Beiträge von JuanValdez

    Step-in, Step-on ist ein Luxus, den man nicht unbedingt braucht, der aber sehr bequem und praktisch sein kann, zumindest für den hinteren Fuß. Ich frage mich immer wieder, wozu das beim vorderen Fuß gut sein soll? Für den Kunden würde eine einzelne Bindung für hinten doch völlig ausreichen? Ein Paar Ratschenbindungen hat in der Regel jeder, also könnten sich im Prinzip ein Regular- und ein Goofyfahrer ein Paar Step-ins teilen... Das hätte den Vorteil von halbierten Kosten und einer vorderen Bindung, die leicht ist und die gewohnten Eigenschaften besitzt.

    Mir ist gerade noch eine Sache eingefallen, die mich an der Clew Bindung nervt, nämlich die Ratschensicherung. Ohne Zug lässt sie sich ganz normal schliessen, aber festgezogen am Boot ist sie sehr schwergängig, besonders am Toe Strap. Lässt man sie „offen“, kann es im Lift schnell passieren, sich der Strap verstellt, was dann natürlich einen schnellen Einstieg verhindert.


    Hat jetzt nichts mit der Bindung selbst zu tun, aber die penetrante Werbung von Clew in den sozialen Medien, wie Facebook, Insta und Youtube (Snowboard Pro Camp) nervt doch schon etwas…

    An anderer Stelle habe ich schon geschrieben, dass ich die zweite Saison Clew Freedom fahre und bis auf die Dämpfung zufrieden damit bin.

    Heute hatte ich die Rome Katana FASE in der Post und muss sagen, dass diese Bindung von der Wertigkeit her in einer anderen Liga spielt - macht einen sehr guten Eindruck!

    Ich werde demnächst beide Bindungen miteinander vergleichen - bin gespannt, wie gut man aus der Katana rein und vor allem wieder raus kommt.

    Beim Testen der Supermatic hatte ich beim Aussteigen richtig Probleme, hauptsächlich wegen des unpraktischen Hebels. Das sollte mit der Katana eigentlich etwas besser gehen, auch wenn die Bewegung beim Ausstieg ähnlich sein dürfte?

    Ich hatte ja vor einem Jahr schonmal was zur Clew Freedom geschrieben - hier jetzt ein kleines Update nachdem ich noch ein paar mal damit in den Bergen war.

    Ich bin noch immer zufrieden. Das Ein- und Aussteigen funktioniert einfach gut! Von vielen wird ja die schlechte Qualität bemängelt, aber bei mir ist bisher nichts kaputt gegangen. Aber was wirklich ein Nachteil ist, ist die geringe Dämpfung. Erst habe ich das nicht so bemerkt, weil viel Schnee lag, aber auf harter, vereister Kunstschneepiste ist die Bindung wirklich kein Spass. Jeder Schlag geht voll in die Beine.

    Einfach, weil ich gerne teste und das Konzept sehr interessant finde, habe ich mir jetzt zusätzlich eine Rome Katana FASE bestellt, die ich im März/April mit der Clew vergleichen werde. Bin gespannt.

    Clew produziert wohl immer nur eine bestimmte Menge pro Saison und wenn sie ausverkauft sind, muss man eben bis zur nächsten Saison warten.

    Ob Snowboarden in 17 Jahre alten Boots Spass machen kann, weiss ich nicht.


    Es gibt in den Skigebieten Shops, die die Clew für ca. 30 EUR pro Tag verleihen. War jedenfalls in Ischgl so. Wenn man sie danach kauft, wird die Leihgebühr angerechnet. So kann man wenigstens mal testen…

    Clew produziert wohl immer nur eine bestimmte Menge pro Saison und wenn sie ausverkauft sind, muss man eben bis zur nächsten Saison warten.

    Ob Snowboarden in 17 Jahre alten Boots Spass machen kann, weiss ich nicht.


    Es gibt in den Skigebieten Shops, die die Clew für ca. 30 EUR pro Tag verleihen. War jedenfalls in Ischgl so. Wenn man sie danach kauft, wird die Leihgebühr angerechnet. So kann man wenigstens mal testen…

    Ich wollte mir die Clew schon zur letzten Saison kaufen, aber sie war nicht mehr in Grösse L verfügbar. Ein Freund meinte die Supermatic sei sowieso besser, also habe ich die genommen. Nach 2 Tagen auf dem Berg habe ich sie wieder entnervt abgeschraubt und gegen meine Cartel ersetzt. Der Grund war, dass mir das Ein- und Aussteigen keinen Zeitvorteil gegenüber herkömmlichen Ratschenbindungen gebracht hat - alles viel zu hakelig! Was habe ich geflucht! Besonders an steilen Hängen oder im Powder ist das Einsteigen so gut wie unmöglich. Auch den Hebel für die Entriegelung fand ich schlecht erreichbar und hakelig.
    Also daheim die Supermatic verkauft und eine Clew L plus 2 x Base Plates für diese Saison vorbestellt.
    Die Clew machte mir sofort einen wertigen Eindruck und sie liess sich sehr einfach einstellen. Dank der zusätzlichen Baseplates waren meine 3 Boards komplett bestückt. Erfreulicherweise haben alle Einstellungen perfekt gepasst, sodass ich am Berg nichts mehr nachjustieren musste.

    Meine Erwartungen wurden voll erfüllt, vielleicht sogar übertroffen. Das Ein- und Aussteigen funktioniert superschnell und reibungslos, nach ein bisschen Übung sogar beim Gleiten/Skaten. Sehr angenehm finde ich den Griff am Highback, weil er sehr gut erreichbar ist. Man muss nur darauf achten, dass man mittig zieht, weil es sonst sein kann, dass nur einseitig entriegelt wird. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass im Lift kein Highback stört, weil es sich ja am Fuss befindet. Man kann sich easy schon im Lift in die Bindung klicken oder nach Ausstieg während man gleitet.
    Beim Fahren ist alles wie gewohnt. Die Straps sind angenehm und drücken nicht, nur die Dämpfung könnte besser sein, ist aber ausreichend.
    Es gibt Testberichte im Netz, die sich lösende Schrauben bei der Clew bemängeln - das kann ich nicht bestätigen. Nach 1 Woche war noch immer alles bombenfest.
    Einen kleinen Kritikpunkt habe ich am Ende noch: Der Fersenbereich am Highback ist mit ca. 95mm relativ schmal geschnitten, was wohl an der Mechanik liegt. Dadurch haben meine Boots (Mondo 28.5) ein paar unschöne Schrammen abbekommen.


    Interessant finde ich, dass die Clew absolut symetrisch ist - wenn man bei einer Bindung die Straps auf die andere Seite wechselt, hat man 2 identische Bindungen. Da man theoretisch eine Step-In nur für den hinteren Fuß braucht, hätte man hintere Bindungen für 2 Boards, vorausgesetzt man hat noch je eine herkömmliche Bindung für vorne. Denkbar wäre auch, dass 2 Fahrer sich ein Set teilen und jeder eine Clew hinten nutzt und vorne die alte Bindung.