Beiträge von Dunkelbazi79

    Bataleons 3BT ist ja schon mit Abstand das krasseste an angehobene Kanten/Spoon/3D Base was auf dem Markt ist.

    Ich bin nur mal das Airobic und das Boss mit 3BT gefahren und es fährt sich schon spaßig und extrem verzeihend aber nicht wirklich schnell.

    Verkanten ist kaum noch möglich und die Reaktionsgeschwindigkeit finde ich sogar gut. Umkanten geht schnell und einfach.

    Zum Tricksen super, aber je anspruchsvoller die Piste wurde desto vorsichtiger musste ich damit fahren. Außerdem ist es mir zum Carven etwas zu anspruchslos. Es fordert einen null. In die Richtung sehen wo man hin will und das Board folgt ohne Hoch/Tiefentlastung also ohne jegliche Arbeit.


    Capita hat nur direkt die Kante ca. 2° abgehängt soweit bekannt damit man nicht so leicht verkantet aber auf so einem Board muss man halt schon mit passender Technik und Timing fahren, dafür fühlt es sich bei Speed und schwierigeren Bedingungen viel besser, stabiler und direkter an.


    Arbor hat mit den Uprise Fenders so eine Art Mini 3BT, was ich ganz angenehm zu fahren fand. Ich fand es ist etwas verzeihender aber noch direkt und Stabil genug.


    Es kommt ganz darauf an was die gefällt und was du machen willst.

    Wenn du gerne rumtrickst, gemütlich im Sulz rumsurfst, auf weicher Piste spielerisch fährst dann unterstützen Boards mit angehobene Kanten und Rocker das und bringen mehr Spaß. Ich sag mal übertrieben Zipfelbobcharakter, weder Stabil noch schnell aber verspielt.

    Wenn du gerne technisch sauber und anspruchsvoller mit schneller Reaktion fahren willst, dann mag ich sowas nicht so gern, also auf harter anspruchsvoller Piste mit hohen Geschwindigkeiten oder mit Skifahrern sollte viel Camber im Board sein und möglichst wenig Rocker oder angehobene Kanten. Übertrieben gesagt wäre das Extrem wie ein Bob für den Eiskanal wobei die genannten Boards schon auch spielerisch bewegt werden können, nur halt mit mehr Übung, besserer Technik und genauerem Timing. Also 3BT ist etwa wie ein Mini One 100PS, das Mercury eher wie ein BMW 5er.


    Die Länge macht auch viel aus, also ein 153er Board egal wieviel Camber kannst du sehr leicht rumwerfen und drehen, ein 158er schon nicht mehr so einfach und über 160 finde ich die Dinger schon etwas schwerfällig zum Tricksen, geht aber auch mit mehr Schwung, mehr Kraft usw.


    Ich hab eh meistens 2 Boards dabei ein 153 bis 155 wenn ich eher Spielerisch unterwegs bin je nach Schneelage und Pisten und ein 163 bis 170er Board für Speed oder mit Skifahrern, je nach Laune. So um die 159 ist für mich eher langweilig. Lieber richtig kurz oder richtig lang.

    Ich habe Mondo 28cm Adidas Energy Boost (30cm Lang) und Burton Ion (ca. 31cm lang), fahre Boards mit 25,5 bis 26,5cm Waist wobei letztere mehr Freiheiten und Reserven bieten. Umkanten geht schnell genug auch beim 1cm breiteren Board. Bei 2cm breiter wird es schon etwas mühsamer und träger aber geht auch, muss man halt mehr trainieren.


    Mit zu bequemen Boots habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, weil das weiche Polster zwar sauangenehm ist aber sich schnell zerdrückt, ausweicht und dann hat der Fuß keinen Halt mehr im Schuh. Für Snowboarden lernen und Technikübungen ist das ein GRAUS!


    Ich mag Ion und Adidas, weil die Polster zwar nicht so weich sind aber dafür härter und langlebiger. Besonders die Kraftübertragung oben am Schienbein ist beim Adidas super und bringt mehr Boardkontrolle und Rückmeldung, leider auch nach 5-6h leichte Druckstellen an der Wade und am Schienbein.


    Also wenn ich nochmal anfangen könnte würde ich einen meiner jetzigen Allrounder nehmen:

    Rossignol Templar/One ca. 2mm hoher Camber zwischen den Bindungen für Pistenspaß, Carven und außerhalb etwas Rocker um damit besser Tricks zu üben und damit es nicht gleich überfordert.

    Switch geht es mit unter 2cm Setback auch nahezu identisch bzw. kann man notfalls eine Bindung etwas versetzen und dann ist es quasi identisch.

    Die gewellte Kante musst du nur ca. alle 20-30 Tage schleifen und nicht alle 2-3 Tage wenn es eisiger ist.


    Ähnlich gute Anfängerboards, die ich aber zum Teil wieder verkauft habe, nur mal kurz ausgeliehen habe oder die bei mir noch eher wenig benutzt rumstehen:

    Arbor Coda/Westmark Camber

    LibTech Box Knife (muss etwas genauer gefahren werden)

    Yes Standard


    UND SCHAU BITTE NICHT AUF DIE OPTIK VON DEM BOARD DAS IST ECHT DAS UNWICHTIGSTE

    Das Capita Mercury würde aus meiner Sicht auch passen mit kürzeren Schuhen, ist auch ähnlich zu den von mir genannten.

    Loctite oder Microverkapselung kann nur verhindern dass sich die Schraube aufdreht aber sie kann nicht den Verlust der Vorspannkraft in der Schraubenverbindung und ein Rutschen der Bindungen verhindern z.B. durch Setzvorgänge ausgelöst durch Temperaturschwankungen, Materialkriechen, zu hohe Flächenpressung, Grate, Unebenheiten... Man kann es gut auf der Oberfläche des Boards sehen wie sich die Bindungsgrundplatte auf der Boardoberfläche eingräbt/einarbeitet.

    Es kommt ja auch nur ein Teil der 10Nm in der Vorspannkraft an, weil der andere Teil in Gewindereibung oder Unterkopfreibung verloren geht oder in der Microverkapselung.


    Eine M6 8.8 Schraube fängt ab etwa 10Nm Anzugsmoment an sich plastisch zu dehnen also für Mehrfachanzug nicht ratsam weil sie dann irgendwann abreißt.

    Sie hat dann eine Vorspannkraft von etwa 6 bis 12kN also 600 bis 1200kg, wovon sie aber durch Setzvorgänge (flexendes Board, Temperaturänderungen...) nach und nach was verliert. So 50% oder mehr sind bei solchen Schraubfällen keine Seltenheit. Also bleiben 300 bis 600kg übrig.

    Reibwert Kunststoff auf Kunststoff kann sehr gering sein vor allem wenn Wasser oder Schmutz drunter ist. Bei einem Reibwert von 0,1 bleiben 30 bis 60kg pro Schraubverbindung übrig.

    Also wenn bei einem Buttertrick dein Gewicht hauptsächlich auf einer Bindung sitzt dann kann es da ab etwa 60kg schon sein dass die Bindung zu rutschen beginnt.

    Durch das Rutschen verliert die Verbindung weiter Vorspannkraft und es geht dahin.


    Mit einem Kreuzschlitz bekommt man schwer die 8 bis 10Nm auf die Schraube ohne dass der Kopf kaputt geht oder man abrutscht. Ein Vielzahn wäre deutlich besser aber dann überdreht man die Schraube auch einfach mal oder zieht vielleicht die Inserts/Nutsteine raus.aus dem Channel


    Wir ziehen ja alle bestimmt unsere Schrauben IMMER mit Drehmomentschlüsseln fest ;-)


    Also sieh dir dein Werkzeug, deine Bindung, die Schrauben und dein Board mal ganz im Detail an, wie glatt/rauh/uneben das ist und wo man Abdrücke/Grate sieht oder ob dir da was auffällt. Sonst Skateboard-Griptape drunterkleben, das erhöht den Reibwert enorm. Bei Carbon Fahrradrahmen nimmt man z.B. an Sattelstützen gerne mal Friction-Paste mit so harten Krümeln drin, die sich in die Oberfläche graben. In der Industrie gibt es auch so Gripverbesserer in Unterlegfolien mit sehr harten Partikeln drin die sich ein paar zehntel in die Oberfläche eingraben und so einen Microformschluss herstellen..

    Boardbreite - Schuhlänge bestimmt ja mit welchen Aufkantwinkeln carven möglich ist.

    Je positiver der Wert, desto mehr lässt es zu.

    unter -7cm schlecht, gefährlich, häufige Boot-Outs, Stürze

    -6cm es besteht die Chance dass du den ausgestreckten Arm auf die Piste bekommst bevor du einen Boot-Out hast

    ab etwa -5cm bekommt man schon den Ellbogen auf die Piste

    -4cm Oberarm/Schulter

    <-4cm und du kannst dich so langsam beim Carven auf die Piste legen, wenn du das anstrebst


    Nachteil ist dabei, dass der Kraftaufwand das Board auf die Kante zu heben und zu fahren immer höher wird.

    Also je nach Trainingszustand werden deine Oberschenkel schon nach 1-4 Abfahrten schmerzen und du klattschnass geschwitzt sein, wenn du dich richtig reinhängst. Mir reicht dann schon mit Ellbogen oder Schulter über die Piste zu wetzen, fühlt sich fast wie auf dem Motorrad an oder einer Achterbahn nur halt noch tiefer und du spürst die Zentrifugalkräfte extrem in den Beinen.


    Was Ryan Knapton in Perfektion kann bekommt man mit guter Übung und unter guten Bedingungen ansatzweise nach ein paar Tagen schon hin bei geringeren Geschwindigkeiten. Was hilft ist eine griffige Kante mit guter Cambervorspannung, wobei es mit Rockerboards zur Not auch geht nur nicht so optimal, mehr verwischend.


    Bei Schuhgröße 44 ist deine Schuhlänge bei ca. 32cm oder mehr also ein recht breites Board von 27 besser 28cm würde dich wenig begrenzen.

    Und da wird es schon kleiner mit der Boardauswahl.

    Prinzipiell geht es mit jedem Board, wenn die Schneebedingungen griffig genug und die Kanten scharf genug sind. je mehr Camber desto aggressiver, schneller reagiert es, verwischt dann wenig bis garnicht aber verzeiht auch keine Fehler beim Kanteneinsatz. Mit mehr ROcker und angehobene Kanten desto mehr wischt die Kante und desto schlampiger kann man fahren bevor es hakt.

    Hallo zusammen,


    habe heute überraschenderweise den Lib Tech Orca 2021 bekommen von kollegen.


    wie findet ihr das board ?

    Ich fahre den Vorgänger T.Rice Gold Member/Climax 155 mit etwas mehr Tail als das Orca und das ist schon ein Megaspaß im Tiefschnee sowie auf weicherer Piste. Es bietet viel Auftrieb für das kurze Ding, lässt sich Switch noch super fahren. Auf harter bis Eisiger Piste ist es etwas instabil und wischt stark wegen dem Rocker in der Mitte.

    Für dichte/enge Treeruns ist es superwendig und Landungen gelingen mit dem Tail auch noch stabil. Siehe Travis Rice Teilnahme am Red Bull Natural Selection mit einem weniger direktionalen Golden Orca. In Chamonix hatte ich jedenfalls auf den mittleren bis steilen bewaldeten Tiefschneehängen einen Riesenspaß auf dem Teil. Mehr noch als mit meinem 145er Sushi. Auf der härteren Piste, über Wellen und bei Speed war mein 163er XV dann deutlich besser, weil stabiler, ich fühlte mich da wohler. Also gut, wenn du dafür dein Jones hast.


    Das kurze Tail vom normalen Orca würde mich nur beim Switchfahren etwas irritieren, auf härterer Piste und bei härteren Landungen. sonst ist das natürlich im weichen Schnee ein Surfspaßverbesserer.


    Also das Orca für enge Treeruns als Funboard zum Sufen und das Ultra Mind Expander für Speed und schwierigere Bedingungen ergänzen sich gut. Ich hab die beiden Optionen bei jedem größeren Trip dabei je nach Schneelage und Pisten bzw. Begleitern (schnell/langsam)

    wenig Switch also ein direktionales Board das man aber hin und wieder rückwärts fahren kann also was mit um die 30mm Setback oder so, etwas Taper

    Viel Piste also deutlich Cambervorspannung

    10-15 Tage im Jahr --> etwas Rocker in Nose und Tail machen das Board wendiger, verzeihender, kraftschonender zu fahren und so dein Leben einfacher.

    Für genug Kantenhalt an eisigeren Tagen etwas Wellenkanten

    kleine Sprünge also reicht ein eher gedämpftes Board weil maximale Airtime nicht so wichtig ist

    Schuhgröße --> Wideboard mit etwa 27cm Waist


    LibTech Rocket

    Yes The Y

    Jones Flagship

    Rossignol XV (das ist ca. 4cm kürzer als spezifiziert also das 164 ist etwa 160 lang)

    Arbor Bryan Iguchi Pro Camber oder Annex

    Bin mit ähnlichem Gewicht 170cm das Rossignol Sushi 145 in bis zu Hüfttiefem Neuschnee Chamonix Grands Montets gefahren und ging 1A. war extrem wendig um die Bäume und Felsen rum. Schnell war ich damit aber nicht gerade weil das Heck stärker einsinkt und bremst. Für Landungen ist so ein Stummelheck jetzt auch nicht so der Hit. Mit einem 163er XV ging es mit viel mehr Speed aber halt nicht mehr so eng um die Bäume rum, da musste ich eher die richtige Linie wählen, sonst ging es gegen den Baum/Äste.


    Wichtig ist halt noch, dass das Board an den hinteren Bindungen breit genug ist und das sollte beim Slush Slasher 151 hier der Fall sein:

    32,6 28,6 29,9


    145 und 144er Sushi zum Vergleich kann's hinten kritisch werden:

    34,2 27,8 28,4

    32,0 26,4 26,8

    K2 bietet im hochpreissegment sehr steife Schuhe an, sind auch denke ich recht kurz.

    K2 Thraxis mit Doppelboa

    K2 Aspect mit Boa + Schnürung und oben noch einen Klettstrap


    So ein Klettstrap ganz oben am Boot überträgt die Kraft vom Schienbein sehr direkt auf das Board und das Sprunggelenk wird entlastet.

    hatte ich an 2 Boots und war echt super direkt


    Ich fahre den Adidas Energy Boost und den Burton Ion.

    Der Ion ist mir fast schon zu weich, den Adidas finde ich deutlich besser.

    Einen alten K2 T1 (sowas wie der Thraxis) habe ich noch aber der ist etwas kurz und extrem steif fast wie ein Hardboot, bekomme da Fußkrämpfe, entweder weil zu kurz, oder zu steif oder vom BoaConda oder allem 3 in Kombination.

    Ich würde mir zukünftig ein Doppelboa oder wieder einen mit Klettstrap oben holen.

    Welche Boards würden dir denn spontan einfallen ? Für mich ist das vom Fachwissen her leider etwas zu hoch :)

    Das Mercury würde schon passen. Das finde ich nur zu wenig Direktional für dich: Holzkern, Hanffasern, Triax Glasfasern, etwas Rocker im Tail


    Rossignol Sashimi oder XV: Holzkern mit Aramid und Basaltfaserstreifen, Triax Glasfasern, viele PU Einlagen, etwas Rocker im Tail, etwas Taper, etwas Spoon, etwas weicher im Tail, das XV läuft extrem ruhig

    Xavier de Le Rue stürzt sich damit runter wo sich sonst niemand runterfahren traut. Lies dir am besten mal Testberichte dazu durch oder sieh ein paar Videos von ihm an. Das Board ist beim Speed nicht das Limit sondern der Fahrer. Also ich hab es die schwarze Piste im Schuss runter nicht zum Flattern gebracht. Es fühlte sich eher wie gemütliches Cruisen an. Auf 3 anderen Boards bin ich jeweils ca. 30min später runtergefahren (nur Holzkern mit Glasfaser, eines mit Basaltfaser und Aramidfaser ohne PU) und 2 haben stark vibriert bis an die Füße, eines machte dabei sogar Geräusche, fühlte sich unsicher an. Das mit Basalt und Aramid lief noch relativ ruhig und entspannt. Im Tiefschnee hab ich auch die gleichen Boards verglichen und die Resultate waren gleich. Von harten Schlägen lassen sich so Boards mit Aramid und PU drin wenig beeindrucken, währen reine Glasfaserboards da schon unruhig sind, Mit Carbon drin springt das Board wie eine Sprungfeder rum also ungeplante Airtime ist da eher die Regel.


    Der Kantenhalt vom XV auf Eis ist top und die Kanten müssen nur so alle ca. 10-15 Tage geschliffen werden. Das Sashimi muss öfter geschliffen werden.


    Das XV ist übrigens ca. 3-4cm kürzer als angegeben. Ich hab ein 163er und es ist etwa 159cm lang, kaum länger als meine 157er Boards und auch sehr wendig. Also ein 168W wäre mein Tipp für dich.


    Jones Stratos oder Flagship Holzkern mit Basaltfaserstreifen, Triax Glasfaser, etwas Rocker im Tail, etwas Taper und etwas Spoon

    Jeremy Jones ist früher mit einem dem XV ähnlichen Rossignol Experience auch alle Berge runter gefahren, die man irgendwie runterfahren kann, teils dann mit gebrochenem Arm.

    Jetzt entwickelt und fährt er seine eigenen Boards

    Der Kantenhalt ist gut, hat weniger ausgeprägte Magnetraction als das XV


    Für richtig Speed sind die denke ich nochmal eine ganze Ecke besser als das Mercury. Die sind dafür gebaut die steilsten, krassesten Pisten im Schuss runter zu donnern und haben auch bewiesen, dass sie das können. Trotzdem lassen sie sich erstaunlich einfach fahren, wenn die Schuhe direkt genug sind. Buckelpisten sind gut machbar.

    Carbon ist leichter und steifer als glasfaser, weniger Massenträgheit, höhere Frequenzen, simple Physik. Siehe Bogen und Armbrust. Oder Gitarrensaiten. Aber bestimmt weißt du das besser.


    Hab das fast gleiche Board einmal mit Glasfaser, einmal Basaltfaser und einmal Carbonfaser. Fast gleicher Holzkern nur einmal mit etwas Balsaeinlagen. Dämpfung ist extrem unterschiedlich.


    Holzkern und Sidewalls können die Dämpfung verbessern

    Die Adidas Boots sind relativ kurz aber mehr als 5cm längere Boots als die Boardwaist kann ich nicht uneingeschränkt empfehlen.

    Bei Adidas gibt es sehr gut dämpfende Sohlen.


    Wenn du ein gut gedämpftes Board willst nimm lieber eines ohne Carboneinlagen, besser Glasfaser, Aramidfaser, Basaltfaser insbesondere mit PU-Einlagen, die laufen sehr gut gedämpft.

    Also wenn du eine rote oder schwarze Piste im Schuss runterdonnerst sind im Fuß keine Vibrationen und keine harten Schläge zu spüren, selbst wenn die Nose schon vibriert/flattert. Glasfaser alleine vibriert da unter den Füßen schon unangenehm, mit Carbon noch mehr.

    Rossignol Sushi/Sashimi

    LibTech Rocket/Retro Ripper

    Yes The Y

    Arbor Annex/Clovis


    mit extrem kurzem Tail (Fish, Sushi, Hovercraft) geht es extrem wendig um Bäume und Hindernisse herum aber Landungen und Sprünge sind weniger angenehm

    mit längerem Tail (Mind Expander usw.) muss man die Linie besser planen eher und stärker reagieren wenn es eng wird zwischen Bäumen dafür sind Sprünge und Landungen sehr angenehm.


    Volume Shifted Boards sind ziemlich genau dazwischen, also Sprünge und Landungen noch ganz angenehm und enge Zirkeleien um Bäume usw. gut machbar.

    Wenn du bei Buckeln noch Probleme hast auf deinem Supernova liegt das an Fahrtechnik und der Cambervorspannung, die bis ins Tail rein geht aus meiner Erfahrung. Mit etwas Rocker im Tail bzw. Spoon/Uprise Fenders angehobene Kanten wie z.B. beim Mercury, Yes Pick your Line, Jones Flagship, Arbor Bryan Iguchi Camber, Rossignol XV/Sashimi, tust du dir bei Buckeln viel leichter, weil die Technik bzw. das Timing beim Umkanten nicht so genau sein muss wie beim reinen Camberheck (Flight Attendant/Supernova), dafür reagieren sie etwas verzögert/wischen ganz leicht beim Umkanten und müssen nicht so genau gefahren werden.

    Bei 7-14 Tagen pro Jahr würde ich dir eher was wie das Mercury empfehlen mit etwas Rocker/angehobenen Kanten im Tail.


    Ob du Carbon und Bambus, Aramidfasern, usw. im Kern haben willst kommt ganz drauf an ob du lieber ein eher bockenderes Sprungfederartiges Board haben willst oder ein ruhiges gedämpftes Brett. Bei viel Carbon im Brett kann es über Buckel, Wellen und Unebenheiten schon ziemlich unruhig werden und öfter abheben und Springen als dir vielleicht lieb ist. Bei Vollcarbonlagen kan das nach ein paar Stunden oder 2-3 Tagen schon ganz schön auf die Bandscheiben gehen wie ein hartes Sportfahrwerk beim Auto. Dafür bekommt man damit relativ einfach viel Airtime. Ein gut gedämpftes Board läuft dagegen sehr ruhig, klebt eher auf der Piste springt dafür nicht so und ist sehr komfortabel bei Speed weil es sehr wenig vibriert.

    Ich fahre auf dem T.Rice die Cartel und die Genesis X. Cartel reicht, ein schöner Kompromiss zwischen Freestyle und Freeride. Als harte sehr direkte Bindung hab ich eine Flux DS mit einer sehr massiven Grundplatte. Das ist schon extrem direkt aber manchmal auch geil was man da alles so spürt. Aber wie gesagt die Cartel ist schon ein echt guter Kompromiss. Union bin ich noch nicht gefahren. Die Atlas wäre steifer

    Ich habe eine Kantenfeile mit einer sehr kurzen Feile von Holmenkol oder so ähnlich wie das LibTech Ding. Das ist nur ein Stück Plastik und eine Feile.

    Dann habe ich noch ein großes Tool mit 3 Laufrollen, die über den Belag laufen und bei der der WInkel über ein exzentrisches Rad einstellbar ist.


    Letzteres funktioniert deutlich besser, kostet aber auch so um die 50€ glaube ich.


    Ich habe noch ein anderes kleines Tool mit Diamantfeile zum Mitnehmen auf die Piste, Plastikteil. drehbare Scheibe mit Diamantfeile.

    Danach ist die Kante die ersten paar Abfahrten aber schon fies bissig.


    Mit dem großen Werkzeug schleife ich die Magnetraction Kanten etwa alle 10 bis 20 Pistentage wenn sie spürbar nachgelassen haben. Wenn viel Eis ist geh ich kurz mal mit der Diamantfeile drüber.


    Also ich würde dir ein stabiles, handliches Kantentool empfehlen und eine kleine Diamantfeile mit der du zur Not an der Piste mal kurz drüber schleifen kannst

    .

    Wenn du auf die Frontside Kante richtig Druck bringst verformt sich der Schuh deutlich mehr als wenn du den Forward lean etwas stärker einstellst.

    Siehe dein Avatarbild Herr Knieschluss ;-)

    Zu viel Forward Lean kann nach einiger Zeit schon in den Oberschenkeln ziehen außer man fährt eh schon tief in den Knien.

    Legt ihr nicht auch manchmal beim Fahren die Hände auf die Piste um sie zärtlich zu streicheln? :* Piste


    Der Schuh hat halt Pech gehabt, dass er ein Snowboardschuh wurde. Da kenn ich keine Gnade


    Seitlich verform sich der Schuh ja noch krasser bei einem Manual oder Ollie

    Für 175cm 75kg Schuhgröße 41 Anfänger wäre ein Board um die 152 bis 158 ganz okay, je nachdem was du vorhast.

    Das Cold Brew ist ein C2BTX Hybridrocker. Rocker in der Boardmitte macht es sehr einfach zu fahren und verzeihend aber auch verwischend und instabil

    Unter den Bindungen sind kleine Camber, die etwas Stabilität ins Board bringen. Die gewellte Kante hält auf harter Piste extrem gut, auf weicher Piste kann sie tief reinschneiden.


    Als Anfänger solltest du nicht in den Tiefschnee fahren, höchstens ein paar Meter am Pistenrand. Es bringt dir nicht viel, wenn dir die Grundtechnik auf der Piste fehlt. Hoch und Tiefentlastung müssen sitzen/automatisiert sein, sonst kämpfst du im Tiefschnee eher gegen das Board statt mit dem Board zu arbeiten oder gewöhnst dir Murks an wie Gegenrotation oder Hangoffenes fahren.


    Auf der Piste sind Hybridcamber besser als Hybridrocker, weil sie mehr Stabilität geben, mehr Rückmeldung, wenig verwischen, und trotzdem sehr verzeihend sein können. Wenn du noch nicht weißt wohin es gehen soll wäre ein directional Twin Hybridcamber um die 153 bis 155 denke ich gut für dich geeignet, weil das einen sehr breiten Einsatzbereich hat. Du kannst auf der Piste alles machen, kannst erste Tricks üben und später ist es auch ganz brauchbar für etwas Tiefschnee.


    Am Anfang brauchst du Vertrauen ins Board, also sollte es möglichst gutmütig verhalten, viel Rückmeldung geben und konsistent sein.

    Das sind ein paar Vorschläge für so Boards:

    Yes Standard

    Rossignol Templar

    Arbor Coda/Formula

    Jones Mountain Twin

    LibTech BoxKnife (hat ein entschärftes C3BTX)


    Die haben auch zuverlässig guten bis sehr guten Kantenhalt auf eisigen Stellen so dass da nicht so schnell Panik aufkommt


    Noch wichtiger als das Board sind gute sitzende und steifere Schuhe, damit die Kraftübertragung zwischen dir und seinem Board auch sehr gut funktioniert.

    Sonst kann es sein wie Sportwagenfahren mit dicken Handschuhen dick eingewickelt in Winterkleidung. Da bekommst du nämlich nicht viel mit.


    Du kannst auch ein C2BTX Cold Brew 161 nehmen aber aus meiner Erfahrung mit meinen Anfängen und dem anderer Anfänger würde ich sagen das behindert dich etwas zu sehr im Fortschritt. Ich hab ein Ähnliches 161 T.Rice C2BTX was ich aber kaum noch benutze. Das in meinem Avatarbild ist ein T.Rice 153 in ca. 30-40cm Tiefschnee wobei das Speed braucht für ausreichend Auftrieb und auf der eher weicheren Piste ist es schon extrem lustig zu fahren im Vergleich zum 161er.

    Ein ca. 153-155er Hybridcamber wie oben genannt kann das alles mindestens genau so gut, eher besser als ein C2BTX. 161 würde ich dir als reines Tiefschneeboard empfehlen wenn du fortgeschritten bist.


    Wenn du testen kannst, teste Boards

    Die richtig guten Standardbindungen, die ich auch schon über 100 Tage fahre und nicht viel besseres kenne:

    Burton Cartel, Malavita, Mission


    Das Skunk Ape ist halt ein C2BTX Hybridrocker, für deine Schuhgröße wahrscheinlich schon zu schmal also mehr als 3cm Überstand hast du bestimmt.

    Ich fahre oft verschiedene C2BTX bei eher weicheren Schneebedingungen, bei harten Pisten wischt es etwas viel bis die Kante sehr vorhersehbar und echt gut greift.

    Es ist extrem kraftschonend und einfach zu fahren. Kanten muss man nur so alle 10 bis 20 Tage schleifen.

    Belag war bisher schnell und stabil.

    Auf griffiger Piste muss man vorsichtig Kantendruck geben, weil sich die Wellenkante da tief reinschneidet.

    Bei LibTech schwankt die Qualität (ist ja Handarbeit), hatte ca. 10 Top verarbeitete Boards und etwa 3 nicht so gute. Eines ist nach ca. 5 Tagen gebrochen wegen Delaminierung, hab aber nach ca. 4 Wochen ein Neues bekommen das schon zig harte Landungen überlebt hat, mit Löchern im Belag und leichten Knicken in der Kante.

    Coole Sache


    Sieht gut aus. Viel Spaß damit.

    Das Jones Board mit Adiletten dürften schon richtig Spaß machen


    Über einen kleinen Erfahrungsbericht würde sich das Forum bestimmt freuen, wenn du mal paar Tage damit unterwegs warst.

    Ja so um die 56 bis 58cm Stance kann ich auch empfehlen.

    Auch noch wichtig: Mit Forward Lean rumprobieren, kann ein richtiges Aha-Erlebnis bringen und aus einem schlechten Tag einen guten Tag machen..