Beiträge von Olddude

    Zum schleifen würde ich tatsächlich zum Kombitool von Swix greifen, da ich es von jemandem kriegen kann. Dazu entsprechend eine grobe und eine feine Feile und einen Aluoxidstein.

    Zeig mal ein Bild welches Kombitool Du meinst, ich hab da bei Swix eben verschiedene gesehen, aber nicht das was ich mir für Dich vorstelle. Das geht in diese Richtung:

    Download (1).jpg

    Beim neuen Board sind die Diamantsteine wichtiger als die Feilen, deren Abtrag ist deutlich größer. Die haben Vorteile bei defekten Kanten, oder wenn Du den Winkel komplett ändern willst. Den Oxidstein brauchs auch nur bei Defekten. Aber so ein Set wie abgebildet, kann, muss nicht von Toko sein, reicht!

    Aus diesem Grund habe ich mich damals für das Holmenkol LF 21als sehr haltbares Grundwachs entschieden.

    1kg Wachs 399€; das kostet ja mehr als meine letzten Snowboards... für 1 Tag längere Haltbarkeit und 0,02kmh mehr Geschwindigkeit? Das sehe ich bei Benjamin Karl oder Esther Ledecka, aber doch nicht bei uns Hobbyfahren, auch wenn wir durchaus hier etwas ernsthafter an die Sache rangehen...


    Hat sich eigentlich hier schonmal jemand seinen Belag so richtig zerstört/abgefahren, weil er falsch gewachst hat? Ich hab bevor ich mit dem Selbstwachsen anfing, teilweise bis 5 Jahre keinen Service gemacht, aber so richtig kaputt war da nix, nur die Kanten waren maximal Sch..., echte Belagsprobleme kamen meist von Steinkontakten :(

    SixtyNiner So eine letzte Frage bezüglich der Wachsauswahl hätte ich allerdings noch. Ist es schlau, dass ich mir ein Wachs aussuche, welche wie das Swix PS5 für -10 bis -18° ausgelegt ist, wenn es in dem Gebiet nur ca -5° sind ? Oder wäre da sogar ein Swix PS8 sogar sinnvoller ?

    Kauf Dir zunächst so was in der Art:

    HaBrus | Habrus Universal Waxstange pink 250 g | Skitools
    Das beste Grundwachs, Skiwachs das es gibt. Fairster Preis und beste Qualität. Für Anfänger wie auch Profis geeignet. Habrus Universal Waxstange pink 250g.
    www.habrus.de


    und mit einem Brett reichen 250g lang. Ich wachs meist 1-2 Bretter und 2 paar Ski und meine 250g sind jetzt schon bald in der 3. Saison... und sammel Erfahrung, wachs im Zweifel halt öfter...

    Gut gut. Wir fahren immer nach Österreich und da dieses mal ins Hochkönig Gebiet. Dort sind das tagsüber maximal -10. Ich bin mir noch unschlüssig über ein flüssigwachs. Ist das von Holmenkol zu empfehlen ?

    Mach Dir nicht soo kompliziert und fang einfach an! Erstens, weil die Ahnung mit der Zeit kommt, zweitens, weil Du auch wachsen ein bisschen üben musst. Und drittens weil Du auch beimn Fahren dann die Unterschiede spüren lernst. Und schon spürst, wann es wieder Zeit für Pflege ist.


    Kauf Dir in der Bucht oder beim Amazonik ein einfach gestricktes Wachsset. Bügeleisen Wachs und Abziehklinge (Scraper) sind muss, der Rest ist Kür! Ich hab eins mit Plastikköfferchen gekauft, da hast Du gleich etwas wo Du den ganzen Sch... einlagern/ordnen kannst. Und als Wachs reicht zu Anfang definitiv rosa Universalwachs, Marke ist echt egal, kauf günstig.

    Und dann wachst und fährst Du. Und wenn Du meinst irgendwo wirds grau, dann wachst Du wieder, sammelst Erfahrung...

    Und nach 1-2 Urlauben weisst Du, wie der Hase für Dich läuft. Flüssigwachs ist für Nerds oder Faulpelze... :)

    Ich wachs lieber dünn und öfter und scrape gut, dafür spar ich mir die Bürsterei (und den Dreck). Board läuft, lief mit Bürsten wahrscheinlich die ersten 3 Abfahrten besser, aber was solls. Und für die Kanten ein Universalschleifer mit Feilen/Diamant Set. Gibts von Skinwax, Habrus etc. (die Toko und Co. sind meist nur teuerer) und wenn Du alle benötigen Winkel rausgefunden hast, kaufst Du Dir noch feste Winkel dazu. Mach Dir eine Liste (bei mir Notiz im Smartphone) und notier alle Boards und Winkel. Und später nimmst Du den Universalschleifer morgens im Auto mit und fährst mit entsprechender Einstellung täglich ein, zweimal über deine Kanten.

    Und schon hast Du ein besser gepflegtes Board als 99,5% am Berg und vor allem das Kantennachfahren macht einen spürbaren Unterschied. Definitiv wichtiger als die Extremwachserei...

    und spätestens mit 60 kannst Du dann so :)

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    Ich würde sagen, fahren, fahren, fahren und dabei versuchen die Geschwindigkeit zu steigern, steileres Gelände zu bewältigen, bzw. immer mehr die eigenen Grenzen leicht zu erweitern.

    Skikurse gehen immer, aber mit 41 sollte man gut begreifen, was die Lehrer einem vermitteln und kann das dann auch verstärkt selber üben. Und kann man dann den nächsten Step, vielleicht wieder eine Stunde Unterricht.

    Guten Skifahrern zu folgen wird noch etwas Zeit und Übung brauchen... Ich habe auch erst mit 40 angefangen und gefühlt hat es 5-10 Jahre gedauert, bis ich mit meiner Frau unter allen Bedingungen mitfahren konnte. Bei meinem skifahrenden Sohn ist der Zug abgefahren, der rauscht mit bis zu 100kmh den Berg runter (Bei mir ist aktuell bei 60-70 Feierabend). Aber wenn er gemütlich fährt, fahren wir mittlerweile gut zusammen.

    Nutz vor allem auch die Zeit zwischen den Urlauben, um fit zu bleiben. Zwischen 40 und 50 habe ich auch nichts gemacht, da war dann die Luft schnell draußen. Seit ich konsequent sportle, ist Kondition und Kraft weniger das Problem, und ich kann mich besser auf Technik konzentrieren. Und mit der Zeit rotierst Du automatisch viel weniger über die Hochachse und beginnst die Kanten aktiv zum Drehen einzusetzen, spätestens dann werden aus Drift oder slided turns langsam gripped turns, bzw. gar gecarvte. Spätestens wenn Du mehrheitlich gripped turns automatisch machst, wirst Du auch nicht mehr verkanten, das passiert fast nur am Anfang, wenn der Körper sich in eine andere Richtung bewegt, als die Brettrichtung.

    Viel Spaß, beiss Dich durch, die Mühe ist es wert!

    Achso ich habe mich an dem oben genannten Video orientiert und dort wurde beides auf 1° geschliffen. Dann muss ich nochmal nachlesen welchen Winkel ich wo schleifen muss und würde zu dem von HaBrus tendieren.


    Dann noch eine Frage zu den Feilen: Reicht es da eine lange und möglichst feine zu haben und einen Aluoxidstein zum entgraten ? Oder brauche ich trotzdem eine grobe Feile zusätzlich ? Wie viel hieb wäre denn sinnvoll bei einer Feile von Habrus ?

    Schlafmütze hat recht, am Anfang reicht Diamant Set. Schau auch mal in den Zubehör günstig Artikel, da gibts Diamantschleifsteine vom Alischnellzug für kleinstes Geld, die hab ich zwischenzeitlich auch geordert. Ich hab da ein Set ab Körnung 80-1000 bestellt, dass ersetzt mit der 80 Körnung schon teilweise eine Feile. Bis dato hatte ich auch Glück und eigentlich noch keine Feile gebraucht. Die eine die ich hatte, war auch bei meinem Schleiftool dabei, die reicht für die eine oder andere Scharte auch. Kauf Dir ertmal die absoluten Basics, und danach nach Bedarf. Gerade geschaut, das Skinstar Wachs Set mit Koffer kostet mittlerweile leider schon 85 Teuro, dass Schleiftool ErgoSharp inklusive Diamantset liegt preislich ähnlich. Aber wenn Du so was in der Art kaufst, dann hast hast Du 99% aller Notwendigkeiten. Ob das Habrus oder Skinstar oder Gottweiswas, ist ziemlich egal, auch die üblichen Toko sind nicht wirklich besser. Profitools sind allerdings eine andere Liga, aber bis jetzt sehe ich da noch keinen Vorteil für mich als erweiterter Hobbyuser. Und wenn Du dann deine Winkel weisst, dann kannst Du ja immer noch das eine oder andere Profiteil ergänzen...

    die werden hier kaum diskutiert, weil die extrem speziell sind. Hardboots ebenfalls. Das ist halt eine ganz andere Art von Snowboarden und eine Nische.

    Ja, deshalb hatte ich es ja auch geschrieben, nur das Fragezeichen sollte ein Ausrufezeichen werden!

    Meine ersten Hardbooterfahrungen hab ich ja schon hinter mir. Hardboot an sich ist gar nicht so problematisch, tatsächlich lässt sich ein Hardboot gut an den Fuß anpassen und sitzt dann final gut aber doch auch nicht unbequem. Schwieriger ist schon das Bindungssetup, hier muss ich definitiv noch experimentieren, Lift und Cant, ja nein, wenn ja wieviel, hier gibt es eine Spielwiese. Und final natürlich das Brett, das erste Testen war eher ernüchternd, allerdings waren die Bedingungen auch maximal Mist. Mit dem 2. Versuch ging es dann schon deutlich besser, dass hoffe ich im nächsten Urlaub zu optimieren.

    Hauptbaustelle ist aber die Technikumstellung, von leichtem Duck, bin ich ja schon mit meinen Softboots auf leichtes Posi/Posi umgestellt, jetzt wird halt der Posi Winkel noch größer. Aber es scheint gut machbar, ich bin da aktuell ziemlich zuversichtlich. Und wenn es dann hoffentlich mit meinem relativ breiten Eliminator läuft, gehts aufs Virus :)

    Ich fahr selber ein Ride MtnPig, was aber relativ schmal ist. Zum Bolzen vielleicht mal ein Ride Commissioner?

    Ich probier mich gerade an Hardboots, könnte für Dich auch interessant sein, Riesenslalom Brett und Hardboots, da dürftest Du High Speed perfekt mit abdecken können oder auch Richtung Deep oder Extremcarving?

    Virus, Oxxess, Kessler, F2, Swoard, also Boards die hier eigentlich kaum diskutiert werden?

    Bei Ibah gibt es verschiedene Sets, z.B. von Skinstar inklusive Bügeleisen und sogar eines mit einfachem "Pflegeköfferchen". Gerade für den Anfang reicht das völlig aus, und wenn dort nicht erhalten, kauf ein einfaches rosafarbenes Universalwachs, z.B. das Habrus oben. Willst Du auch Kanten schleifen, empfehle ich zu Anfang ein Schleifset mit verstellbarem Winkel, z.B. von Habrus oder auch Skinstar oder Toko. Wenn Du Dir sicher bist, welche(n) Winkel Du schleifen willst, sind feste Lehren zu bevorzugen, die gibts auch von den einschlägigen Marken...

    Dazu fällt mir noch der folgende Satz meines Sohnes ein:


    "Je länger man über eine Entscheidung grübeln muss, desto unwichtiger ist die finale Entscheidung, da beide Alternativen im Ergebnis und Abwägung sehr nahe beieinanderliegen, wenn dem nicht so wäre, wäre die Entscheidung ja schneller gefällt."


    Schlafmuetzensegler Ist das die Bruchfläche? Die sieht total komisch aus. Ich hatte gedacht, dass du mit dem Boa Rad irgendwo hängengeblieben oder angestoßen bist, aber der Bruch sieht nicht danach aus - eher wie eingeschnürt oder geschmolzen.


    Ich achte immer darauf, dass die Hose über die Boa- Rädchen drüber geht und diese etwas schützt. Nach so einem Schaden sieht es aber nicht aus. Und der Hersteller scheint das Problem auch erkannt zu haben, wenn er nun verstärkte Stifte verwendet. Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Reklamation und hoffe, dass ich mit meinem Triple Boa verschont bleibe.

    Für mich sieht das nur nach Fett aus, nicht nach Bruchfläche, also ich denke dass dass Fett den Bruch verdeckt, sofern es überhaupt gebrochen und nicht nur herausgezogen ist....

    ... Der gab noch den Hinweis, dass ich die lieber nicht so fest anziehen sollte…

    Also meine an Ride Insano halten jetzt seit 4 Jahren (?), obwohl ich die eigentlich ziemlich fest anziehe. Es ist aber so, dass die eigentlich nur mit "2 Fingern" angezogen werden sollten. Wie fest knallst Du die denn zu?

    ich fahre goofy 54cm, vo. 18° und hi. 0°

    Hinten Null, echt, bei Mondo 295? Da brauchs ja ein Monster Breites Brett, sonst permanente Bootoutgefahr. Theoretisch ist da Schuhbreite gleich MIndestboardbreite, nix mit 3-5cm Abziehen.


    Oder Du kommst halt kaum auf die Kante.


    Ich hab ein Video von mir gebraucht um zu erkennen, dass das meine Baustelle ist. Ich dachte ich carv wie James Cherry, aber final waren es wohl eher gripped turns, mit eher flachen Boardwinkeln. Macht aber nix, da kann man dran arbeiten.

    Aber ich würde versuchen von hinten Null wegzukommen. Je mehr Winkel, desto schmaler kann Dein Board sein. So ab 9° wirds spürbar, egal ob Duck, oder Posi/Posi.

    Spannender ist aber die F2 Intec Bindung, die ist maximal komfortabel und vielfältig einstellbar, es brauch aber einen passenden Hardboot mit Intec Absatz😁

    Bis dato habe ich da aber erst 4-5 Tage Erfahrung bei maximalst unpassenden Bedingungen.

    Das MtnPig steht aber jetzt auch schon auf Posi/Posi…

    Also bist du von der Bindung begeistert? Kennst du auch andere im direkten Vergleich?

    Ja, ich komme mit der gut zurecht. Ich habe 2, aber die sind prinzipiell ähnlich (ich denke eine ist carbon, die andere nicht). Zu 90% klappts auch mit dem Schnell- Ein- und Ausstieg, aber wie gesagt, manchmal verstellt man selbst, oder es verstellt sich extern. Das macht aber gar nix, wir reden von Sekunden oder kurz mal ratschen. Beim Einstieg im steilen, muss man manchmal auf die Knie, aber das ist wohl bei allen Schnelleinsteigern so. Aber schlimmstenfalls nutzt Du sie einfach als Ratschenbindung (hab ich eigentlcih noch nie gemacht).

    Bei der Bindung ist meist lockerer eingestellt mehr, aber ich habe auch einen knallengen Schuh, da brauchs nicht viel.

    Ihr macht es echt akademisch....

    Olddude Um das auf der Piste unter Gefechtsbedingungen zielgerichtet korrigiert zu bekommen, muss man sich die Funktion der Bindung im Wohnzimmer in Ruhe angesehen haben. Das ist m. E. auch nicht zu akademisch, wenn wir es auf Seite 10 dieses Fadens vielleicht geschafft haben, Timmsn an das eigentliche Problem heranzuführen. Nun entmutige ihn nicht gleich wieder. Die Bindung ist nicht leicht einzustellen, insbesondere dann nicht, wenn man am äußersten Rand und nicht in der Mitte des XL-Fensters liegt. Noch etwas: Falls das Highback tatsächlich nach vorne versetzt werden muss, ist das nichts was man im Schnee machen möchte. Ich erinnere mich dunkel an meine alte Flow. Da waren Schräubchen, Unterlegscheiben und Sicherungsringe - lauter Teile die im Schnee verschwinden können.

    Das Highback erscheint im Zweifel sogar zu stramm, wie schon oben geschrieben ist das Einstellrad auch schon weit oben. Aber sonst schaut das doch schon passabel aus.

    Wenn er aber nicht drinsteht, spürt er nicht, ob das Highback bsp. schon zu weit ist; mir scheint es so, dass der Stiefelschaft schon durch das Highback nach vorne gedrückt wird (und dann kommt schon aus der Mechanik die Tendenz zum Heellift)

    Deshalb Bindung grob einstellen, zentrierter Sitz des Schuhs mit gleichmäßigem Überstand ist zunächst am wichtigsten; und das ist so wie es schaut der Fall. dann schuh rein, alles relativ locker einstellen, Schuh raus anziehen, einsteigen und Sitz prüfen... und dann einfach mal fahren... und optimieren. Und auf die Bedingungen einstellen. Ich hab mein Highback auch oft eher locker, wenn es dann aber steil und/oder hart wird, geb ich 1-2 Umdrehungen auf die Einstellmutter und gut ist. Bei der nächsten Piste wird das im Zweifel auch wieder zurückgestellt, weil bei permanenter maximaler Vorlage die Oberschenkel doch schnell schlapp machen. Es gibt hat Momente, da geht Kontrolle vor und andere da siegt Komfort. Das geht aber nur beim Fahren auf der Piste....