Ästhetiker Jam - Wängl Tängl 2008

Die Ästhetiker sind schon schwer beschäftigt den Vans-Penken-Park umzubauen und die einzigartigen Obstacles für den Ästhetiker Jam – Wängl Tängl fertig zu stellen. Für die Snowboard Freestyler geht es um ein Preisgeld von US$ 50.000, das zum Ende der Contest Saison in so einem herausfordernden Snowpark hart umkämpft ist.

ImageDie Lebenseinstellung der Ästhetiker beruht auf den Wurzeln der Sportart, Skaten und Surfen. Daraus schöpfen sie ihre Ideen solche einzigartigen Snow-Parks und Obstacles zu entwerfen. Beim Ästhetiker Jam – Wängl Tängl geht es nämlich darum den vollkommensten und vielseitigsten Boardrider zu definieren. Das Format zwingt die Rider Kreativität und Einfallsreichtum zu zeigen und vor allem keinen einstudierten Run runter zu spulen. Die Judges möchten zwei völlig voneinander unterschiedliche Runs sehen und vor allem, dass jedes Obstacle genutzt wird.

Einzigartige Obstacles wie zum Beispiel die RB Endsection mit dem ‚Crädle’ (überhängende Kurve) und dem ‚Taco’ (kurvig geformter Wallride) ermöglichen noch nie gesehene Trick Variationen. Die Finalisten können sich über ein Preisgeld US$50.000,- freuen.

Der Ästhetiker Jam ist der letzte 5(fünf) Stern Event der Swatch TTR World Tour, wo es wertvolle TTR Weltranglisten Punkte zu sammeln gibt, um Anspruch auf die US$ 250.000.- TTR Preisgeld zu haben.

Die Riders Liste ist fast komplett mit Fahrern aus etwa zwanzig Nationen. Alt bekannte Namen wie Martin Cernik, Peter Ström, Wolle Nyvelt, Danny Wheeler, Tonton Holland oder Stefan Gimpl werden sich eine harte Session geben. Dazu kommen die Skandinavischen ‚Spinn Doctors’ um Jakko Ruha, Ville Uoitila und Kalle Ohlsen die es kaum mehr erwarten können ihre Tricks auszupacken. Jean-Jaques Roux und Arthur Longo wollen zeigen was sich bei den Franzosen so abspielt und die Gewinner von Wildcards, die bei vielen anderen Events vergeben werden, wie zum Beispiel der 17 jährige Thomas Klocker, der vor Kurzem seine Wildcard beim Groms Open gesichert hat.

Auch Iouri Podladtchikov möchte teilnehmen und sogar Ingemar Backmann hat angekündigt seinen ersten Contest seit drei Jahren mit zu fahren. Die Fahrer sind höchst motiviert weil sie die Chance haben, ihr Können im weltweit besten Snowpark anzuwenden, was für die Zuschauer ein unvergessliches Spektakel ist. Qualifikation ist zwischen Mittwoch 5. und Freitag 7. März um am Samstag 8. März beim Finale mit zu fahren.

Skateboarding gehört für die Ästhetiker zum Leben. Aus diesem Grund kommt es zu einem Skatecontest im Rahmen des Ästhetiker Jams, den keiner versäumen sollte. Den 6. und 7. März sollte jeder Skater auf dem Schirm haben. Die IOU-Mega-Miniramp steht heuer im ersten Stock des Europahauses in Mayrhofen, wo die Zuseher und Skater eine einzigartige Atmosphäre erleben werden. Das Hauptformat ist der Tag Team Contest. Teams bestehend aus zwei Startern werden ihre Tag Team Performance in die Rampe zaubern. Ein Contest für jedermann im altbekannten ‚Money Give Away’ Format findet am Donnerstag von 20:00 bis 22:00 Uhr in der IOU Rampe statt. Alle motivierten Skater können sich so ein Bisschen Taschengeld für die Party holen.

Der Hauptevent ist am Freitag von 18:00 bis 21:00 Uhr mit internationalen Skatern wie Danny Wainwright aus England, Micky Iglesias aus der Schweiz, Samuel Partaix aus Frankreich oder Volker Peterson und seinem Freund Anders Tellen aus Deutschland. Auch Francisco ‚Xico’ Basabe und Victor Nervy aus Brasilien versprechen eine unglaubliche Show zu liefern genauso wie Vorjahres Street Champ Phil Schuster und Michi Nadler, der letztes Jahr den Miniramp Contest für sich entschieden hat. Chris Pfanner und Chris Percival haben sich auch angemeldet weil sie alle heiß sind auf die US$10.000 Preisgeld!

Bedeutende Straßen-Künstler aus Europa werden für die visuelle Verfeinerung der verschiedenen Locations sorgen. Am Start sind Galo aus Italien, der Engländer Will Barras und aus Österreich Chrisi Tee, die Permanent Unit und die Pirate Crew, die alle live bei ihrer Arbeit an Bildern und Graffitis beobachtet werden können. Neben den Streetart Aktionen im Europahaus, gibt es diesmal auch live Installationen und Kunstobjekte am Berg. Am Dienstag findet das Modart Game ‚who killed the Aesthetiker?’ in der Halfpipe im Snowpark satt wo bekannte Shredder wie Michi Albin oder Ingemar Backmann die aufgestellten Tafeln mit Farbsäcken bewerfen und Will Barras, Permaent Unit und Chrisi Tee diese dann künstlerisch veredeln.

Am Dienstagabend ist ‚Poetry Slam’ in der Reme in Schwendau angesagt. Diese Form des Dichter Wettbewerbs entspringt der HipHop Kultur und ist eine Plattform für die Slam MCs, moderne Dichtung, Spoken Word eben.

Das ausgewogene Party und Konzertprogramm wechselt täglich die Location und den Musikstil. Von der Opening Party zum ‚Reggae-Bashment’ baut sich die Woche auf. Einen Termin den keiner versäumen will ist die Rebel Party am Donnerstag im Europahaus – oida läck!

Am Freitag nach dem Finale des Skate Contests, steigt die Funk Night im Europahaus. Die Waxolutionists werden mit der Live Band 60 Minutes of Funk den Groove vorgeben.
Die Woche gipfelt am Samstag in einem kapitalen HipHop Konzert, wie es auf einem Ä-Jam noch nie zu sehen war. On stage im Europahaus spielen nicht nur altbekannte „Ävergreens“ aus der österreichischen Szene wie Texta und Die Antwort. Erstmals sind richtig alte Hasen im Rapgame präsent: ‚Big Shug’ von der Gangstarr Foundation und ‚Special Teamz’ von Duckdown Records aus Boston/USA sind Live auf der Bühne!

Das massive Rahmenprogramm beinhaltet des Weiteren die Vans-Foto-Awards, ein Photographie Wettbewerb mit spezial Preisen in den Kategorien Profis und Amateure. Beim „FM4 Fight For Your Ride“ am Mittwoch heisst es; Alle gegen Steve Gruber. Herausforderer können sich auf der FM4 Website mittels Video qualifizieren.

Als absolute Neuheit ist heuer sogar der Pro-Park, für Gäste täglich zwei Stunden geöffnet - an Contest-freien Tagen. Wo sonst kann jedermann die Contest-Arena Probe fahren? Gleiches gilt natürlich auch für die Miniramp im Tal; sie ist jederzeit öffentlich zugänglich, wenn’s nicht Zeit für Contest ist.

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Foto: Ändreas Mohäupt

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