    ich habe den Eindruck, dass hier zu viel "Skifahrermentalität" herrscht... wenn man was nicht packt, liegts am "Material"...


    ich merk den Unterschied zwischen rotem und gelbem Toko Wachs nicht, aber ganz deutlich jenen zwischen Schnee beim Taupunkt und bei minusgraden.

    wenn der Schnee "nass" ist, taugt auch ein nanocoating nicht mehr...



    oberste Prio sollte die Verbesserung der Technik haben.

    ein Tipp bezüglich flex:

    nimm das board so klein, dass du vom Gewicht her im oberen Grenzbereich bist.

    dadurch wird das buttern schon mal deutlich einfacher.

    letztlich scheitert es aber bei den meisten an der Technik und der Muskelkraft, die fehlt, um Körperspannung zu halten.


    extruded base reicht schon für Park und rails und co, aber du solltest die dann halt auch alle 3 Schneetage wachsen wenn das Brett gut laufen soll.



    Die Dämpfung beim Name Dropper ist toll, aber auch hier machen die Bindung und der Boot sehr viel mehr aus. Eine Union Contact (glaube ich), hat bspw deutlich mehr Dämpfung als eine steife Cartel EST. (sehe eh nicht, wieso du eine steife Bindung willst... eine weiche Custom verzeiht viel mehr als irgend son tbt Brunz an der base.)