Hallo Lords and Ladys of the Boards,
Schnelleinstiegsbindungen sind ja immer mal wieder Thema. Da wird, wie das so ist im Netz, auch immer viel gemunkelt und vermutet.
Da ich die genannten Systeme teilweise über Jahre testen konnte, versuche ich mal wertfrei ohne Hate (greetings an den Angry Snowboarder) und möglichst Objektiv zu vergleichen. Natürlich sind es meine subjektiven Erfahrungen und ich bitte das zu berücksichtigen. Meine Meinung ist nicht DIE einzig Richtige!
Wichtig ist:
Auf die Frage "Wer braucht denn sowas? Ich komm in meine normale Bindung genau so schnell rein!" möchte ich nicht eingehen.
Für jede der genannten Bindungssystem gibt es eine Zielgruppe. Wenn du nicht zu dieser Zielgruppe gehörst, bedeutet das nicht, dass dieses Systeme keine Daseinsberechtigung haben.
Ich fahre seit ca. 1995 Snowboard. Damals natürlich mangels Alternativen mit normalen Strap-Bindungen gestartet und lange Zeit damit gefahren. Zwischendurch mal auf FLOW gewechselt, aber ehrlicherweise ist das schon so lange her, dass ich mich nur dunkel daran erinnere und deshalb die FLOW außen vor lasse.
Für Lesefaule packe ich meine Rangliste gleich an den Anfang:
Einstiegssystem:
1. CLEW
2. Supermatic
3. FASE
4. Step-On
Ausstiegssystem:
1. CLEW
2. FASE
3. Step-On
4. Supermatic
Performance als reine Bindung unabhängig vom System:
1. FASE (je nach Hersteller)
2. Step-On
3. Supermatic (extrem hohes Gewicht)
4. CLEW (Preis für eher durchschnittliches Material extrem hoch)
STEP-ON
Ich bin mir etwas unsicher wann ich die erste Burton Step-On am Fuß hatte. Muss wohl 2017/18 gewesen sein. Jedenfalls doch einige Zeit vorm Lockdown.
Das System bin ich etwas mehr als eine Saison gefahren und dann wieder zurück zur regulären Strap-Bindung.
Der Einstieg war damals natürlich erst mal fantastisch. Der tiefe Ausstieg hatte mich aber damals schon nach dem ersten Tag gestört. Im Vergleich zu neueren Systemen ist Stand heute auch der Einstieg der Step-On nicht mehr das beste System.
Die Materialermüdung an den Einstiegsnasen ist mittlerweile bekannt, auch wenn ich damit in den paar Monaten keine echten Probleme hatte.
Von Beginn an mochte ich nach so langer Zeit mit Straps das "offene" Gefühl aber überhaupt nicht. Was zu dem Grund führt, wieso das System nach nur einer Saison weichen musste: Bei einem Sprung im Park hat mich die hintere Bindung "entlassen". Ab dann fehlte einfach das Vertrauen.
Dass man nur bestimmte Boots fahren kann, ist natürlich ein deutlicher Nachteil. Auch wenn die Auswahl seit 2017 natürlich deutlich gewachsen ist.
Im Vergleich zu den anderen Systemen hat man keinen Strap für den "Notfall". Muss man mal im Tiefschnee oder im extrem steilen raus und danach wieder rein, kann das anstrengend werden. das sollte man zumindest bedenken.
Auch wenn es vorher schon Schnelleinstiegssysteme gab, war die Step-On doch sowas wie der Startschuss für den dann wachsenden Markt.
Was das eigentliche System angeht, ist Step-On aber für mich mittlerweile überholt und ich sehe da im Vergleich zu den anderen Systemen keine sehr große Zielgruppe mehr.
CLEW
Im Nov/Dez 2021hatte ich das Glück über Umwege bei unserem örtlichen Dealer als einer der Ersten die CLEW Freedom 1.0 zu ergattern.
Damals gab es noch keine großen Diskussionen oder ein Angry Snowboarder der die Bindung in der Luft zerrissen hat. Ich hatte das Teil plötzlich zu Hause und ohne weiter darüber nachzudenken auf eins meiner Boards geschraubt.
Einstieg: Krass! Supercool! Superschnell!
Ausstieg: Auch krass! Am Hebel ziehen ohne großes Bücken. Fantastisch. Schnell! Einfach!
Nach 8 Wochen ausgiebigem testen habe ich dann alle Strap-Bindungen verkauft und mir 2. Bases gekauft. Komplettumstieg auf CLEW.
Ich bin die CLEW dann bis Ende 2023 gefahren und hatte mit dem System fast nie Probleme. Egal ob -20 Grad Gletscher, Slush oder Tiefschnee. Lediglich einmal hatte die Bindung in der Skihalle wegen Eis gehakt. Aber insgesamt funktioniert das System sehr zuverlässig.
Das neue Modell Independence durfte ich 2025 ebenfalls testen.
Betrachtet man losgelöst vom Rest der Bindung lediglich das System, hat die CLEW das für mich beste System am Markt. Der Einstieg sowie der Ausstieg sind von der Handhabung/Komfort und der Geschwindigkeit für mich klar auf Platz 1 vor allen anderen Systemen.
Jetzt kommt das ABER: Betrachtet man den Rest der Bindung, erntet die CLEW berechtigterweise viel Kritik.
Rein von der Performance einer Bindung ist die Benchmark ganz klar eine hochwertige Stap-Bindung. Ein Schnelleinstiegsystem wird fast immer Kompromisse machen müssen. Leider ist die CLEW was das angeht Lichtjahre von der Benchmark weg. Warum fahren nur Semiprofessionelle Youtuber die CLEW (oder andere Schnelleinstiegsbindungen) und keine Pros? Genau deshalb!
Das Material ist stabil, keine Frage. Ich hatte auch nie Panik das etwas bricht.
Aber der Wechsel 2023/24 bei einem meiner Boards auf eine Nitro Team Pro Bindung hat mir dann innerhalb eines Tages klar gemacht, was die Kritiker zu bemängeln haben. Die CLEW ist unabhängig des Einstiegssystems einfach nicht die beste Bindung. Im Anschluss an den Tag mit der Team Pro habe ich übrigens die CLEW sofort verkauft. Nicht wegen dem fantastisch funktionierenden System, sondern weil die Team Pro einfach eine so viel bessere Bindung ist.
Leider! Weil mir das System so gut gefällt. Schade das CLEW da für den hohen Preis nicht mehr ins Material investiert.
Wenn ich einmal im Jahr für vier Tage mit meinen skifahrenden Kumpels nach Ischgl fahre, dann ist die CLEW top! Dann gibt es fast keine bessere Bindung.
Wenn ich einmal im Jahr im Urlaub 100% der Zeit auf der Piste mit der Family (plus Kids mit Ski) meine carves mache, ebenfalls top.
Wenn ich nur selten fahre und ich gar keine Ansprüche an eine Bindung habe und mir der Preis egal ist, ebenfalls super.
Wenn ich aber Ansprüche an Flex, Dämpfung und Material habe, ein ambitionierter Boarder bin, werde ich wahrscheinlich Einiges auszusetzen haben.
Das alles wäre nur halb so schlimm, wenn man die Bindung für 279 € bekommen würde. Die neue Independence liegt allerdings Liste bei 429 €. Schaut man sich an was man bekommt ("Vom Material eine etwas bessere Rent-Binding"), hat man hier ein krasses Preis-Leistungs-Defizit.
Ist die CLEW schlecht? Nein! Das System ist wie schon erwähnt das Beste am Markt! Kein Hate!
Gibt es bessere Bindungen unabhängig vom System? Leider fast alle über 199 €.
Supermatic
Nachdem ich wieder auf Strap umgestiegen bin, flog dann die Supermatic ins Haus.
Einstieg super komfortabel. Deutlich besser als Step-On. Leicht hinter der CLEW. Beim Ausstieg hatte ich aber direkt das gleiche Problem wie bei der Step-On. Man muss einfach so weit runter, dass mir der Ausstieg aus meiner Strap-Bindung einfacher vorkam. Zumindest hat man hier aber keine Bindung (ahhh, Wortspiel) an den Step-On-Boot.
Ich hatte in der Saison mit dem System absolut keine Probleme. In allen Bedingung kam ich aus der Bindung raus und wieder rein.
Ich persönlich empfand die Nidecker Supermatic als reine Bindung (Flex, Dämpfung, Qualität) deutlich komfortabler und hochwertiger als die CLEW.
Allerdings kam ich mit dem Gewicht einfach nicht klar. Auch hier gibt es sicherlich eine Zielgruppe. Da ich aber in meinem hohen Alter immer noch 60% der Zeit im Park jippe, hat mich das Gewicht echt eingeschränkt.
Es ist nicht so, dass einem die Bindung ein wenig schwerer vorkommt, sondern es ist ein deutlicher Unterschied (wer ein Board mit Supermatic mal von der Gondel zum Auto getragen hat, weiß Bescheid
). Daher habe ich die Bindung nach einem Jahr wieder verkauft und bin erneut zurück zur Strap (Team Pro).
FASE
Das letzte halbe Jahr hatte ich nun die Möglichkeit alle verfügbaren FASE Bindungen zu testen. Bataleon, Thirty-Two, Rome und Jones.
Einstieg: Ähnlich gut wie bei der Supermatic, nur das dann halt noch der Heel-Strap offen ist
. Den Handgriff muss man machen. Daher vom Einstieg auf Platz drei aber für mich noch deutlich besser als Step-On.
Ausstieg: Super einfach mit minimalem Bücken. Klarer zweiter Platz nach der CLEW.
Mit den Bedingungen gibt es auch hier keinerlei Probleme. Das System ist gut durchdacht und funktioniert wirklich Narrensicher.
Der ultimative Vorteil:
Ich habe endlich eine Bindung (fast) ohne Kompromisse. Die Bataleon Blaster oder die Rome Katana sind nun mal was Performance angeht nahe an der (ich hab den Begriff schon oft benutzt) Benchmark. Die Bindungen entsprechen 1:1 den Nicht-Fase-Modellen, mit allen Vorteilen. Zusätzlich habe ich ein Schnelleinstiegssystem. Allerdings mit, da muss man so ehrlich sein, Abstrichen was das System betrifft.
Im Ergebnis habe ich meine Strap-Bindungen verkauft. Weil die FASE Bindungen von der Performance einfach Strap-Bindungen sind, die einem Ein- und Ausstieg doch deutlich erleichtern.
Für jedes der genannten Systeme gibt es Zielgruppen!
Keine der genanten Bindungen ist "schlecht"!
Alle Systeme und Bindungen haben deutliche Vor- und Nachteile.
Es gibt gute Gründe warum professionelle Boarder aktuell (noch) keine Schnelleinstiegssysteme nutzen.
Nehmt meine Erfahrungen gern als Anreiz, aber testet selbst und macht euch euer eigenes Bild.
Falls es konkrete Fragen gibt, versuche ich die gern zu beantworten.
Wenn man sich die Entwicklung der frühen Systeme anschaut und dann den Sprung von der Step-On über die heutigen Systeme wie FASE, schreitet die Entwicklung rasant voran. Darüber sollte man als Snowboarder eigentlich froh sein und sich auf das freuen was da eventuell noch kommt...
Greetings
Sempi
Schnelleinstiegsbindungen (CLEW / FASE / SUPERMATIC / STEPON) Langzeittest
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schön geschrieben.
Mich würde interessieren was du mit Benchmark meinst.
Bei der Clew, einstellmöglichkeit, sehr gering.
Dämpfung im vorderfuß so akzeptabel, im hinterfuß muss man leider selbst nacharbeiten, man bekommt sie aber auf den Niveau einer SP bindung,
flex vom Highback sehr steif, für z.B. carven sehr gut, für jupp oder Butter eher etwas störend, ehnliches gild auch für die straps.
Ich sehe ehnlich wie du, die Clew als die klassische Bindung um mit den Ski Fahrer Kolegen , in Hi Speed die piste runterzubrettern.
Bei der Supermatik hat mich noch Gestört, diesen knopf in der innenseite nach unten drücken, und den bein hochziehen, war an manchen hängen echt mühsam, da hab ich lieber abgeratscht.
Und das Highback war mir Persönlich zum Carven etwas zu Soft, aber für jemanden der nicht focus aufs Carven hat, eine top Bindung.
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Danke für das Review,
bewertest Du bei der Clew eher die Freedom oder die neue Independence?
Bei der Independence sollen ja doch einige Kinderkrankheiten der ersten Generation ausgemerzt sein.
VG Sven
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Ich frage mich tatsächlich öfter, wer sowas braucht. Aber alleine die Tatsache, dass es mittlerweile so viele verschiedene Systeme gibt zeigt, dass es durchaus einen Markt dafür gibt.
FASE bin ich im November beim Testevent gefahren, einfach weil es mich interessiert hat, wie gut das System unter realen Bedingungen funktioniert. Vorab habe ich mir vor allem die Frage gestellt, wie gut man in die Bindung kommt, wenn der Toestrap richtig geschlossen ist - d.h. nicht übermäßig zugeknallt, sondern eben so, wie man ihn unter normalen Umständen zuratschen würde. Ich habe dann relativ schnell gemerkt, dass das überhaupt kein Thema ist. Schon auf dem Demoboard war nach dem ersten Mal einsteigen klar, das funktioniert tadellos. Die Performance der Bindungen war eigentlich nie ein Thema, da die Bindungen sich bis auf das FASE System nicht von ihren Basisbindungen unterscheiden. Daher gab es da auch keine Überraschungen. Der Ausstieg war wie erwartet etwas hakelig, wie auch bei der Supermatic. Zum einen fühlt sich die Bewegung nach hinten oben mit angehobener Ferse relativ unnatürlich an, zum anderen ist man es einfach nicht gewohnt. Das dauert bis man das adaptiert hat und auch dann ist man nicht schneller, als mit einer guten Two-Strap Bindung. Da ziehen aber tatsächlich alle Fast-Entry Systeme den Kürzeren - sind aber ja auch Schnelleinsteiger und keine Schnellaussteiger

Würde ich mir eine FASE Bindung kaufen? Nein. Wenn ich aber auf ein Fast-Entry System wechseln müsste, wäre es das.
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Danke für deine Übersicht! Ich fahre noch nicht so lange, dafür recht aktiv und ich bin süchtig nach Tests neuer Sachen. Also durfte ich bis jetzt Step ons und Supermatic testen. Normalerweise fahre ich einfache Ratschen, finde sie einfach am angenehmsten und sichersten.
Mit Step ons hatte ich gewisse Probleme beim Einstieg, damit alle Stellen wirklich durchklicken, vor allem wenn man an einer steileren Stelle rein möchte. Dazu ist meine Hose immer wieder aus der Halterung ausgerutscht (keine Ahnung warum) und das führt dazu, dass diese klemmte und beim Einstieg/Ausstieg Probleme machte. Auch das straploses Gefühl ist gewöhnungsbedürftig. Wenn es aber funktioniert, ist das System von der Zeit her unschlagbar: klick klick klick und los!
Von der Supermatic war ich im ersten Moment begeistert. Die Praxis war aber leider eher enttäuschend. Die Bindung ist wirklich schwer, und das spürt man. Beim Einstieg muss man ein Gefühl für reintrainieren: es ist nicht viel Raum, um mit dem Boot in die Bindung direkt reinzukommen. Und wenn die Bindung zu war, hatte ich das Gefühl, dass die Straps trotzdem nicht fest genug waren (im Vergleich zu den Ratschen). Das wäre alles nicht so kritisch, aber den Ausstieg fand ich persönlich katastrophal. Man muss sich komplett nach unten bücken, den Knopf auf der inneren Seite der Bindung gedrückt halten und den Fuß gleichzeitig hochziehen, um den Mechanismus zu lösen. Ich bin relativ groß, durchschnittlicher Körperbau, grundsätzlich fit, aber die Aktion fand ich einfach nur anstrengend.
Das ist kein Hate gegen das jeweilige System. Wie oben schon angemerkt wurde, jede Bindung hat eine eigene Zielgruppe. Und ich kenne Leute auch in meinem Kreis, die es fahren und damit happy sind. Hier geht es ausschließlich um meine subjektiven Erfahrungen und Eindrücke.
Dieses Jahr ist Fase dran. Viele sagen: wer braucht sowas, man müsste sich immer noch bücken und ratschen. Ich finde das System so richtig dumm einfach, aber auch genial. Das ist ein perfekter Kompromiss zwischen der klassischen Bindung und dem einfacheren Einstieg. Das ist sicher nicht das schnellste System, aber es punktet bei der Bequemlichkeit. Beim Einstieg hängen die Straps nicht im Weg, nur ein Strap ist zuzumachen. Also bei den Tests im "trockenen" könnte mich die Bindung mit diesem System wirklich überzeugen, sodass ich mir tatsächlich eine Faser Bindung geholt habe. Live wird es dann in einer Woche getestet. Ich hoffe, ich werde nicht enttäuscht sein.

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Interessante testeindrücke. Ich fahre aktuell noch die Flow NX2 und finde die nicht ideal. Nerviger Einstieg. Ausstieg klemmt auch manchmal der Boot und so richtig guter Halt vermittelt sie mir nicht.
War jetzt neulich mit Kollegen unterwegs, die alle schon viele jahre fahren 10+. Alle fahren Clew und sind begeistert. Also hab ich die Independence bestellt. Guter Preis 350€ neu.
Danach aber erst im Forum und Google gesucht und viel Kritik dazu gefunden…
Jetzt bin ich verunsichert neue supermatic sieht ganz gut aus, aber sie ist Sau schwer. Das fase System Check ich nicht. Ist das ein „system“ dass ihr Patent an diverse Hersteller verkauft hat? Und somit ist es egal welchen bindungshersteller man nimmt?
Für mich wirkt das System dann natürlich immer noch langsamer und umständlicher als die Clew.
Ich fahre maximal 5 Tage im Jahr (aktuell) welche Bindung würdet ihr mir da empfehlen.
Lg
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beleib einfach bei der Clew und teste sie erstmal, sie ist halt die an einfachsten einzustellende bindung,
Flow ist auch eine top bindung, dafür muss sie aber perfekt eingestellt sein, und das Material perfekt abgestimmt sein, stimmt einesnder parameter nicht, fühlt man sich in der Flow unwohl, ehnlich wird es dir auch mit der Supermatic ergehen.
Und die Fase, hate es zwar für ein klasse system , aber wenn du nur 5 tage im jahr fährst, und nicht viel an den einstellungen der bindung justierst, wird sie auch etwas zu viel technick haben.
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Zitat
Das fase System Check ich nicht. Ist das ein „system“ dass ihr Patent an diverse Hersteller verkauft hat? Und somit ist es egal welchen bindungshersteller man nimmt?
Ja, Fase ist nur ein System, das von unterschiedlichen Herstellern (aktuell Jones, Rome, Bataleon und thirty two) auf deren Bindungen angebracht wird. Die Bindungen unterscheiden sich von Materialien, Flex usw. Um den Überblick zu verschaffen kann man einfach die jeweiligen Modelle ohne FASE miteinander vergleichen.
Ich fahre maximal 5 Tage im Jahr (aktuell) welche Bindung würdet ihr mir da empfehlen.
Ich denke ich würde bei Clews einfach bleiben.
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Gerade die letzten 2 Wochen hat man wieder gesehen wie gut die Systeme am Liftaustieg funktionieren. Herrlich wie alle sich mit den Schnelleinsteiger teils quälen und x mal solange brauchen als besässen sie noch ne Ratsche.
Klar es gibt echt ein paar dies können, Zack und weg sind, aber der größte Teil steht da und versucht verzweifelt den Schuh in die Bindung zu bekommen, oder die Flow/Sp hochzuklappen.
Probiert das vorher aus im Schnee und stellt es ein.
Oder bleibt einfach bei der bewährten und funktionierenden Ratsche.
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Hätte ja auch theoretisch die neue Clew für 100€ haben können.
Leider keinen gefunden, der nen Shop hat und mitmacht 🤣
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Gerade die letzten 2 Wochen hat man wieder gesehen wie gut die Systeme am Liftaustieg funktionieren. Herrlich wie alle sich mit den Schnelleinsteiger teils quälen und x mal solange brauchen als besässen sie noch ne Ratsche.
Klar es gibt echt ein paar dies können, Zack und weg sind, aber der größte Teil steht da und versucht verzweifelt den Schuh in die Bindung zu bekommen, oder die Flow/Sp hochzuklappen.
Ja ist teilweise schon lustig mit anzusehen. Wir waren ja ein paar Tage am Kitzsteinhorn. Direkt am Gondelausstieg zentral die Skifahrermasse, die sich anschnallt, Stöcke richtet, etc. Die Boarder (also wir auch) erstmal zu Fuss da durch. Manchmal musstest quasi durch die Masse durch. Links am Abfahrtsstart quasi dann die Parkbox für die Ratschensnowboarder.
Sowohl ich mit meinem Step On als auch der Junior mit der Supermatic waren immer deutlich schneller weg, wie der Ratschenrest. Lediglich mein Junior Nr.2 mit der Nidecker Flow hat bissi länger gebraucht.
Am Sessellift hingegen, wo der Park endet, da wo die Locals ankamen, alle Ratsche, an der Zufahrt zum Drehkreuz schon den hinteren Fuss raus unterm Fahren und durchgerutscht zum Förderband. Oben dann rausgesprungen und wieder unterm Fahren wieder angeratscht - beeindruckend.
Ich sehe es im Grunde ähnlich wie Sempi - der Otto-Normalo mit maximal 30 Skitagen im Jahr ist mit einem Fast-Step gut bedient. Als Pro/Crack/whatever mit Parkambitionen und Saisonkarte machste mit der Ratsche alles richtig. Eventuell bedient Fase da jetzt eine gute Nische.
Und ganz ehrlich - alles was im Sekundenbereich liegt ist doch nicht der Rede wert, um ein System in Frage zu stellen.
Die Fast-Step Systeme sehe ich auch so ein bisschen im Einsteiger-Komfortbereich. Was meine ich - viele Newbies, die ich kenne sind an den ersten Tagen auch am Ende ihrer Kräfte durch das ständige An- und Abschnallen und die Schwelle zum „ich gebe auf“ ist größer. Durch Fast-Step kannst Dich besser auf das Fahren lernen konzentrieren.
In Zell am See z.B. haben wir die Leihboards fast ausnahmslos mit Step On gesehen.
VG Sven
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SixtyNiner haha nee ich habe die Bindungen geliehen. Wenn ich alles kaufen würde, was ich testen mag, wäre ich vermutlich pleite 😆
Nur die FASE habe ich jetzt gekauft, da ich ein "gutes Gefühl" habe und eh noch eine Bindung für meinen Huck Knife gebraucht habe.
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Und ganz ehrlich - alles was im Sekundenbereich liegt ist doch nicht der Rede wert, um ein System in Frage zu stellen.
genau so ist es

Das Bindungssystem hat nur einen limitierten Anteil an der Zeit, die zum An- und Abschnallen benötigt wird. Der Rest ist Skill des Nutzers.
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Ich glaube nicht, dass es allein um die Sekunden geht. Es geht vielmehr um „ease of use“ beim Anschnallen.
Es soll nicht nur mühelos funktionieren, sondern auch performen wie eine seit Jahren ausgereifte und weiterentwickelte High-End Ratschenbindung.
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SixtyNiner ja, hauptsächlich durch die Hersteller Days und Test Events vor Ort. Alternativ (meistens um die anderen Boards zu testen): durch den Tausch der Ausrüstung mit Bekannten, Freunden, Freunden von Freunden usw. 😁
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Ja es geht und die Einfachheit und was am unanstrengsten ist.
Drum fährt auch keiner camber, das müsste man lernen, lieber einfach und sicher.
Ja das problemloseste für ungeübte scheint step on und supermatic zu sein.. alle anderen kämpften.
Auffallend viele Heckeinsteiger. .
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Ich glaube nicht, dass es allein um die Sekunden geht. Es geht vielmehr um „ease of use“ beim Anschnallen.
Es soll nicht nur mühelos funktionieren, sondern auch performen wie eine seit Jahren ausgereifte und weiterentwickelte High-End Ratschenbindung.
Das schrieb ich ja - einfaches Handling. Ob eine Fast-step jemals die Performance einer High-End Ratschenbindung erreicht, wage ich zu bezweifeln. Aber sie sind inzwischen ein gute Alternative für Jeden, der High-End nie ausreizen wird…
VG Sven
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Ja ist teilweise schon lustig mit anzusehen. Wir waren ja ein paar Tage am Kitzsteinhorn. Direkt am Gondelausstieg zentral die Skifahrermasse, die sich anschnallt, Stöcke richtet, etc. Die Boarder (also wir auch) erstmal zu Fuss da durch. Manchmal musstest quasi durch die Masse durch. Links am Abfahrtsstart quasi dann die Parkbox für die Ratschensnowboarder.
Sowohl ich mit meinem Step On als auch der Junior mit der Supermatic waren immer deutlich schneller weg, wie der Ratschenrest. Lediglich mein Junior Nr.2 mit der Nidecker Flow hat bissi länger gebraucht.
Am Sessellift hingegen, wo der Park endet, da wo die Locals ankamen, alle Ratsche, an der Zufahrt zum Drehkreuz schon den hinteren Fuss raus unterm Fahren und durchgerutscht zum Förderband. Oben dann rausgesprungen und wieder unterm Fahren wieder angeratscht - beeindruckend.
Ich sehe es im Grunde ähnlich wie Sempi - der Otto-Normalo mit maximal 30 Skitagen im Jahr ist mit einem Fast-Step gut bedient. Als Pro/Crack/whatever mit Parkambitionen und Saisonkarte machste mit der Ratsche alles richtig. Eventuell bedient Fase da jetzt eine gute Nische.
Und ganz ehrlich - alles was im Sekundenbereich liegt ist doch nicht der Rede wert, um ein System in Frage zu stellen.
Die Fast-Step Systeme sehe ich auch so ein bisschen im Einsteiger-Komfortbereich. Was meine ich - viele Newbies, die ich kenne sind an den ersten Tagen auch am Ende ihrer Kräfte durch das ständige An- und Abschnallen und die Schwelle zum „ich gebe auf“ ist größer. Durch Fast-Step kannst Dich besser auf das Fahren lernen konzentrieren.
In Zell am See z.B. haben wir die Leihboards fast ausnahmslos mit Step On gesehen.
VG Sven
Ich sehe ja auch den großen vorteil der Schnelleinsteiger , vorallen Clew und Step On mit Hebelverlängerung , bei leute die bandscheibenprobleme, Hüftprobleme, Kniebprobleme , sprunggelenk, etc... haben,
Dort ermöglichen sie einen noch die freude am Hobby beizubehalten.