Eetee:
Hauptsächlich mit Inkscape; für Grafiken auch mit GIMP; vor kurzem habe ich mit 3D-Präsentation der Boards experimentiert, dafür hab ich mir Blender angeschaut. Um Grafiken zu bearbeiten, nutze ich auch teilweise selbstgeschriebene Software: Um aus Bildern das Farbschema zu extrahieren (angelehnt an den Farbwähler von color.adobe.com), um Farben und Formen zu zerreißen und neu zusammenzusetzen und manchmal auch den Zufall mit einfließen zu lassen, als Grundlage für die Designs.
SixtyNiner:
Danke für deinen ausführlichen Kommentar zum Design und den Empfehlungen; die Future Shapes kannte ich noch nicht, gefallen mir echt gut. Mood Bender und Big Kahuna sind da meine Favoriten. Dass die vordere Fläche an der Base weiß ist, irritiert mich etwas, das wirkt auf mich abgeschnitten. Allerdings setzt es auch das Logo sehr gut in Szene.
Vielen Dank für den Austausch mit euch allen, das bringt mich definitiv weiter ![]()
Beiträge von Emerald
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insight:
Lumar Colors — danke für den Tipp! 😊 Besonders spannend finde ich ihren Umgang mit Folien, Plastiktüten und ähnlichen Techniken, um Tiefe und Struktur in Farbschichten zu erzeugen. Nicht als eins-zu-eins-Nachbau, sondern eher als Denkanstoß in Richtung Oberfläche, Materialität und organische Texturen — das kann ich mir super auch auf einem Snowboard vorstellen.
SixtyNiner:
Die Idee, dynamische Mischzonen bewusst ruhigeren, fast monochromen Flächen gegenüberzustellen, gefällt mir sehr. Genau dieses Spannungsfeld zwischen Fernwirkung und Details für die Nähe beschäftigt mich gerade. Ein Board lebt für mich nicht nur von der plakativ wirkenden Gesamtfläche, sondern auch von kleinen, feineren Elementen, die sich erst aus der Nähe offenbaren. Das Rome Mechanic habe ich mir genau unter diesem Blickwinkel angeschaut — da ist die Balance aus Fläche, Ruhe und Details echt gut gelöst.
SnowBug:
KI finde ich grundsätzlich total spannend — allein, was heute alles möglich ist, ist schon beeindruckend. Ich nutze sie gern, um Ideen, Varianten und Richtungen durchzuspielen; in Sachen Tempo oder Kombinatorik kann sie oft überlegen sein.
Gleichzeitig ist mir der kreative Prozess das Wichtigste: bewusst auswählen, bewusst weglassen, selbst experimentieren. Mit guter Musik auf den Ohren, verschiedenen Programmen und Tutorials offen, Dinge probieren, verwerfen, neu denken und Inspiration ziehen — das macht mir unglaublich viel Freude. KI ist für mich dabei ein unterstützender Sparringspartner, kein Ersatz. Von euren gezeigten Beispielen sprechen mich übrigens vor allem die organischen Formen an. 😍
Derzeit gefällt mir besonders das Burton Mystery Deep Thinker – allerdings vor allem die Base. Die schimmernden, organischen Strukturen haben unglaublich viel Tiefe und Bewegung, das spricht mich total an. Das Topsheet ist mir persönlich dagegen etwas zu dunkel und geschlossen, da fehlt mir ein bisschen Luft und Offenheit. Genau dieses Spannungsfeld zwischen Tiefe, Helligkeit und Bewegung beschäftigt mich aktuell auch bei meinen eigenen Entwürfen.
Zum Design allgemein:
Die Sammlung von Eetee aus diesem Thread habe ich mir mit Begeisterung gespeichert:
Vorschau Snowboard Gear 2026/2027— da steckt echt viel Inspiration drin. Dazu hab ich noch die Buyer’s Guides von Method, sowohl die aktuelle Ausgabe als auch die aus den Vorjahren.
Eure Beiträge sind für mich super wertvoll — vielen Dank dafür! Ich freue mich auf weiteren Input und Experimente mit dem nächsten Entwurf 🙂
Stay tuned, da ist einiges in der Mache 🙂
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Ich danke euch vieren für das ehrliche und ausführliche Feedback, das weiß ich wirklich sehr zu schätzen 🙂👍
Die Assoziationen mit abstrakter Kunst, pastösem Farbauftrag, Brandung, Bewegung (und sogar Gletscherspalte 😄) finde ich super spannend – genau dieses Gefühl von Farbe, Energie und Dynamik war meine Intention. Dass ihr unabhängig voneinander ähnliche Bilder und Stimmungen darin seht, freut mich sehr.
Dass das Design nicht als „ruhig“, sondern eher als lebhaft wahrgenommen wird, kann ich gut nachvollziehen. Für mich ist es tatsächlich genau diese kontrollierte Lebhaftigkeit, die mich interessiert. Ich merke, dass mir viele Boards entweder zu reduziert oder zu chaotisch sind – ich wollte bewusst etwas dazwischen ausprobieren. Die Idee, das Design eher auf einem Powder Board zu sehen, kann ich mir übrigens auch sehr gut vorstellen, gerade wegen der fließenden Lines.
Beim Thema Logo und Schlagschatten habt ihr einen guten Punkt angesprochen, den ich definitiv mitnehme. Die Typo ist aktuell der härteste Eingriff im Design und steht im starken Kontrast zur organischen Fläche. Das werde ich weiter überarbeiten und reduzierter denken – Logo-Design ist für mich gerade noch ein eigenes Lernfeld.
Minimalistische Ansätze wie Korua oder Gentemstick schätze ich sehr, auch wenn mich im Moment eher Farbe, Bewegung und Fläche reizen als reine Zurückhaltung. Allerdings mag ich z. B. das neue Rocketfish von Gentemstick sehr: Die Holzmaserung wirkt edel, und die Linien lese ich wie Wellenbewegungen – wie von einem Stein, der ins Wasser fällt und dessen Kreise sich nach außen hin fortsetzen und mit der Umgebung verschmelzen 😍
Vielen Dank euch allen für das konstruktive Feedback – genau solche Rückmeldungen helfen mir gerade am meisten 😎👍
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Moin zusammen,
ich möchte euch ein Snowboard-Design zeigen, an dem ich gerade arbeite.
Es ist ein freies Konzept – Fokus auf Flow, Tiefe und ein eher ruhiges, abstraktes Gefühl.
Ich habe erst vor Kurzem mit Snowboard-Design angefangen und würde mich deshalb ehrlich über eure Eindrücke freuen:
Wie wirkt das Design auf euch, und was verbindet ihr damit?
Gibt es hier im Forum noch andere, die Snowboards designen oder an Board-Grafiken arbeiten? Einen Austausch fände ich richtig spannend.
Danke euch & gern auch konstruktives Feedback 🙌
Viele Grüße aus dem Nordwesten,
Stefan
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Hi Sven,
vielen herzlichen Dank 😊👍
Ich sende dir aus aus dem Nordwesten viele Grüße in den Süden Deutschlands 🙂👋
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Moin aus Oldenburg,
ich heiße Stefan, bin 41 Jahre alt und interessiere mich für alles, was mit Snowboarden zu tun hat. Ich habe mich hier angemeldet, weil in den Forumsregeln steht, dass dieses Forum auch für Interessierte an dieser Sportart da ist. Genau dazu zähle ich mich.
Ich bin pflegender Angehöriger, meine Frau sitzt im Rollstuhl. Aus Verantwortung ihr gegenüber – und da ich selbst gesundheitliche Einschränkungen habe – verzichte ich aufs aktive Fahren, so gern ich auch wollte. Das ist für mich in Ordnung, denn ich beschäftige mich trotzdem mit viel Freude und Neugier mit dem Snowboarden.
Ich lese gern Magazine, interessiere mich für Design, Snowboard-Kleidung, Zubehör und die Boards selbst und schaue mir viele Snowboard-Filme und Clips an. Besonders interessieren mich Freestyle-Themen, vor allem Park und Street, auch was Filme und Ästhetik angeht. Sicherheit gehört für mich dazu – ich bin Team Helm und Rückenprotektor.
Rund ums Snowboarden beschäftigen mich außerdem Themen wie Lawinenkunde, Wetter, Gelände oder Trainingsvorbereitung. Ich mache erste Schritte im eigenen Snowboard-Design. Da ich Frührentner bin, habe ich neben Pflege und Haushalt Zeit, mich intensiver mit Themen zu beschäftigen. Ich arbeite mit verschiedener Software und lerne derzeit Blender (3D-Design). Inzwischen sind meine Abende fast immer mit Snowboard-Themen gefüllt – mal technisch, mal kreativ.
In meiner Freizeit schreibe ich Software, bastle an Webseiten, stelle Playlists zusammen und folge generell meiner Neugier, je nachdem, wo sie mich gerade hinführt. Foren mag ich sehr, ich bin damit aufgewachsen und freue mich, dass es sie noch gibt. Ich habe hier schon ein wenig mitgelesen und freue mich, wenn ich mich hier und da einbringen kann.
Ich bin ein friedlicher, friedliebender Mensch und lege Wert auf einen respektvollen, wertschätzenden Umgang. Freue mich auf nette Kontakte und Gespräche hier 🙂👋
Viele Grüße,
Stefan