freestyle.ch 2007 zieht positive Bilanz

Mat Rebeaud verteidigte mit seinem Sieg seinen Titel vom vergangenen Jahr erfolgreich. Über die drei Eventtage kamen 40 000 Besucher auf die Landiwiese. Vom 21.–23.9.2007 erlebten 40 000 Zuschauer auf der Landiwiese in Zürich Top-Athleten, hochklassige Wettkämpfe, gute Konzerte von Grannysmith, Gimma und Millencolin, positive Stimmung und herrliches Wetter. «freestyle.ch 2007 war ein Erfolg auf der ganzen Linie. Wir konnten den Besuchern das beste freestyle.ch ever bieten, sportlich und musikalisch.»

Zwei Schweizer werden «freestyle.champ» Heute Sonntag traten die Finalisten auf Snowboards, Freeskis, FMX-Bikes und Skateboards in 45- minütigen Sessions gegeneinander an und konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen und noch einmal ihre besten Tricks auspacken. Die besten drei Rider jeder Kategorie durften danach im Superfinal noch zwei Sprünge oder Runs zeigen, um sich den Titel zu holen.

Die Freeskier hatten die Ehre, den Finaltag zu eröffnen und zeigten in der Session ihre besten Tricks. Ins Superfinale schafften es der «crossover.champ» Simon Dumont (USA, der Schwede Jon Olsson und TJ Schiller (CAN). Mit perfekten Flat Spin 5 Truckdriver holte sich TJ Schiller den «freestyle.champ»-Titel und verwies Jon Olsson, der einen Bio 7 zeigte, auf den zweiten Platz und Simon Dumont mit seinem Rodeo 5 Double Grab auf Platz 3. Jon Olsson, der schon letztes Jahr Zweiter wurde, zeigte sich trotzdem happy: «freestyle.ch ist einer der besten Events für mich. Und dabei sein ist jedes Mal ein riesen Spass.»

Bei den Finals der Skateboarder ging die Post richtig ab und die Riders liefen zu Höchstleistungen auf. Der Australier Renton Millar, der Franzose Terence Bougdour und der Brasilianer Rodrigo Menezes machten das Rennen um den Einzug in den Superfinal. Mit seinen Runs voller perfekt gefahrenen Tricks wie Stalefish 720 holte sich der brasilianische Superstar Menezes den «freestyle.champ»-Titel vor Bougdour, der auch schon im vergangenen Jahr Zweiter war und Millar.

«Ich bin stolz – auf den Titel und dass ich überhaupt eingeladen wurde zu freestyle.ch», sagte Menezes nach dem Lauf. «Ich hoffe, ich kann auch im nächsten Jahr wieder mit dabei sein.»

Der FMXer Mat Rebeaud wurde in den Superfinals seiner Favoriten-Rolle gerecht und wurde mit seinem Underflip Nac Nac nach 2006 und 2005 zum dritten Mal zum «freestyle.champ» gekürt. «Der dritte Titel in Serie fühlt sich gut an. Ich bin bereit für den vierten», sagte der Westschweizer und grinste. Hinter ihm klassierten sich die Franzosen Thomas Pagès mit Hardattack Flip und Jeremy Rouanet mit Tsunami Flip.

Der Finaltag ging da zu Ende, wo er angefangen hatte: auf dem Big Air.
Die Schweizer Snowboarder legten bei den Finals noch einmal einen Zahn zu. Stephan Maurer und Reto Kestenholz schafften es in den Superfinal, Markus Keller verpasste den Einzug auf dem vierten Platz des Finals nur knapp. Neben den beiden Schweizern schaffte es auch der Norweger Andreas Wiig ins Superfinal. Doch Stephan Maurer begeisterte das Publikum und die Judges mit seinen smoothen und stylischen Tricks und setzte sich vor Reto Kestenholz und Andreas Wiig im Kampf um den «freestyle.champ» durch. Das Einzige was der Snowboarder aus Zizers dazu sagen konnte war: «Ich bin ziemlich überrascht.»

freestyle.ch nochmals erleben
Bei der «The Ultimate Crossover Session» am Samstagabend war die Landiwiese randvoll. Die Zuschauer gingen im disziplinenübergreifenden Showwettkampf richtig mit den Ridern mit und pushten sie zu atemberaubenden Sprüngen. Zum ersten Mal in der Geschichte von freestyle.ch gab es einen richtigen «Schnee-Superfinal». Denn neben dem französischen Snowboarder Mathieu Crêpel (Switch Backside 1260) schafften es die Freeskier Simon Dumont (USA, Double Frontflip) und Jossi Wells (NZE, Switch Backflip) in den Superfinal. Sieger der «Ultimate Crossover Session» wurde dann Simon Dumont, der mit einem Double Frontflip mit Superman Bone den verrücktesten Trick zeigte und das Publikum zum Toben brachte. Damit holte er den «crossover.champ»-Titel für die Freeskier.

Auch in Sachen Alkoholprävention und Abfall war die Ausgabe 2007 erfolgreich. Das Präventionskonzept und das neue Depotsystem haben gut gegriffen. Es wurden 15 Prozent weniger Bier und 30 Prozent mehr Softdrinks verkauft. Und dank dem neuen Depotsystem lag massiv weniger Abfall auf der Landiwiese herum», sagte OK-Präsident Erwin Flury am Schluss der Superfinals.

Wer freestyle.ch 2007 verpasst hat oder den grössten Freestylesport-Event noch einmal ein wenig miterleben möchte, kann sich am Sonntag, 31. September, auf SF 2 die Highlights von freestyle.ch 2007 im TV ansehen.


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Die vier freestyle.champs: vlnr: Simon Dumont, Stephan Maurer, Rodrigo Menezes und Mat Rebeaud (Bild Marcel Lämmerhirt)

http://www.freestyle.ch/

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