Stick a Trick 2009 Report

Der Wetterprognosen von einschlägig bekannten meteorologischen Internetseiten verhieß eigentlich nichts Gutes: “Schneeregen gefolgt von Regenschauern”. Doch die Macht des oberbayrischen Föhns hatten die Herren Meteorologen wohl nicht eingeplant. Es lohnt sich also doch seinen Teller leer zu essen und ein kleines Gebet zu sprechen.

Zum Glück waren wohl auch einige Snowboarder nicht von den Wetterprognosen überzeugt gewesen und fanden sich gegen 10:00 Uhr an der Talstation des Blombergs ein. Nach einer kurzen Quali-Session, die zur Einteilung der einzelnen Teams genutzt wurde, konnte dann endlich losgelegt werden die 16 Rails und Boxen im Mojopark zu shredden.

14 Jungs und ein Mädel bildeten die 4 Gruppen, die im K.O.-System a´la „Game of Skate“ den Funpark so richtig zerlegten. STICK a TRICK heißt soviel, dass der erste Rider einer Gruppe bestimmte Tricks vorgibt und die restlichen Rider genau dieses Manöver nachmachen mussten. Wer den Trick nicht schaffte, der erhielt den ersten Strafpunkt und schied schließlich nach 5 Fehlversuchen aus. Über den ganzen Tag waren die Rider bei angenehmen 15°C und Sonnenschein am shredden. Keine Einzeldurchgänge sondern viel Action über den gesamten Mojopark verteilt.

Das Level war in einigen Gruppen so hoch, dass alle Tricks gestickt wurden und sich in der ersten Runde die letzten beiden Rider der Gruppe noch gut eine Stunde länger battelten als die anderen Teams.  „FS Boardslide – change – BS Boardslide – 180 out“ an der Suzuki Wave Rail, „50-50 – Nosepress – Tailbonk” am NITRO Doublekinked-Rail “270 – FS Boardslide – 270 out” am PROTEST Straight Rail und so einiges mehr gab es zu sehen. Schließlich stand dann aber am Nachmittag die Final-Gruppe fest und weil es nur eine weibliche Boarderin gab, wurde spontan eine „Lucky Looser“ Gruppe aus den jeweils zweit platzierten Rider der ersten Durchgänge ins Leben gerufen, die sich dann um die Preise der Mädels beweisen durften.
Spezialpreise gab es auch für die fiesesten Stürze. Der „Worst Bail Award“ supportet by BERN und SkullCandy wurde mit zweifach ausgekugelter Schulter klar von Markus Tonak aus Holzkirchen errungen. Gefolgt von Yoshi Feldmayer, der sich zwar nicht seine aber zumindest die Nose seines Boards durchbrach.

Nach einer spannenden Finalrunde standen dann die Resultate fest:

Results MEN:
1.    Seppi Sachenbacher (Reit im Winkl)
2.     Niko Pfanzelt (Marktoberdorf)
3.    Bernhard Staudt (München)

Results GIRLS + Lucky Looser:
1.    Mät Teifel (Reit im Winkl)
2.    Max Horn (Hausham)
3.    Michael Miethig (Geretsried)

Diese nahmen von dem perfekten Tag im Mojopark noch einiges an Goodies, Stuff und Einkaufsgutscheinen mit und freuen sich aufs nächste Jahr am Blomberg.

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