Erfahrener Snowboarder ohne Fachwissen braucht Hilfe

  • Hi! Ich bin Alex und habe ein Problem^^


    Ich bin 22 Jahre alt und fahre seit mind. 8 Jahren Snowboard und bin davor bereits Ski gefahren. Allerdings konnte ich das nur für 1-2 Wochen im Jahr und bin somit bis jetzt ausschließlich Leihboards gefahren. Nun habe ich vor, mir ein eigenes Board inkl. Bindung und Boots zu kaufen. Ich habe mich bereits belesen, allerdings fehlt mir einfach einiges an Erfahrung in dem Gebiet. Für mich geht es hauptsächlich um die allgemeine Richtung bzgl. des Boards.


    Meine Daten:

    Größe: 1.80m

    Gewicht: 70-80kg

    Schuhgröße: 43-44


    Ich werde vor allem Piste und etwas Park fahren, allerdings werde ich auch alles an Powder mitnehmen, was ich finden kann. Im Park geht es mir hauptsächlich um's Springen und eigentlich kaum um Rails/Boxes und co. Vernünftig switch fahren wäre mir allerdings wichtig.

    Dementsprechend:


    Allmountain

    Twin? Directional Twin?

    Camber? Hybrid-Camber?

    Flex im mittleren Bereich?


    Preislich, denke ich, nachdem ich mich selber ja schon etwas umgesehen habe, wird es wohl auf ~500 +/- für das Board hinauslaufen.

    Geht das, was ich mir oben vorstelle, in die richtige Richtung? Habt ihr Boards, die ihr empfehlen könntet? (Hierbei wären auch Marken, die ihr empfehlen könnt und Marken, von denen ihr abraten würdet, wirklich hilfreich!)


    Vielen Dank!

    Alex

  • Hi Alex,


    was Du suchst ist nicht ungewöhnlich. Empfehlungen in dieser Richtung gibt es hier jeden Tag. Dementsprechend haben fast alle Marken etwas in dieser Richtung im Programm.


    Für uns wäre es nun deutlich leichter, wenn du etwas mehr zu den Leihboards sagen Könntest. Zum Beispiel was dir daran gut gefallen hat, oder auch nicht.


    Auch eine Eingrenzung auf bestimmte Marken wäre hilfreich. Einige stehen total auf Capita. Andere mögen Jones oder Burton. Hast Du selbst noch gar keine Tendenz?

  • Gut, verstehe ich.


    Ich wünschte ich könnte mehr zu den Leihboards sagen, aber da es immer nur 1 bis 2 Wochen waren, habe ich mir da nie einen großen Kopf gemacht. Es waren auch keine high end-boards...


    Dann hier ein paar konkrete Fragen:


    1) Wäre ein Twin/ Directional Twin besser, wenn ich nicht nur heizen sondern auch ein bisschen Spaß auf der Piste haben oder nach Sprüngen switch landen möchte?

    2) Welches Profil passt dazu am besten? Camber/ Rocker/ ggf. Hybrid?

    3) Mittlerer Flex passt?

    4) Welche Größe empfehlt ihr? ~155er oder evtl. kürzer, da ich nicht besonders schwer bin?

    5) Was für einen Breite sollte das Board haben, damit ich mit Schuhgröße 43/44 keine Probleme bekomme?


    Bei den Fragen rauft ihr euch wahrscheinlich die Haare, aber ich habe mich bis jetzt immer mit dem arrangiert, was ich hatte...


    Markentechnisch bin ich etwas überfordert, aber nach Bauchgefühl tendiere ich Richtung Capita, Bataleon... Ich war bereits in einem Shop, da wurde mir Ride (auch im Hinblick Preis-Leistung) sehr empfohlen. Dementsprechend werde ich die Boots und evtl. auch die Bindung wahrscheinlich im Shop und daher von Ride kaufen.


    Ich hoffe, dass hat das Ganze eeeetwas eingegrenzt. Ich bin in der Praxis besser, als es hier in der Theorie aussieht, sorry...?(

  • 1) Wäre ein Twin/ Directional Twin besser, wenn ich nicht nur heizen sondern auch ein bisschen Spaß auf der Piste haben oder nach Sprüngen switch landen möchte?

    ein true twin muss nicht sein um switch zu fahren... directional twin passt schon.. ob true oder directional twin, davon würde ich den Boardkauf jetzt nicht abhängig machen

    2) Welches Profil passt dazu am besten? Camber/ Rocker/ ggf. Hybrid?

    Hybrid ist halt das komplette Spektrum zwischen Full Camber und Full Rocker.... Da gibt es eben riesen Unterschiede.

    Ich mag eher Camber, auch im Park, aber es gibt auch gute Rocker Hybride.. Das kommt bisschen auf dein Fahrstil an..

    3) Mittlerer Flex passt?

    Ja.. ist auch immer relativ..

    4) Welche Größe empfehlt ihr? ~155er oder evtl. kürzer, da ich nicht besonders schwer bin?

    Kommt ein bisschen auf das Brett an.. Meist kann man sich gut an den Herstellerangaben orientieren. Da ist meist ne Gewichtsrange angegeben

    5) Was für einen Breite sollte das Board haben, damit ich mit Schuhgröße 43/44 keine Probleme bekomme?

    Das kommt auf den Boot an... Man sagt Außenlänge des Boot -5cm als guter Richtwert..

    Hast du schon Boots?


    Dementsprechend werde ich die Boots und evtl. auch die Bindung wahrscheinlich im Shop und daher von Ride kaufen.

    Hat der shop nur Ride? Gerade bei Boots solltest du dich nicht auf eine Marke festlegen.. Kaufen was am besten passt

  • Hi snowboardalex


    Du hast dich ja schon eingelesen.


    Nach deiner ersten Vorstellung würde ich sagen, ja Hybrid. Ja Hybrid camber oder je nach dem auch Hybrid Rocker oder Flat... Kommt da etwas aufs Brett an. Ja Mittlerer Flex ( wobei das sehr aufs Board und Marke ankommt... eine 6/10 kann noch weich oder schon knüppelhart sein je nach Hersteller )


    Wichtiger sind aber die Boots und die Größe. Mit 43-44 bist du so an der Grenze. Mit guten Boots kannst du da jedes Brett fahren. Ein griff ins Klo bei den Boots und diese zu lang und du wirst wahnsinnig limitiert bei der Boardauswahl.


    Lies dir das mal duch bezüglich der Passform deiner Ausrüstung:


    https://www.snowboarden.de/for…?postID=168467#post168467


    Danach erst mal Boots suchen gehen.


    Markentechnisch bin ich etwas überfordert, aber nach Bauchgefühl tendiere ich Richtung Capita, Bataleon... Ich war bereits in einem Shop, da wurde mir Ride (auch im Hinblick Preis-Leistung) sehr empfohlen. Dementsprechend werde ich die Boots und evtl. auch die Bindung wahrscheinlich im Shop und daher von Ride kaufen.

    Die Marken sind alle gut. Etwas doof ja aber eigentlich merkst du schon am Preis ob du eine gute Marke in der Hand hast oder nicht. Für 199€ im Supermark gibt es kein gutes Snowboard.. Aber dessen bist du dir ja bewusst.


    Ride haben gute Boards, da könnte ich mir sicher auch das ein oder andere für deine Anforderungen vorstellen.


    Also To do Liste für dich:


    - Boots suchen.. Bei deinem Einsatzzweck nicht zu weich wählen Flex 6 und aufwärts

    - Boots vermessen wie in dem Link oben beschrieben und uns mitteilen


    Dein Einsatzzweck ist schon mal gesetzt. Piste - Freeride - Jumps


    - Frage . Eher der Aggresive Fahrer oder der Chiller / Cruiser Typ ?


    Gruß

  • Ich sehe das wie Pfon. Fülle uns mal den Fragebogen aus und fange mit der Suche nach passenden Schuhen an.


    Zu deinen Fragen:


    1) Wäre ein Twin/ Directional Twin besser, wenn ich nicht nur heizen sondern auch ein bisschen Spaß auf der Piste haben oder nach Sprüngen switch landen möchte?

    2) Welches Profil passt dazu am besten? Camber/ Rocker/ ggf. Hybrid?

    3) Mittlerer Flex passt?

    4) Welche Größe empfehlt ihr? ~155er oder evtl. kürzer, da ich nicht besonders schwer bin?

    5) Was für einen Breite sollte das Board haben, damit ich mit Schuhgröße 43/44 keine Probleme bekomme?


    Ein True Twin ist absolut symmetrisch aufgebaut. Es ist dafür geschaffen, in beiden Richtungen (vorwärts wie rückwärts) absolut identisch zu fahren. Unter einem Directional Twin verstehe ich ein Board, das zwar vorn und hinten eine Schaufel hat, so dass man es prinzipiell in beiden Richtungen bewegen kann, aber das eine Richtungstendenz hat in der es vorzugsweise bewegt werden möchte. Das kann zum Beispiel eine längere Nase sei, eine breitere Schaufel, Taper oder ein etwas eingeschnittenes Heck sein. Das dient zum Beispiel dazu, im Tiefschnee einen besseren Auftrieb zu erzeugen und die Nase aus dem Schnee zu bekommen.


    2) Welches Profil passt dazu am besten? Camber/ Rocker/ ggf. Hybrid?


    Das ist vielfach eine Frage der persönlichen Skills und der Vorlieben.


    3) Mittlerer Flex passt?


    Auch das ist oft Geschmackssache. Flex ist zudem Relativ. Die Angaben helfen Boards eines Herstellers untereinander zu sortieren. Herstelerübergreifend funktioniert das nicht. Was bei Hersteller A noch Mittel ist, ist bei Hersteller B schon bockhart und bei Hersteller C noch eine Nudel.


    4) Welche Größe empfehlt ihr? ~155er oder evtl. kürzer, da ich nicht besonders schwer bin?


    Das hängt vom Körperbau des Fahrers und vom Einsatzbereich des Boards und den persönlichen Vorlieben des Fahrers ab. Ich bin ähnlich bebaut wie Du und Fahre aktuell Boards zwischen 158 und 164. Ich bin aber auch schon 147 gefahren und länger ginge auch. Jeremy Jones hat dazu ein paar schöne Videos gemacht.


    https://www.qwant.com/?q=jerem…s%20board%20size&t=videos


    Schau dir die doch einmal an.


    5) Was für einen Breite sollte das Board haben, damit ich mit Schuhgröße 43/44 keine Probleme bekomme?


    Das hängt davon ab, wie du deine Füße auf das Board stellst und wie du fährst - also wie tief du dich in die Kurven legst. Mit EU43 hat man mit den meisten Boards keine Probleme mit 44 kann man diese bekommen. Das Problem ist dann, dass man bei extremen Schräglagen den harten Schnee berührt, die Boardkante den Kontakt verliert und man abfliegt. Oft machen sich hier Leute große Gedanken um diesen sogenannten Bootout, ohne jemals darüber nachzudenken, ob sie überhaupt solche Schräglagen fahren wollen oder können.


    https://www.qwant.com/?q=snowboard%20carving&t=images


    Jetzt musst Du dich selbst mal einarbeiten und Fachwissen aufbauen. Das können wir dir nicht abnehmen. Wer dazu keine Lust hat, muss in den Laden gehen und sich etwas verkaufen lassen, dass dann hoffentlich passt.

  • Das hängt davon ab, wie du deine Füße auf das Board stellst und wie du fährst - also wie tief du dich in die Kurven legst. Mit EU43 hat man mit den meisten Boards keine Probleme mit 44 kann man diese bekommen. Das Problem ist dann, dass man bei extremen Schräglagen den harten Schnee berührt, die Boardkante den Kontakt verliert und man abfliegt. Oft machen sich hier Leute große Gedanken um diesen sogenannten Bootout, ohne jemals darüber nachzudenken, ob sie überhaupt solche Schräglagen fahren wollen oder können.


    Man sollte aber nicht vergessen, dass frueher oder spaeter auch auf steilen, moeglicherweise vereisten, Pisten gefahren wird, wo der Bootueberstand zu einem grossen Problem wird. Dann wird's brenzlig, nicht nur fuer einen selbst, sondern vor allem auch fuer andere, wenn da jemand wie eine Bowlingkugel Leute abraeumt. Das hat mit Fahrstilen oder "gewollter Schraeglage" ueberhaupt nichts zu tun, sondern ist ein reiner Sicherheitsaspekt.

  • Johann Knieschluss


    Dein Avatar zeigt doch, dass Bootüberstand nicht zwingend eine Frage von Bootlänge und Waist-Width ist. Ist es nicht vielmehr auch eine Frage des angemessenen Bindungswinkels? Solange man 245 Waist nicht mit EU46 im +9/0 oder Duckstance carven will ist doch alles gut. :rolleyes: Mann muss dann ggf. auch mal positiv und um einiges schräger auf dem Brett stehen. Genau wie Du! Rechne doch einmal nach, was bei der hier gern propagierten Faustformel: Bootlänge - 5/6cm rauskommt! Da kommt raus, dass dein Brett, was du da gerade erfolgreich vorführst, mindestens 5cm zu schmal ist und deshalb in die Tonne gehört. 8o Das kann doch nicht dein Ziel sein, oder?


    Mein letzter Satz, den Du zitiert hast, fasst schon zusammen, was du ausführlich machst. Man muss darüber reflektieren, wo und wie man eigentlich fährt. Für den 1.-6. Tag am Bunny-Hill ist Boot-Überstand irrelevant. Im nippeltiefen Pow - möchte ich behaupten - ist es auch wurscht, wie weit die Schuhspitze übersteht.


    Auf harten Groomers, auf Harsch und im vereisten Steilhang wird es relevant - entsprechende Fahrweise immer vorausgesetzt.

  • Übertreibts nicht ganz so Kollegen;-)


    Schon klar das so eine "Faustformel" nicht einfach immer passt und ohne Sinn und Verstand bei jedem angewendet werden sollte..

    Dennoch hilft Sie und vermeidet totale Fehlgriffe wenn Sie beachtet und richtig ausgelegt wird. Bedeutet auch die "Faustformel" immer nach dem Können, Erfahrung und technischen sowie sportlichen Zielen der fragenden Person abzuschätzen und auszulegen. Das machen wir doch in jedem Materialcheck so..


    Zum Thread Ersteller... Fährt seit 8 Jahren Board / Erfahrener Snowboarder sucht....


    Ich denke da wollen wir alle nur das Gleiche: Ein Board empfehlen das den Ansprüchen gerecht wird und möglichst perfekt auf die körperlichen und fahrerischen Gegebenheiten passt.


    Gruss

    Einmal editiert, zuletzt von nitrofoska ()

  • nitrofoska Genau das! Im Prinzip sagen wir hier alle das selbe. Reflektieren!


    Reflektieren bedeutet hier: Überlegen, wann wird die Rechnerei für mich relevant?


    Der TE ist sicherlich ein guter Snowboarder was im nach eigenen Angaben jedoch fehlt ist das Fachwissen. Da erklären wir doch gern: Was ist Bootüberstand und warum kann das relevant sein. Neben Fachwissen fehlt oft auch die Selbstreflektion. Also: Wie und wo fahre ich. Was will ich erreichen. Wenn diese Selbstreflektion einsetzt und sich langsam mit dem wachsenden Fachwissen paart, weiß man plötzlich genau was man (kaufen) möchte.


    Ich finde das klasse, wenn die Leute hier anfangen selbst nachzudenken. Wer nicht nachdenken möchte, passiv ist und sich nur bequem etwas etwas verkaufen lassen möchte, soll in den Laden gehen.


    Alex scheint interessiert. Raum zum eigenen Nachdenken lassen!

    Einmal editiert, zuletzt von SixtyNiner ()

  • Hi, danke für die vielen Antworten! Jetzt bin ich zumindest gedanklich schon einmal etwas weiter.


    Wie hier auch schon teilweise erwähnt wurde:

    Ich bin in keinster Form ein Profi, allerdings gibt es schon lange keine offiziellen Pisten/ Hänge mehr, die ich nicht fahren kann. Weiterhin bin ich, was mögliche Geschwindigkeiten und damit verbunden auch Schräglagen anbelangt, ziemlich weit oben angesiedelt. Ich bin jedoch nicht der Typ der den ganzen Tag nur den Berg runter heizt. Deswegen bin ich mir so unsicher, was das Board betrifft. Ich hätte gerne ein Board, womit ich sowohl buttern und einfach ein bisschen Spaß auf der Piste haben als auch mal etwas schneller fahren kann.


    Ich werde mich aber an den Rat halten und mir erst einmal Boots besorgen, damit ich weiß, welche Bretter überhaupt in Frage kommen.

    Der Shop hat selbstverständlich nicht nur Ride, allerdings gefallen mir die Boots und sie sind auch preislich ganz in Ordnung.


    Vielen Dank nochmal!

  • Zu den Boots: Berichte wie die Anproben laufen. Ride hat drei interessant konstruierte Boots im Programm. Die Boots haben hinten eine Art TPU Exosklett an der Ferse. Es erinnert mich an den Springback Spine von Salomon (HiFi) Es ist ein TPU-Formteil, das laut Salomon "unendlichen und superpräzisen Flex bietet".

    Ich verspreche mir von dieser Konstruktion, dass die Boots nicht so schnell "einbrechen" und lange den Flex halten.


    Diskurs für die Materialistischsten: http://www.dk-kunststoffe.de/dk/dx/dk-tpu.html


    Ob der sehr knackige RIDE Trident für dich taugt, weiß ich nicht. Außerdem ist das Teil sackteuer. Aber vielleicht magst Du den Trident Boot mal "für uns" anprobieren?

  • Ride Algorythm

    Capita Mercury

    Rome Ravine


    Würde ich mir mal ansehen.

    Quiver: Rome Ravine 162 | Gentemstick Chaser 156 | Burton Mystery Fish 156 | Rossignol Black ops 156 | Offshore Snurfs Up 160 | Äsmo SL 152

    Bindung: Rome Katana | Union Falcor | Union Ultra | Burton Diode EST

    Schuhe: Burton SLX + Tailored Fits Einlagen 8)

  • Ich habe mir mehrmals deine Antwort durchgelesen, aber verstanden habe ich nichts. Was willst du nun ueberhaupt sagen?


    Dass ein Anfaenger sich ein unpassendes Board - weil zu schmal - kaufen soll

    - dass er dann ja problemlos positive (?!) Winkel einstellen kann

    - dass er sich nach dem Griff ins Klo mal schnell was Neues besorgen kann

    - dass er alle Pisten ausser dem Idiotenhuegel tunlichst meiden soll

    - dass sicheres Abbremsen durch Kanteneinsatz fuer Anfaenger nur ein albernes Optional ist

    - dass er als Anfaenger gefaelligst ins Blaue "reflektieren" soll, ohne Ahnung von der Materie zu haben?


    Sach mal, wuerdest du als Fahrschueler in ein Auto einsteigen wollen, mit dem du nur vorsichtig im Flachen bremsen kannst?

  • Danke!


    Zu den Boots: Der Ride Trident wird aus preislichen Gründen ausscheiden müssen... Ich habe mich zwar damit abgefunden, dass ich bei der Geschichte etwas mehr Geld lassen werde und das ist es mir auch wert, allerdings bin ich nichtsdestotrotz noch Student^^


    Zu dem Board: Ich tendiere mittlerweile stark zu Capita und das nicht nur wegen der Vorschläge...

    Frage:


    Aus welchem Grund das Mercury und nicht das DOA?

    1) Wäre das weichere DOA als True Twin für meine Zwecke unsinnig und würde nur mehr Instabilität bei höheren Geschwindigkeiten und Nachteile im Powder bedeuten?

    2) Habe ich mit dem härteren (directional) Mercury evtl. weniger Spaß beim Cruisen, da es im Vergleich zum DOA weniger wendig und somit träger ist? (Ich liege mit der Annahme doch richtig, dass weichere Boards für's buttern angenehmer sind?)


    PS: Wieder: Ich stelle diese Fragen nicht als Anfänger, der nicht weiß, wovon er redet, sondern als etwas erfahrenerer Snowboarder, der von heizen über kleinere (im Vergleich zu vernünftigen Kickern...) Jumps bis Powder schon einiges hinter sich hat, aber sich nie Gedanken über die Boards gemacht, hat die er gefahren ist.


    Danke im Voraus!

    Alex

  • DOA geht genauso. Sind beides top Quiver Killer und wären auch in meiner engeren Auswahl, wenn ich aktuell Bedarf hätte. Das Mercury geht halt etwas besser im Pow, das DOA dafür besser im Park. Aber beide Bretter können das, was du damit vorhast relativ gut.

  • Auch der Flex Unterschied ist nicht so gewaltig..

    Wenn du nicht im Park unterwegs bist oder extrem viel Switch fährst wird Dir am Mercury nichts fehlen und es bietet Dir zusätzlich bessere Performance im Pow

  • Alles klar! Dann liegt die Entscheidung wahrscheinlich zwischen Mercury und DOA.


    Angenommen es wird das 157er Capita Mercury:


    Würdet ihr bzgl. Bindung und Boots eher in eine härtere oder weichere Richtung gehen? Hättet ihr Marken oder gar konkrete Bindungen, die ihr empfehlen könnt?

    Ich werde die Boots im Laden kaufen, allerdings wäre es hilfreich, wenn ich wüsste in welche Richtung es geht. Dann hätte ich mehr als die Meinung des Verkäufers...


    Dankeee!:)