Beiträge von Yang

    Das sind alles "Werkzeuge". Über das Knie steuern, Vorrotation, Brett hinten aktiv umsetzen, ancarven und über die Taillierung des Bretts arbeiten, Hoch/Tief Bewegung um den Kantendruck zum richtigen Zeitpunkt zu erhöhen bzw zu senken, Gegenrotation usw.


    Von diesen Tools kann man alles oder Teile davon verwenden. Je nach Bedingungen ist eines wirksamer als das Andere. Und König ist wer alle beherrscht und anwendet was gerade passt.


    Das einzige was nicht geht, ist mit einer Gegenrotation einen 180° Turn, wie im Steilen notwendig, zu fahren. Um das Brett um 180° zu drehen muss sich der Oberkörper um -180° drehen, man müsste also in der Hüfte eine Beweglichkeit von 360° haben. Gerade in steilem und schwierigem Gelände ist es wichtig komplette Schwünge zu fahren. Und gerade dort sieht man einen hohen Prozentsatz von Fahrern die Schwünge mit Gegenrotation einzuleiten und deswegen nicht kontrolliert runter zu kommen. Das schmerzt mich persönlich beim zusehen.


    Insofern ist das "über das Knie lenken" ein gutes Tool um einen sicheren Schwung zu erlernen. Haben sich die Bewegungen eingeschliffen und kommen die anderen Methoden noch zusätzlich dazu, wird diese Bewegung immer kleiner, nahezu unsichtbar.


    Ohne vernünftige Kanten Belastung, kommt man auch eine vereiste schwarze piste mit rumreißen nicht heil runter würde ich mal behaupten.

    Genau.

    Würde ich eben nicht so sagen. Meine Aussage wäre "Das hintere Bein bleibt gleich (stemmt sich weiter gegen den Schnee) und das vordere Bein lässt etwas nach."

    Die extremere Form ist vorne nicht nur nachlassen, sondern es aktiv flacher in den Schnee drücken. Aber hinten plötzlich mehr aufkanten als vorher bei der Schrägfahrt? Möglich, aber nicht ergonomisch. Man will ja nicht hinten weniger rutschen als vorher, sondern gleich viel und vorne mehr, oder?


    Ja, das gibt es viele Ansätze die richtigen Driftschwung-Bewegung zu machen. Manche sind leichter nachzumachen, andere erklären die Physik besser. Aber das hintere Bein entlasten finde ich komisch. Wenn das Ziel ist das Gewicht nach vorne zu bringen, dann sollte man den Körper nach vorne bringen, nicht nur das hintere Knie. :confused:

    Wie hast Du das gefunden?

    [...] Ich sehe da keine Torsion des Brettes, was auch gar nicht moeglich waere, schon allein die Torsionshaerte der Brett-Kategorie + die steilen Bindungswinkel verhindern Verwindung.

    [...]


    P.s. Warum faehrst Du mit Heel-Lift in der hinteren Bindung?

    Lass mich mal nur auf die beiden Teilaspekte eingehen.


    Das mit der Torsion ist so eine Sache. Auf der einen Seite kommt es auf die Härte des Bretts an - ja die sind härter und damit schwer zu torsieren. Aber es kommt auch auf die Steifigkeit der Verbindung und den Hebelarm an. Die Hardboots sind mit der Bindung fest verbunden, da gibt kaum was nach. Du musst also ein Knie nur ein paar cm Richtung Kurveninnenseite lehnen und dann verdreht sich das Board auch entsprechend. Und weil dann der Hebelarm bis rauf zum Knie geht, kann man leicht große Kräfte erzeugen.

    Softboots sind da je nach Baumweise viel oder nur deutlich elastischer.


    Worauf ich hinaus möchte, bei Softboots sieht man diese Bewegung deutlich, bei Hardboots ist sie optisch kaum erkennbar.


    Der andere Punkt ist, wie stark muss sich der Aufkantwinkel ändern, damit man eine Drehung hinbekommt? Müssen es vorne 0° gemessen zur Piste sein und hinten 20°? Also vorne flach auf der Piste liegen und hinten voll auf der Kante stehen? Ich würde meinen, auf einer glatten Piste genügen da vielleicht schon 3° Unterschied. Die schafft man spielend mit Hardboots und Softboots. Bei Hardboots muss man das Bein um 3° kippen. Bei Softboots mehr, bis genügend Kraft auf das Brett wirkt, obwohl es weicher gebaut ist.


    Der letzte Punkt ist der Aufbau von einem Carvingboard. Es hat deutlichen Camber und ist sehr steif, um die Kurvenkräfte aufzunehmen und wieder abgeben zu können. Das sind aber Strings in Längsrichtung. Gegen Torsion wehrt es sich viel weniger.


    Ja, mit Platten fahren ist etwas ganz anderes, wobei es auch hier verschiedene Platten gibt. Einige haben ein Kippgelenk. Es sind also zwei Platten die in der Mitte verdrehbar sind und somit eine komplette Torsion erlauben. Wie zwei Pedale.

    Die abgebildete Platte ist, wie Winterzahn richtig sagt, nur für den Parallelslalom sinnvoll bzw dem zugehörigen Fahrstil.


    Ich fuhr damals mit Heel-Lift, damit meine neutrale Grundposition mehr in den Knien ist. Ich bin nun mal faul. Inzwischen aber nicht mehr - mag die direktere Rückmeldung vom Brett.

    Version 1.0.0.263


    Jetzt habe ich gerade eine Datei öffnen können. Egal, ich teste das mal über die Weihnachtszeit.


    Danke für Deine Unterstützung!

    Ältere GoPros: Sehr gute Kameras, aber nicht für aus der Hand zu filmen. Mal an den Pistenrand aufstellen und knapp daran vorbeifahren.

    Aktuellere GoPros (oder DJI Osmo Action): Haben Bildstabilisierung, daher kann man damit auch aus der Hand filmen. Bei Snowboardverfolgungen ist trotzdem ein Gimbal besser.

    GoPro Max: Für unsere Zwecke ist so eine 360° Kamera ideal. Alle Achsen (außer Erschütterungen) sind per definition stabilisiert. Man kann damit auch witzige 360° Effekte machen, die nützen sich nur sehr schnell ab. Also dosiert verwenden. Die Bildqualität, speziell wenn man nur ein kleineres Bildfeld nimmt, ist mit den echten GoPros nicht zu vergleichen. Filme schneiden ist etwas aufwendiger. (Für Unterwasseraufnahmen praktisch nicht geeignet.)

    DJI Pocket 2: Für Verfolgungsfahrten optimal. Nicht wasserdicht. Winzig!!!


    Zusammengefasst: Jede Variante hat Vor- und Nachteile. Am Besten alles. Ich verwende meine alten GoPros um daran vorbei zufahren. Wenn ich die mit dem Board treffen sollte, ist es nicht ganz so teuer. Bei solchen Aufnahmen sind auch deren 120fps Slow-Motion wichtig. DJI Pocket 2 für alles aus der Hand. GoPro Max um am Helm oder am Board zu montieren.

    Frontside zuerst in die Knie gehen und dann erst in den Schnee greifen. Dieses V mit Brett und Finger im Schnee ist für die Schulter gefährlich. Es soll die Brust und die Ellbogen im Schnee sein, die Handflächen eher nicht.

    Backside mehr einrotieren wenn das geht, die eine Hand in der Luft sieht nicht gut aus und vor allem Gewicht mehr nach vorne. Du machst einen zu kleinen Radius, lass das Brett vorne wegschmieren.

    Gott, wir müssen wirklich mal gemeinsam fahren, um zu sehen wie das mit dem jeweiligen Material und Stance bei uns beiden jeweils noch zu optimieren ist.

    Bereits fünf Schneetage in dieser Saison. Das Kitzsteinhorn hängt mir jetzt zwar langsam beim Hals heraus, aber ich habe Torschlusspanik.

    Eine Kopie meines Beitrags aus der Frozen Backside, falls es jemand interessiert oder er Inspirationen sucht. Schönes Video von Dir, übrigens.



    Mit einer 360° Kamera (GoPro Max) gibt es auch interessante Dinge zu machen. Vieles kennt man von Lothar bereits, hier ein paar mehr Ideen.


    Kamera gegen die eigene Brille - die Mutter aller Selfies:

    (Mit einer spiegelnden Brille müsste das nochmals interessanter aussehen.)

    Das gleiche Video nochmals, aber als VR. Man kann also das Bild in jede Richtung drehen.


    Kamera auf einem Pole und aus dem Rucksack herausschauend:

    VR Version


    Normal am Helm oben (ich bin ausgerutscht und aus meiner Fahrspur gefallen):

    Und nochmals als VR

    Bei uns? Nur sehr wenige und die wechseln auch zwischen Alpin und Freestyleboards (Harboots und Softwboots). Und dass die Duckstance fahren, wage ich zu bezweifeln.


    Aber von den ÖSV Instruktoren fahren die meisten Duckstance. Und so jemanden würde ich für euch organisieren.

    Und vielleicht auch jemanden von Swoard, der Softboot Extreme Carving unterrichtet. Das wäre dann aber kein Duckstance und ich habe das auch noch nicht ins Angebot aufgenommen. Warte zuerst wie sehr die Carving/Race Angebote angenommen werden.


    Hardboots ausprobieren versuche ich, kann aber noch nicht zusagen. Im Mai auf der Carving Masters war Mountain Slope dabei. Im Jahr davor UPZ. Für UPZ wäre der Katschberg nicht so weit weg, daher habe ich Hoffnung.