Beiträge von BringItOn

    Ich verstehe SkateTech anders. Es ist eine Art bewegliche Brücke, die an den Endpunkten auf dem Board auflieget und die Kraft in das Board einleitet. An den Auflage bzw. Endpunkten sind Gummidämpfer eingesetzt. Diese sind elastisch und können sich unter Druck verformen. Da es verschiedene Härtegrade gibt, kann man die Response der Bindung variieren. Wenn dort eine Pendelbewegung auftritt, dann spielt sich das innerhalb der Gummiklötzchen ab. Das eine Klötzchen wird etwas zusammengedrückt, das andere Klötzchen dehnt sich etwas aus. Das sind - wenn überhaupt - Bewegungen im Millimeterbereich.

    Das ist glaube ich eine ganz gute Erklärung und passt auch damit zusammen, dass man das gar nicht wahrnimmt, dass da überhaupt eine Bewegung um diese Drehachse stattfindet.

    Burton Ion seit Jahren. Irgendwelche Druckpunkte konnte ich nicht spüren. Die Hin- und Herbewegung habe ich auch nicht wahrgenommen. Die ist bestimmt da, aber ein aktives "Kippen" konnte ich nicht spüren. Nach Aussage des Reps vor Ort wurde zur nächsten Saison hin irgendetwas verändert an der Base. Genaueres findet man sicher im Internet. Mir ist dieses ganze Marketingsgedöns mit Skatetech bla bla völlig egal. Für mich fuhr sich die Bindung wie eine ganz normale Bindung (wie gesagt Vergleich bei mir Union Atlas von 2016) und ich hatte das Gefühl, dass die Kraftübertragung sehr direkt war. Ob das jetzt durch dieses Kippen kommt, keine Ahnung. ;) Der Test war übrigens bei dir in der Nähe in 4Vallees.

    Now Bindungen fand ich auch immer ganz interessant. Ich kenne bislang nur noch niemanden, der eine solche Bindung schon ausprobiert hat. Bei einem Testevent hat mir der AD, der das Ganze organisiert hat, auch die Now ans Herz gelegt. Leider hatte er keine dabei, so dass ich selbst nicht testen konnte.

    Ich bin am April bei frühlingshaften Bedingungen die Now Select Pro der nächsten Saison Probe gefahren. Ich bin so begeistert gewesen von der Direktheit der Bindung, dass ich sie mir bereits für die nächste Saison bestellt habe. Die Select Pro ist jetzt natürlich vielleicht nicht das Modell, das man mit diesem Board paaren würde?! Aber das prinzipiell als Ermutigung, Now mal in Erwägung zu ziehen.

    Die Koruas eignen sich alle zum Carven... Ich verstehe deine Frage nicht ganz..

    Ich unterstütze diese Aussage. Bin folgende Boards gefahren: Otto, Tranny Finder, Escalator Split Plus. Alle drei lassen sich einwandfrei carven. Such dir eines aus, das dir gefällt. Tranny Finder steht nochmal aggressiver auf der Kante als das Otto, aber das sollte nicht überraschen. Otto und Tranny bin ich jeweils mit einer Union Atlas gefahren. Breite der Boards beachten und vergewissern, dass man so breite Boards will! Ansonsten findest du ja auch einiges an Erfahrungsberichten von AngrySnowboarder oder DerGuteRitt :D (ich behaupte nicht, dass diese reviews ausnahmslos toll sind).

    Jo, bleib bei M. Ich fahre die Kombi und es funktioniert super. Mach den Schuh zu, bevor du es testest, dann wirst du merken, dass es ganz so knapp dann doch nicht ist. Aber das mit dem letzten Loch stimmt. Die Einstellung habe ich auch am Ankle Strap.

    Fahre auch einen Ion. Anfangs war er wirklich sehr direkt für einen Freestyle Boot und perfekt für meine Bedürfnisse. Mittlerweile hat er (~21 Schneetage) nachgelassen im Flex. Aber ich würde sagen, beim Probieren solltest du einen deutlichen Unterschied spüren. Der Driver soll deutlich steifer sein. Ist also eine Frage, was du von deinem Schuh willst. Nur direktes Feedback? Dann wohl der Driver...

    Check mal das


    Gnu Super Progressive Air Machine


    aus. Das klingt nach einem sehr geilen Brett und hat 26 Mittelbreite, was vielleicht für dich optimal ist?


    Hätte ich größere Füße, wäre das voll eines für mich gewesen diese Saison.

    Ich hab folgende Idee für dich. Fahr mal wahlweise von der Frontside oder Backside kommend deinen Schwung soweit aus, dass du schon wieder den Hang hochfährst. Dann wirst du ja automatisch langsam und irgendwann würdest du ganz stehen bleiben von alleine und switch wieder raus rutschen. Das kannst du super nutzen, um dich an einen 180° ran zu tasten. Fahr also den Schwung aus bis es hangaufwärts geht und drück dich dann gleichmäßig von beiden Beinen ab und versuch schon ein bisschen in die Richtung zu rotieren, in die du dann switch herausfahren willst. Bei dieser Übung hast du kaum Geschwindigkeit, du musst dabei am Anfang noch keine 180° springen, sondern kannst zB mit 90° anfangen. Du kannst außerdem, bevor du springst, schauen, ob du überhaupt sicher switch aus der Übung rausfahren kannst, ohne vorher gesprungen zu sein.


    Je sicherer du dich mit der Übung fühlst, desto mehr kannst du sie zu einem 180° in der Hangschrägfahrt zwischen Turns ausweiten und dann kannst du den Trick recht fix ;) .


    Ich kann ehrlich gesagt nur zu einem Freestyle Kurs raten. Sicher wird es Beipiele geben, bei denen der Kurs nicht so gut ist. Aber ich gebe solche Kurse auch, mittlerweile auch schon ein paar Jahre und es gibt schon viele Dinge, die dir sicher helfen können beim Einstieg.


    Ich finde das Hauptargument gegen "probier es einfach weiter" ist die große Verletzungsgefahr. Wer sich, gerade am Anfang, im Park überschätzt, tut sich i.d.R. früher oder später sehr ernsthaft weh.


    Dinge, die du beachten solltest bzw. selber überprüfen/trainieren kannst:


    Stehe ich sicher genug auf dem Board, um Park fahren zu können? Du solltest schön tief in den Knien sein. Ein niedriger Körperschwerpunkt, verringert den Hebel im Fall eines Sturzes und ist auch ganz generell eine Position, aus der du besser heraus reagieren kannst. Sei dir bewusst, dass Rotation im Oberkörper, eine Rotation des Boards auslöst. Wenn du also anfängst gerade über einen Kicker zu springen, achte darauf, dass du keine Rotation im Oberkörper hast. Erst wenn du sicher gerade über einen Kicker/eine Box kommst, solltest du anfangen, die Rotation im Oberkörper vor dem Absprung dafür zu nutzen, dein Board in der Luft um 180° zu drehen.


    Es gibt auf youtube videos von snowboard addiction. Die erklären die Bewegungsabläufe sehr schön und die helfen dir bestimmt schon.


    Und sobald du den Einstieg gefunden hast, kannst du auch deinen eigenen Weg im Park finden. Snowboarden ist ja am Ende doch ein sehr individueller Sport :).


    Aus meiner Sicht, kann ein Freestyle Kurs in jedem Fall nicht schaden und es kann gut sein, dass du etwas mitnimmst, was dich sonst deutlich länger Zeit gekostet hätte zu lernen.

    kleiner tipp noch: in der ersten pleasure-ausgabe der kommenden saison, spätestens aber in der zweiten, werden auf der event-page am anfang des heftes alle testivals/openings samt zeiträumen gelistet sein. *schleichwerbung off*

    Ah, das ist ja ein cooler Hinweis. Die habe ich nämlich zufällig im Abo ;).