Generell, eine Saisonkarte lohnt sich, wenn jemand in der Nähe wohnt, ODER wenn jemand 100% sicher ist, wie viele Tage in diesem Gebiet fahren wird. Sonst lohnt sich nicht.
Für die PDS Karte, war ich lange unentschlossen, aber am Ende habe ich auf „Hit the Button“ gedrückt. Die Vorverkaufs-Saison war allerdings nur bis zum 30. September.
Wir hatten bereits zwei Wochen in PDS gebucht und ich wollte noch in den Ostern Ferien in Avoriaz (weil die Kinder das dort super finden), das heißt, ich hätte sowieso mindestens ca. 1.550 € für die beiden Wochen bezahlen müssen, wenn ich die Karten separat gekauft hätte (6 Tage + 6 Tage) plus ca 600 Euro für eine Woche im April.
Aus Neugier habe ich am 1. Oktober noch einmal geschaut: In Avoriaz war das Angebot noch da (für jede Erwachsenenkarte bekommt ein Kind bis 12 Jahre die Karte kostenlos, also ca. 1.400 € für 1 Erw. + 2 Kinder), Morzine hatte die normalen Preise (also 1.700 € für 1 Erw. + 2 Kinder).
In letzter Minute dachte ich: ‚Ok, ich schaue mal, wie es in den anderen Gebieten aussieht.‘ Komischerweise hatte Châtel die normalen Preise für Erwachsene (1.085 € statt 980 € im Vorverkauf), aber beide Kinder waren frei. Also habe ich schließlich die Karte für uns für 1085 dort gekauft . Es war nur ein Systemfehler – ein paar Stunden später lagen die Preise überall bei etwa 1.700 € für 1 Erwachsener + 2 Kinder.
Generell lohnt sich für mich etwas wie die Allgäu Superschnee Card oder Angebote für Tirol.
Aber: Allgäu/Kleinwalsertal ist immer extrem voll. Lohnt sich nicht mehr (für mich). Und billig ist auch nicht.
Und weil ich die Nachrichten zu diesem Thema (saisonkarte und Rabatt für Einheimische in Österreich) lange und intensiv beobachtet habe – in Social Media usw. – vermeide ich Österreich für eine Saisonkarte. Eine Woche dort im Sommer ist völlig ausreichend, aber eine ganze Skisaison möchte ich dort nicht verbringen.
Ich fühle mich dort als Tourist überhaupt nicht willkommen. Und das ist Schade.