Denken statt schaufeln - Alpine Gefahren erkennen.

Klar, dass man dem weißen Pulver nicht widerstehen kann, aber ein paar wichtige Vorsichtsmaßnahmen sollte man stets beachten, um das Risiko einer Verschüttung zu reduzieren. SAAC steht seit Jahren für locker und einfach präsentierte Lawinenausbildung, denn die Crew von SAAC besteht aus lauter Schneefreaks, die den Powder nicht verbieten sondern die Gefahren bewusst machen wollen.

Mit einfachen Hilfsmitteln, der richtigen Ausrüstung und guter Vorbereitung kann man den Powder nicht nur besser genießen, sondern setzt sich auch nicht allzu großen Gefahren aus. Die Bergführer von SAAC wissen, dass reines Pauken nicht viel bringt, sondern learning by doing der effizientere Weg ist, und so gehen sie mit den Teilnehmern der Snow & Avalanche Awareness Camps hinaus in Gelände, zeigen ihnen die Gefahrenstellen, erklären die wichtigen Verhaltensmaßnahmen und üben gemeinsam für den Ernstfall die Verschüttetensuche.

Die Wichtigkeit einer Lawinenschulung haben die Teilnehmer des SAAC Basic Camps in Mayrhofen erfahren, als sie aus sicherer Entfernung den Abgang von zwei Schneebrettern beobachteten und kurz darauf Hubschrauber über ihre Köpfe hinweg flogen. An diesem Tag herrschte Lawinenwarnstufe 4, was ein paar Wintersportler missachtet hatten. Die SAAC-Teilnehmer aber hatten am Vortag gehört, dass man bei Stufe 4 am Besten auf den Pisten bleibt.




Die SAAC-Saison 2004/2005 ist in vollem Gange. Einige Camps in österreichischen Skigebieten haben bereits stattgefunden, jedoch bis Mitte April haben Snowboarder und Skifahrer ab 14 Jahren noch genügend Chancen, bei einem kostenlosen SAAC Basic Camp oder bei einem weiterführenden SAACnd Step Camp mitzumachen. Anmelden geht bei SAAC ganz einfach. Unter www.saac.at sucht man sich einen passenden Termin und den Spot seiner Wahl und meldet sich gleich online an.

Die SAAC Basic Camps sind mittlerweile aber bereits so beliebt, dass man schnell sein muss, um einen der 50 kostenlosen Campplätze zu ergattern. Und weil immer wieder bei bereits ausgebuchten Camps kurzfristig noch Plätze frei werden, lohnt es sich, regelmäßig www.saac.at zu checken. Locals können auch einfach beim Theorieteil am ersten Tag vorbeischauen und eventuell für den Praxistag noch einen Platz eines Teilnehmers übernehmen, der nicht aufgetaucht ist. Bei den SAACnd Step Camps ist der Andrang noch nicht so groß. Daher gibt es dort auch noch überall freie Plätze, um sich weiterzubilden und drei bzw. fünf Tage mit einem Bergführer freeriden zu gehen.


Dreitägiges SAACnd Step Camp in Warth - 3. bis 5. Februar 2005

Bei den SAACnd Step Camps geht es darum, sein Wissen über alpine Gefahren zu erweitern, lernen eine Tour selber zu planen, sowie Gelände und Gefahren einschätzen zu üben. Der Bergführer ist stets als „Notbremse“ mit dabei, macht auf Fehler aufmerksam und gibt wertvolle Tipps. Und weil die Bergführer selbst alle Freeride-Cracks sind, steht natürlich der Powder an vorderster Stelle. Über kurze Aufstiege im Bereich des Skigebietes und mit Liften führen sie die Teilnehmer ins Freeride-Vergnügen. Abends wird dann über Erlebtes diskutiert und die nächste Tour vorbereitet. Kleinen Gruppen zu je 7 Teilnehmer erhöhen die Lerneffizienz und den Spaß.

Um 250,-- Euro gibt es für das dreitägige SAACnd Step Camp in Warth ein tolles Package mit
SAAC-Bergführer, Leih-Notfallausrüstung, Schneeschutest, Unterkunft, Frühstück und Saunabenützung. Infos und Anmeldung unter www.saac.at.


Die nächsten Camp-Termine

5./6. Februar 2005: SAAC Basic Camp St. Jakob im Defereggental (Osttirol)
18./19. Februar 2005: SAAC Basic Camp Diedamskopf (Vorarlberg)
19./20. Februar 2005: SAAC Basic Camp Lackenhof – Ötscher (Niederösterreich)
21.-25. Februar 2005: SAACnd Step Camp Innsbruck (Tirol)
26./27. Februar 2005: SAAC Basic Camp Berwang – Tiroler Zugspitz Arena

Weitere Termin und Nachberichte zu den bereits stattgefundenen Camps gibt’s unter www.saac.at.

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