Aufbruch zu neuen Hängen - erstes eigenes Setup

  • Hallo,


    Ich habe bisher immer ein Board geliehen, aber ich bin die eingeschränkte Auswahl meist langweiliger Board aus dem Verleih leid. Ich weiß auch gar nicht mehr, was ich da so bekomme habe. Im letzten Urlaub hatte ich vorab etwas mehr recherchiert und konnte mir immerhin ein Nidecker Escape 156 ausleihen. Das Board ließ sich sehr leicht und mühelos fahren. Positiv aufgefallen ist mir die gute Kontrolle und Stabilität auf flachen Ziehwegen, das habe ich so noch nie gehabt (vermutlich dem Hybridcamber geschuldet). Defizite habe ich nur beim Kantenhalt auf hartem Schnee/Eis und beim Durchpflügen von aufgewühlten Pisten bemerkt. Insgesamt war das Board so ziemlich das Beste das ich bisher hatte (das sagt viel über die vorherigen Verleihboards) aber mir was das Board etwas zu ...hm... langweilig? Ich hätte auch lieber eines in 159 gehabt, aber das gabs nicht


    Schuhe hab ich schon länger eigene (Ride Lasso in 42) und eine Bindung habe ich gestern bereits bestellt (Burton Cartel Re:Flex- ich mag die Toe Straps von Burton und der Preis war ok).

    Ja ich weiß, erst beraten dann kaufen und so...X/ aber eigentlich dachte ich, ich schaffe den Boardkauf mit Hilfe von Lesen im Forum und dem schauen von Reviews auch alleine. Nuja... das war ein Irrtum. Ich bin grad etwas in das Thema hineingesteigert, um nicht zu sagen verloren und erhoffe mir etwas Ein-Nordnung von euch ^^


    Ich habe nur 6-12 Pistentage pro Jahr (im Urlaub). In den letzten Jahren fiel der Winterurlaub auch oft mal aus, aber da meine Frau nun auch zum Snowboardfahren gekommen ist bin ich zuversichtlich, den Winterurlaub wieder regelmäßig hinzubekommen. Von den Schneeverhältnissen muss ich leider nehmen was man im März in den Alpen halt so bekommt... manchmal kompakten Schnee und gut präperierte Pisten, manchmal Eis, manchmal umgepflügten Neuschnee oder auch weichen Sulz.


    Ich suche:


    [X] Snowboard

    [ ] Snowboardbindung

    - [ ] normale Ratsche

    - [ ] Schnelleinstiegsysteme (Flow/Cinch/Expresso/Fastec)

    [ ] Snowboardboots (Wobei immer noch als Regel N°1 gilt: Im Laden anprobieren!!

    [ ] Sonstiges (Protektoren, Snowboardbrille, Snowboardhose, Snowboardjacke usw.)


    Snowboardlänge: 156 cm


    Dein Körpergewicht: 72 kg


    Körpergröße: 176 cm


    Mann / Frau: Mann


    Schuhgröße/Bootgrösse in Mondopoint und Euro:

    Mondopoint 27 / EU 42 / Außenlänge 30,5 cm



    Preislimit: von: 300 - bis: 500 EUR


    Fahrlevel:

    [ ] Anfänger (1 Tag bis 6 Tage Erfahrung auf dem Brett)

    [ ] leicht fortgeschritten (du kommst leichte/mittlere Pisten ohne Probleme runter)

    [X] fortgeschritten (du kannst alle Pisten bewältigen und hast eine sichere, gute Fahrtechnik)

    [ ] Profi (ob Carving, Powder Sprays oder Tricks im Park, du hast deinen Style gefunden)


    Fahrstil/Einsatzgebiet-in Prozent:

    [X] Piste [95]%

    [ ] Tiefschnee / Backcountry [5]%

    [ ] Park (Kicker/Pipe) [ ]%

    [ ] Rails [ ]%


    Falls du ein Board suchst: Möchtest du damit viel switch fahren?

    [ ] Ja

    [X] Nein


    Sonderwünsche:

    Ich fahre seit Kindesalter Ski und hab vor knapp 20 Jahren in einem 3-Tages Kurs Snowboarden "gelernt" (naja, was man mit etwas Talent nach in 3 Tagen so macht^^).


    Seit dem fahre ich quasi ausschließlich auf der Piste, nur ganz selten bei passender Gelegenheit nehme ich auch mal einen kleinen, gut kontrollierten Abstecher ins freie Feld. Am liebsten bin ich auf roten und blauen Pisten unterwegs. Diese dann bevorzugt schnell und - ich bilde mir ein bzw. hoffe - einigermaßen elegant ;). Schwarze Pisten komme ich auch sicher runter, aber hier eher langsam, da Eis oder Aufhäufungen mich manchmal die Kontrolle verlieren lassen und ich kein Risiko eingehen will. Technische Nachschulungen hab nach dem Kurs keine gehabt (wäre eigentlich mal sinnvoll), sondern nur etwas Selbstreflektion und learning-by-doing.


    Meinen Stil zu beschreiben bin ich daher etwas unsicher, ich fahre je nach Pistenverhältnissen eben kleinere oder größere Bögen^^. Wenn der Schnee sehr weich ist, fahre ich etwas "surfiger", bei geeigenen Verhältnissen gerne kantenlastig - ich bin aber unschlüssig ob ich das Carven nennen soll. Allerdings ist Carven etwas das ich gerne ausbauen würde. Emotional fühle ich mich eher zu Raceboards (und dem Stil den Leute damit fahren) hingezogen als zu Sprüngen und Tricks.


    In meiner bisherigen Auswahl habe ich:

    - K2 Broadcast: laut Reviews ein tolles Allround-Board/Freeride zu einem recht günstigen Preis. Eigentlich ein No-Brainer, ich hab jedoch Sorge, dass es mir zu langweilig sein könne.

    - Jones Ultra Mountain Twin: laut Reviews in einigen Aspekten die mir wichtig sind (aufgewühlter Schnee, Drehverhalten, Carven) schlechter als das K2, aber dafür mit besserem Kantenhalt. Und verdammt, ich mag das Design :rolleyes:

    - Arbor Bryan Iguchi Pro Camber: klingt genau nachdem dem was ich suche, aber denk ich mir halt "500€...das ist ein Profi-Board... ist es das Wert für mein Niveau? Überfordert mich das Board?"


    Zwischenzeitlich hatte ich noch einige andere in Fokus (k2 Manifest, Yes Pick your Line, Jones Explorer, Ride MNT Pig, Ride Berzerker) aber aus verschiedenen Gründen wieder verworfen. Letzlich ist auch spannend was es jetzt noch zu kaufen gibt, zum einen wg. günstigen Angeboten, zum anderen wg. Verfügbarkeit.


    Bei der Größe bin ich mir auch unsicher... die Gewichtstabellen sagen eher 156, aber ich glaube mein Fahrstil spricht wohl eher für 160?


    Viele Grüße

    JC

    Einmal editiert, zuletzt von j.c. ()

  • Ohne dass ich jetzt was zu den Brettern direkt sagen kann/möchte:


    Sieh das mit der Investition für das Brett mal aus dem Blickwinkel: Bei entsprechender Pflege hält das Brett bei dir die nächsten 10 Jahre. Und ein ordentliches Brett kostet nun einmal. Aber wer zu günstig kauft, kauft zweimal.


    Rein von deiner Beschreibung her.....da gab es jüngst einen Faden von SixtyNiner ....der hat sich für das de la Rue von Rossignol entschieden und ist sehr zufrieden damit. Musste an sein Lastenheft denken, als ich deinen Text gelesen habe. Unabhängig davon: bei Jones findet sich sicher etwas für dich, ob es gleich das Ultra MT sein muss....vielleicht tut es ja auch die normale Version. ;-) Das schont dann etwas die Kriegskasse.

  • mit 30.5 cm Bootaussenmass und Nahziel Carven stehst du vor allem vor einer elementaren Frage:


    Willst du im Duck stance carven und nimmst dann ein board mit 265-270mm Breite


    Oder carvst du im forward stance ab 20 Grad stancewinkel und verwendest dann ein 255-260mm breites board.


    Und dann ist die nächste Frage: Bist du fürs Carven bereit Abstriche beim einfachen Fahren am Ziehweg oder im Pow(nebensächlich) zu machen, dann wäre zB ein Nitro Pantera interessant, oder auch ein Korua Cafe Racer. Da beide Boards breit sind und signifikanten Camber haben, sind sie nicht mehr wirklich kraftsparend zu fahren. (Würde derzeit davon eher abraten, da du den notwendigen Fahrlevel eventuell erst in ferner Zukunft erreichst und dich damit die nächsten Jahre nur unnötig abmühen würdest).


    Steht das einfache Fahren im Vordergrund,

    dann eher ein flat oder hybridboard, oder wenn Camber, dann mit entschärftem Basewinkel und nicht zu breit.


    Das Ride mtnpig wäre zB schon eine einfacher zu fahren als Cafe Racer oder Nitro Pantera. Falls du keine wide Variante wählst sogar deutlich einfacher.


    Und wegen Kantenhalt: du bist selbst der Meister deines Kantenwinkels, Kantenschärfe und Kantenhalt. Agressiver Schleifwinkel und regelmässiges Schleifen bringen perfekten Kantenhalt.


    Du hast die Qual der Wahl.. mit dem forward Stancewinkel kannst du die boardauswahl noch stark vergrössern in dem du kein besonders breites board benötigst (noch mehr Auswahl, leichteres Fahren.. da gibt es sicher 100 boards die für dich brauchbar wären)


    Ich fahre übrigens das Ride mtnpig, dass du mal in der Auswahl hattest mit Einsatz Carving Freeride im Duck stance, 30.7cm Aussenmass, als wide Variante.



    Würde in deinem Fall mit Null switch Anteilen schon zum forward stance zB +40/+20 raten und dann bei der boardbreite etwas um die 255-260mm wählen.

    Schmale fishtails wären da interessant,

    Mtnpig in normaler Breite oder Nitro Squash und viele andere, wobei es sicher noch einfacher zu fahrende boards gibt, du hast die Wahl.

    Auch das von dir vorgeschlagene Arbor Bryan Iguchi Pro Camber

    würde passen, es fährt sich für Camber durch den entschärften Basewinkel laut Testberich verzeihend, und es ist von der Breite für forward stance geeignet, für duck zu schmal für deine Boots.


    Für forward stance und Carving würde ich auch das Arbor gegenüber den anderen boards in deiner Liste bevorzugen.

    8 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • Pabstat: da hast du mich ja auf eine kleine Schnitzjagd geschickt ;) Ein Board namens "del la Rue" gibts nicht, allerdings einen Profi der der so heißt und das Rossignol XV mitentwickelt hat. Gelöst! ^^! Jetzt muss ich nur noch ca. 8 Seiten lesen: https://www.snowboarden.de/for…?postID=172418#post172418


    Das Ultra MT ist gar nicht so viel teuer als das Mountain Twin, zeitweise war die Differenz 20€ aber der Deal ist leider weg^^.


    Zum Thema Boardbreite: Duckstance fahr ich nicht, hab damals "klassisch" mit positiven Winkeln angefangen und bin bis heute dabei geblieben.

    Winterzahn: Welche Größe fährst du beim Mtnpig?


    Abstriche beim Ziehweg möchte ich nicht machen, vor denen hab ich mehr Respekt als vor nem 70% Hang. Das Nitro Pantera hatte tatsächlich lange als Favorit als Gebrauchtbaord gesucht (und nicht gefunden daher jetzt ein Neukauf). Nun wo's konkret wird, aber ich aber Schiss bekommen, dass das Pantera zu anspruchsvoll ist. Daher würd ich gern eine Nummer darunter bleiben.

  • ich fahr das mtnpig als 164W mit 268mm min waist, das ist aber schon etwas fordernd. (Steifes board , Gewichtsklasse 73kg.. 100kg+). Für mich wars genau richtig, brauchte ein breites und stabiles Board, für dich zu breit, zu lang.


    Da du forward stance hast kannst du auf W plus Länge verzichten (und das ist dann deutlich einfacher im Handling)

    Ein mtnpig 159 könnte reichen( 252mm min waist). Oder sonst ein 162 mit 257mm min waist. (64-86kg)


    Wegen des 0 grad Basewinkels und der relativ hohen Steifigkeit flex 8/10 ist das Mtnpig nicht ganz easy am Ziehweg... da muss man im Falle von zu langsamen Fahren (<20kmh) und hartgepresstem Ziehweg glatt oder mit hohl spurrillen schon mal beherzt eingreifen.



    Ist schwierig für mich zu sagen wie gut du damit klarkommst. Ebenfalls schwierig ob das arbor mit entschärftem Basewinkel aber dafür weitaus stärkerem Camber sich da leichter bewegen lässt.


    Aber du wirst das Ding bald mit >30kmh am Ziehweg bewegen, carvend oder flatbase, da ist es dann pflegeleicht.


    Das mtnpig ist sehr stabil beim schnellem flatbasen und leicht zu kontrollieren.


    Der Nachteil ist eben das langsame flatbasen, da will es stur geradeaus, und auf Grund der steifigkeit und 0 Grad Basewinkel kann man da nicht einfach rumbiegen und rumreissen, es ist da definitiv nicht drehfreudig wie ein Parkboard mit abgehängten kanten oder Carving board mit leichtem spoon. (Wobei eine zu leichte Drehwilligkeit bei solchen Ziehwegen einen auch zur Verzweiflung bringen kann.. wenn es in die Richtung dreht in die man nicht will.. und irgendwann greift auch die entschärfte Kante)


    Im Vergleich Arbor Iguchi vs mtnpig

    Carven wird das Arbor schöner, mehr Camber, grösserer Sidecutradius, weicherer flex.


    Flatbasen wird das mtnpig besser, stabile spur auf kante oder flatbase durch kleinere schneehaufen, da wird das mtnpig auch besser sein als das iguchi, beim Carven dafür Abzüge.


    Anfänger boards sind beide nicht. Aber beide sind sicher keine Diven.


    Das Rossignol würde ich an deiner Stelle ausschliessen , zu teuer, zu speziell.


    Das Arbor wäre interessant fürs Carven, das Mtnpig wenn du deine Angst vor mehr speed auf schwarzen Pisten los werden möchtest.


    Das jones Mtntwin würde ich wählen wenn du sagst, einfaches Fahren über alles, es.wird dich nicht gross fordern.


    Arbor iguchi und mtnpig wird dich eher.als Fahrer weiterentwickeln lassen, falls du es zulässt, aber ohne Weiterenwicklung werden die boards wenig bringen.


    Und..es gibt sicher 100 weitere boards die passen würden.

    5 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • Ui, das ist ne Planke... Ich schätze ich bleibt dann mal bei 159/160. Bei 162+ hab ich Sorge, dass das zu anstrengend werden könnte (oder ich muss mehr essen^^) - ich bin nicht so der sportliche Typ.


    Wenn ich mit 159 in den bootout komme, finde ich hab ich mir ein Zweit-Board verdient ;). Dafür wäre ich dann auch bereit irgendwas gebrauchtes als günstige Risiko-Investition zu schießen. Aber erstmal brauch ich ne solide Basis mit einem Board an dem ich entspannt wachsen kann. Es ist albern 4-stellige Beträge für den Winterurlaub hinzulegen um dann im ungünstigen Fall auf nem gemieteten Wok rumzurutschen - dass ist mir in der Deutlichkeit grade klar geworden 8o (auch wenn die Landschaft natürlich mit zum Erlebnis gehört!!)


    Wenn ich so bei TGR schaue, dann muss ich das Jones UMT endlich von der Liste streichen, es ist in nichts was mir wichtig ist besser als die Alternativen. Sind zwar nur irgendwelche Zahlen, aber was bleibt einem ohne Probefahrt. Das Mntpig ist danach auch gut passend und zu einem tollen Preis erhältlich. Ich weiß gar nicht mehr warum ich das gestrichen hatte, ich find's interessanter als das K2 Broadcast.


    Damit ich wäre ich runter auf zwei:

    - Arbor Bryan Iguchi Pro Camber

    - Ride Mtnpig


    Aber...mich jucks schon nach dem Arbor. Oder überheb ich mich da?

    Mal sehen was der Shop schreibt ob ich das mit schwarzer Base bekommen kann... mit dem psychodelischen Farbenmatsch werd ich nicht warm.

    Einmal editiert, zuletzt von j.c. ()

  • beide boards werden schon passen, keine Panik. Ride mtnpig ist momentan super günstig.

    Beim mtnpig musst dann nicht mehr so auf die kleinen schneebuckel achten, kannst zügig durchfahren. Das Arbor würdest du auch packen. Momentan ist es etwas teuer.


    Wirst nach Anschaffung definitiv bald schneller und auf schwarzen Pisten sicherer fahren.


    Neues Board wachsen nicht vergessen.

    u.U. auch gleich Kanten schleifen.


    Ich habe nun an den Seiten 88Grad Winkel beim Mtnpig reingeschliffen anstelle der serienmässigen 89 Grad.

    Mit dem Kantenhalt vom mtnpug bin ich sehr zufrieden, habs nun auch auf schwarzer harter Piste in den eurocarve gejagt, kante hat gehalten.


    Egal welches board du kaufst, kauf zumindest einen Schleifstein für die Kante, zB von Toko. Und die Kante nach jedem Tag auf der Piste kontrollieren, entgraten, und falls nötig nachschleifen.

    Und weisse stellen nachwachsen.

    Einmal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • j.c.


    Mir gefallen dein Fragebogen und deine Suchkriterien. Das Rossignol XV ist mein Zweitbaurd neben dem Jones Mountan Twin - meinem persönlichen Favoriten in der Kategorie Ride-It-All & Daylong. Das Jones ist mein Genussboard in allen Lebenslagen. Das Jones kann zum Carven gezwungen werden. Aber das ist bei diesem Board kein Muss. Bei anderen Boards ist das genau umgekehrt. Sie zwingen den Fahrer zu Carven.


    Zum Einstieg würde ich mir daher ein Board wie das Mountain Twin kaufen. Wenn das dein einziges Board bleibt, ist es ein verlässlicher Begleiter. Dieses Board fahre ich inzwischen Blind. Ich bin zügig unterwegs, aber kein Freund des echten High-Speed-Ballerns. Ich bin eher der Pisten-Tourer, der gerne große Skigebiete bereist und nicht der Typ Fahrer, der von 9:00-16:00 Piste Nummer "2" fährt. Mit dem MT nimmt man auch unbekanntes Terrain absolut mühelos.


    Ich will mich später gerne noch ein bisschen länger mit diesem Faden beschäftigen, aber ich habe gerade noch anderes zu tun...

  • SixtyNiner Ja, ich hab mich in deinen Beschreibungen oft auch gut wiedergefunden :)

    Eine kleine Herausforderung such ich schon, daher wäre mir das normale Jones Mountain Twin vermutlich zu wenig und würd das Upgrade zum Ultra Mountain Twin nehmen.


    Das Rossignol gäbe es zum akzeptablen Preis derzeit nur in 159cm, TGR schreibt, man sollte es etwas länger fahren. Damit ist vermutlich keine Option mehr? Die Magne-Traction klingt schon interessant...

  • Das Rossignol XV ist ein geniales Board, welches ich nicht mehr abgebe. Du solltest es in 163 fahren. Ich schließe mich damit der Empfehlung von Rossignol an. Das Rossi ist für mich allerdings ein spezielles Board für gewisse Tage oder Stunden, dass ich jedoch nicht unter allen Umständen fahren möchte. Es gab da zum Beispiel einen Tag mit extrem schlechter Sicht, an dem es darum ging, den Boden zu fühlen anstatt zu sehen. An diesem Tag, an dem darauf ankam, nach Gespür zu fahren, habe ich es nach einer Abfahrt vorgezogen, das Mountain-Twin aus dem Auto zu holen. Es kann sein, dass ich das Mountain Twin besser beherrsche, weil ich auf diesem Gerät schon ein paar "Flugstunden" mehr absolviert habe. Das XV ist mir bislang nur bei Sichtflugverhältnissen geheuer. Es könnte aner auch sein, dass das XV eine vorausschauende Ansteuerung benötigt. Lange Rede kurzer Sinn: Ich würde dir das XV nicht als universellen Alleskönner empfehlen.


    Ich würde bei der Wahl des Boards etwas gemäßigter rangehen und auf etwas universelles setzen - gerade auch, weil man Du die Bedingungen so nehmen musst, wie die Urlaubstage fallen. Und: Auch mit einem Jones MT kann man die Kuh fliegen lassen. Wenn dir das Jones zu alltäglich ist. Vielleicht mal Korua Otto angucken. (Hatte neulich ein nettes Telefonat mit dem Korua HQ.)


    Muss los... später mehr...

  • Korua mag ich nicht, weiße Boarddecks find ich sehr ungeschickt. Die sieht man so schlecht und ich hab auch keine Lust, dass mir am Lift ständig wer drüberfährt oder drauflatscht^^


    Wie ist denn wohl die Traction Tech (afaik "Wellenschliff") im Vergleich zum Kantenhalt beim Arbor? Letzteres schneidet bei TGR ähnlich gut ab, hat aber "nur" eine besondere Formgebung zur Optimierung des Kantenkontaktes? (Zur Optimierung an den Kantenwinkeln selber rumschleifen will ich nicht...)

  • Der Wellenschliff wird von vielen Herstellern verwendet. Je nach Hersteller bekommt der Wellenschliff dann andere Bezeichnungen und ist verschieden ausgeprägt. Das Mountain Twin hat einen sehr moderaten Wellenschliff. Das XV hat dagegen schon Seitenflossen.


    Ich finde den Wellenschliff echt super, weil er mir Sicherheit vermittelt.


    Verstehe! Korua ist raus. (Wenn mir das Top-Sheet nicht zusagt, foliere ich es einfach.) Hilft auch gegen Kratzer...


    Wie wäre es mit dem Jones Flagship?

  • Jones Flagship? ...hm, weiß ich nicht? Ich dachte, dass sagt ihr mir 8o?


    Das ist quasi das Ultra Mountain Twin mit weniger Frestyle und dafür mehr Freeride Komponente, richtig?

    Ui, der Preis ist heiß... derzeit 420€ für das 161 und das 159w. Die Gewichtsklasse der beiden ist gleich, wie wirkt sich die größere Breite auf das Fahren aus? Bzgl.Carven wäre das vermutlich günstiger als das längere? Wobei ich mit dem Board jetzt auch nicht bis zum Euro Carve runterkommen brauch - erst recht nicht, wenn ich dadurch an andere Stelle Nachteile einkaufe.


    Schade, dass sich noch niemand mit Erfahrungen auf dem Arbor gefunden hat....

  • Capita Mercury

    Jones Mountain Twin

    Korua Otto

    K2 Manifest passt eig., Broadcast find ich ein wenig leblos, etwas langweilig zu fahren

    YES Standard

  • j.c. das arbor iguchi pro hat die Kantentechnik auch, hat eben nur 4 Kontaktpunkte anstelle der 7 von der Magnetraction.


    Und welches auch immer du kaufst, mit Kantenschleifen solltest du dich beschäftigen, und auch mit Wachsen, sonst ist das board nach 5 Snowboard Pistentagen schon erheblich schlechter von den Fahreigenschaften. Zum Kantenfeilen musst du ermitteln welchen Winkel das board hat, du hast es dann auch in der Hand den Kantenhalt durch Schliff durch Veränderung des Winkels zu verbessern oder zu entschärfen.


    Du hast durch deinen forward stance den Vorteil, dass du aus 100 brauchbaren boards eins aussuchen kannst. Also die Empfehlungen hier können endlos sein.


    Guck die die Angebote an und entscheide dann selbst. Good Ride hat fast zu jedem board Testberichte.

  • ja, die große Auswahl machts nicht unbedigt einfacher...


    und "uphhs", von den Kantentechnologien hatte ich wohl ein falsches Bild ^^. Ich dachte, die Kanten hätten wirklich so kleine brotmesser-artig geformte Abschnitte.

    Einmal editiert, zuletzt von j.c. ()

  • nachdem ich die Review Videos nun schon fast nachsprechen kann (so sympathisch und hilfreich ich TGR ja finde, in den Videos palavert James einfach zu unstrukturiert rum, den wütenden Snowboarder find ich da gradliniger) hab ich mich fürs das Arbor Bryan Iguchi Camber Pro entschieden.


    Ausschlaggebend waren letztlich der gute Kantenhalt auf hartem Schnee bei gleichzeitig guten Eigenschaften auf aufgewühlter Piste - das sind eigentlich bisher immer meine größten Spielverderber. Es gibt nur wenige Boards die beides bieten, von den restlichen Eigenschaften auch gut passen und grade (zu einem halbwegs guten Preis) verfügbar sind. Bis zur nächsten Saison wollte ich die Entscheidung nicht mehr hinziehen.


    Nun gehts bei der nächsten Gelegenheit erstmal ab in die Skihalle, bin mal gespannt, war noch nie in einer...


    Danke für eure Inputs! Ich meld mich spätenstens nach der ersten Probefahrt ^^

  • - Zu den Arbor Boards kann ich leider nichts sagen - außer, dass sie gut aussehen.

    - Breite Boards sind für Leute mit großen Füßen oder im Tiefschnee von Vorteil. Mit Größe EU42 brauchst du definitiv kein Board in "Wide".

    - In welche Halle gehst du?

  • ...jetzt hoffe ich nur, dass ich mit der (Nicht-)Farbe der Base Glück hab. Der Shop konnte (oder wollte) mir leider nix über deren vorhandenes Board sagen...


    Zur Option stehen die Hallen in Landgraaf (NL) und Neuss. Nach den Fotos zu urteilen ist mein Eindruck von Neuss etwas besser, aber Landgraaf ist etwas näher. Ich denke dorthin gehts zuerst.