Beiträge von Dunkelbazi79

    Von Neversummer hatte ich das Funslinger mit Ripsaw Profil (Hybridrocker) und das Ripsaw konnte ich etwa 2h testen.

    Es sind sehr verspielte Boards, drehen sich easy, wischen aber auch, laufen nicht so stabil und guten Kantenhalt hat man nur bei gut geschliffenen Kanten.

    Da mir das ähnliche C2BTX insgesamt vom sehr zuverlässigen Kantenhalt auch bei ungeschliffener Kante besser gefallen hat, habe ich mein Funslinger wieder verkauft.


    Du hattest ganz oben nach dem Unterschied C3BTX und C2BTX gefragt:

    C2BTX ist auf der drehfreudigen Seite mit eher Rockercharakter und verwischen/verzögertem Kanteneinsatz im Vergleich zu C3BTX, das auf der sehr stabilen Seite ist mit deutlichem Cambercharakter minimalem Wischen und sehr plötzlichem Kanteneinsatz.

    Bei C2 muss die Kante nur minimal entlastet werden um es in Drehung/Drift zu versetzen und das Timing ist relativ egal. Auf weicherer Piste ein großer Spaß, auf härterer Piste wischt man etwas zu viel nach meinem Geschmack.

    Bei C3 muss deutlich die Kante entlastet werden mit sehr genauem Timing, sonst ist es sehr wahrscheinlich, dass man verkantet. Auf weicher Piste finde ich es schon zu aggressiv, auf harter Piste ist es dafür super griffig und mit toller Kontrolle


    Das Rossignol Diva ist vom Kantenhalt nochmal besser als C3BTX aber einfacher zu fahren. Ich fahre die Männerversion vom Diva und eine Freundin fährt die Diva, haben auch schon mal getauscht wegen Vergleich.

    Bei Rossi muss das Timing nicht so genau passen wie bei C3 dafür wischt es etwas mehr aber nicht so stark wie C2.


    Yes ist nah an den Rossignol Boards dran nur mit etwas weniger Kantenhalt.


    Hier sind einige Boardtestberichte mit Neversummer, C2, C3, Yes, Rossignol usw....

    https://www.snowboarden.de/forum/snowboard-testberichte/

    Ich hatte das YES Standard mit Underbite und den Kantenhalt fand ich etwas besser als bei einigen anderen Boards mit einem Nachteil. Mein Testbericht steht irgendwo in der Kategorie Snowboard Testberichte. Auf der Piste und im Tiefschnee fuhr es sich sehr gut.

    https://www.snowboarden.de/for…3-2018-midbite-13512.html


    Ich habe dann mein Rossignol Jibsaw behalten und noch ein Rossi XV für Tiefschnee gekauft, weil die mehr Kantenhalt auf harter Piste hatten und mich etwas mehr gefordert haben wegen mehr Camber.


    Fahr doch das Yes Standard erst einmal ob es dir gefällt und wenn nicht verkaufst du es halt wieder. Ich hab meines nach ca. 7 Pistentagen wieder verkauft, wegen eher kleinen Nachteilen gegenüber den Rossis

    Ich hatte ein paar Wedze Boards bei Deca in der Hand und konnte nichts schlimmes oder auffälliges finden. Die Bindungen sahen seltsam aus aber es war ein normales 4x4 Insertsystem. Auf der Piste habe ich nur wenige damit fahren sehen und es waren eher Anfänger.


    Ich bin ein paar Billigboards gefahren und ja ich konnte ganz normal damit fahren, war aber nicht im Park damit. Bei Service ist mir an einem aufgefallen, dass die Stahlkante wohl aus sehr weichem Stahl war, weil an der Feile laaaange, dicke Späne zu sehen waren und ich bei allen anderen Boards nur sehr kurze dünne Späne an der Feile hängen hatte. Es gibt wohl weltweit nur sehr wenige Anbieter von den Stahlkanten für Ski/Snowboards und diese bieten die Kanten in ein paar Härteklassen an. Harte Kanten verschleißen zwar weniger aber es besteht ein höheres Risko von Rissen/Brüchen. Ideal wäre wohl wie bei manchen Schwertern/teuren Küchenmessern ein Damaststahl also eine Mischung aus sehr hartem und sehr zähem Stahl, der aber auch delaminieren kann.


    Der Belag an dem Billigboard hat Wachs auch schlecht aufgenommen, könnte aber auch das Alter gewesen sein. Der Belag war sehr uneben, mit richtigen Wellen und Tälern drin und sehr ausgeblichen, an manchen Stellen fast rosa an anderen hellrot. Gelaufen ist der Belag danach nicht wirklich schlecht aber auch nicht gerade super und das Wachs war auch schnell wieder weg.

    Die Mission Bindung sollte nah dran sein an der Cartel, etwas weicher halt.

    Pfons Anmerkungen zur Schuhgröße würde ich dir auch empfehlen zu berücksichtigen. Teste noch ein paar andere Schuhe.

    Am besten mit unterschiedlichen Schuheinlagen, also die serienmäßigen müssen nicht unbedingt die passenden sein.

    Ich fahre auch gerne und viel Switch so 20-30% der Zeit und nehme trotzdem oft ein direktionales Board.

    Einige der von mit genannten Boards haben den Sidecut ohne setback, also da steht man zentral im Sidecut und nur Nose und Tail sind halt unterschiedlich groß oder es ist etwas Taper drin, was nicht so viel ausmacht.

    Auch mit 3cm Setback, 1cm Taper und unterschiedlich großem Nose/Tail lässt sich auf der Piste wunderbar Switch fahren.

    Mein Rossi XV geht problemlos Switch, fährt rückwärts sogar genauer/direkter. Auch das T.Rice Goldmember fährt sich Switch nahezu identisch nur sieht halt das eingekerbte Tail etwas seltsam aus im Switch, funktioniert aber tadellos.


    Bei deiner Angabe von 30% Tiefschnee solltest du aus meiner Sicht ein direktionales Board in Erwägung ziehen, weil der Spaßfaktor da nochmal eine ganze Ecke höher ist und die Einschränkungen bei Switch auf der Piste sind eher vernachlässigbar.


    Ich trage Protektoren und empfehle es auch dringend jedem, dem seine Gesundheit wichtig ist: Helm, Rückenpanzer oder Rucksack mit Schutz drin, Knieschoner


    gute Besserung.

    hoffentlich wird das Knie schnell wieder gut.

    Interessanter "Beitrag". ;)

    20 Jahre lang nur Ride Boards und Bindungen gefahren, nichts anderes und die Beurteilung da kann man nicht viel Falsch machen.

    Ja die Kombination Schnee, Hang, Bretter zum sich anschnallen verspricht alleine viel Spaß, so dass sich die Leute schon seit etwa 1920 die Hänge auf irgendwie geformten Holzbrettern runterwerfen.

    Ich bin selten ein Board gefahren, wo man viel falsch gemacht hat.

    Die machen eigentlich alle Spaß wenn die Abmessungen passen und die Grundfunktion gegeben ist.

    Also dein Gedankengang trifft auf ziemlich jedes Brett zu.

    Nitro: da kann man nicht viel falsch machen

    Burton: da kann man nicht viel falsch machen

    XYZ: da kann man ...


    Ich fahre seit 20 Jahren VW Golf und noch nie was anders. Da kann man nicht viel falsch machen 8o:saint:

    ersetze VW Golf durch beliebiges Fahrzeug

    Den Hinweis von supermo zur Hebelwirkung solltest du unbedingt berücksichtigen.

    Ich bin auch mal mit einem Board mit ca. 28cm Waist Elan Crest gefahren das unangenehm viel Kraft benötigt hat um es auf die Kante zu heben und dort zu halten. Jedes Umkanten war richtig Arbeit, so dass mir nach 1h die Puste schon ziemlich aus ging. Danach bin ich wieder auf ein Board mit unter 26cm und konnte den Rest des Tages gemütlich fahren.

    Ich würde auch empfehlen nach anderen Schuhen zu suchen, die nicht so stark aufbauen.


    Ich hab Mondo 275 ca. 43/44 mit Schuhen von ca. 30 bis 31cm Sohlenlänge (Adidas und Burton Ion) und fahre minimum ca. 25,3 bis 26,3cm Waist je nach Schuh. Bin damit schon Frauenboards mit 24cm gefahren mit ständig Boot outs.

    Du hast Mondo 290 bis 295 46 also sollten Schuhe mit maximal 31,5-33cm theoretisch zu finden sein.

    Damit müssten dann Boards mit 26,8 bis 28cm Waist passen und davon gibt es ein paar mehr.

    Das Nitro Magnum ist glaube ich ein reines Camberboard


    Das T.Rice fahre ich auch MP275 (153 Blunt, 155 GoldMember und 161 Pointy), von Nitro bin ich das Shadow und das Nitro Pantera gefahren.

    Bist du das T.Rice von deinem Freund mal gefahren? Man kann schon richtig schnell damit fahren, nur es ist nicht so spurstabil wie das Magnum, vor allem auf härterer Piste.

    Also nicht dass du dich dann wunderst, weil es ist vom Fahrstil extrem anders als dein Magnum.

    Für's Schnellfahren wären mir die Burton Moto zu weich. Die Burton Mission geht schon.


    Das größere T.Rice heißt Skunk Ape ist aber auch nicht besonders spurstabil. Oder das Goldmember 163

    Wenn du was Spurstabiles von LibTech suchst, dann passt was mit C3 wie das Ejack Knife besser

    Ansonsten fallen mir noch ein:

    Yes Otimistic/Standard

    Rossignol Jibsaw Heavy Duty

    Arbor Bryan Iguchi Pro Camber

    Ich habe ein T.Rice Pointy, ein Blunt und das GoldMember.

    Das Ejack Knife bin ich schon gefahren und einige andere LibTechs.


    Real Twins sind eher Freestyle Boards und man kann mit gewissen Einschränkungen damit Freeride fahren.

    Das T.Rice Twin haben sich die letzten ca. 7 Jahre eigentlich nur optisch verändert und nicht von der Technik. Einige Boards hab ich gebraucht gekauft für um die 250€.


    Für weicheren Schnee auf der Piste und Tiefschnee liebe ich das T.Rice Gold Member (155), weil es sich auf der Piste fast wie das normale T.Rice fahren lässt und im Tiefschnee funktioniert es mit Setback, dem Stummelheck, der spitzen Nose und der Breite deutlich besser. Das Orca ist noch direktionaler.


    Das T.Rice hat für ein Hybridrocker Twin einen sehr breiten Einsatzbereich. Das Pointy ist aber wegen >161 Länge schon deutlich unhandlicher.


    Auf härterer Piste fahre ich lieber was mit Camber in der Boardmitte, da würde ich dir auch eher zu einem von Supermos Empfehlungen raten. Ich mag Wellenkanten fahre deshalb ein Rossi XV.

    Das Capita BOF ist ein relativ weiches Hybridcamber


    Die sind alle nah dran am BOF nur evtl. etwas weicher:

    Arbor Cadence oder Poparazzi (gibt es als Rocker und Camber mit Uprise Fenders und Griptech)

    Rossignol Frenemy oder Meraki (Hybridcamber mit Magtek)

    Yes Emoticon (Hybridcamber mit Underbite)


    Das ist aggressiver und stabiler:

    LibTec Ryme (C3 Hybridcamber mit leichter Magnetraction)


    Das ist verzeihender, verwischt aber stärker:

    GNU Velvet C2BTX Hybridrocker mit starker Magnetraction


    Vom Gewicht unterscheiden sich die Boards vielleicht maximal um 200g, also die wiegen alle etwa um die 2600 bis 2800g und den unterschied spürt man nicht wirklich.


    Burton ReFlex Bindungen haben eine sehr gute Dämpfung, insbesondere die Escapade.

    Von Union wäre die Milan stark gepolstert


    Das Flying V funktioniert bei griffigem Schnee ganz gut, mit härteren Bedingungen kam ich damit nicht klar. Da funktioniert für mich C2BTX von GNU, Roxy und LibTech deutlich besser.

    Ich denke das Setup müsste passen, Als Bindung wäre eine Burton Cartel, Malavita oder sowas ein Tipp.

    Das Yes Standard wäre dem DOA ähnlich, man kann es mit den Slambacks für richtig tiefen Tiefschnee >30cm tauglich machen, außer du willst im Tiefschnee auch Switch fahren.


    Ansonsten könnte ich dir noch das LibTech Box Knife empfehlen. Geht auch im Tiefschnee gut für ein Twin

    Burton Ion Speedlace, war immer gut, ich bin sehr zufrieden damit, kommt nicht ganz an meinen Adidas ran

    Adidas Superstar ADV Schnürung mit extra Klettstreifen oben am Schienbein für bessere Boardkontrolle

    Adidas Tactical ADV normale Schnürung

    Adidas Acerra Boa aber teuer


    Ich hab einen etwas älteren Adidas Energy Boost mit Speedlace, toller Boot, sehr gute Boardkontrolle und extrem gute Dämpfung mit dem Boost Schaum in der Sohle

    Wenn du auf's Geld achten musst wäre Burton Ion oder Adidas Superstar eine Empfehlung. Sollten für um die 250€ vom Vorjahr zu bekommen sein.

    Den Strap am Superstar finde ich super, weil der den EInsatz und Gefühl der Frontside Kante verbessern müsste. Das war zumindest bei meinen Nike Lunarendor der Fall, der auch so einen Strap am Innenschuh hatte.

    Aus meiner Erfahrung: Je höher die Schnürung/Zunge am Schienbein nach oben geht und je weniger und härter die Polsterung ist, desto direkter ist die Verbindung zur Frontside Kante.


    Weiches Polster ist zwar sehr komfortabel aber es zerdrückt sich und der Schuh gibt immer weniger Halt.

    Die Zehen dürfen vorne berühren, wenn du in die Knie gehst sollten sie nicht mehr berühren.

    Beim in die Knie gehen sollte sich die Bootferse schnell vom Boden abheben.

    Bitte möglichst wenig auf die Zehen stellen beim Frontside Kanteneinsatz, besser in die Knie gehen und die Hüfte nach vorne drücken, Oberkörper nicht nach vorne lehnen, eher nach hinten etwas Hohlkreuz. Das bringt mehr Kantendruck.

    Wegen Biomechanik ist die Backside ja steifer verbunden als die Frontside. Backside geht von der Wade über den steifen Highback, Frontside über Schienbein, Zunge, Schnürung, Anklestap auf die Frontside. Das ist also schon mal unsymmetrisch. Mit einem härteren Schuh wird es etwas symmetrischer.


    Ich teste Schuhe im Laden indem ich mich etwa wie aufs Board stelle, etwas in die Knie gehe und dann Frontside und Backside Kanteneinsatz nachspiele und fühle wie der Druck am Schienbein und an der Wade ist, ob es möglichst hoher Druck ist vor allem Frontside. Mit der Zeit wird der Boot eh immer weicher.

    Die Lexa wird das Korua Otto bestimmt einfacher fahrbar machen als eine harte Bindung, aber der Camber bis komplett hinten an die Kontaktpunkte ist ja da. Das Custom X in Kombination mit der weichen Grundplatte der Malavita fand ich schon anspruchsvoll zu fahren, also ich musste schon aufpassen, dass ich keine Fehler mache und sauber Hoch und Tiefentlaste insbesondere auf der Buckelpiste. Ebene Piste fand ich die Kombination sehr schön zu fahren. Je zerfahrener der Untergrund desto anstrengender wurde es. Mit etwas Rocker am Boardende fährt sich zerfahrener und buckliger Untergrund deutlich einfacher, dafür auf ebener Piste nicht so präzise wie ein Camber bis ans Boardende, weil es halt etwas mehr Tendenz hat zu wischen bzw. die Kante etwas verzögert einsetzt.


    Auf der Ebene ist Kantenwechsel und Einsatz deutlich einfacher, weil der da immer gleich ist vom Timing und das Gehirn sich auf das Timing trainiert.

    Wenn jetzt aber die unterschiedlich geformten Buckel unvorhersehbar den Kontakt der Kante um ein paar cm oder Millisekunden verschieben, dann passt das normale Timing nicht mehr. Eine Kante, die sofort hart greift kann einen da ziemlich aus dem Rhytmus werfen, weil da muss das Timing des Kanteneinsatzes sehr genau passen auf wenige Millisekunden. Der Rocker oder angehobene Kanten wischen diese ersten paar Millisekunden noch etwas, so dass es keinen harten Kanteneinsatz gibt, das Gehirn die Muskeln nachregeln kann oder es gar nicht so auffällt dass der Kanteneinsatz nicht genau zum richtigen Zeitpunkt geschehen ist.

    Meine Erfahrungen von Bindung + Boot + Boardkombinationen:


    sehr hartes Board ca. Flex 9 mit steifer Bindung (insbesondere große Grundplatte) Flex 8-9 und härtere Boots Flex 7-8 (9 beim T1)

    (Rossi XV, Flux DS, Adidas Energy/Ride T1):

    Sehr direkt mit Adidas, etwas giftig, wenig verzeihend, Dämpfung ganz gut, fast zu viel Rückmeldung, nicht ideal aber fahrbar ohne Schmerzen

    Extrem direkt mit dem Ride T1, fies giftig, verzeiht fast nichts, Dämpfung geht so, zu viel Rückmeldung, üble Fußkrämpfe nach 1h. Totale Reizüberflutung


    sehr hartes Board, Bindung mit Flex ca. 6-7, Boots mit Flex 7 - 8

    XV, Cartel/Genesis X, Adidas Energy/Burton Ion

    nicht mehr ganz so direkt aber direkt genug, etwas unruhiger bei Vollgas Schuss, sonst angenehm, verzeihend, Butters gehen ganz gut, nicht giftig, super Dämpfung, Rückmeldung gut, sehr komfortables fahren


    Also mit der Bindung, vor allem wie die Grundplatte den Boardflex beeinflusst, kann sich das Fahrverhalten sehr stark ändern. Von eher spielerisch und komfortabel auf anspruchsvoll und unangenehm.


    Bei weicheren Boards verschiebt es sich mehr Richtung verspielt und nicht so stark Richtung anspruchsvoll



    Ich würde empfehlen erst mal mit deinen gewohnten Boots und Bindungen auf dem Board zu fahren und danach zu entscheiden, ob du es direkter oder verzeihender haben willst. Eine weichere Grundplatte als bei einer ReFlex Bindung wird sich schwer finden lassen. Vielleicht eine Minidisk Bindung mit viel Schaumstoffunterlage.

    Ich hatte mit meinem Yes Standard auch sehr viel Spaß, tolle Allzweckbretter von Yes, Custom X war mir zu kompromisslos, also ein harter, ausgeprägter Camber bis wirklich komplett zu den hinteren Kontaktpunkten finde ich zu übertrieben und anstrengend vor allem, den ganzen Tag und wenn es bucklig wird.

    Bisher am besten gefallen mir auf der Piste ca. 5-8mm hoher Camber, der aber ein paar cm vor den hinteren Kontaktpunkten durch einen Rocker entschärft wird und das Leben deutlich einfacher macht. Mein Rossignol Jibsaw hat zu den Kontaktpunkten ca. 10cm Rocker, das XV etwas weniger und mein Box Knife fast garnichts mehr an Rocker, so 3cm vielleicht, das Jamie Lynn C3 hat null Rocker und so werden die Boards auch immer aggressiver und direkter bis der Spaß mal aufhört. Das Jamie Lynn ist ne fiese Socke.

    Wieviel Camber und Rocker deine Vorstellungen erfüllen, müsstest du denke ich tatsächlich testen. Die Boardtests stehen ja normalerweise bald an.


    Ideen:

    Arbor Bryan Iguchi Camber

    LibTech Ryme (Box Knife)

    Die Ride Capo fand ich auch sehr gut und direkt, ist halt mit Metallrahmen. Ich fand die Vibrationen aber nicht auffällig und die Straps ganz brauchbar. Response fand ich sehr gut.

    Die Cartel ist fast komplett Glasfaserverstärkter Kunststoff mit etwas Gummi, nicht ganz so direkt wie die Capo aber ich finde sie komfortabler.

    Die Capo passt besser auf ein aggressives Brett und zu einem aggressiven Fahrstil, die Cartel eher zum Tricksen und einem nicht ganz so aggro Fahrstil.

    Flux finde ich noch sehr gut wenn man eine extrem direkte Kunststoffbindung sucht wie eine Flux DS, XV oder XF. Der Schuh steckt wie festbetoniert in der Bindung, wenig Polsterung, extrem viel Rückmeldung, lässt aber auch Vibrationen/harte Schläge durch. Die Grundplatte versteift das Board zusätzlich. Zum aggressiv Fahren ideal.

    Burton hat nichts vergleichbares, die sind da eher auf der komfortableren Seite unterwegs. Das Reflex erlaubt einen weicheren Boardflex dadurch fahren sich die Boards verspielter und weicher. Flux und Capo sind deutlich weniger verspielt dafür angenehmer für Speed, weil direkter.

    Eine gebrauchte Bindung oder eine vom Vorjahr sollte für um die 150 Euro zu finden sein. z.B. Burton Cartel Reflex


    Burton Ion vom Vorjahr ist für um die 250 zu bekommen.


    Gute gebrauchte Boards gibt's für um die 250 Euro.


    Yes The Y

    Rossignol Krypto

    Gnu Muellair

    Arbor Bryan Iguchi Pro Camber


    Wären meine Tipps


    Meine Füße sind 27,5cm und meine Burton Ion sind etwa 31,5cm lang. Ab boardwaist 26,5cm kann ich mich richtig reinlegen

    Wenn du Park, Piste und Tiefschnee mit nur einem Board angehen willst würde ich dir das Yes Standard empfehlen.

    ca. 4mm hohen Camber in der Boardmitte für Piste, Pop und Stabilität

    Etwas Rocker an den Enden um es verzeihender und wendiger zu machen und für mehr Auftrieb im Tiefschnee

    Für Park und Piste kannst du es als Real Twin fahren

    Bei Tiefschnee >20cm oder so schraubst du die Bindungen mal eben auf die Slamback Positionen und hast einen Powdersurfer.

    Full Camber heißt das Board Yes Ghost


    Ich hatte das Standard 153 vorletztes Jahr auf dem Stubaier Gletscher dabei sowie ein 153er True Twin Jibsaw und das Standard war im Tiefschnee mit Slambacks schon super surfig im Vergleich zum True Twin ohne Slambacks mit den Bindungen in den hintersten Positionen. Piste und Freestylen waren beide Boards ähnlich.