Beiträge von Shrew

    Ok, na dann hast du ja doch schon etwas mehr Board-Erfahrung.

    Ich habe auch meistens „Kinderboards“ im Verleih bekommen da ich mit meinen 160 und leicht fortgeschritten scheinbar laut dem Verleih kein anderes fahren kann

    Das ist natürlich blödsinn. Die Länge des Boards richtet sich in erster Linie nach dem Gewicht und da bist du mit 65kg deutlich über der Begrenzung zu Kinderboards. Wenn du dich für ein Board entschieden hast, gucke am Besten in den schon erwähnten Tabellen welche Länge für 65kg passend ist. Da gibt es auch in der Regel mehrere zur Auswahl, da kann man dann schon entscheiden ob man lieber z.B. 144 oder 148 fahren möchte. Kommt dann auch ein bisschen auf den Einsatzzweck an.


    Zu den Boards, da du ja schon leicht Fortgeschritten bist würde ich jetzt mal folgende Boards in die engere Auswahl nehmen (manche sind davon etwas anspruchsvoller als andere, es kommt dann auch darauf an was du möchtest, ein easy Board mit dem du sofort klar kommst oder eins was auf Zuwachs gekauft ist)

    - Capita Paradise

    - Capita Birds of a Feather

    - Yes Emoticon

    - Yes Hel Yes

    - Rossignol Diva

    - Jones Dreamcatcher oder Twin Sister

    - Burton Yeasayer

    - Lib Tech No 43

    - GNU Velvet oder Ladies Choice

    - K2 Outline oder Cold Shoulder

    Hm, ja schweirig, weil du erst 6 Tage Fahrerfahrung hast. Ich denke, dass da ein Flat schon passen würde.

    Aber du kannst ja auch noch ein bisschen erzählen was du schon kannst und wie du fährst, also z.b. kennst du den Unterschied zwischen Carvingschwung und Driftschwung und kannst du beides fahren? Wie siehts aus mit deiner Technik, hast du einen Kurs gemacht oder dir alles selbst beigebracht? Möchtest du gerne schnell fahren und kommst du Ziehwege gut runter? Hattest du bisher Probleme mit verkanten?

    Bleibt es bei 6 Tagen snowboarden pro Jahr oder soll das mal mehr werden? Wie siehts aus mit switch, sitzt das mehr oder weniger genauso gut wie regular?

    Wenn du ein bisschen was über dich erzählst, ist es leichter dir was zu raten :)


    Wenn es aber kein flat sein soll, dann guck dir gerne auch die anderen Boards aus der Liste an. Zusätzlich könnten YES Emoticon oder Ride Heartbreaker auch was sein.


    Snowboardlänge: (bisher) 140 (kam ich super mit klar)

    Ich denke, dass das zu kurz ist. Die Hersteller haben eigentlich fast alle Tabellen in denen man nachgucken kann welche Länge für das eigene Gewicht passend ist. Daran würde ich mich zum Anfang schon ungefähr halten.

    Beim Yeasayer wäre das dann 144 oder 148 zum Beispiel.

    Hallo Lisa,

    zu erst mal ,hast du die Boots schon gekauft? Weil die erscheinen mir doch ein bisschen groß mit MP 25,5. Hast du mal deine Füße vermessen? Das gibt einem eigentlich immer ganz gut die passende MP Größe. Wäre gut, wenn du das mal machen könntest, weil zu große Boots sind eher hinderlich beim lernen.

    Dafür stellst du dich mit der Ferse an die Wand (Barfuß) und misst dann von der Wand bis zu deiner längsten Zehe.


    Zu den Boards, wie viel Tiefschnee fährst du denn? Und wenn du auf der Piste unterwegs bist, fährst du gerne schnell? Machst du carving turns oder Driftschwünge? Wie ist der Anteil an switch? 50% oder weniger?

    Boards die meiner Meinung nach in Frage kämen:

    - Capita Paradise

    - Burton Yeasayer flat

    - K2 Bright Light

    - GNU Velvet

    - Nitro Drop

    Eventuell Burton Story Board oder Salomon Rumble Fish


    Das Burton Rewind fahre ich selbst, ist ein tolles Board aber da du nicht in den Park willst, würde ich es dir nicht empfehlen. Der Fokus bei dem Board liegt doch deutlich auf Park und Rails/Boxen. Im Tiefschnee hat man damit nicht wirklich spaß. Auf der Piste fährt es sich ganz gut, wenn man eher der cruiser ist und auf siedehits und butter tricks steht. Carven tut es auch, es läuft aber nicht wie auf Schienen (das kann man mögen oder auch nicht).

    Der Boot passt gut, aber leider hat er praktisch gar kein Forward Lean. In meiner Nitro Phantom Bindung verliere ich dadurch wieder einen Zentimeter. In der Ride Capo Bindung kann ich sogar meine Hand zwischen Boot und Highback reinstecken.

    Das verstehe ich nicht, du kannst doch das Highback an deinen Boot anpassen. Der Forward Lean kommt eh aus der Bindung und nicht aus dem Boot. Mach vielleicht mal Bilder damit man sieht was du meinst, dann ist es etwas einfacher was dazu zu sagen.

    Hallo :)


    also erstmal fällt mir zu aller erst das hier auf:


    Schuhgröße/Bootgrösse in Mondopoint und Euro: meine eigentliche Schuhgröße ist 38 in meinen Snowboardschuhen habe ich aber 39,5, weshalb ein normal breites Snowboard für mich ausreicht. (Mondopoint: 250)

    Deine Boots sind ziemlich sicher zu groß, ich trage auch MP 25 hab aber Schuhgröße 40. Da würde ich an deiner Stelle als erstes ansetzen. Zu große Boots sind eigentlich nie von Vorteil. Es lohnt sich da nochmal ein paar kleinere Modelle zu probieren.


    Zum Board, dein Einsatzzweck ist 65% Piste und 35% Pow, da würde ich nach einem All Mountain Freeride Board gucken, entweder mit hybrid Camber oder mit hybrid Rocker.

    Meiner Meinung nach kämen da diese in Frage

    - Rome Winterland

    - GNU Whip

    - Nitro Drop

    - Jones Womens Flagship

    - Never Summer Lady West oder eventuell Infinity

    - Lib Tech No.43

    - Nidecker Venus

    - Capita the Equalizer

    - Ride Psychocandy


    Es kommt aber auch ein bisschen drauf an wie du genau fährst. Wie ist deine Fahrtechnik? Hattest du mal einen Kurs oder dir alles selbst beigebracht? Bedeutet Tiefschnee richtig im Backcountry oder eher hauptsächlich mal neben der Piste zu fahren?

    Legst du Wert auf tiefe Carves?

    Vielleicht magst du dazu noch was sagen, dann lässt sich die Auswahl bestimmt noch eingrenzen.

    DIr ist aber schon klar, dass sowas ein Spektrum ist oder? Mag ja sein, das die Krämpfe nicht mehr auftreten, trotzdem ist es möglich, das deine Schmerzen nach dem Snowboarden und die fehlende Regeneration durch einen Mangel zustande kommt. Der Mangel ist dann halt nur nicht groß genug um nächtliche Krämpfe auszulösen.

    Probiers doch einfach aus und nimm mal ein paar Tage 200-250mg Magnesium ein. Wenn die Schmerzen dadurch nicht besser werden, dann lässt du es halt wieder.

    In den Tabletten sind 33% des Magnesium-Tagesbedarfs enthalten.

    Was geben die denn als Tagesbedarf an?


    Ansonsten bleibt wohl nur der Weg zum Arzt.

    Magnesiummangel kann es bei mir nicht sein, weil ich täglich eine A-Z-Tablette einnehme.

    Ist das ernst gemeint? Das ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit 56,3mg Magnesium. Dein Tagesbedarf liegt bei 300-400mg! (Ohne Sport). Gerade beim Krafttraining hast du aber zusätzlich auch einen höheren Bedarf. Außerdem sind Menschen auch unterschiedlich empfindlich gegenüber einem niedrigen Magnesiumspiegel und es kommt natürlich auf deine sonstige Ernährung an.

    Trotzdem bleibe ich dabei, es kann ein Magnesiummangel sein.

    Ride Algorhythm

    Ride Psychocandy

    Burton Flight Attendant


    könnten auch passen.


    Ich glaube, ich würde mir an deiner Stelle aber erstmal neue Boots kaufen, dann hättest du viel mehr Auswahl. Zusätzlich sind die Ivy halt relativ weich. Du möchtest ja aber schnell fahren und carven, da wäre ein steiferer Boot besser geeignet.


    Was ist eigentlich der wesentliche Unterschied zwischen dem Nitro Team und Nitro Tram Exposure!?

    Soweit ich das sehe, ist da nur die Grafik unterschiedlich.

    Schau das du ggf eine rein auf Snowboard spezialisiert Schule findet mit mit geprüften Lehrerern. In größeren Skischulen hast du ggf jemanden der je nach Bedarf Ski und Snowboard Kurse gibt.

    Es gibt fast keine reinen Snowboardschulen. Ich würde mich da nicht drauf versteifen. Und nur weil jemand auch zusätzlich Skilehrer ist heißt das nicht das derjenige nicht auch sehr gut snowboarded.

    Zumal ExtraO ja jetzt keinen Fortgeschrittenenunterricht braucht. Da geht es ja erstmal um die Basics. Ich denke da sollte er bei jeder größeren Skischule einen passenden Lehrer finden können.

    Ich werde jetzt noch ein paar Tage üben und versuchen, die gröbsten Fehler auszumerzen und dann nochmal einen Kurs dranhängen, spätestens zum Start der nächsten Saison.


    Man kann sich halt leider meistens nur auf 1-2 Sachen gleichzeitig konzentrieren, aber jetzt hab ich ja ne ganz gute Liste zum Abarbeiten

    Ich kann dir wirklich empfehlen mal für 2h einen Privatlehrer zu buchen! Das Geld ist dann echt sinnvoll angelegt. Da lernst du die Fahrtechnik gleich richtig anstatt jetzt weiter rumzueiern. Einzelunterricht bringt soviel mehr als in der Gruppe zu fahren. Auch wenn es auf den ersten Blick teuer ist, es lohnt sich echt.



    Würde es eurer Meinung nach Sinn machen, mich jetzt, wo so viele Punkte Regular noch nicht rund sind, trotzdem schon an Switch zu wagen?

    Meiner Meinung nach macht das absolut Sinn. Viele Leute haben später, wenn sie richtig gut regular fahren, keine Lust nochmal von vorne anzufangen und switch zu lernen. Außerdem ist eine symmetrische Belastung auch für die Muskulatur gut. Und im übrigen auch fürs Gehirn.

    Die meisten Menschen sind viel zu fixiert auf eine Körperseite, öfter mal Dinge, die man sonst mit rechts machet auch mal mit links probieren (oder umgekehrt).

    Und bei welchem Beratungsunternehmen arbeiten wir? :) Das ist ja reinster McKinsey-Jargon.

    Da muss ich dich leider enttäuschen, ich bin Wissenschaftlerin (Biologin) und Tierärztin.

    Daher kann ich vielleicht auch so gut von wenigen vorhanden Daten auf eine wahrscheinlich vorliegende Sachlage schließen. Tiere reden halt nicht und manche Besitzer nur Stuß 8o


    Ich bin ehr der kleinteilige Erbsenzähler-Typ und daher für Testläufe und die gewichtete Entscheidungsmatrix.

    Na, nur gut dass du das nochmal sagst, das wäre mir sonst gar nicht aufgefallen ;) Aber das Forum lebt ja auch von verschiedenen Charakteren und ich finde das sehr gut und bereichernd. Ich bin auch immer für Testen, wenn testen sich eben anbietet. Beim Wakeboard habe ich schon einiges getestet, beim snowboard ist das für mich deutlich schwieriger. Deswegen kann ich auch die kaufwilligen verstehen, die sich nur theoretisch informieren möchten.

    Bei meinen Kaufentscheidungen droht gelegentlich die Prokrastination.

    So ist das ja meist im Leben, alles hat zwei Seiten :S