Beiträge von itchyp

    2 Stunden ist doch top. Falls du im Auto nächtigen kannst, gibt es einen schönen kostenfreien Parkplatz am Brunausee um die Ecke. Dann kann man auch das ganze Wochenende fahren :)


    Aber wo in Berlin ist denn bitte eine Halle?

    Du meinst sicherlich Wittenburg oder habe ich hier meinem Dorf etwas verpasst?

    Achso in Berlin gibt es keine? Das war ehrlich gesagt nur gemutmaßt in dem Glauben, dass unsere Hauptstadt sowas hat :)

    Wichtig hierbei. Die Rotation sollte nicht aus dem Oberkörper kommen. Eingeleitet wird die Rotation aus den Beinen, die Hüfte folgt. Oberkörper steht im Grunde immer parallel zur Hüfte.

    Wenn du Oberkörper mit Hüfte gleichsetzt kommt das hin was du sagst.

    Danke dir für den Input. Ja genau, so meinte ich das, also ich verdrehe nicht den Oberkörper gegenüber der Hüfte, das ist quasi eine Einheit. Mein Lehrer hat es mir so beigebracht, dass ich beide Arme ausgestreckt halte, dass sie von oben betrachtet parallel zum Board gehalten werden. Wenn ich dann einen Kurve fahren will, soll ich den Oberkörper inkl. Hüfte in die entsprechende Richtung drehen. Die ausgestreckten Arme bilden quasi den Richtungsindikator und bewegen sich in die Richtung, wohin die Kurve gehen soll. Dabei bewegen sich halt nicht nur die Arme sondern der gesamte Torso und die Beine folgen automatisch dieser Drehung. Die Arme bewegen sich also nicht unabhängig vom Torso, visualisieren aber für einen selber den Drehimpuls und verbessern gleichzeitig auch das Gleichgewicht (ähnlich wie beim Balancieren auf dem Bordstein) - so in etwa hab ich es interpretiert.

    Ich hätte in diesem Jahr auch gerne einen Gruppenkurs mitgemacht, aber leider fand dieser aufgrund zu geringer Beteiligung nicht statt. Aber ich werde mir spätestens nächstes Jahr nochmal einen Lehrer nehmen, danke für den Tipp. Eine Halle habe ich leider nicht in der Nähe, am ehesten noch Berlin oder SnowWorld Bispingen, beides jedoch 2 Stunden entfernt.

    Hallo,


    ich bin 41 Jahre jung und gerade aus dem zweiten Winterurlaub zurück. Ich habe nun insgesamt 13 Pistentage binnen 2 Jahren auf dem Snowboard hinter mir. Begonnen habe ich letztes Jahr mit 4 Stunden Privatunterricht, in denen ich die Grundlagen vermittelt bekommen habe. Was ich mitgenommen habe: Der Kantenwechsel bzw. der Schwung wird über die Rotation des Oberkörpers eingeleitet und die Beine sowie das Board folgen dann. Dabei komme ich nach dem Kantenwechsel grundsätzlich immer wieder dahin zurück, dass Oberkörper und Board parallel zueinander stehen. Ich schätze mich so ein, dass ich die Grundlagen in diesem Urlaub weiter vertiefen konnte und im Gegensatz zum letzten Jahr mache ich nun schnellere Kantenwechsel und bilde mir ein, dass ich lockerer auf dem Board stehe und nun auch tiefer in die Knie gehe und mich beim Kantenwechsel aufrichte, um das Board zu entlasten.

    Dennoch überwiegt vor dem echten Spaß noch immer die Anstrengung und ich muss auch immer noch aktiv darüber nachdenken, was ich tue. Nach etwa 4-5 Stunden lässt dann allmählig die Konzentration nach und ich muss vermehrt aufpassen, dass ich aufgrund von Unaufmerksamkeit nicht verkante - passiert jedoch mittlerweile selten. Was ich hin und wieder als Übung gemacht habe, ist Walzern, also quasi bei langsamer Fahrt in flachem Gelände mich permanent zu drehen und dabei den Kantenwechsel zu automatisieren - das war unter anderem ein Tipp meines Snowboard-Lehrers.

    Mein Problem ist noch, dass ich aus Angst, schneller zu fahren, zu stark in die Rotation beim Kantenwechsel gehe und ich dadurch natürlich in den Drift gehe und dabei bremse. Je flacher die Piste ist, umso näher komme ich dabei einer Art Carving (ich will es noch nicht als Carving bezeichnen), also dass das Board seitlich weniger weg rutscht sondern ich eine schmalere Linie hinterlasse. Dennoch bin ich gefühlt weit davon entfernt, mit meiner Familie mitzuhalten, die alle Ski fahren.

    Gibt es irgendwelche Tipps, die ich dabei verfolgen kann? Ich habe schon gelesen, dass Musik im Ohr helfen soll, die Bewegungen weniger aus dem Kopf sondern mehr aus dem Muskelgedächtnis kommen zu lassen. Das habe ich jedoch in diesem Urlaub noch nicht getestet, würde es aber ggf. nochmal im Harz damit probieren. Gibt's hier sonst noch irgendwas konkretes, worauf ich achten kann oder lautet meine Devise einfach "Fahren, Fahren, Fahren..." und die Geschwindigkeit kommt irgendwann von ganz allein?


    Aussehen tut das Ganze in etwa so, obwohl das Video in diesem Jahr von Tag 1 ist, also nicht 100% aktuell und das in die Knie gehen ist hier noch nicht wirklich vorhanden. So richtig viel erkennt man da leider nicht. Speziell am letzten Tag habe ich mich nochmal versucht darauf zu konzentrieren, mich tendenziell etwas weiter nach vorn Richtung Tal zu lehnen und den vorderen Fuß stärker zu belasten. Dadurch hab ich gefühlt nochmal etwas mehr Grip auf den Kanten erzeugt, was das Rutschen wahrscheinlich ein wenig reduziert hat. Ich merke aber, dass ich mich generell schwer damit tue, zusätzlich zum Gleichgewicht noch auf andere Dinge zu achten bei der Fahrt. Man kann leider über das Jahr hin weg nicht wirklich weiter an der Technik pfeilen und startet im nächsten Urlaub wieder 2 Tage Retour, wo man letztes mal geendet hat und der Fortschritt setzt dann, wenn überhaupt an Tag 3 ein.

    325mm Boot, das sind ja min MP29, also bist du wahrscheinlich auch groß?

    Finde 56 schon nicht viel. Das fahre ich mit meinen 1,75m auf manchen Brettern.


    Kann man natürlich alles machen, je nach dem wie groß du bist trägt das aber alles dazu bei, dass du sehr aufrecht auf dem Brett stehst.

    Nein, bin nicht groß, habe nur große Füße. 179cm und MP 295. Fußlänge sind 293 und 295mm.

    Bindungsabstand und Winkel entweder so, wie du bisher gefahren bist oder auf Ref. Stance gehen und Winkel je nach Vorliebe und Switchanteil.

    Wo wir schonmal bei Bindungseinstellung sind: Spricht eigentlich was dagegen, wenn man als Anfänger statt +15/-15 +12/-12 fährt? Das fühlt sich für mich deutlich komfortabler an. Oder sollte man vorn lieber auf +15 belassen und dafür hinten dann auf -9 wechseln (zu Bedenken: mit noch höherer Bootoutgefahr bei Bootaußenmaß von 325mm und Boardwith 275mm)?

    Auch die Reference-Stance von 56cm beim Amplid Dada habe ich vorn und hinten um einen Lochabstand auf der Bindung (also am kreisförmigen Ding jeweils um einen Lochabstand nach innen geschoben - boardseitig verschraube ich weiterhin exakt mittig). Sollte man das nach Gefühl einstellen oder lieber strikt bei der Standardempfehlung bleiben? Komme vom Longboardfahren, daher hab ich wahrscheinlich dieses Gefühl gehabt, zu breit und zu gespreizt zu stehen.

    Warum wolltest du eigentlich ein aktuelles Modell und nicht das vom Vorjahr? Da wurde doch maximal das Design geändert oder irre ich mich? Wäre mir jedenfalls nie und nimmer den Aufpreis wert. (Hab ein Dada und Aloha Vibes für 320€ und 220€ dadurch erworben)

    OK vielen Dank für die Einschätzung. Ja Switch fahren hat mir der Snowboardlehrer auch empfohlen und wir haben das bereits am 2. Tag gemacht, was sich erstmal sehr seltsam angefühlt hat. Aber ich schau mal, wie es im Februar dann läuft mit dem Dada. Je nach Wetter will ich ggf. jetzt im Dezember/Januar auch nochmal im Harz üben fahren.

    Mal eine andere Frage, aber ich glaube, du kannst da was wertvolles zu beitragen, vor allem, weil du offenbar selbst Snowboardlehrer bist und viel mit Anfängern zu tun hast: In diesem Thread hier frage ich nach der Eignung vom Dada als Anfängerboard , wenn man bereits 8 Pistentage teilweise mit Snowboardlehrer hinter sich hat. Kannst auch gerne im entsprechenden Thread antworten.

    Zur Ergänzung:


    Amplid Kill Switch

    Underfoot width front: 283

    Underfoot width back: 282


    Amplid Aloha Vibes (Dada finde ich nicht mehr, war aber recht ähnlich. Ich glaube aber es waren vorne 284 und hinten 283)

    Underfoot width front: 293

    Underfoot width back: 282


    Wie man sieht, unterscheiden sich die beiden kaum, was die realistische Bootoutgefahr angeht. Kritischer ist doch eigentlich eh die Underfoot width back weil der hintere Fuß bei vielen einen kleineren Winkel aufweist und dadurch mehr überstand aufweist.

    Das Big K hingegen ist tatsächlich nochmal deutlich breiter aber Dada bzw. Aloha Vibes vs Kill Switch: Da würde ich sagen, dass der Fahrstil hier eher das Entscheidungskriterium ist und nicht die Bootaußenlänge.

    Ihr habt bei dem damaligen Post zur Underfootwith nichts gesagt, denn auch mir ist aufgefallen, dass das killswitch unter den Bindungen tatsächlich unwesentlich schmaler ist als das Dada oder das Aloha Vibes (letzteres halt vorn deutlich breiter als hinten, wegen der Tailform und der breiten Schaufel vorne dran)

    Das Killswitch ist halt einfach stärker tailliert als die anderen, daher ist die schmalere Waist relativ zu sehen oder irre ich mich?

    darf man fragen, wie das hier ausgegangen ist? Hab in etwa gleiche Bootaußenlänge und hab im Sale beim Aloha Vibes zugeschlagen für 220 €, das ist recht ähnlich zum Dada, allerdings nur sinnvoll, wenn man kein Switch fahren will.


    Das Killswitch hat zwar weniger Waist aber ist von den Underbootabmessungen unwesentlich schmaler, würde ich sagen. Gibts grad auch für um die 300 €.

    293 und 291mm....trage Vans Verse in MP 295. Hatte ich aber oben schon geschrieben.

    Hatte zuvor die Vans High Standard, die aber vom fersenhalt deutlich lockerer waren und auch von der Stiffness deutlich unterhalb der Verse liegen. Die Verse sitzen jetzt schön stramm, so wie sie sollen.

    Hallo zusammen,


    hier erstmal das ausgefüllte Formular:


    Über mich:

    Ich bin männlich mein Körpergewicht ist 86 kg, ich bin 179 cm groß, Schuhgröße 293MP, mein Fahrlevel ist Anfänger und bin Urlaubsfahrer.


    Ich suche:

    Ein Snowboard.


    Mein bisheriges Snowboardsetup:

    K2 Standard (159, 265mm Waist)

    K2 Cinch TC XL

    Vans Verse MP 295 (Bootlänge 325~330).


    Mein Einsatzgebiet ist auf der Piste 99%, Tiefschnee / Backcountry noch nie gefahren, Park (Kicker/Pipe) 0% %, Rails 0%.

    Meine Zielen mit dem neuen Snowboard sind:

    Die Technik verbessern und mit sicherem Gefühl bei allen Bedingungen die Piste runterkommen.


    Damit habe ich letztes Jahr Snowboard fahren gelernt, hatte auch 5 Stunden Privatunterricht und kann seitdem blaue und seichte rote Pisten relativ smooth runter fahren. Das K2-Board fährt sich ganz gut, ist mir im Fortschritt aber wahrscheinlich zu schmal, da 265mm Waist + 50mm = 315mm. Bootouts hatte ich damit noch nicht aber das wird wahrscheinlich irgendwann passieren. Ich habe es sehr günstig bekommen, daher wäre es nicht so wild, wenn ich es als Ersatz liegen lasse oder ggf. wieder verkaufen würde. Dummerweise ist es mir auch noch umgekippt, die Stelle ist bisher unauffällig aber ich arrangiere mich schonmal mit dem Gedanken, dass es irgendwann dann vielleicht doch mal aufplatzt an der Stelle - haben ist besser als brauchen. Das K2 ist halt auch ein Rocker und von einem Camber würde ich ggf. profitieren bzw. würde die Bauart wohl besser zu meinem Fahrverhalten passen (wie gesagt, habs günstig bekommen damals und ich habe es zu einem Zeitpunkt gekauft, an dem ich noch nicht so sehr in der Materie steckte. Es war jetzt nicht wirklich ein Fehlkauf aber hätte ich mich hier schon früher angemeldet, hätte man mir wahrscheinlich etwas anderes empfohlen)

    Ich habe nun die Möglichkeit, auch wieder relativ günstig an ein Dada (280 €) oder Aloha Vibes (220 €) zu kommen und ich frage euch nun, welches ihr bevorzugen würdet? Zugegeben bin ich auch ein bisschen angefixt, durch das Lesen hier und der haben-wollen-effekt nach einem höherwertigerem Board machte sich bei mir auch schnell breit (kenne das Phänomen leider auch zu gut vom Fahrrad fahren)

    Ich fahre zu 99% Piste, Tiefschnee habe ich noch nicht probiert aber könnte es mir auch vorstellen.

    Switch will ich nicht fahren und auch tricksen habe ich nicht vor. Ich will eigentlich nur parallel mit meinen Kindern, die Ski fahren lernen, relativ entspannt die Pisten runter fahren. Welches soll ich nehmen?