Neues Snowboard für Übergewichtigen

  • Das ist eine klare Ansage von Dir. Ich habe ein Nitro Team 164 und ich fand es war gerade nicht der Alleskönner, um damit gemütlich mit der Familie Pisten zu cruisen.

    Jan hat jedoch im Grunde die gleiche Ausgangssituation wie ich - auch klassisch auf dem Full-Camber gelernt. Ich empfand es daher schon echten Allrounder. Aber ja - ein Hybrid-Camber wäre beim gemütlichen Cruisen sicher einfacher. Dafür eben beim carven nicht gaaanz so präsent auf der Kante.

    Ich würde mein Können, natürlich offensichtlich etwas eingerostet, schon als technisch ganz okay einordnen, zumindest wenn ich mir solche "10 typische Anfängerfehler" Videos angucke, mache ich die eigentlich alle nicht.

    Ich hab leider nur ein Video von mir von meiner 3. Abfahrt nach den 20 Jahren Pause, das möchte ich irgendwie ungerne hier einstellen :D

    Aber auch da sieht es ganz passabel aus, kein Eindrehen des Oberkörpers, klare Kantenbelastung, schön leicht in den Knien.

    Würde mir also durchaus zutrauen ein Full-Camber zu fahren, der technische Anspruch dabei stört mich nicht, zumal ich das von früher auch gewohnt bin und Carven mag ich auch gerne.


    mit deinem Boots brauchst du ein Board mit min. 26cm waist width (31cm - 5cm = 26cm). Alles darunter ist zu schmal.

    Okay, also ist die Waist Width entscheidend und nicht die tatsächliche Breite an den Bindungen?

    Das 162er Team hat eine WW von 25,6 cm, also wegen den 2mm pro Seite brauch ich dann ein Wide Board?


    Ich hab grad mal mein altes Board von damals gemessen und das hat eine WW von 24,5 und meine alten Boots haben eine Länge von 33,2 cm 8|


    Gruß Jan

  • Also wie gesagt, ähnliche Ausgangslage wie bei mir. Nach 15 Jahren wieder aufs Board, wie Fahrradfahren. Dann Blut geleckt und mit dem Team ganz schnell wieder am Carven gewesen. Du glaubst gar nicht, wie schnell Du dann tief mit dem Board bist, so daß das Thema Bootout ganz schnell interessant wird. Ich hab ja nur ne halbe Schuhgröße größer.


    Daher der Tipp zum Wide.


    VG Sven

  • Ich kann leider meinen vorherigen Beitrag nicht Editieren und gleichzeitig ein Zitat einfügen, geht das irgendwie?


    mit den soften flex 4 boots würde ich nich all so softe bindung nehmen und all so steife boards. Sonnst wird dir die ganze sache zur qual, auf langer zeit.

    Okay, aber die Bataleon Blaster mit Flex 7 und dem Nitro Team mit Flex 7 sollte das aber passen oder?

    Grade bei meinem Gewicht ist der Flex dann ja eh nicht so hart für mich.

    Man rechnet entweder boot länge - 5cm = waist Width oder kannst auch etwa boot länge -4cm als underfoot width nehmen, aber nicht jeder hersteller gibt die underfoot breite an.

    Okay danke :thumbup:

    Hier auch nochmal die Frage, sind die 2mm pro Seite dann wirklich so entscheident, dass ich ein Wide Board brauche?


    Gruß Jan

  • Also wie gesagt, ähnliche Ausgangslage wie bei mir. Nach 15 Jahren wieder aufs Board, wie Fahrradfahren. Dann Blut geleckt und mit dem Team ganz schnell wieder am Carven gewesen. Du glaubst gar nicht, wie schnell Du dann tief mit dem Board bist, so daß das Thema Bootout ganz schnell interessant wird. Ich hab ja nur ne halbe Schuhgröße größer.


    Daher der Tipp zum Wide.


    VG Sven

    Okay, die restlichen Infos hatte ich entweder bei der Flut an Antworten überlesen (danke dafür, das macht richtig Spaß hier) oder nicht richtig verstanden.

    Das ist eine sehr gute Info.

    Hast du das normale Team versucht oder direkt das Wide genommen?

  • Okay, also ist die Waist Width entscheidend und nicht die tatsächliche Breite an den Bindungen?

    Das 162er Team hat eine WW von 25,6 cm, also wegen den 2mm pro Seite brauch ich dann ein Wide Board?

    die Waist Width gibt halt jeder Hersteller an, die Underfoot Width nicht. Deshalb orientiert man sich an der Waist Width.


    Definitiv, weil 26cm das ist was du mindestens haben solltest. Wenn du Carven willst sogar eher 26,5cm.

  • ingrunde basiert die Formel auf dem.Mindest waist Width, also mit 310 boots solltest du mindestens 260 ww haben,

    Nur so als beispiel, icg habe boots in 308mm länge und mein schmalstes board hat eine Waist Width von 265 mein aktuell breitestes 270 hatte auch schon ein board mit 280 ww


    Die Bataleon Blaster haben eher flex 5-6


    Das nitro team könnte dir mit den soften boots zu agresiv werden.

    Nicht nur das board wird unter dein gewicht softer, sondern auch die bindung und die boot.


    Nimm lieber ein board mit flex 5 bis 6 als Hybridcamber, wie die von uns empfohlenen.


    Ride Shadowban

    Rome Warden

    Amplid Singular

    Yes Standard

    K2 Passport

    Amplid Moon Bender

    Capita Mercury

  • Hi Wobix,


    für mich klingt das ja nach einem Salomon Dancehaul, Ride Warpig oder K2 Almanac.

    Das Almanac habe ich mir Anfang dieser Saison als spaßigen allrounder geholt und es macht m.E. genau das was es soll. Es gibt Leute die sagen es kann alles aber nichts richtig gut (wie halt so allrounder nun mal sind) aber ich finde es macht verdammt viel ziemlich gut.


    Schnelles umkanten, Carven, rumhüpfen switch fahren passt schon auch, auch wenns kein twin ist. Soll im pow gut performen (konnte ich aber noch nicht testen)

    Buttern geht auch, wenn man das Brett mal n bißchen mehr kennt. Ist ein Hybrid Camber, directional mit Medium Flex (5-6), Volume Shift, also Breiter und kann deswegen kürzer gefahren werden.

    Die beiden anderen Boards sind wohl sehr ähnlich und werden oft in einem Atemzug genannt. Sind alles eher partyboards mit denen man einfach Spaß am Berg haben kann, ab 60-70 km wird das Almanac dann irgendwann mal etwas flattriger.


    Boards die bei mir auch noch auf der Liste standen:


    - Ride Shadowban

    - jones mountain twin

    - yes standard

    - amplid singular

  • Nimm lieber ein board mit flex 5 bis 6 als Hybridcamber, wie die von uns empfohlenen.

    Aber macht das echt so viel Unterschied, wenn der Boot ein wenig weicher ist, als der Rest?

    Ich versteh schon, dass beim nach vorne lehnen der Boot und natürlich auch der Ankle Strap entscheidend sind.


    Weiter oben im Thread wurde mir sogar zu noch einem steiferen Board geraten, weil das sich dann für mein Gewicht sowieso weicher anfühlt, da war allerdings mein Boot noch nicht bekannt.


    Wäre da bei meinem Gewicht nicht eventuell ein Flex Up / Flex Booster, wie auch immer die Dinger heißen, für meinen Boot sinnvoll? Und dann entsprechend aufgrund meines Gewichts lieber ein steiferes Board besser?

    Zumindest mal mindestens eine 7/10?


    für mich klingt das ja nach einem Salomon Dancehaul, Ride Warpig oder K2 Almanac.

    Vielen Dank, hab mir die mal angesehen, das Almanac klingt interessant, nur ist das auch eher im mittleren Flex.

    Im Zusammenhang auf meine obere Frage, ob nicht bei meinem Gewicht lieber ein steiferes Board nehme.



    Gruß Jan

  • Wenn Du mit den Schuhen happy bist, würde ich erstmal dabei bleiben. Klar nicht ganz optimal so weich aber fahren kannst damit ja trotzdem. Bei der Rome Katana Fase kannst ja auch den Ankle Strap nach oben stellen, so daß er Dir hilft die Boot/Bindungs Kombi steifer zu bekommen. Daher wäre die (oder Bataleon) meine erste Wahl.


    Beim Board bleibe ich bei meiner Einschätzung, das Nitro Team 162W ist eine gute, passende Wahl wenn Du vorher auch schon Full Camber gefahren bist. Natürlich sind die anderen Board Empfehlungen, vor allem auch die Hybrid Camber eine Überlegung wert. Du musst Dich halt entscheiden zwischen ich kann alles damit und vor allem auch gemütlich - dann wirds beim schnellen Fahren halt etwas unschärfer oder ich kann auch alles damit, nur mit mehr Aufmerksamkeit weil das Full Camber gern direkt einloggt.


    Wenn ich Dich aber richtig verstanden habe, gehst Du perspektivisch auf ballern mit dem Sohnemann.

    P.S. Mir ist das nämlich auch schon so gegangen, meine Jungs fahren erst Ihre zweite Saison (okay die sind bissi älter) und als wir dann mal getauscht haben (ich mit dem HC vom Sohni und er mit dem FC von mir) hatte ich Mühe aufgrund der Kante mit ihm mitzukommen ;-)...


    VG Sven

  • Hier auch nochmal die Frage, sind die 2mm pro Seite dann wirklich so entscheident, dass ich ein Wide Board brauche?


    Gruß Jan

    In meinen Augen nicht, final zählt die Underfootwidth, nicht die Waistwidth, Bootout gibts schließlich unter dem Schuh nicht in der Boardmitte. Aber wenn Du sowieso schon Posi/Posi fährst, dann kannst Du auch deine Winkel noch ein bisschen steiler stellen und Überhang ausgleichen. Und je breiter desto mehr Kraft brauchst Du zum Umkanten...

    Auch wenn Du schreibst, dass Du Dein Video nicht zeigen möchtest, tu es! Nichts hilft mehr, da allerlei Beschreibungen doch sehr individuell sind.

    Nach allem was ich jetzt gelesen habe ist die Situation wie folgt:


    130 kg, >1,80m

    früher gut gefahren, damals Posi/Posi

    früher reine Camberboards (die waren damals auch meines Wissens etwas härter)


    Allein daraus lese ich, dass Du relativ schnell wieder eher schneller unterwegs sein wirst. Und, ohne es zu wissen(!), vermute ich , dass Boards im mittleren Flexbereich, dann rasch zu Flattern beginnen und die Fahrt unsicherer wird.


    Und ich glaube immer noch, dass Du ein eher steiferes Brett nehmen solltest, aber es wird alles nichts helfen, Du wirst mal ein weiches und ein steiferes Brett fahren müssen, um zu sehen, was Dir besser gefällt.

    Vielleicht

    Hast Du Bekannte, die Dir mal Bretter zum Testen überlassen könnten? Es geht zunächst wohl eher um generelles Brettverhalten, nicht um die Feinselection.


    Ich habe mit 40 mit dem Boarden angefangen (davor >25 Jahre Skifahrer), dann hatte ich anfangs ein schmales Parkboard und Salomon Snoboardstiefel in Größe 12 (ca. 3 Nummern zu groß), günstig zum Anfangen gekauft, Fehlkauf... Dann stieg ich um auf ein Nitro Magnum, extra breit extra groß, dachte es wäre gut.

    Irgendwann kam ich hierher und habe aufgrund der Erfahrungen mir ein Ride WarPig zugelegt. Mega Fortschritt! Ich lernte damit umzugehen, Kanteneinsatz kam langsam aber immer besser. Aber die RAdien waren mir zu klein, dann Ride MtnPIG, das Brett ist ehrlich gesagt ziemlich perfekt für mich, das Brett gilt als eher steifer. Da ich aber noch mehr Carven will, habe ich mir letztes Jahr ein Hardbootsetup zugelegt. Nach 4 TAgen bei übelsten Bedingungen im JAnuar (kaum Schnee, viel Eis und Kunstschenn) hoffe ich demnächst besser reinzukommen. Hierzu habe ich mehrere Raceorientierte Boards günstigst erstanden und erfahren, was ein (zunächst zu) hartes Brett ist. Ich gehe jetzt auf meine weichere Alternative zurück, optimiere das und wenn dann der Speed auch auf Hardboots kommt, dann kommt das Harte wieder raus... Ich hoffe ich schaff es noch, mir setzt das Alter die Grenzen.

    Einmal editiert, zuletzt von Olddude ()

  • ihr gibt grad den Alten full camber einen zu hohen Stellenwert.


    Früher hatten die cambers einfach nur eine Verspannung von 8-12mm


    Heutzutage mit der unterschiedlichen gewäbe, stringers, hodrods, holbohrungen, karboneinlagen, dämpfungsplatten, etc... können Hybridcamber wesendlich agresiver sein als die alten full camber.


    Und nicht zu vergessen das einige Agresive Bomber Boards wie Ride Mtnpig, k2 Alchemist, capita BSOD, Amplid Pentaquard, sind alles Hybridcamber.


    Das K2 Almanac (flex6) wäre auch ein top board für dich, wenn du es mit einer entsprechenden Bindung kombinierst.

    Halte ich halt nur nicht so "familien" geeignet. Wenn deine kinder so 4-5 jahre älter wären, wäre es noch was anderes, aber das ist halt nur mein empfinden, ich hab ja für fast jede gelegenheit ein eigenes board.

  • Das Alamanc geht Immerhin bis 104 kg plus.

    Ob ein total stiffes board da die Lösung ist...Ich glaubs ja nicht. Klar, ne 7 oder 8 würde schon gehen, aber ne 9, 10...was du so beschreibst was du damit machen willst... lieber nicht :)

    Einmal editiert, zuletzt von Nebeis ()

  • also letzte saison wog ich 103 kg und fas freaker 154w mit flex6 hat gewichtsindex bis 88kg hat sich angefühlt wie flex 5,5 also da auch nicht all sosehr den flex auf der piste niedrig rechnen, nur bei kicker könnte man den unterschied mehr merken.


    Und nur malso das Ride Shadowban 160w geht fur 100+ kg

  • Es scheint, als tappten wir alle ein wenig im Dunkeln. (Früher hätte ich die Änderung der Durchbiegung mal beispielhaft ausrechnen können...)

    Jeder hat so seine Vorstellung, aber so richtig weis es keiner, wie sich die 130kg auswirken, insbesondere wenn die Dynamik der Fahrweise nicht genau bekannt ist. Speed spielt dann ja auch eine Rolle, Fliehkräfte, die in Kurvenmitte ein aufgekantestes Brett durchbiegen, dürften im Quadrat steigen.

    Solange er nicht oder wenig aufkantet, also eher slided oder gripped turns fährt, ist weicher sein Freund, ab einem gewissen Winkel und Speed, ist (zu) weich dann aber nix mehr.

    Es hilft also nur mal testen, am besten mit Extremen beginnen, idealerweile weich, mittel und harter Flex bei ähnlichem Siedecutradius und dann schauen, wohin die Reise geht...

  • also letzte saison wog ich 103 kg und fas freaker 154w mit flex6 hat gewichtsindex bis 88kg hat sich angefühlt wie flex 5,5 also da auch nicht all sosehr den flex auf der piste niedrig rechnen, nur bei kicker könnte man den unterschied mehr merken.


    Und nur malso das Ride Shadowban 160w geht fur 100+ kg

    103/88=17% mehr;130/88= 47%

  • Wenn es Hilft. Ich hab auch auf Full Camber gelernt und habe mir dann 2018 mit 120kg ein Capita BSOD 162 zugelegt aus ähnlichem Grund. Ich fand es damals perfekt. Super Alltagstauglich mit dem Gewicht.

    Heute fahre ich immer noch ab und an mein BSOD nur mit 82kg ist das Ding dann genau so wie es Beschrieben wird.

    Ich wurde dir auch ein Hybrid Camber empfehlen, fährt sich stabiler bei hohen Geschwindigkeiten als die alten FullCamber, aber viel entspannter gerade wenn man mit den Kindern unterwegs ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Simon82 ()

  • Lars Horstmann hat sich ein paar interessante Gedanken zum Flex und auch zum Rider Weight gemacht. Einfach mal reinschauen:


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