Guten Tag zusammen,
TL;DR
Ich suche ein Alleskönner Board um mit meiner Familie gemütlich die Pisten zu fahren.
Wall of Text:
nach über 20 Jahren kehre ich gerade wieder zum Snowboarden zurück, Auslöser dafür sind meine Kinder, die ganz scharf darauf sind, Skifahren zu lernen.
Wir waren jetzt mit beiden Kindern jeweils 1 Mal in der Skihalle in Neuss und beide wollen weiter dran bleiben.
Nach dem ersten Mal in Neuss mit Leihschuhen und parallelem Lesen hier, habe ich mich direkt dazu entschieden, mir eigene Boots zuzulegen.
Hab mir alles mögliche zu den Boots angeschaut und hier gelesen und mir letztendlich welche in einem Snowboardladen vor Ort gekauft.
Mit den Schuhen bin ich jetzt auch bereits 2 Mal gefahren, das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht und ich bin mit den Schuhen sehr zufrieden.
Jetzt planen wir eventuell in den Osterferien in die Alpen zu fahren, also plane ich gerade die restlichen Anschaffungen für mich.
Ich habe bereits viel hier im Forum gelesen und allgemein die letzten Wochen extrem viel Zeit damit verbracht mich über die aktuelle Snowboard Situation einzulesen, da hat sich ja dann doch die letzten 20 Jahre einiges geändert.
Vorab erst mal der Fragebogen:
Über mich:
Ich bin männlich (37) mein Körpergewicht ist 130 kg, ich bin 186 cm groß, mein Fahrlevel ist Snowboard-Aufsteiger - Fortgeschrittener und bin Urlaubsfahrer.
Ich suche:
Ein Snowboard und eine Bindung.
Mein bisheriges Snowboardsetup:
keins
Die bisherige Snowboardlänge ist ? cm, das Snowboard soll als Allrounder dienen und ich will damit nicht switch fahren.
Mein Einsatzgebiet ist auf der Piste 95%, Tiefschnee / Backcountry 5%, Park (Kicker/Pipe) 0 %, Rails 0%.
Meine Zielen mit dem neuen Snowboard sind:
Ich möchte mit Frau und Kindern zusammen blaue und rote Pisten fahren, dabei gerne Side Hits mitnehmen und auch gerne mal neben der Piste durch den Tiefschnee fahren.
Eine Snowboardbindung die soll mit Schnelleinstiegsysteme (Flow/Cinch/Expresso/Fastec/Burton Step On) ausgestattet sein.
Fahren funktioniert nach 20 Jahren Pause noch super, ist wie Fahrradfahren, das verlernt man nicht.
Mit den Leihboards bin ich ganz ok klar gekommen, allerdings waren die 3 Boards die ich bisher geliehen hatte schon sehr unterschiedlich, auch wenn alle 3 Flat-Boards waren, waren 2 davon schon arg runtergerockt, ich denke nicht dass das ein Maßstab für irgendwas ist.
Früher als Teenager bin ich ein klassisches Camber gefahren, glaube damals gab es auch noch gar nix anderes.
Zuerst mal noch kurz zur Bindung, damals hatte ich eine Flow und war damit sehr zufrieden und wollte mir erst auch wieder eine holen, die Supermatic fiel mir auch ins Auge und wäre eine Option, StepOn schließe ich aufgrund der Boot Einschränkungen aus, Clew schließe ich aufgrund der mangelnden Qualität ebenfalls aus.
Die Fase hatte ich eigentlich auch ausgeschlossen, weil es ja kein richtiges Schnelleinstiegssystem ist, dazu aber gleich mehr.
Als ich meine Boots im Laden gekauft habe, hatte ich mich mit dem Verkäufer über Bindungen unterhalten und da er eine ähnliche Statur hatte wie ich, konnte er mir direkt ein Problem aufzeigen....
Ich komme weder bei Flow, noch bei der Supermatic vernünftig an die Bindung um rein- und rauszukommen.
Dann zeigte er mir auf einem Holzbrett montiert die Fase und ich bin super begeistert davon, ich komme super rein und raus, das Anratschen geht super schnell.
Auf die Fase habe ich mich jetzt ziemlich festgelegt, aktuell tendiere ich wegen der Einstellmöglichkeiten und der Steifigkeit zur Bataleon Blaster.
Jetzt aber zu meinem Sorgenkind, welche Board soll es werden?
Ich möchte eigentlich nur gemütlich Piste fahren, mit den Kindern wird am Anfange sowieso nicht die krasseste Action drin sein, aber gerade bei meinem Sohn (7) nehme ich an, dass der zur richtigen Pistensau wird, während also meine Tochter (10) mit meiner Frau gemütlich die blauen Pisten fahren, werd ich mit dem irgendwann die Schwarzen- und Buckelpisten unsicher machen, da bin ich mir ziemlich sicher.
Zudem möchte ich mich im Freestyle weiterentwickeln, allerdings kein Park, da ist mir die Verletzungsgefahr zu hoch, sondern eher kleinere Tricks auf der Piste, Side Hits, 180, 360 usw.
Ich kann zwar aktuell kein Switch fahren, will es aber lernen um entsprechend 180 machen zu können und auch so ist es ja nützlich für Ziehwege etc.
Ich hab mir gefühlt schon 100te Reviews zu Boards angesehen, TheGoodRide, AngrySnowboarder, einige deutsche Kanäle etc.
Bisher hängen geblieben sind folgende Boards, die zu mir passen könnten:
Nitro Team
Nitro Alternator
Ride Moderator
Never Summer Proto 3
Wobei das Alternator und Moderator natürlich eher Tendenz Richtung Freeride und das Team und Proto 3 eher Tendenzen Richtung Freestyle haben.
Allerdings ist mir das Proto 3 eigentlich schon zu teuer.
Klarer Favorit ist aktuell das Team, auch wenn man damit nicht wirklich gut Tiefschnee fahren kann.
Ich will erst mal einen "Alleskönner" und bin auch bereit mir später dann noch z.B. ein spezielles Directional Freeride Board zuzulegen.
Wie sieht das wegen meines Übergewichtes aus, sollte ich da grundsätzlich ein Wide Board bevorzugen, oder wie sieht es mit der Stiffness aus, eher im oberen Bereich ansiedeln?
Meine Boots haben übrigens eine Außenlänge von 31 cm
Boa, tut mir leid für die Wall of Text, ist irgendwie so passiert, so ohne meinen Hintergrund zu kennen, kann mir glaube nicht wirklich geholfen werden, daher lieber zu lang als zu kurz.
Dafür noch am Anfang ein TL;DR eingefügt 
Vielen Dank fürs Lesen und schon Mal vorab vielen Dank für euren Rat.
Grüße Jan