Wann ist schnell, schnell?

  • kann wie gesagt interessant sein um zu entscheiden ob Charger boards in Frage kommen.


    Ausserdem wer oft oder immer mit Skifahrern unterwegs ist, der muss den Speed hochpushen.


    Manchmal ist es auch nur Interesse, das mal festzustellen, dagegen ist auch nix einzuwenden, wenn die Piste frei ist.


    Ich messe meinen Speed nur mehr seltenst.


    switch hat es mich juengst mal interessiert, da bin ich erst bei 65kmh.


    koennte sein, dass ich das mal in einem Jahr switch wieder mal messe.


    Fahrtechnik inkl Speed zu verbessern ist gut, aber immer im Rahmen der Moeglichkeiten, und immer mit Sicherheitspuffer. Man sollte auch bei speed noch in der Lage sein, grosse heel und toe side Kurven zu fahren und zu bremsen, aber auch die Auslaufzonen genau kennen. Enge Passagen mit Liftmasten oder Baeumen sind unbedingt zu vermeiden. Ebenso Bodenwellen und Spruenge vorher gut einschaetzen.


    Sobald die Piste frequentiert oder auch unbekannt ist, immer auf Sicht und immer nur im Rahmen des Koennens (Sicherheitsabstand, Bremswege...) fahren.


    Sonst passiert das hier:


    Skifahrer über Pistenrand geschleudert - tot!
    Es sollte ein fröhlicher Skitag werden. Doch der Ausflug ins Skigebiet Zillertal Arena bei Rohrberg in Tirol endete für eine Gruppe junger Männer in ...
    www.krone.at

    2 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • Also, ich weiß nicht wie das messen per GPS funktioniert :D aber ich habe Ski Tracks in den Bergen Mal während der Autofahrt laufen lassen und die angezeigte Geschwindigkeit hat sich ziemlich genau mit meinem Tacho (abzgl. Toleranz) gedeckt.


    Wobei es auch gerne mal die Verbindung verliert und zwischendurch ungenaue Werte entstehen.


    Aber wenn man die App den ganzen Tag nutzt, sind die Werte die am Ende rauskommen schon ziemlich genau, würde ich sagen.

  • auf schwarzen Pisten bzw steilem Gefaelle und unmittelbar danach messen die Apps leider Muell.


    Das kann man per Auto nicht nachpruefen..

    (solch steile haenge faehrt man mit dem Auto nicht, max.10% Gefaelle beim Auto, schwarze Pisten haben aber 40..90% Gefaelle.


    Breite Pisten mit sanftem Gefaelle, da messen die Apps recht korrekt (es sei denn, man hatte Steilhang davor)


    Die Hoehe kann oft nur auf 50m genau mit GPS bestimmt werden. horizontal ist die Aufloesung bei ca 2..5m


    Bei der hoehenkorrektur hilft Google Earth im Browser am Computer.


    Google earth kennt die Gelaendekontur und passt dann die hoehe exakt an, damit der Track auf dem Gelaende liegt. Das macht die Geschwindigkeitsauswertung praeziser


    Man sieht vor der Korrektur in der 3D.Ansicht des Tracks, dass die Fahrlinie oft weit ueber Piste liegt sogar ueber seilbahnseil. Manchmal auch abrupt senkrechte korrektur macht um 20m. An diesen ungenauen GPS Hoehenpunkten entstehen dann in den Apps enorme Abweichungen bezueglich Geschwindigkeit.

  • Also die Genauigkeit ist immer Abhängig von dem GPS Sensor verbaut im Telefon. Generell ist der GPS Empfang in den Bergen bei guter Sicht extrem gut. Die Geschwindigkeit kann glaube nur bei 4 Satelliten gemessen werden. Gute Garmin Geräte etc. können glaube mit mehr als 7 Satelliten geortet werden. Die Geschwindigkeit, wenn über höhere Distanz gefahren wird da auf jeden Fall stimmen in fast allen Fällen. Ab 60+ kmh machts jedoch auf den meisten Pisten keinen Spaß. Beim Snowboarden geht's auch nicht ums schnell fahren sondern um den Style und den Flow. Wer anders denkt, ist auf Ski besser aufgehoben. Ganz einfach ^^

  • Wenn das GPS mal nen Aussetzer hat, kommen auch mal sehr hohe Geschwindigkeiten zustande 😏

    Das sieht man dann aber, wenn man sich den Track ankuckt. Wenn da irgendwelche komischen Zacken oder lange Geraden drin sind, gab es Fehler.


    Schnell ist, wenn's auch geil anfühlt und zu schnell ist es, wenn es sich nicht mehr geil anfühlt. Je nach Deinem Setup, der Piste und den Leuten (ich empfehle eine Unterkunft aufm Gletscher und dann vor Acht oben am Lift zu stehen), fühlt sich auch schneller noch gut an.


    Ich verzichte lieber darauf, die Geschwindigkeit zu tracken, weil man dann ja auch ne hohe Geschwindigkeit auf dem Display sehen möchte.


    Und auch wenn das hier das falsche Forum ist, macht mir heizen mittlerweile auf Ski mehr Spaß. Aber das ist sicherlich auch wieder ne Frage des Boards.


    Fahrt vorsichtig 😇

    Cheers nickoh

  • Was sind eure Geschwindigkeiten so? Die ihr "schnell" findet?

    Genau das wollte ich im letzten Urlaub auch mal wissen und habe dazu meine Smartwatch messen lassen. Als Höchstgeschwindigkeit habe ich 91,1 km/h erreicht. Das hat sich nicht mehr wirklich angenehm angefühlt.

    shredding is life.

  • Speed- und Ski-Tracking Apps


    Gibt es auf dem Gebiet der Tracking-Apps etwas Neues? Ich würde gerne meinen Speed auf der Piste und im Gelände loggen.


    Habt Ihr Erfahrungen welche App gut funktioniert? Ich fände es gut, wenn man die App im Alltag zum Beispiel beim Joggen oder Radfahren auf Zuverlässigkeit testen und die gemessene Geschwindigkeit mit einem Tacho oder einem anderen Messsystem abgleichen könnte.

  • hab ich oben schon beschrieben, mit einer tracking app aufzeichnen und mit Google earth Pro (gratis PC Version, nicht die Web Version)

    auswerten


    Aufzeichnen:

    zB mit den Apps geo tracker oder gps logger im Android Store


    (oder tracking mouse/armband mit gps kaufen)

    dann vom smartphone das gpx file exportieren

    zb ueber mail oder Bluetooth zum notebook senden


    dann in google earth pro am notebook den gpx track importieren.


    Google Earth Pro

    (die installierte PC Version, nach wie vor top und gratis)


    dann dort nach dem importieren auf Hoehenprofil anzeigen druecken.

    (Menue Bearbeiten -> Hoehenprofil anzeigen)


    zeigt dir alle Strecken dann hoehenkorrigiert an,

    und auch speed und Uhrzeit.

    Google Earth Pro ist das beste Gratis Tool das es gibt, einach auf File klicken und importieren, auswerten


    Geht aber nur in der istallierten PC Pro Version

    Die Schritte siehst auch im Video von mir.

    (in der Mitte)


    gibt auch Beispiel GPX dateien im Netz die du importieren kannst.


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  • Google Earth Pro ist immer noch genial und gratis.

    funktioniert heute wie damals.


    versuch mal einen GPX Track zu importieren und das Hoehen und Geschwindigkeitsprofil anzuzeigen.


    Da bleiben keine Wuensche offen.


    GPS sensoren haben sehr grossen Hoehen Fehler (30..150m) aber geringen horizonatalen Fehler (3..7m).

    Den Hoehenfehler korrigiert die App durch Projektion auf die Earth Gelaendedaten.

    Keine kostenlose app kann das besser weltweit.

    (Den Ski apps fehlt die Hoehenkorrektur)


    Mit dem Dimension bin ich immer noch unterwegs, immer noch mein bestes Carving board. Speedmessung war aber damals am Voekl AFC.

  • Im Sommer habe ich eine Tracking App installiert. Ich würde sagen, dass die App ursprünglich zum Wandern gedacht war, aber auch im Wintersport als Pisten Tracker funktionieren müsste. Heute Nachmittag habe ich testweise eine kurze Tour mit dem Auto aufgezeichnet.



    Die angegebene Max. Geschwindigkeit stimmt zumindest hier im Flachland mit dem Tacho überein. Da die App auch Anstiege und Abfahrten wiedergeben kann, müsste der angegebene Speed eigentlich (auch mit dem Snowboard) passen. Kennt ihr outdooractive?


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    Hat schon einer von Euch Erfahrungen mit der GPS Speedmessung (ggf. auch mit der Höhenkorrektur) von outdooractive - insbesondere auf der Piste?

  • Tracke eigentlich alles MTB uns splitboard mit Komoot. In der Webansicht hat man ein Geschwindigkeitsprofil. Ob das passt, denk ja aber schaue nicht wirklich danach.

    Musste man mal mit navi gps und Tacho abgleichen. Mein Auto ist immer etwas mehr an.

    Einmal editiert, zuletzt von Powderjoe ()

  • Richtig interessiert hat mich das bislang auch nie. Ich habe die outdooractive App im Herbst bei einem Spaziergang mit freunden ausprobiert. Bei dieser Gelegenheit sind mir die detaillierten Angaben zur Geschwindigkeit aufgefallen und ich musste spontan an diesen Faden denken, in dem es um die Geschwindigkeitsmessung auf der Piste und das Tracking von Skirunden ging. Daraufhin keimte der Gedanke, dass im Winter auszuprobieren. Bislang habe ich auf der Piste noch nie meine Geschwindigkeit gemessen - auch nicht auf diesen Messstrecken am Pistenrand.


  • Wenn ich einen meiner Tracks anklicke, habe ich links in der iPad App eine Spalte mit ausführlichen Statistiken. Wie sieht das bei dir aus, wenn du bei Statistiken weiter runter scrollst?

    bei mir sind da auch die Statistiken aufgelistet:


  • Ich persönlich nutze zum Tracken meiner Aktivität ein Wahoo Element Bolt zusammen mit einem Polar Verity Sense..




    Solange man nun eine ziemlich gerade Strecke im offenen Gefälle da ist die GPS/Glonass Messung der Spitzengeschwindigkeit schon richtig schnell und gut.


    Meine Track's importiere und speichere ich dann auch meist in Komoot..


    Hier mal eine Aufzeichnung:



    Wird es eine Kurvenfahrt im dicht bewaldeten Gebiet oder mit dem MTB auf ruppigen Trails die noch enger von Bäumen umgeben sind dann kommt es aber doch schon mal zu "Daten-Sprüngen", welche die Software dann zwar wieder glatt zieht aber es sind eben in den reinen Daten Sprünge drin und die werden halt nur etwas geglättet.


    Also viele Wechsel, kurvenfahrt und stark schwankende Steigung , stark schwankende Geschwindigkeit und Bewaldung/Bewölkung.. Kann schon zu Abweichungen bei der GPS Messung führen. Es ist eben immer nur die Berechnete Geschwindigkeit ziwschen 2 aufgezeichneten Zyklen und der Wegstrecke dazwischen.


    Ein GPS nutzt keine Gradientendaten. Wenn es mind. 4 Satelliten verfolgt, berechnet es Breitengrad/Längengrad und Höhe. Die Differenz zwischen zwei Punkten (Zyklen) liefert die Geschwindigkeit in 3 Dimensionen. V/s, Gradient, Geschwindigkeit sind dann alles Berechnungen.


    Mit einem GPS wird die Geschwindigkeit eben durch die Länge der geraden Linie zwischen zwei Punkten im Vergleich zu der Zeit berechnet, die man benötigt, um von Punkt A nach Punkt B zu gelangen.


    Je mehr Datenpunkte in kürzeren Zeitabständen umso genauer.


    Für den Hausgebrauch und um sich selbst besser einschätzen zu können ist aber jedes Handy-GPS sicher genau genug..

    Solange per GPS gemessen wird.

    Am besten das Gerät hat Multi-GNSS oder Multi GPS dann steigt die genauigkeit auch in schwierigeren Situationen.


    Falls es mal einen Daten Ausreisser gibt der eine unmögliche Spitze anzeigt dann muss man sich halt auch eingestehen das das nur ein Daten Ausreisser war.. Also wenn ich immer um die 45-50 kmh fahre und hab auf einmal eine eizelne 80 kmh Spitze drin ohne Bewusst so schnell gewesen zu sein dann ist das halt auch nur mal ein Datenausreise gewesen.


    Aber sicherlich sind die ganzen Apps und Geräte mit GPS Messung gut genug um mal einschätzen zu können in welchem Geschwindigekitsbereich man sich bewegt.


    Also wenn Ihr wirklich etwas verwertbares für das Guinnesbuch haben wollt oder es auf das 0,0X km/h genau um leben und Tod geht dann kommt Ihr wohl um eine Lichtschrankenmessung auf gerader Strecke nicht herrum..

    Grüßle..


    P.S: ...


    Ich nutze das eigentlich nur um meine Touren aufzuzeichnen und meine Fittness im Auge zu behalten.. Topspeed habe ich schon ewig nicht mehr geprüft..

    Gruß Nitrofoska - Ausrüstung Passform/ Welche Größe KLICK | Breite Boards ab Waist 27 KLICK | Fragebogen: KLICK

  • Richtig interessiert hat mich das bislang auch nie. Ich habe die outdooractive App im Herbst bei einem Spaziergang mit freunden ausprobiert. Bei dieser Gelegenheit sind mir die detaillierten Angaben zur Geschwindigkeit aufgefallen und ich musste spontan an diesen Faden denken, in dem es um die Geschwindigkeitsmessung auf der Piste und das Tracking von Skirunden ging. Daraufhin keimte der Gedanke, dass im Winter auszuprobieren. Bislang habe ich auf der Piste noch nie meine Geschwindigkeit gemessen - auch nicht auf diesen Messstrecken am Pistenrand.


    Ich habe die Slopes App in Verbindung mit einer Apple Watch Ultra und glaube die Kombi ist gut, glauben, weil es für mich nicht beweisbar ist. Wenn Du abend den Tag repassieren lässt, zeigt Dir App tatsächlich jeden gefahrenen Bogen und Schlenker, von daher denke, dass auch die Geschwindigkeiten relativ korrekt sind.


    Zum Thema Speed, bei über 60 beginnen meine Augen unter dem Visierhelm trotz (normaler) Brille zu tränen, dann weis ich, dass es jetzt langsam zu schnell wird. Und stürzen, möchte ich bei 60plus sowieso nicht... Meine übliche Geschwindigkeit liegt wohl um die 40... und ich glaube, da bin ich nicht der Langsamste. Ich verringere aber sofort den Speed, wenn ich fühle dass es unkontrolliert wird, z.B. auf Eis etc. und dann wirst Du von Skifahranfängern überholt, da wird mir Angst und Bange. Die heutigen Ski erlauben es scheinbar auch völlig unbedarften Skifahren relativ schnell unterwegs zu sein, aber es ist gut erkennbar, dass die weit über Ihrem Limit fahren. Als ich noch etwas jünger war, hatten wir gerade Latten und 2,05m war das Maß aller Dinge, damit konnte man richtig schnell unterwegs sein, ich schätze dass damals 90kmh keine Seltenheit waren. Aber mit denen merkte man sofort ob man den Ski fuhr oder der Ski mit einem fuhr :)