180er - Stylischer Anfängertrick mit Rotation

Der Backside 180 wird genauso angefahren wie der Straight Air: Gerader Anlauf in der Hocke, Blick auf den Abpsrung gerichtet, alles wie gehabt. Beim Absprung jedoch gibst du etwas mehr Druck auf die Frontsidekante, deine Schulterachse steht parallel zum Board. In der Luft geht dein Blick in Richtung Tail und deine Beine ziehst du leicht an. Ein Grab macht zu diesem Zeitpunkt durchaus Sinn, da er dir mehr Stabilität verschafft. Allein diese Position wird dir schon genug Rotation verleihen, um dein Brett in der Luft zu drehen. Deine kurze Blindflugphase überstehst du am besten, indem du den Blick am Tail vorbei auf den Boden gerichtet hältst. Du solltest vermeiden, den Kopf soweit zu drehen, dass du deine Landung schon frühzeitig im Blick hast. Dein Kopf rotiert dadurch zu weit vor, sodass dein Brett sich gleich einmal komplett um die eigene Achse dreht. Du springst 360 statt 180 Grad. Das ist nicht verboten, aber eigentlich nicht Sinn der Übung. Die Landung nach halber Drehung federst du gekonnt ab, indem du die Beine streckst und deine Kniegelenke als Knautschzone verwendest. Dosiertes Abfangen des Aufschlags macht auch das anschließende fakie fahren deutlich einfacher.

Der Frontside 180 wird von der stärker belasteten Backsidekante abgesprungen. Die Drehung erreichst du durch ein Aufdrehen des Oberkörpers, d.h. du stellst deine Schulterachse senkrecht zum Board. Der Vorteil des Frontside 180 gegenüber seinem Bruder Backside ist, dass du hier keinen Blindflug unternimmst und während des gesamten Sprunges bereits die Landung anpeilen kannst. Du solltest dabei jedoch nicht ganz die Möglichkeiten eines stabilisierenden Grabs außer Acht lassen.  

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