Boarder-Weekend im Soulcountry Tirol 2007

Von hier aus geht es auch in die nahegelegenen Wintersportregionen: Pitztal, Sölden, Kaunertal, Serfaus-Fiss-Ladis, Ischgl, St. Anton und Venet. Alle Orte liegen in ca. 45-60 km Entfernung, Venet sogar nur in 18 km. Auf Grund unserer langen Anreise und des kurzen Aufenthaltes entschlossen wir uns, in Imst zu bleiben und auf dem Hausberg unsere Schwünge zu ziehen.

Wie in vielen anderen Regionen, mangelte es leider auch in Imst an Schnee. Dieser bedeckte nur die obersten Spitzen der imposanten Lechtaler Alpen. Die Sonne schien, die Vögelchen zwitscherten, und so kam schon fast so etwas wie Frühlingsstimmung auf. Trotz der schwierigen Schneebedingungen war die rote Piste am Hoch-Imst sehr gut präpariert. Immerhin schlängelte sie sich ca. 4 km lang durch die schöne Landschaft.

Von 2 Sesselbahnen, die uns von 1000 Meter bis auf 2100 Meter beförderten, war nur die untere geöffnet. Ein langes Anstehen am Lift entfiel dafür, und die Piste stand einem fast ganz alleine zur Verfügung. Wer abends noch nicht genug vom Skifahren hatte, der konnte Mittwochs, Freitags und Samstags beim Nachtskilauf noch auf seine Kosten kommen.

Einen Funpark sucht man in Hoch-Imst allerdings vergebens. Dafür lohnt sich der Aufwand auch nicht, da besonders Anfänger und Familien die leichten Pisten nutzen.
Einige Tourengänger, fast schon in der Überzahl, tummelten sich ebenfalls auf der Piste.

Mit dem Alpin Coaster (mit 3,5 km die längste Alpen-Achterbahn der Welt), stand eine weitere Möglichkeit zur Verfügung, ins Tal zu gelangen.

Die Betreuung während unseres Aufenthalts durch den Tourismusverband war perfekt. Die freundliche und offene Art der Einheimischen hat uns besonders gut gefallen. Fazit: Für einen Kurztrip lohnt sich Imst auf jeden Fall. Für anspruchsvollere Fahrer, die mobil unterwegs sind, bietet der Ort Tarrenz mit seinen preisgünstigen Unterkünften eine gute Ausgangsposition für Touren im Soulcountry in Tirol.

Text: Vanessa
Fotos: Stefan


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