Stimmt - Danke für die Erklärung! Ich hatte da klar einen Denkfehler. ![]()
Beiträge von Eugenie
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Wenn du stehst, dich dann wie einen Mehlsack zusammenfallen lässt, passiert folgendes. In dem Moment, wo sich den Körper quasi im freien Fall befindet, zeigt die Waage kurzzeitig 0kg an. In dem Augenblick, wo du den freien Fall mit den Füßen abfängst, schnellt die Waage auf 110kg hoch. Dieses Bewegungsmuster entspricht der Tiefentlastung, es zielt darauf das Board zu entlasten, weil es sich in dem Moment der Entlastung leichter drehen und umkanten lässt.
Physikalisch bin ich da nicht ganz bei dir. Die Waage wird nicht kurz 0kg anzeigen, wenn man auf ihr stehend in sich zusammensackt, wenn man nicht dabei am Anfang abspringt.
Wenn man aber z.B. im Seitstütz die Beine auf einer Waage hätte, dann könnte man reproduzieren, dass kurz weniger Gewicht angezeigt wird, wenn man die Beine leicht anzieht.
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Gewicht ist schon ein Faktor und bei den 138er Boards ist man mit 55kg schnell mal 10kg über dem empfohlenen Gewicht. Und da ist der Einfluss dann schon großer, als wenn wir über 10kg bei einem bis 90kg Board reden.
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Verstehe, es ist ein Camber aber, wie gesagt, von Head halte ich eher wenig. Ich würde auch ein längeres Board nehmen - das bringt Stabilität und dadurch Sicherheit. Stance und Breite muss natürlich passen, aber 138 ist schon sehr kurz. Bei 5cm mehr wird die Auswahl auch besser. Übrigens habe ich vor kurzem gesehen, dass es einen großen Shop mit Verleih gibt, der die Boards zuschickt. Es gelten dann nur die Tage, an denen man das Board hat, als Tage, die man zahlen muss. Das könnte auch eine Möglichkeit sein, mehr testen zu können.
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Das Head Pearl ist kein Camber Board, das ist ein Rocker (zumindest die neueren Versionen). Das war übrigens mein erstes eigenes Board Anfang der 2000er (EDIT: falsch! ich habe mich getäuscht, ich hatte das Glam, ist aber auch ein Rocker und das Pearl war hoffentlich echt besser). Ich kann nicht sagen, wie mies dieses Board damals war. Ich war eine Saison darauf unterwegs, ca .35 Tage.
Ich habe danach über Button Feelgood zum Feelgood ES gefunden und war sofort gefühlt 10 Klassen besser unterwegs, beides Camber Boards.
Ich weiß natürlich nicht, was sich technologisch da bei Head getan hat (von welcher Saison ist ihr Pearl?), das Pearl wird ja immer noch produziert und wird nicht mehr so abgrundtief schlecht sein wie damals. Hoffe ich zumindest. Mit dem Board von damals konnte man nur verkanten. Das konnte nix. Kein Flex, aber auch keine Spannung, da kann man auch eine 0815 Schalltafel in Boardform schneiden und damit fahren, wird nicht schlechter sein.
Ich schließe mich der Empfehlungen an, dass deine Frau ein paar Boards testen sollte, wenn sie nach der OP wieder völlig gut ist. Alles Gute!
Ich würde die neuen, modernen Camber Boards nicht von Vorhinein ausschließen, natürlich auch, weil deine Frau mit dem Pearl kein Camber Board hatte.
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Danke - da könnte die Jones ja echt was für mich sein! Ich muss schauen, dass sich das mit dem Opening ausgeht.
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Die Thirtytwo ist mir vermutlich zu freestylelastig. Ich lese Flex weich und Stiffness 4, da bin ich raus.
Die Rome Katana kostet nochmal 30€ mehr und wenn es gute Argumente für die gibt, dann kommt die auch in Frage.
Und über den Higback der Jones würden mich Erfahrungswerte interessieren, auf der Homepage steht was von "oben weicher für mehr Komfort" - da kriegt mich die Werbung! Und es ist ja nicht so, dass ich nicht gerne eine reaktionsfreudige Base hätte - die will ich. Eine freeridelastige Bindung mit bequemen Highback ist eigentlich sogar genau das, was ich will. Ich vermute aber, dass das mehr Wunschvorstellung ist, der Highback sieht optisch höher aus im Vergleich, das will ich überhaupt nicht. Und dann bleibt nur die Bataleon übrig, die Null Padding am Highback hat und mich schon fast zum Schluss bringt, dass ich ein Jahr warten, oder doch zu irgendeinem Opening fahren muss ... Opening Suche in einer akzeptablen Entfernung werde ich sogar fündig, aber da ist nur Jones. Und wenn da nur Jones mit Fase am Start ist, dann weiß ich genau, was schwer zu testen sein wird. Im Verleih sind die neuen Teile ja auch eher nicht so schnell bzw. dann auch immer vergriffen.
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Ich hab ein Indo Board Original. Sieht heute, nach 20 Jahren, noch exakt gleich aus.
OK, neue Designs und Modelle gibts schon auch. Planks mache ich auch gerne damit. -
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Bin fast fertig mit dem Board, jetzt kommt noch Beize drauf damit sich das auch im Wohnzimmer sehen lassen kann & dann gehts an die Rolle.
Ich hab mir eine Einschlaghilfe als Rolle vorgestellt. Wär die zu klein für den Anfang?
Wollte ich jetzt noch mit Kork umwickeln damit mein Boden nicht gleich durch ist.
Bin mal gespannt ob das hilft für den nächsten Ski Urlaub.
Kanns kaum abwarten wieder in die Berge zu kommen

Danke erstmal für eure hilfreichen Beiträge.
Ich hab auch schon ewig ein Balance Board und ich würde jedem empfehlen, das Board mit Rolle auf einen Teppich zu verwenden, der nicht auf dem Boden darunter rutscht. Also z.B. ein Läufer. Auf einem glatten Boden kann das sonst etwas unberechenbar werden. Und der Boden ist durch den Teppich geschützt. Die Rolle, die ich habe, ist aus Hartplastik, mit Struktur drauf, ca. 12cm Durchmesser.
Ich habe auch ein aufblasbares Gummipolster dazu, damit lässt sich hervorragend eine Tiefschneefahrt "simulieren", wenn man es unter ein Ende vom Board legt und dann balanciert. Seit ich das habe, bin ich jedenfalls im Tiefschnee nie mehr vorne abgetaucht. Und für die Knie ist es sich gut, einfach nur zentriert auf einem Bein darauf zu balancieren. Ich nutze jedenfalls mittlerweile das Polster mehr als die Rolle. Liegt vermutlich am Alter.

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Hallo!
Meine Ride CL-6 Bindung ist zwar noch nicht alt, aber die Fase Bindungen lachen mich schon an. Ich habe praktisch immer schon darauf gewartet - ich öffne auch den Toe Strap, wenn es geht, nicht ganz, damit ich nicht solange herumfuchteln muss. Und ich hatte mal eine Drake mit nur einem großen Strap, da war mir aber der Higback zu steif und zerteilt hat sie sich auch schnell ... Jetzt will ich natürlich auf Fahrkomfort nicht verzichten - ich hatte ja Sorge, dass mir der Highback von der Ride zu hart sein würde. War nicht der Fall, alles superbequem.
Deshalb: weiß zufällig jemand, wie die Higbacks von der Bataleon Fase und der Jones Fase (so wie ich es sehe, kommen nur die beiden lt. Specs für mich in Frage) ausfallen? Die 350€ will ich jetzt nicht leichtfertig beim Fenster rauswerfen, aber ich bin schon sehr verlockt ...
Danke!

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Du meinst mit step-in das alte Burton si System?
Das hatte nen Kumpel auch und war begeistert und keine Probleme das die aufging.
Nur gabs dann keine vernünftigen Schuhe mehr.
Ja. Ihn hat's im Tiefschnee eingegraben, dann musste er Abschnallen und als er dann wieder raus ist, auf die harte Piste, eher steil, ist ihm die Bindung vorne aufgegangen und ihn hat's böse zerlegt. Da war dann auch irgendwas im Knöchel hin (vielleicht auch, weil die Boots schon so durch waren) und die Saison vorbei. Ich hab mir das von unten schön ansehen können...
Er sagt jedenfalls, dass die Step On noch sicherer ist, weil sie an zwei Punkten fixiert. Aber er muss manchmal einmal "nachtreten", wenn sie vorne nicht eingerastet ist ...

jepp, in der halle hab ich auch schon einige male gesehen wie Boards im lift von den Füße falen, waren aber eigendlich immer bei anfängergruppen mit leiboards, und in den fall bedienfehler. Ergo Ratschebindungvankommen
Hier waren es diese Verleihbindungen, auch mit Schnelleinstieg und Winkeleinstellung per Hebel. Ich weiß nicht mehr, welche Marke das war. Rossignol?
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In solchen Situationen wären die Step On-Bindungen wirklich eine Erleichterung gewesen.
Aber abgesehen davon ... na ja.
Oder ein paar Ski.

Mal im Ernst: mit Kindern, die noch nicht so gut fahren, nehm ich immer die Ski. Da kommt man ja eh kaum zum selber fahren, da ist das Equipment auch völlig egal. Das ist für mich deshalb kein Argument für Step In.
Ein Freund hier hatte ewig Step In, dann eine Flow und ist dann zu Step On gewechselt. Er ist begeistert. Ich habe aber seine Unfälle mit der Step In miterlebt. Und mehrfach Boards vom Sessellift fallen sehen. Step On, aus meiner Sicht, nur mit Leash, aber wer macht das schon?
Stress mit skifahrlernendem Kind am Schlepper, schnell raus aus der Bindung und dann Board den Hang runter?
Nein Danke. -
Vielleicht war es auch nur ein Scherz, weil der Link ist tot und man findet sonst auch nichts darüber.
Sinn machen würde es aber schon. Union baut ja nur Bindungen und Bindungen für alle auf dem Markt befindlichen Boots anzubieten, macht da schon Sinn.
Mir hat ja gefallen, dass ich auch sofort eine Bindung für das alte Burton 3D System gefunden habe, also dass da auf Board Seite volle Kompatibilität da ist.
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Nicht schlecht!
Wenn man das nicht zu oft macht, gibt es sicher gute Infos (also wenn man jeweils unter ähnlichen Bedingungen die Messung durchgeführt).
Zu oft wäre mir das aber etwas viel Kontrolle. Das ist ja wie täglich wiegen: es lässt dich nicht besser aussehen oder fitter sein. Man nährt damit eher den Kontrollfreak in sich.
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Und die Messung geht nur durch den Unterkörper. Der Oberkörper wird geschätzt. Da muss man sich dann realistisch einschätzen können.

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Ja, nagelneu. Ich hatte eigentlich zum Nitro Team (die normale, nicht die pro Version) tendiert, aber jetzt das erhalten. Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie groß die Unterschiede beim Fahren sind. Ich wohne in Frankfurt, deswegen ist testen leider schwierig. Die Boots sind vom letzten Jahr. Bei der Bindung wurde mir wegen der Dämpfung die Nitro Phantom empfohlen. Ich habe vor, das Board jetzt auch wieder lange zu fahren, und traue mir eigentlich zu da reinzukommen.
In die Halle nach Neuss könntest du für einen Nachmittag.

Die Frage ist, ob du eine Nitro Phantom brauchst, die dürfte schon eher hart sein. Die Team Bindung würde sich anbieten, ist etwas weicher und günstiger, wenn du bei Nitro bleiben willst. Falls dir das Board zu aggressiv ist, hättest du mit der Phantom auch eine Bindung, die zum zukünftigen Board eher schlecht passen würde.
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Ich würde jetzt nicht unbedingt davon ausgehen, dass sich ein NoName Board von vor 15 Jahren sich unbedingt einfacher fährt als das Nitro Team Pro. Das Risiko für Verletzungen steigt aber sicher, wenn du mit dem Board nicht einen Gang zurückschalten kannst, wenn nötig. Das müsstest du testen.
Ist es jetzt nagelneu? Weil beim Verkauf macht es wahrscheinlich schon einen Unterschied, ob es völlig neu oder einmal gefahren ist.
Kannst du es einen Tag mal testen? Eine neue Bindung brauchst du auch. Wie alt sind die Boots? Ich würde ja hier davon überzeugt, dass ich neue Boots brauche und kann das nur empfehlen.
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Selten so gelacht. Das ist ein Teil für einen James Bond Film, das bei dem auch sicher super funktioniert, weil die Schneebedingungen gerade perfekt passen. Ich bleibe da doch lieber bei meinem Kite mit Benzin-Laubbläser. 😁 So wie der Bösewicht in meinem imaginären Film.
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Einen Spanner kannst du unter 100€ bekommen, das ist eine gute Investition. Alleine schon beim Wachsen hilft es enorm (auch wenn das Board nur auf den Gummis abgelegt ist) weil sonst ist schon Abziehen und Bürsten eine Herausforderung...
Ich habe gar keinen Schleifgummi, weil ich die Kanten prinzipiell nicht breche. Für Grate verwende ich nur ein feines Schleifpapier und ich habe Diamantfeile und Stahlfeilen für die Kante, wobei ich meistens nur die feinste Diamantfeile verwende. Als Tool habe ich da nur ein einfaches für die Seitenkante, das 88, 89 und 90 Grad erlaubt. Das war eher günstig glaube ich.
Ich überlege ja gerade, ob ich mir ein Service-Set mit Wachseisen holen soll (ich wachse noch mit einem alten Bügeleisen), weil meine Bürsten ziemlich hinüber sind mittlerweile. Und die Bürsten einzeln zu kaufen ist vergleichsweise teuer. Ich verwende nämlich das Wachseisen mittlerweile auch für die Bügelperlen der Kinder und muss das zwischendurch dann immer Reinigen ...

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Meine Erfahrung ist, dass die Kante sehr scharf wird, wenn ich sie nur an der Seitenwange schleife. Ich nehme selbst belagsseitig nur die Grate weg, wenn welche auftreten. Ich sehe nicht wirklich die Notwendigkeit, belagsseitig regelmäßig zu schleifen, deshalb habe ich dafür auch kein Tool. Ich überlege aber alle paar Jahre, mir eines zu besorgen und dann vergesse ich es wieder.
Hast du auch eine vernünftige Möglichkeit, das Board zu fixieren, wenn du es bearbeitest? Ich habe so Kombi Backen für Ski und Snowboard für die Werkbank. Ohne kann man nicht vernünftig arbeiten.