Neues Snowboard für Übergewichtigen

  • Guten Tag zusammen,


    TL;DR

    Ich suche ein Alleskönner Board um mit meiner Familie gemütlich die Pisten zu fahren.


    Wall of Text:

    nach über 20 Jahren kehre ich gerade wieder zum Snowboarden zurück, Auslöser dafür sind meine Kinder, die ganz scharf darauf sind, Skifahren zu lernen.


    Wir waren jetzt mit beiden Kindern jeweils 1 Mal in der Skihalle in Neuss und beide wollen weiter dran bleiben.

    Nach dem ersten Mal in Neuss mit Leihschuhen und parallelem Lesen hier, habe ich mich direkt dazu entschieden, mir eigene Boots zuzulegen.

    Hab mir alles mögliche zu den Boots angeschaut und hier gelesen und mir letztendlich welche in einem Snowboardladen vor Ort gekauft.

    Mit den Schuhen bin ich jetzt auch bereits 2 Mal gefahren, das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht und ich bin mit den Schuhen sehr zufrieden.


    Jetzt planen wir eventuell in den Osterferien in die Alpen zu fahren, also plane ich gerade die restlichen Anschaffungen für mich.

    Ich habe bereits viel hier im Forum gelesen und allgemein die letzten Wochen extrem viel Zeit damit verbracht mich über die aktuelle Snowboard Situation einzulesen, da hat sich ja dann doch die letzten 20 Jahre einiges geändert.


    Vorab erst mal der Fragebogen:


    Über mich:

    Ich bin männlich (37) mein Körpergewicht ist 130 kg, ich bin 186 cm groß, mein Fahrlevel ist Snowboard-Aufsteiger - Fortgeschrittener und bin Urlaubsfahrer.

    Ich suche:

    Ein Snowboard und eine Bindung.

    Mein bisheriges Snowboardsetup:

    keins

    Die bisherige Snowboardlänge ist ? cm, das Snowboard soll als Allrounder dienen und ich will damit nicht switch fahren.

    Mein Einsatzgebiet ist auf der Piste 95%, Tiefschnee / Backcountry 5%, Park (Kicker/Pipe) 0 %, Rails 0%.

    Meine Zielen mit dem neuen Snowboard sind:

    Ich möchte mit Frau und Kindern zusammen blaue und rote Pisten fahren, dabei gerne Side Hits mitnehmen und auch gerne mal neben der Piste durch den Tiefschnee fahren.

    Eine Snowboardbindung die soll mit Schnelleinstiegsysteme (Flow/Cinch/Expresso/Fastec/Burton Step On) ausgestattet sein.


    Fahren funktioniert nach 20 Jahren Pause noch super, ist wie Fahrradfahren, das verlernt man nicht.

    Mit den Leihboards bin ich ganz ok klar gekommen, allerdings waren die 3 Boards die ich bisher geliehen hatte schon sehr unterschiedlich, auch wenn alle 3 Flat-Boards waren, waren 2 davon schon arg runtergerockt, ich denke nicht dass das ein Maßstab für irgendwas ist.

    Früher als Teenager bin ich ein klassisches Camber gefahren, glaube damals gab es auch noch gar nix anderes.


    Zuerst mal noch kurz zur Bindung, damals hatte ich eine Flow und war damit sehr zufrieden und wollte mir erst auch wieder eine holen, die Supermatic fiel mir auch ins Auge und wäre eine Option, StepOn schließe ich aufgrund der Boot Einschränkungen aus, Clew schließe ich aufgrund der mangelnden Qualität ebenfalls aus.

    Die Fase hatte ich eigentlich auch ausgeschlossen, weil es ja kein richtiges Schnelleinstiegssystem ist, dazu aber gleich mehr.


    Als ich meine Boots im Laden gekauft habe, hatte ich mich mit dem Verkäufer über Bindungen unterhalten und da er eine ähnliche Statur hatte wie ich, konnte er mir direkt ein Problem aufzeigen....

    Ich komme weder bei Flow, noch bei der Supermatic vernünftig an die Bindung um rein- und rauszukommen.

    Dann zeigte er mir auf einem Holzbrett montiert die Fase und ich bin super begeistert davon, ich komme super rein und raus, das Anratschen geht super schnell.

    Auf die Fase habe ich mich jetzt ziemlich festgelegt, aktuell tendiere ich wegen der Einstellmöglichkeiten und der Steifigkeit zur Bataleon Blaster.



    Jetzt aber zu meinem Sorgenkind, welche Board soll es werden?

    Ich möchte eigentlich nur gemütlich Piste fahren, mit den Kindern wird am Anfange sowieso nicht die krasseste Action drin sein, aber gerade bei meinem Sohn (7) nehme ich an, dass der zur richtigen Pistensau wird, während also meine Tochter (10) mit meiner Frau gemütlich die blauen Pisten fahren, werd ich mit dem irgendwann die Schwarzen- und Buckelpisten unsicher machen, da bin ich mir ziemlich sicher.


    Zudem möchte ich mich im Freestyle weiterentwickeln, allerdings kein Park, da ist mir die Verletzungsgefahr zu hoch, sondern eher kleinere Tricks auf der Piste, Side Hits, 180, 360 usw.

    Ich kann zwar aktuell kein Switch fahren, will es aber lernen um entsprechend 180 machen zu können und auch so ist es ja nützlich für Ziehwege etc.


    Ich hab mir gefühlt schon 100te Reviews zu Boards angesehen, TheGoodRide, AngrySnowboarder, einige deutsche Kanäle etc.

    Bisher hängen geblieben sind folgende Boards, die zu mir passen könnten:

    Nitro Team

    Nitro Alternator

    Ride Moderator

    Never Summer Proto 3


    Wobei das Alternator und Moderator natürlich eher Tendenz Richtung Freeride und das Team und Proto 3 eher Tendenzen Richtung Freestyle haben.

    Allerdings ist mir das Proto 3 eigentlich schon zu teuer.

    Klarer Favorit ist aktuell das Team, auch wenn man damit nicht wirklich gut Tiefschnee fahren kann.

    Ich will erst mal einen "Alleskönner" und bin auch bereit mir später dann noch z.B. ein spezielles Directional Freeride Board zuzulegen.



    Wie sieht das wegen meines Übergewichtes aus, sollte ich da grundsätzlich ein Wide Board bevorzugen, oder wie sieht es mit der Stiffness aus, eher im oberen Bereich ansiedeln?

    Meine Boots haben übrigens eine Außenlänge von 31 cm



    Boa, tut mir leid für die Wall of Text, ist irgendwie so passiert, so ohne meinen Hintergrund zu kennen, kann mir glaube nicht wirklich geholfen werden, daher lieber zu lang als zu kurz.

    Dafür noch am Anfang ein TL;DR eingefügt ^^

    Vielen Dank fürs Lesen und schon Mal vorab vielen Dank für euren Rat.


    Grüße Jan

  • Hi Jan, das Team ist auf alle Fälle ein guter Alleskönner mit Schwerpunkt Piste. Tiefschnee und Switch kann es auch. Da bist Du schon auf dem richtigen Weg. Zu den anderen Boards kann ich Dir leider nicht viel sagen.


    Ich will Dir da auch nicht zu nahe treten aber Deine Ambitionen zum tricksen bei dem Gewicht sind schon sehr hoch gesteckt. Bedenke, Du musst die Masse (entschuldige den Ausdruck) ja dann auch in die Luft und zum Rotieren bringen.


    VG Sven

  • Wow, 130 kg, ich kann da leider nicht sagen, wie sich ein Board verhält.

    Ich vermute aber , ein für mich (1,84m, 82kg) bocksteifes Brett, fühlt sich bei Dir weich an.

    Unter der Prämisse würde ich Dir eben ein bocksteifes Brett empfehlen. Bei Bootlänge 31 (Welche Mondopointgröße haben die Schuhe und wie lange sind Deine Füße) brauchst Du auch eher ein breiteres Brett, so ab ca. 26cm Waistwidth).

    Bei Deiner Präferenz hauptsächlich Piste und mal Tiefschnee könntest Du noch an Posi/Posi oder Forward Stance denken. Mit etwas steileren Winkeln, wären dann auch schmalere Bretter möglich.


    Generell würde ich mich also an den "harten" Knüpplen oder gar Raceboards orientieren, aber bevor Du auch nur entfernt an kaufen denkst, würde ich mal ein möglichst hartes Brett ausleihen, um festzustellen, ob es sich für Dich tatsächlich weich anfühlt, weil echt steif für Normalos mit Deiner Könnenbeschreibung echt unkomfortabel und schwer zu fahren sind.


    Als absolut steif gelten zum Beispiel auch Bordercross Boards. Gemäß den Beschreibungen fällt darunter z.b. auch ein F2 Eliminator. Ich habe davon die weiche Asienversion. Der Shape taugt prinzipiell schon zu dem was Dir vorschwebt und sollte für Dich genug Reserven Richtung Pistenbolzen/Carven haben. Und im Sommer werden die diversen Modelle davon regelmäßig wirklich günstig angeboten. Für meine Asienversion hab ich 200€ bezahlt, Vorjahres Sondermodell, aber ungebraucht, absolut neu... Und weil wir gerade bei F2 sind, wenn dort die Angabe Flex 8 ist, ist das schon bocksteif! Ich habe von F2 auch ein "Ride Race". Für mich war das bei meinen ersten Hardbootversuchen (keine Angst, dass ist eigentlich für Softboots gedacht) echt Mist, auch deutlich zu hart, aber für Dich könnte so eines was taugen. Dafür hab ich im Mai auch nur 180€ gezahlt...


    Ach und zuletzt, welche Boots hast Du denn und welchen Flex haben die? Hoffentlich sind die nicht zu weich für Dich, auch hier würde ich für Dich nicht unter Flex 7 gehen wollen...

  • hy Jan


    Also erstmal


    Wie lang in mm sind denn deine füße?


    Welche größe haben denn deine boots?

    Welche boots sind es überhaupt, marke modell



    Die Clew wird leider schlechter gemacht als sie wirklich ist, ja sie ist ziemlich einfach, aber sie hällt sehr gut, und das system funktioniert zudem super, ich fahre sie jetzt in der 3 saison, neben, Supermatic, SP, flow,

    Die Bataleon würde ich dir abraten bei dein gewicht, es ist von den 4 Fase die weicheste, ich würde dir eher zur Jones Mercury FASE raten, oder zur Rome Katana FASE .


    Ich befürchte das die von dir rausgesuchten boards etwas Agresiv werden könnten, wenn du bisher nur Flad rocker gefahren bist.


    Ich würde dir eher zu Hybridcamber raten wie ,


    Ride Shadowban 160w

    Rome Warden 161w

    K2 Passport 159w

  • Ja das mit den Flex Angaben ist immer so eine Sache. Ich hatte ja das Nitro Team, angegeben mit einem 7er Flex. Fand es gut hart, so richtig zum Brettern. Jetzt habe ich das Team Pro, angegeben mit einem 8er Flex. Ich empfinde es aber als etwas weicher, jedoch mit einem super Pop, dort merkt man dann den Unterschied. Liegt vielleicht daran, daß das Team Pro von Haus aus leichter ist....


    VG Sven

  • Die Bataleon würde ich dir abraten bei dein gewicht, es ist von den 4 Fase die weicheste, ich würde dir eher zur Jones Mercury FASE raten, oder zur Rome Katana FASE .

    Nö, die Weichste ist die Thirtytwo. Ich würde aufgrund der Einstellmöglichkeiten zur Bataleon Balster oder Rome Katana raten. Die sind beide relativ ähnlich was den Flex angeht und teilen sich das verstellbare Chassis, womit sich der Boot besser auf dem Board zentrieren lässt. Zudem haben die bessere Toestraps, als die Jones/Thirtytwo Varianten.

  • Ich hab die Rome Katana und die Jones Mercury hier. Die Rome ist gut stiff, die Jones schon einen Ticken weicher. Die Thirtytwo ist definitiv raus. Ich würde auch zur Rome raten. Die Straps der Bataleon sollen auch noch einen Ticken weicher sein. Gibt aber nicht mehr viele Angebote für die Rome in Größe M.


    VG Sven

  • Vielen Dank für eure Antworten, ich werde das mal nach und nach beantworten:

    das Team ist auf alle Fälle ein guter Alleskönner mit Schwerpunkt Piste. Tiefschnee und Switch kann es auch. Da bist Du schon auf dem richtigen Weg.

    Top :thumbup:



    Ich will Dir da auch nicht zu nahe treten aber Deine Ambitionen zum tricksen bei dem Gewicht sind schon sehr hoch gesteckt. Bedenke, Du musst die Masse (entschuldige den Ausdruck) ja dann auch in die Luft und zum Rotieren bringen.

    Garkein Stress, ich bin mir meiner Schwungmasse durchaus bewusst 8o
    Ich hatte zuerst auch bedenken, ob das überhaupt funktioniert, aber es läuft besser als erwartet, die Muskeln melden sich natürlich entsprechend am Abend und am nächsten Tag :rolleyes:

    So groß sind meine Ambitionen nicht, eher so nen bissel nebenher und sehen was möglich ist, ich will mir zumindest nicht mit nem puren Directional Board das Switch Fahren gänzlich nehmen.

    Der Plan ist aber auch, weiter abzunehmen, die letzten 2 Jahre sind schon ca. 40kg runter, aber ich wills gemütlich angehen, hilft ja nix, wenn ich die Motivation gänzlich verliere, weil ich auf alles verzichten muss.



    Wow, 130 kg, ich kann da leider nicht sagen, wie sich ein Board verhält.

    Ich vermute aber , ein für mich (1,84m, 82kg) bocksteifes Brett, fühlt sich bei Dir weich an.

    Unter der Prämisse würde ich Dir eben ein bocksteifes Brett empfehlen.

    Ja, das ist auch mein Problem, bei den Gewichtsangaben der Hersteller steht meist 75-95+ oÄ als höchste Gewichtsangabe.

    Z.B. bei dem Team ist bei dem 159er 65-85 kg angegeben und bei dem 162er dann 70+

    Allerdings hat das ja immerhin schon nen Flex von 7 und meine technischen Ansprüche sind jetzt auch nicht so hoch, da ist der Flex für mein Gewicht vielleicht gar nicht schlecht, da es dann verspielter ist oder?


    Bei Bootlänge 31 (Welche Mondopointgröße haben die Schuhe und wie lange sind Deine Füße) brauchst Du auch eher ein breiteres Brett, so ab ca. 26cm Waistwidth).

    Bei Deiner Präferenz hauptsächlich Piste und mal Tiefschnee könntest Du noch an Posi/Posi oder Forward Stance denken. Mit etwas steileren Winkeln, wären dann auch schmalere Bretter möglich.

    Ach und zuletzt, welche Boots hast Du denn und welchen Flex haben die? Hoffentlich sind die nicht zu weich für Dich, auch hier würde ich für Dich nicht unter Flex 7 gehen wollen...


    Die MP der Schuhe ist 28, es sind die Thirtytwo STW DB in US10/EU43/MP28

    Ja, die sind vom Flex her eher im unteren Bereich, anhand der Informationen, die ich so gesammelt habe und nach Aussage des Verkäufers soll ein Boot aber in erster Linie bequem sitzen und erst danach wäre der Flex wichtig.

    Auch habe ich vom Gefühl her gar nicht den Eindruck, dass die so weich sind, ich muss schon ordentlich drücken um die zu biegen.

    Das 162er Team hat eine WW von 25,6, ist dann nur dieser Wert entscheidend, oder die tatsächliche Breite an der Bindung, weil an der Bindung ist es ja dann schon ein wenig breiter?

    Posi/Posi bin ich tatsächlich früher gefahren und habe ich auch jetzt die ersten Male so übernommen, denke so ca. +15/+6


    Generell würde ich mich also an den "harten" Knüpplen oder gar Raceboards orientieren, aber bevor Du auch nur entfernt an kaufen denkst, würde ich mal ein möglichst hartes Brett ausleihen, um festzustellen, ob es sich für Dich tatsächlich weich anfühlt, weil echt steif für Normalos mit Deiner Könnenbeschreibung echt unkomfortabel und schwer zu fahren sind.

    Das wäre das nächste Problem, erstens weiß ich nicht, wie sich ein hartes oder ein weiches Brett anfühlt, auch weiß ich nicht wieviel davon jetzt durch die Bindung kommt etc.

    Wie mache ich das denn mit Ausleihen? Weil die ganzen Leihboards in Neuss/Bottrop oder auch Winterberg/Willingen sind alle ausgelutsche Standard Leihbretter.

    In Neuss hatte ich gesehen, dass man dort neue Ski für 85€ leihen kann, die man bei Kauf dann verrechnet bekommt, ob die das auch für Boards anbieten, weiß ich nicht.

    Wie lang in mm sind denn deine füße?

    Welche größe haben denn deine boots?

    Welche boots sind es überhaupt, marke modell

    278, Boots sind die Thirtytwo STW DB in MP28 hatte auch MP27,5 probiert, bin aber beim nach vorne lehnen weiter vorne mit den Zehen angestoßen.

    Die Bataleon würde ich dir abraten bei dein gewicht, es ist von den 4 Fase die weicheste, ich würde dir eher zur Jones Mercury FASE raten, oder zur Rome Katana FASE .

    Nö, die Weichste ist die Thirtytwo. Ich würde aufgrund der Einstellmöglichkeiten zur Bataleon Balster oder Rome Katana raten.

    Ja das war der Grund, warum ich mir die Bataleon Blaster ausgesucht hatte, die Rome Katana sind zwar nochmal bissel härter, aber ich glaube mir wäre dann der Komfort doch wichtiger, als technische perfektion.

    Wenn ich in ein paar Jahren dann genauer weiß, was ich will kann ich da auch immer nochmal wechseln.

    Ich befürchte das die von dir rausgesuchten boards etwas Agresiv werden könnten, wenn du bisher nur Flad rocker gefahren bist.

    Ich bin früher nur Camber gefahren, habe auch auf Camber gelernt, damals gab es ja noch nix anderes, die 3 Leihboards jetzt waren Flats.

    Ich hab die Rome Katana und die Jones Mercury hier. Die Rome ist gut stiff, die Jones schon einen Ticken weicher. Die Thirtytwo ist definitiv raus. Ich würde auch zur Rome raten. Die Straps der Bataleon sollen auch noch einen Ticken weicher sein. Gibt aber nicht mehr viele Angebote für die Rome in Größe M.

    Glaube ob Rome oder Bataleon macht jetzt technisch (für mich) nicht den riesen Unterschied oder?


    Puh schon wieder so lange geworden, danke, dass Ihr euch das an tut.


    Gruß Jan

  • Kannst auch wirklich auf die Jones Mercury Fase schauen - soo viel schlechter sind die Straps nicht. Ein paar weniger Einstellmöglichkeiten als die Rome/Bataleon. Ich finde die Jones vom seitlichen Flex weicher. Ist halt die Frage wieviel Du beim carven dann mit Deinem Gewicht drücken musst.

    Beim Team würde ich auf das 162W schauen - ich bin das mit Bootgröße MP285 gefahren und das hat super gepasst.


    VG Sven

  • Kannst auch wirklich auf die Jones Mercury Fase schauen - soo viel schlechter sind die Straps nicht. Ein paar weniger Einstellmöglichkeiten als die Rome/Bataleon.

    die Straps nicht unbedingt, aber das Chassis. Da hast du halt keinerlei Möglichkeit, den Boot auf dem Board zu zentrieren, außer über die Disk - was suboptimal ist. Die Disk will man ja zur Justierung der Stance Width nutzen können und dann bleiben bei FASE nur die Rome oder die Bataleon übrig.


    wobix ob Rome oder Bataleon macht technisch keinen wirklichen Unterschied, der Grundaufbau ist gleich. Straps sind bei der Bataleon minimal weicher, aber das heißt nicht, dass die Blaster edge-to-edge träger ist, als die Katana. Die Katana X Stale wäre mir, selbst bezogen auf das Gewicht, zu hart. Das merkt man sowohl am Highback, als auch am Footbed.

  • Thirtytwo STW DB

    puh.. softer Boot. Da wäre was stifferes angebracht gewesen bei deinem Gewicht.


    Bei den Brettern musst du davon ausgehen, dass du egal bei welchem bei der größten Größe landest.

    Evtl nach Volume Shifted Brettern schauen, die sind etwas kürzer, dafür breiter.

  • die Straps nicht unbedingt, aber das Chassis. Da hast du halt keinerlei Möglichkeit, den Boot auf dem Board zu zentrieren, außer über die Disk - was suboptimal ist. Die Disk will man ja zur Justierung der Stance Width nutzen können und dann bleiben bei FASE nur die Rome oder die Bataleon übrig.

    Ja da magst Du Recht haben. Ich für meinen Fall komme mit dem Reference- Stance auf meinen Brettern bisher sehr gut hin, so daß ich die Disc zum Boot ausrichten nehmen kann.


    Was ich allerdings noch nicht verstanden habe - auch wenn ich bei der Rome das Chassis verstellen kann, die Minidisc lässt sich nicht längs auf dem Board verschieben, dafür sind die Langlöcher zu kurz. Bleibt also für den Stance auch nur die Möglichkeit der Inserts. Also ich habe den Vorteil der Rome gegenüber der Fase noch nicht erkannt.


    VG Sven


  • Was ich allerdings noch nicht verstanden habe - auch wenn ich bei der Rome das Chassis verstellen kann, die Minidisc lässt sich nicht längs auf dem Board verschieben, dafür sind die Langlöcher zu kurz. Bleibt also für den Stance auch nur die Möglichkeit der Inserts. Also ich habe den Vorteil der Rome gegenüber der Fase noch nicht erkannt.

    warum sollte man die Mini Disk nicht längs verschieben können? Man schraubt die ja in 4x2 auf's Board und nicht in 4x4, d.h. man lässt kein Lochpaar abstand, sondern nimmt zwei direkt nebeneinanderliegende Lochpaare.

  • puh.. softer Boot. Da wäre was stifferes angebracht gewesen bei deinem Gewicht.

    Ja vielleicht hast du damit Recht, allerdings finde ich den garnicht so weich, wie er angegeben ist, ich hatte 5-6 weitere Boots an und alle anderen hatten ne Stiffness von 6-8 angegeben und fand den Thirtytwo ziemlich ähnlich, was die Bewegung anging, auch angeschnallt in einer Bindung.


    Bei den Brettern musst du davon ausgehen, dass du egal bei welchem bei der größten Größe landest.

    Evtl nach Volume Shifted Brettern schauen, die sind etwas kürzer, dafür breiter.

    Ja, damit habe ich schon gerechnet.

    Bringt mir denn ein breites Brett wirklich Vorteile, weil von den Boots her brauche ich es ja eigentlich nicht, oder wird es dadurch einfach nur steifer?


    ob Rome oder Bataleon macht technisch keinen wirklichen Unterschied

    :thumbup: Wenn überhaupt vermutlich ein Profi, für mich vermutlich also irrelevant, gut dann entscheide ich nach Optik und ggf. nach Verfügbarkeit.


    Beim Team würde ich auf das 162W schauen - ich bin das mit Bootgröße MP285 gefahren und das hat super gepasst.

    Oh - die hab ich noch nicht gesehen, die sind auch gar nicht mit bei dem normalem Team mit aufgelistet, sondern separat.

    Aber bringt mir das aufgrund meines Gewichtes wirklich einen Vorteil?

    Weil von der Bootlänge dürfte ja auch das normale 162er Team reichen.


    Gruß Jan

  • Aber bringt mir das aufgrund meines Gewichtes wirklich einen Vorteil?

    Weil von der Bootlänge dürfte ja auch das normale 162er Team reichen.

    mit deinem Boots brauchst du ein Board mit min. 26cm waist width (31cm - 5cm = 26cm). Alles darunter ist zu schmal.

  • warum sollte man die Mini Disk nicht längs verschieben können? Man schraubt die ja in 4x2 auf's Board und nicht in 4x4, d.h. man lässt kein Lochpaar abstand, sondern nimmt zwei direkt nebeneinanderliegende Lochpaare.

    boa - klar Du hast ja Recht. Manchmal kommt man aber echt nichtmal auf die einfachsten Dinge… oder sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Aber schön, daß der Austausch hier so gut klappt. Man bekommt geduldig auch mal doofe Fragen beantwortet.


    VG Sven

  • Das ist eine klare Ansage von Dir. Ich habe ein Nitro Team 164 und ich fand es war gerade nicht der Alleskönner, um damit gemütlich mit der Familie Pisten zu cruisen.

    Jan hat jedoch im Grunde die gleiche Ausgangssituation wie ich - auch klassisch auf dem Full-Camber gelernt. Ich empfand es daher schon echten Allrounder. Aber ja - ein Hybrid-Camber wäre beim gemütlichen Cruisen sicher einfacher. Dafür eben beim carven nicht gaaanz so präsent auf der Kante.


    VG Sven

  • mit den soften flex 4 boots würde ich nich all so softe bindung nehmen und all so steife boards. Sonnst wird dir die ganze sache zur qual, auf langer zeit.


    Man rechnet entweder boot länge - 5cm = waist Width oder kannst auch etwa boot länge -4cm als underfoot width nehmen, aber nicht jeder hersteller gibt die underfoot breite an.