Burton Genesis EST 2014

  • Rider: Ich
    Resort(s):Jackson Hole & Tirol
    Tage getestet: seit Mitte März
    Conditions:Eis, Powder, Sulz
    Board: Custom X, Landlord & Juice Wagon
    Bindung: Burton Genesis EST Gr. L
    Boot:Burton Driver X


    Besondere Features:
    Das Besondere und außergewöhnliche an der Genesis ist das neue "Kickback Hammock".
    Stellt man den Boot in die Bindung passt sich das Innere Hi-Back perfekt dem Schuh an und verformt sich so in ein Profil und bietet gute Response (ähnlich einem Blatt Papier welches man faltet und so stabil wird).
    Gleichzeitig bietet das Hi-Back seitlich aber noch sehr guten Freiraum und somit einen sehr hohen Fahrkomfort.






    Eindrücke:
    Die Bindung ist wie 2013 schon sehr bequem, recht steif und nochmal etwas leichter.
    Vergleicht man die Bindung mit der bewährtesten Bindung auf dem Markt, der Cartel, so spührt man deutliche Unterschiede:
    Auch wenn die Genesis deutlich steifer ist (sowohl vom Chassis als auch von den Straps) so ist der Fahrkomfort doch deutlich besser. Gerade das Hi-Back der Cartel kann nach einigen Stunden auf dem Berg und bei falscher, zu weicher Schuhwahl doch recht einschneidend und unbequem sein.
    Bei der Genesis ist das nicht so.
    Ich bin die Bindung diesen April viel auf dem Custom X gefahren , welches ja ein sehr direktes und somit gerne auch mal unbequemes Setup nach/für lange Tage ist und ich muss sagen, dass es so nur sehr wenige Bindungen sind, die bequemer sind.
    Unter anderem die Burton Mission, Völkl Fastec Prime Alu (SP Brotherhood) und die Union Contact.
    Keine der Bindungen ist aber so steif und bietet annähernd der gleichen Support für aggressives Fahren.

    Für die tiefen Tage habe ich das Juice Wagon bzw. Das Landlord hergenommen: dadurch, dass man das Highback nicht direkt spürt, lässt sich die Bindung sehr elegant und surfy im POW fahren.
    Besonders mit dem Landlord und dem Custom X ergibt es eine Traum Kombi-sehr leicht, super direkt und unglaublich spritzig.


    Ansonsten ist die Bidnung eine typische Burton.Auch sie hat die "super duppa uber miesen getta gangsta capstraps" (oder so...) die Bomben halt, Kraftübertragung und optimalen fit bieten.
    für 2014 gibt es von Burton neue Straps und ein neues Ratschensystem. Straps bestehen nun aus einem Kunststoff und sind noch leichter und bequemer.
    Die schnelle greift die Zähne nun auf beiden Seiten-eine führt ein, eine hält in Position.


    Verarbeitung ist top und auch der Boardflex ist mit der EST Version ungeschlagen.
    Auch die Re:Flex Variante bietet noch deutlich besseren Flex als normale 4x4.




    Dämfung ist hervorragend und tauscht man die normalen Einsätze gegen die Thin Beds hat man ein unglaubliches Boardfeeling.
    Für große Kicker oder schnelle Runs würde ich aber sie aber nicht verwenden. Da bieten die Thin Beds einfach nicht die notwendige Dämpfung. Powder dagegen unschlagbar!




    Probleme hatt ich bis jetzt mit der Genesis noch keine.
    Durch die zwei Komponenten Schnallen reißen die Zähne der Straps nicht aus.
    Selbst bei extrem kalten Temperaturen von Minus 24 Grad im Dezember hat die Bindung einwandfrei funktioniert.


    Fazit:
    Ich bin mir sicher, man findet auf dem doch großen Markt eine härtere oder bequemere Bindung.
    Ich bezweifle aber, dass man eine so harte Bindung findet, die auch noch so bequem ist und extrem gute Response bietet.
    Wo und wie man die Bindung jetzt einsetzen sollte will ich nicht sagen.
    Es gibt Leute die gerne harte Bindungen fahren oder auch weichere-jedem das seine.
    Lohnt sich der hohe Preis von 330,-€ (EST)?
    Ich find die Bindung und das Konzept an sich sehr gelungen und kann sie nur jedem empfehlen! (trotz Preis)
    greetz,
    Nico


    2 Mal editiert, zuletzt von iRideIBK ()

  • die genesis war ja schon immer auf meinem radar aber langsam bekomm ich immer mehr lust


    hab zur zeit cartel est, malavita est
    jeweils für superhero,custom x und fish


    würde dann vermutlich die cartel weghauen; die malavita nur noch fürs superhero
    und genesis für fish und custom x


    hach - erste welt probleme - schönes review

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  • Ja ich würde ähnlich machen.
    Wobei du eigentlich auch die Malaria für alles nehmen kannst. Fahr die auch gern im POW.
    Aber ist natürlich immer von Vorteil zwei Bindungen bei mehreren Brettern zu haben-trotz EST.
    danke.



    PS: behalte und Pflege bloß dein Fish! Das 2014 hat einen anderen Snape und Fahrt sich meiner Meinung nach nicht mehr so schön....


  • ich hab das design im katalog eh nicht verstanden
    das tail sieht absurd aus, das design ist hässlich
    mein "gold"-fish wird gehegt und geflegt und häufig genutzt :)

    die 2 bindungen "brauch" ich weil ich gern 2 bretter am berg hab - schrauben tu ich lieber in der unterkunft - fahren am berg

    der einzige grund mein fish irgendwann abzustellen wäre ein freestylelastigerer pow ersatz - aber alles was burton in richtung family tree bzw pow rausbringt ist einfach zu schmal für meine latschen - das fisch ist schon grenzwertig aber geht noch - beispiel barracuda - für die selbe waist width müsste ich nen 169er fahren - nein danke und dann hat es noch nichtmal die ww vom x (in 164) - schade das burton hier so seltsam entwickelt - das wäre bis jetzt mein einziger grund von den genannten brettern mal (in richtung never summer) über den tellerrand zu schauen


    braucht jemand ne 2011er est cartel :-)? genesis ich komme

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  • Die Standard Bretter sind halt in einer kleinen große für US 9 Boots gebaut.
    der Vorteil von dem neuen tail ist ganz klar der Support bei Landungen. Die flache ist gleich und durch den surfinspirieren Snape wirkt das Brett hält nur länger wenn du in Rückenlage aufkommst. In der Kurve spürt man es nicht, es sei denn der Schnee ist tief und schwer.

    welche Boot grosse hast du? Ich fahr nen driver x in 12 und fahr wie oben geschrieben seit Mitte März das Custom X in 164 (wie letztes Jahr auch schon) plus landlord (255)und juice Wagon (258) bei jeweils 163cm. Geht schon.

    was auch unglaublich gut geht wenn du was Freestyle mäßiges für POW haben willst ist das custom flying v. Super float und für 2014 in der restliches line Super sexy graphic.


  • eine größe größer - mit nem 2013er ion

    joa das 169 fV als "tanker" im pow und bissl freestyliger is auf der liste
    aber das ist schon zieml absurd dann :D

    superhero customx custom fV fish - das tut dem boardbag dann auch langsam weh :D

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  • das größte problem ist bei mir eher das der boardbag zur zeit bei 166 aufhört - einzig aber das custom fV 169 interessant wäre für den tiefschnee einsatzzweck
    nen 4. brett passt schon irgendwie rein - im zweifel kommt ne decke dazwischen (hab zur zeit nur 3 fächer)


    bin auch immer der der "alles dabei hat" - irgend wer muss ja kanten schleifen können, boards reparieren, wachsen, ersatzteile dabei haben :)

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  • Das mit der lange ist kein Problem-bis 170cm kannst du locker mitgehen.
    musst hält die Bindungen recht kompakt packen und den Hohlraum ausstopfen so gut es nur geht.


    Also ich hab meinen Rekord auf dem Rockie Trip vom Februar geknackt. Hatte 6 Decks(1split), 2 Bindungen, 2 Paar Boots, outerwear, snowpulse Bag plus Schaufel/Sonde etc. , haufenweise Handschuhe und Underwear sowie Helm, ruckenprotektor, 5 goggles und aufstiegsmaterial fürs Split in einem 188 Boardbag.
    ich konnte es nicht allein vom bodenbekommen, ziehen ging gerade eben so und ich dürfte ordentlich bei der Airline Blechen;)


    Aber warum überhaupt das 169? Gibt es doch auch als wide Version....


  • meinst wirkl das n 169er in nen 166er boardbag passt? mhhh (hab glaube den wheeli locker)


    169wide natürlich! warum? weil es sonst nur 162wide gibt - und ich fahr bestimmt nicht 2 cm kürzer im tiefschnee als mein normales pistenbrett (164w custom x) - sogar mein fish ist 164
    denke nen 169w würde (wenn auch mit mehr schwungmasse) schon spaßig im tiefen schnee sein

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  • Ne stimm Dann hast recht.


    Ja das geht. Ich hab auch den Wheeler locker-das kannst du problemlos reinrutschen. Die Masse des boardbags sind ja eh die wirkliche lange wogegen beim Snowboard dir ja auf gerader Strecke etwas verlorengeht wegen der aufbiegung.
    ich hatte eine zeit auch mein 168 Flagship in meinem 168cm Boardbag drin. Der eine cm...


  • ok


    na erstmal schaun ob ich mich durchringen kann nen 4. board aka fV zu kaufen
    bei medium tiefschnee geht das custom x super
    bei viel tiefschnee macht das fish eh am meisten spaß


    auf der piste will ich kein fV


    es wäre also schon sehr spezifisch für tage zw fish und x



    vllt wirds einfach noch n urlaub mehr (also nen 5.)

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  • ja da geb ich dir recht. Ich mein ich fahr hauptsächlich das x auch in 164 wide, das juice wagon und das landlord.
    Und wenn ich nicht weiß wie die Bedingungen sind oder ob ich im laufe des Tages nicht im Park Ende nehm ich meistens eh das X. Im Frühling sogar meistens eher als im Winter-da bin ich meistens auf dem juice wagon unterwegs es sei denn es bahnt sich POW an.


  • da fragt man sich schon seit jahren besorgt:
    -warum bieten sie schuhe an die nicht auf ihre bretter passen - so wenig menschen kann es gar nicht geben die us13 haben, ich seh zumindest hier in berlin genug leute die noch größer sind als ich :)


    schade burton - bis auf die schmalen bretter bin ich sehr zufrieden :)

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  • Hi iRideIBK,
    vielen Dank für den Super Bericht.
    Die Genesis will ich definitiv auch testen diesen Winter.
    Hast du bereits einen detaillierteren Bericht über das Landlord ?
    Das Brett steht gerade bei mir ganz oben auf der Shopping List.
    Wie ist die Allroundfähigkeit des Bretts ? Kann das was auf der Pist bei höheren Geschwindigkeiten ?
    Ich denke die POW Fähigkeiten werden unbestritten sein.
    Ich suche ein Brett was super im Pow geht, gleichzeitig aber noch schnell innerhalb des Resorts zu bewegen ist.
    Da du ein recht Burtonlastiges Setup beschreibst, hast du einen Kommentar zu den aktuellen SLX ?


    Gruß
    Excem