Nach 10 Jahren Pause - Neues Board mit Bindung gesucht

  • Hi zusammen,


    Vielen vielen dank schonmal an jeden der mich bei der Suche unterstützen kann (worauf sollte man primär achten?) oder gar eine Empfehlung hat - Bin für jeden Tipp dankbar ;)


    Mein bisheriges Snowboardsetup:

    • Bin seit bestimmt 10 Jahren kein Snowboard mehr gefahren.
    • Letzte Saison dann wieder angefangen und 14 Tage im Schnee gewesen >> wird dieses Jahr wieder angepeilt.
    • Aktuelles Board & Bindung sind ca. 15 Jahre alt. Hatte mir damals keine Gedanken um das Setup gemacht, Board & Bindung beim Sportfachgeschäft um die Ecke gekauft.
    • Board ist von der Marke Light. Ein paar subjektive Einschätzungen:
      • Es fühlt sich sehr hart und direkt an und ist wenig fehlerverzeihend;
        --> Skilltechnisch gibts bei mir sicherlich noch Potenzial, weswegen mir denke ich ein weicheres fehlerverzeihenderes Board gut tun würde.
      • Das Brett fühlt sich nicht drehfreudig an; eher steif. Turns würde ich gerne schneller und vor allem leichter initiieren können, als ich es aktuell kann.
        Gerade auf schwarzen und Buckelpisten steck ich noch viel Kraft in die Turns und muss gerade dort des öfteren "rumreißen" was mir nicht gefällt; liegt sicherlich auch mit an meiner Technik.
      • Es fühlt sich sehr aggressiv an; Es wird zügig recht schnell, was manchmal gut ist (Ziehweg ahoi), aber generell meinem bevorzugten Fahrverhalten, gemütlich den Berg runter zu kurven nicht entgegen kommt
    • Bindung ist von der Marke Rad-Air. Is nichts besonderes.
    • Boots habe ich letzte Saison neue gegönnt: K2 Darko Boa - ein Traum bisher.


    Ich suche:


    [x] Snowboard

    [x] Snowboardbindung

    - [egal] normale Ratsche

    - [egal] Schnelleinstiegsysteme (Flow/Cinch/Expresso/Fastec)

    [ ] Snowboardboots (Wobei immer noch als Regel N°1 gilt: Im Laden anprobieren!!

    [ ] Sonstiges (Protektoren, Snowboardbrille, Snowboardhose, Snowboardjacke usw.)


    Snowboardlänge: Lag in den 160ern (ich mein mich noch grob an den Verkäufer zu erinnern, wie er mir das Brett neben die Schulter gestellt hat und die Länge mit der alten Faustformel Schulter-Kinn gemessen hat), würde auf das Minimum an Länge runter gehen, was mit Stance 62.4cm und Mondopoint 28 zusammengeht: 159(w) - 161(w) ?

    • Schulter: 157cm
    • Kinn: 164cm

    Dein Körpergewicht: 90kg


    Körpergröße: 188cm


    Mann / Frau: Mann


    Schuhgröße/Bootgrösse in Mondopoint und Euro: 28 & EUR 44


    Preislimit: von: 450 EUR - 550 EUR


    Fahrlevel:

    [ ] Anfänger (1 Tag bis 6 Tage Erfahrung auf dem Brett)

    [x] leicht fortgeschritten (du kommst leichte/mittlere Pisten ohne Probleme runter) + einige schwarze Pisten; Generell sind vereiste schwarze und enge Buckelpisten mehr Kampf als Spaß.

    [ ] fortgeschritten (du kannst alle Pisten bewältigen und hast eine sichere, gute Fahrtechnik)
    [ ] Profi (ob Carving, Powder Sprays oder Tricks im Park, du hast deinen Style gefunden)


    Fahrstil/Einsatzgebiet-in Prozent:

    Falls du hier ein ganz spezielles Brett, zum Beispiel für Rails oder fürs Backcountry, suchst, gib einfach 100% an.


    Fahr eigentlich nur auf der Piste. Ausflüge in Tiefschnee mach ich immer gern wenn es der Schnee hergibt.

    Mit Park habe ich nichts am Hut.


    [x] Piste [90]%

    [x] Tiefschnee / Backcountry [10]%

    [ ] Park (Kicker/Pipe) [ ]%

    [ ] Rails [ ]%


    Falls du ein Board suchst: Möchtest du damit viel switch fahren?

    [ ] Ja

    [x] Nein

  • Hallo!


    Ein fehlerverzeihendens Board muss nicht zwingend weicher sein. Ich habe da natürlich schon etwas im Kopf. Trotzdem noch ein paar Fragen:


    Kannst Du noch ein Foto oder genauere Specs deines aktuellen Boards einstellen?

    Fährst Du, wenn Schnee- und Wetterbedingungen ideal sind, oder geht es los, wenn der Kalender die Ferienzeit bestimmt? Sind die Pisten dann oft eisig (in der Früh) oder matschig (am Nachmittag)?

    Wie oft wachst Du dein Board und wie oft lässt die die Kanten nacharbeiten?

    Du bist 40+?

    Einmal editiert, zuletzt von SixtyNiner ()

  • Mit den Boots bist du ja schon gut dabei, sehr gut.

    Ich geb dir einfach mal ein paar Boardvorschläge, die Bindung entscheiden wir wenn das Brett feststeht.


    Generell würde ich wieder ein etwas härteres Board nehmen. Einfacher wie mit dem Light ist es trotzdem, die Umstellung ist nicht zu groß und du wirst zu einer guten Technik "gezwungen".


    Direktional hat nur Vorteile für dich da du eh nicht viel switch fahren möchtest. Etwas Taper schadet auch nicht.



    Burton Flight Attendant

    Capita Supernova

    Jones Flagship

    Ride MTNpig

    Und unbedingt mal bei Amplid vorbeischauen.

  • Hey, ja hört sich bei dir nach einem Directional / Freeride an.


    etwas Taper

    Setback

    Camber mit

    Rocker in der Nose oder Early Rise


    Amplid Creamer könnte ich mir gut vorstellen z.b. in 165 ( Ist allerdings auch nicht weich )

    oder

    Burton Flight Attendant


    Aber dein Stance von 62,4 ist schon sehr breit... Das weicht schon massiv von dem meisten Ref. Stance ab...



    Gruß

    Einmal editiert, zuletzt von nitrofoska ()

  • Naa! Ein forderndes Board, dass auf der Kante bewegt werden will, hat er doch schon...

    Das Brett fühlt sich nicht drehfreudig an; eher steif. Turns würde ich gerne schneller und vor allem leichter initiieren können, als ich es aktuell kann.
    Gerade auf schwarzen und Buckelpisten steck ich noch viel Kraft in die Turns und muss gerade dort des öfteren "rumreißen" was mir nicht gefällt; liegt sicherlich auch mit an meiner Technik.
    Es fühlt sich sehr aggressiv an; Es wird zügig recht schnell, was manchmal gut ist (Ziehweg ahoi), aber generell meinem bevorzugten Fahrverhalten, gemütlich den Berg runter zu kurven nicht entgegen kommt


    monad beschreibt sein Ziel sehr gut. Aktuell habe ich zwei Boards im Kopf. Wenn der TE das noch etwas präzisiert, würde ich mich gern festlegen.


    One-Board-Quiver. Drehfreudig, leichte Schwungeinleitung, driftfreudig und somit für enge Kurvenradien geeignet. Auch in "uneven Terrain" gut unterwegs. Für das gemütliche "all-day crowded resort cruising" gemacht.


    Ich denke, ich kenne das Board. Nur Monad ist weg. Wo bist Du?

  • Cool, danke euch fuer eure Fragen und Empfehlungen!! Die schau ich mir heute abend oder morgen im Laufe des Tages direkt an, bin noch bis heute abend geschäftlich unterwegs ;)

    Zitat

    Kannst Du noch ein Foto oder genauere Specs deines aktuellen Boards einstellen?

    Fährst Du, wenn Schnee- und Wetterbedingungen ideal sind, oder geht es los, wenn der Kalender die Ferienzeit bestimmt? Sind die Pisten dann oft eisig (in der Früh) oder matschig (am Nachmittag)?

    Wie oft wachst Du dein Board und wie oft lässt die die Kanten nacharbeiten?

    Du bist 40+?

    Foto kann ich heute Abend liefern; bin 34 :)

    In der Regel gehn wir nur fahren wenn es der Kalender hergibt. Das erste Mal dieses Jahr über Allerheiligen im Stubai. Letztes Jahr war Zillertal im Dezember, Lech über Neujahr, Februar Damüls und März Fellhorn & Hoher Ifen.

    Schneetechnisch war da alles dabei, von Matsch bis Eisig. Fahren meistens den ganzen Tag von früh bis spät.

    Wachsen & Kanten schleifen lassen hab ich das Board das letztes Jahr zu Beginn der Saison und wuerde es wenn ich es weiter fahren wuerde dieses Jahr wieder zu Beginn machen.

    Zitat

    Aber dein Stance von 62,4 ist brutal breit... Das weicht schon massiv von dem meisten Ref. Stance ab...

    Den Stance hab ich letztens erst mit de Formel Körpergröße*0.33 ermittelt als meine Freundin ihre neue Bindung montiert hat und dabei ihre standweite ermittelt hat. Hatte mir davor gar keine Gedanken gemacht gehabt. Denke aktuell steh ich einiges schmäler.

    Fuer ein neues Board möchte ich mir die Option in der "optimalen" Weite auf dem Brett zu stehen gerne offen halten...falls es überhaupt Sinn macht. ;)

    Zitat

    Wenn der TE das noch etwas präzisiert, würde ich mich gern festlegen.

    Hey cool danke Dir! Was sollte ich noch präzisieren?

  • Naa! Ein forderndes Board, dass auf der Kante bewegt werden will, hat er doch schon...


    monad beschreibt sein Ziel sehr gut. Aktuell habe ich zwei Boards im Kopf. Wenn der TE das noch etwas präzisiert, würde ich mich gern festlegen.

    Hau mal raus SixtyNiner . Hab hier auch gezweifelt mit meiner Antwort ob nicht ein etwas weicheres Hybrid Camber doch besser passen würde...

    Einmal editiert, zuletzt von nitrofoska ()

  • monad


    Danke für die Rückmeldung und die Antworten. Am besten du machst zwei Fotos eins vom Topsheet und ein weiteres von der Seite, liegend, so dass man sehen kann, wie hoch das Board (Camber) in der Mitte aufgespannt ist.


    Ich gehe davon aus, dass es ein dem Baujahr entsprechender Full-Camber mit einer relativ starken Camber-Vorspannung ist. Ich bin selbst solche Boards gefahren und habe diese über die letzten zehn und mehr Jahre - während du schön pausiert hast - aktiv die schwarzen Buckelpisten hinuntergearbeitet und um die Kurven gezwungen. Deine Fahrweise beschreibt recht genau meinen Fahrstil und meine Erwartungen an ein All-Mountain-Board. Nicht nur das. Ich fahre auch in den gleichen Gegenden. :-) Ich kenne den Schnee und die z. T. vollen Pisten dort.


    Generell würde ich daher nun auf ein:


    - Hybrid-Camber setzen (wendig drehfreudig und mit minimalem Aufwand kraftsparend in engen Radien zu manövrieren/driften)

    - es sollte Kantentechnik haben (serrated Edges, Traction Tech, Magnetraction) Wenn überraschend eisige Stellen kommen, wie zum Beispiel im Frühjahr zwischen den Bergbahnen Oberlech und Petersboden, dann ist das Gold wert.)

    - Etwas Spoon / Blunt Nose haben (um im buckeligen Gelände, dort wo der alte Camber sich schon gerne mal einhakt, noch wendiger unterwegs zu sein)

    - eine gesinterte Base haben (ist von Vorteil und das sorgfältige Pflegeverhalten rechtfertigt die Investition)

    - hart darf das Board auch sein (90Kg machen das gefühlt schon weich)


    Ich würde hier selbstverständlich aus eigener Erfahrung auch mein Jones Mountain Twin empfehlen, weil es sich im steilen Gelände grandios in engen Radien driften lässt. Aber in diesem speziellen Fall würde ich dem Jones Frontier sogar den Vorzug geben.


    https://www.jonessnowboards.co…owboards/frontier.html#01




    Warum? Das Frontier 2020 ist in diesem Fall vermutlich das bessere Mountain Twin, weil der TE nicht switch fahren möchte, kann das Board etwas direktionaler ausgelegt sein. Der Focus verschiebt sich dabei geringfügig von All-Mountain Freestyle auf All-Mountain Freeride. Die 10 % Powder werden damit vermutlich noch geiler als mit dem Mountain twin und im nächsten Urlaub sind es dann schon 15% - sofern es die Schneelage zulässt. :-)


    Das Fehler-verzeihende und die leichtfüßige, spielerische Agilität resultieren nicht aus dem weicheren Flex, sondern das kommt aus dem Hybrid Camber. Guck mal hier:


    https://www.qwant.com/?q=Jones…ier%202020%20review&t=web

    2 Mal editiert, zuletzt von SixtyNiner ()

  • frontier ist der Explorer nachfolger würde hier passen, war von den bisherigen Vorschlägen mM. das Beste.


    Bei einem hat monad recht,

    bei heftigen Buckeln in 1m höhe, da ist ein weiches kurzes Brett ohne starken Camber gut, am besten ein asymmetrisches mit kurzem Tail (das sich nicht verhängt) und mit kleinem sidecut radius.


    Es ist halt dann leider auf speed gefahren auf normaler Piste wieder nicht besonders.


    Ich hab den direkten Vergleich auf extremer Buckelpiste zwischen dem weichen flex 5 kurzen Warpig (158cm 7m) mit dem steifen mtnpig W (164cm 9m) im Kopf.


    Das warpig glänzte durch Wendigkeit, den weichen Flex, Kürze (158cm), flat rocker, und 7m sidecut im Vergleich zum steifen mtnpig fuhr das spielerisch leicht durch sie Buckelhölle mit 1m hohen Buckeln.. aber wenn die Buckel kleiner als 30cm waren, war das steife mtnpig klar vorne, was den Spass beim Fahren anging.


    Jones Explorer/Frotier ist so in der Mitte, kann nichts richtig gut, aber dafür auch nichts richtig schlecht und hat keinen starken Camber, der spoon kann auch etwas helfen, ich mochte den Spoon aber nie.


    Burton Flight Attendent würde ich wegen starkem Camber ausschliessen, das ist in der Buckelhölle anstrengend.


    Eventuell wäre auch ein fishtail 159-162cm mit mittlerem flex, 2cm taper, 2cm setback , flat oder wenig camber, min waist um die 265mm auch interessant.

    fishtails drehen leicht und das Tail verhängt sich nicht, ist gerade bei heftigen Buckeln ein Vorteil.


    Da könnten noch Vorschläge kommen.

    Ride alter Ego hatte ich im Kopf, aber das split tail soll im Buckelparadies auch probleme machen, obwohl es sich sehr leicht einlenken lässt.


    Rome Powder Division ist mir auch schon mal positiv aufgefallen, gibt es auch in 157 und 160cm. super easy...

    "very friendly riding board for groomer" zitat kann ich nur bestätigen. Es ist easy und fun auf Piste (kein charger, und keine Camber Hölle), easy and fun im Tiefschnee. Auf Buckelpiste sicher kraftsparender zu fahren als frontier. vollständigen bericht gibt es bei good ride . com


    monad guck dir das powder division genau an, eine fishtail experience wäre mal überfällig, ich glaube du wirst das board mögen, eine neue Leichtigkeit beim Fahren.


    14 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • Vieles, aber nichts "richtig" zu können, ist das besondere Merkmal eines Genrealisten. Typisch All-Mountain halt...

    korrekt, das frontier hat sogar switch fähigkeiten und ein paar Park Punkte (werden in dem Fall aber nicht benötigt)


    wenn man switch und park wegstreicht, und Tiefschnee und Buckelpistenhandling verbessert, kommt man zu so etwas wie dem Rome Powder division.


    Eigentlich wärs hier ein Fall für Rome Powder division. Mit dem Ding fährt man unangestrengt auf Piste und im Tiefschnee.


    es hat auch so etwas wie catchfree edges, hochgesetzte Kanten, ähnlich dem spoon aber erheblich mehr flat anteil, die base hat eine spezielle Form in Kantennähe, gefällt mir besser als der typ runde Nidecker/Jones Spoon.

    3 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • was ist mit korua pencil, tannyfinder ?

    wenn er mit old style Camber wie bei Korua seine liebe Not auf buckligen pisten hat dann wohl 10 mal lieber das board von Rome, das Ding ist catch free, weicher und hat sanften Camber.


    Sonst wäre Korua für Piste und etwas freeride definitiv auch auf der Liste.

    auch das Ride mtnpig.

    Aber catchfree auf buckliger piste und Ziehweg sind die nicht. Das Rome powder division ist da gutmütig, und im Tiefschnee wird er auch ein positives Aha Erlebnis haben... wie easy das geht.

    Das Ding fährt sich im Tiefschnee und auf Piste einfacher als die Koruas und das Mtnpig. Kannst.dir das das mal angucken, aber für deine bootsize 46,47 ist das nix, für bootsize 43, 44 ist das gut.

    8 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • was ist mit korua pencil, tannyfinder ?

    Machst Du Witze?

    Es fühlt sich sehr hart und direkt an und ist wenig fehlerverzeihend;
    --> Skilltechnisch gibts bei mir sicherlich noch Potenzial, weswegen mir denke ich ein weicheres fehlerverzeihenderes Board gut tun würde.
    Das Brett fühlt sich nicht drehfreudig an; eher steif. Turns würde ich gerne schneller und vor allem leichter initiieren können, als ich es aktuell kann.
    Gerade auf schwarzen und Buckelpisten steck ich noch viel Kraft in die Turns und muss gerade dort des öfteren "rumreißen" was mir nicht gefällt; liegt sicherlich auch mit an meiner Technik.
    Es fühlt sich sehr aggressiv an; Es wird zügig recht schnell, was manchmal gut ist (Ziehweg ahoi), aber generell meinem bevorzugten Fahrverhalten, gemütlich den Berg runter zu kurven nicht entgegen kommt

    Der TE sucht einen fehlerverzeihenden Easy-All-Mountain-Cruiser mit dem man mühelos durch die Landschaft surft und wenn nötig ganz easy auch mal im buckeligen Steilgelände und in engen Radien um die Buckel driftet.


    Cruiser! Sein aktuelles Board ist dem TE schon zu Kantengierig, da würde ich im Traum nicht an ein Korua denken.

  • ich hab mir extra noch mal ein zweites mal die anforderungen oben durchgelesen, sehe es weiterhin nicht so extrem wie hier bisher beschrieben:


    es wird mir hier grad zu krass übertrieben - ernsthaft

    ein nicht voll ausgeprägtes camber brett aka early rise, s rocker oder "float camber" oder wie auch immer sie alle heißen wollen ist doch nicht fehlerprovozierend


    was er dort beschreibt würde ich z.B. bei nem goodboard wooden akzeptieren oder bei nem custom x, vllt noch bei nem custom


    aber sobald das board weicher wird und der camber kürzer ist das thema doch gegessen


    sein beschriebenes brett ist einfach ne uralte harte camber gurke


    so lang ein camber

    a) weich ist

    b) kürzer als die brettlänge ist

    trifft das doch auf "easy" zu


    wenn jetzt noch der sidecut kleiner wird (ist bei korua ja wohl der fall)

    wird es doch super entspannt


    man braucht dazu doch nicht gleich TBT auf der gesamten länge oder noch besser fast kein camber mehr


    auch mit mountain twin oder frontier wird jemand der seine kanten nicht kontrollieren kann sich richtig maulen können

    so lang es kein hartes camber brett ist was sich in neutralstellung weiterhin in den schnee bohrt weil der camber so krass lang ist und super vorgespannt ist dreht sich auch ein camber brett mega easy


    jetzt zurück zu korua: das camber profil was ich dort vorgeschlagen habe ist verkürzt, die bretter sind nicht hart, der sidecut ist klein


    zusammenfassend:

    meiner meinung nach machen weniger camber, weicher camber, early rise UND kleiner sidecut machen auch ein camberiges board cruisig und einfach

    der sidecut wird im forum hier viel zu wenig berücksichtigt




    lustige story zum frontier (was hier wirklich gut passt) - kumpel von mir hat das letztes jahr als sein erstbrett genutzt ... ich habe noch nie jemanden so oft fallen sehen wie ihn :) dabei passt das board hier super auf die beschreibung

    der größte teil des wunsches "easy zu cruisen" wird nicht durch das frontier erfüllt sondern durch die person auf dem board :-) (so lang es kein custom x, wooden oder flagship ist)



    edit:

    die konsequenz aus diesen extremen empfehlungen

    (entweder super carver oder super drifter)

    ist doch, dass wir entweder die user verlieren oder in einem jahr wieder sehen mit folgendem thread "ich kann jetzt fahren, mein board hat mir aber zu wenig kantenhalt"


    muss es denn bei quasi pisten only brettern immer gleich full camber vs wischiwaschi sein?

    ja man wird die von mir vorgeschlagenen koraus schlechter driften können als z.B. das frontier aber doch deutlich besser als das board was er vorher hatte


    habt ihr denn alle gleich ohne camber gelernt?

    ich hab auf nem custom x snowboarden gelernt, geschadet hat es nicht

    für jeden ist das sicher nichts

    gefreut hätte ich mich damals sicher über eine korua empfehlung - auch über ein mountain twin oder frontier


    was ich versuche zu vermitteln: monad will kein hartes full camber board aber alles von flat bis kürzerer camber ist meiner meinung nach dabei und verteilt sich über das spektrum der möglichkeiten - korua sicherlich dichter am ursprung als das frontier - ohne frage - aber durchaus eine mögliche option


    also nein SixtyNiner kein witz

    follow me on youtube

    ...see my Hovercraft, Stormchaser, Solution, Mountaintwin slashing through fresh pow pow

    Einmal editiert, zuletzt von supermo ()

  • supermo ich bin ja auch ein Fan von steifen, schnellen Boards mit griffiger Kante.

    gerne auch Camber, 88 grad, base 0, frisch geschliffen, bissig. strong S Camber bin ich mit dem AFC jahrelang gefahren.


    Leider ist das für den Anfänger besonders bei buckeln und am Ziehweg schwer zu handhaben.


    deswegen will ich strong Camber gepaart mit aggressiven Kantenwinkeln da nicht empfehlen, besonders nicht im Flex 7 wie die Koruas, oder auch nicht als hybrid im Flex 8, 9 ala Flagship und mtnpig. Auch mein Völkl AFC das den Koruas in der Spec gleicht und auch strong S Camber hat war bei 1m Buckel nicht einfach zu fahren.



    Du musst am selben Tag mal mit nem kurzen, flexy board mit mild camber oder flat rocker vs langem steiferen board, strong camber durch das Buckelparadies mit 1m Buckeln fahren... dann merkst du den Unterschied auch als erfahrener Fahrer.gewaltig.


    da ist so etwas wie das Warpig oder das Rome powder division eine Wohltat.


    Korua ist da anstrengend, mtnpig, flagship auch und auch das Burton flight attendant.


    Und deswegen empfehle ich das Rome Powder division, monad schont damit seine Beine, und wird das erste mal in seinem Leben Freude beim Tiefschnee fahren verspüren, und im Buckelparadies auch nicht mehr seine ganze Energie verpulvern. Und wenn er mit Schleifstein die Kanten vor dem Pistentag immer entgratet wird er auf eisigen Pisten auch kein Problem haben.


    Die Kanten plus base vom Rome Powder division sind ca 1cm vor boardkante geliftet, ca 1mm, das ist anders als TBT oder Spoon.


    das board ist effortless, und hat eine hochwertige base: das Powder division157MT wäre eine Empfehlung, setback von 20mm auf unter 10 reduzieren, perfekt.


    16 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • Deshalb hatte ich ja um ein paar Specs des alten Boards oder Ersatzweise zwei Fotos gebeten. Damit wir wissen wovon man hier ausgehen kann.


    Wenn das ein Camber-Monster ist und der TE etwas fehlerverzeihenderes wünscht dann wäre Korua eventuell machbar. Wenn es ein Rocker war - ich überspitze hier mal bewusst - wäre Kurua ein Schritt in die falsche Richtung.


    Deshalb war es mir eingangs so wichtig, zu erfragen, von welchen Board der TE hier kommt.

  • Deshalb hatte ich ja um ein paar Specs des alten Boards oder Ersatzweise zwei Fotos gebeten. Damit wir wissen wovon man hier ausgehen kann.


    Wenn das ein Camber-Monster ist und der TE etwas fehlerverzeihenderes wünscht dann wäre Korua eventuell machbar. Wenn es ein Rocker war - ich überspitze hier mal bewusst - wäre Kurua ein Schritt in die falsche Richtung.


    Deshalb war es mir eingangs so wichtig, zu erfragen, von welchen Board der TE hier kommt.

    die Koruas sind so wenig fehlerverzeihend wie das mtnpig oder das flight attendant.


    dann wären alle wieder am Start,.mtnpig, flight attendant... etc

    nicht bloss Korua.

  • Deshalb hatte ich ja um ein paar Specs des alten Boards oder Ersatzweise zwei Fotos gebeten. Damit wir wissen wovon man hier ausgehen kann.


    Wenn das ein Camber-Monster ist und der TE etwas fehlerverzeihenderes wünscht dann wäre Korua eventuell machbar. Wenn es ein Rocker war - ich überspitze hier mal bewusst - wäre Kurua ein Schritt in die falsche Richtung.


    Deshalb war es mir eingangs so wichtig, zu erfragen, von welchen Board der TE hier kommt.

    got ya, sehr gute herangehensweise

    follow me on youtube

    ...see my Hovercraft, Stormchaser, Solution, Mountaintwin slashing through fresh pow pow

  • monad


    Schick uns doch mal die Specs oder Bilder von deinem alten Board. Lege es auf einen ebenen Untergrund und miss die Camber-Höhe aus.


    Ich hätte gerne ein längeres, kürzeres, breiteres, leichteres, helleres Board, ist schwer zu fassen, wenn man keinen Referenzpunkt hat.


    Das ist etwa so wie: Ich hätte gerne ein kleineres Auto. Die Frage ist jetzt schwer zu beantworten, wenn man dein aktuelles Auto nicht kennt. Ein BMW X3 ist im Vergleich zum X5 relativ klein. Verglichen mit einem Polo ist es aber ein Monster.


    Ein Board namens "Light" kenne ich nicht. Ich kann es nicht einordnen. Gesetzt den Fall es ist eine (ich bitte um Entschuldigung) alte Anfängernudel, dann sind die Koruas definitiv nicht das, was Du suchst. Wenn es ein alter, harter Full-Camber mit 12mm Camberhöhe ist, dann wird Kurua schon wieder denkbar.


    supermo


    Wenn der TE sich ein Jones Frontier kauft und dann vielleicht feststellt, wie ultra-einfach Snowboard fahren plötzlich sein kann, dann könnte er sich in der folgenden Saison immer noch ein Rossignol XV kaufen, um die Kuh fliegen zu lassen. Soll zuweilen vorkommen...8o [/Selbstironiemodus]


    monad


    Das war ein Insider.