Ich würde sagen, fahren, fahren, fahren und dabei versuchen die Geschwindigkeit zu steigern, steileres Gelände zu bewältigen, bzw. immer mehr die eigenen Grenzen leicht zu erweitern.
Skikurse gehen immer, aber mit 41 sollte man gut begreifen, was die Lehrer einem vermitteln und kann das dann auch verstärkt selber üben. Und kann man dann den nächsten Step, vielleicht wieder eine Stunde Unterricht.
Guten Skifahrern zu folgen wird noch etwas Zeit und Übung brauchen... Ich habe auch erst mit 40 angefangen und gefühlt hat es 5-10 Jahre gedauert, bis ich mit meiner Frau unter allen Bedingungen mitfahren konnte. Bei meinem skifahrenden Sohn ist der Zug abgefahren, der rauscht mit bis zu 100kmh den Berg runter (Bei mir ist aktuell bei 60-70 Feierabend). Aber wenn er gemütlich fährt, fahren wir mittlerweile gut zusammen.
Nutz vor allem auch die Zeit zwischen den Urlauben, um fit zu bleiben. Zwischen 40 und 50 habe ich auch nichts gemacht, da war dann die Luft schnell draußen. Seit ich konsequent sportle, ist Kondition und Kraft weniger das Problem, und ich kann mich besser auf Technik konzentrieren. Und mit der Zeit rotierst Du automatisch viel weniger über die Hochachse und beginnst die Kanten aktiv zum Drehen einzusetzen, spätestens dann werden aus Drift oder slided turns langsam gripped turns, bzw. gar gecarvte. Spätestens wenn Du mehrheitlich gripped turns automatisch machst, wirst Du auch nicht mehr verkanten, das passiert fast nur am Anfang, wenn der Körper sich in eine andere Richtung bewegt, als die Brettrichtung.
Viel Spaß, beiss Dich durch, die Mühe ist es wert!