Beiträge von LBaelish

    habe einen Tag ein Ride Moderator 157 ausprobiert. Ehrlich gesagt fand ich das Board auf der Heelside schon ziemlich schwergängig, im Vergleich musste ich gefühlt mehr Kraft aufbringen meine Zehen anzuheben. Wenn ich schneller unterwegs war, fühlte sich das Board allerdings schon stabiler an.

    Du bist weder besonders groß, noch besonders schwer. Da finde ich 157 ziemlich lang für deine Größe und dein Gewicht.

    Tu deinem Kopf den Gefallen und nimm das 164W.

    Es ist doch offensichtlich, dass du keine Lust auf die größere Größe hast, sonst würdest du die nicht immer wieder tagelang in Frage stellen.

    Du selber sollst zufrieden sein mit deinen Entscheidungen - und nicht irgendwelche Fremde in Internet-Foren.

    Du hast deine Bedenken hier mehrfach geäußert und Antworten darauf bekommen. Was erhoffst du dir, nun du anderes zu hören, wenn du jetzt erneut fragst?


    Klingt jedenfalls nicht so, als wärst du mit voller Überzeugung beim 167W, sonst würdest du es ja selbst nicht derart in Frage stellen.


    Sonst unterhalt dich halt mit Chat GPT drüber, vllt gibts da nen objektiven Input. Und ansonsten: Auf dein Bauchgefühl hören.

    Union Reset Pro. Baut sehr kompakt und hat eine breite Toebox. Manko: Eher hochpreisig, aber vielleicht findest du was im Sale.

    Nur Modelle, die sich nicht verkaufen, kommen in den Sale. Das Marketing in der spitzen Zielgruppe funktioniert bei Union hervorragend zudem wird auch ihre Chargen-Größe für diese erste Release-Saison treffgenau eingeschätzt worden sein.

    Daher ziemlich unwahrscheinlich, dass der Reset Pro in den Sale kommt.

    - Am 28.02. + 01.03. ist ein Testevent in Lenzerheide

    - Am 07.03. + 08.03. ist ein Testevent in Adelboden


    Beides relevante Skigebiete in der Schweiz, vor allem Lenzerheide bzw. Arosa-Lenzerheide ist ein mega Skigebiet, sogar das größte von ganz Graubünden, wo es ja nicht grade an top Skigebieten mangelt. Adelboden-Lenk ist etwas niedrig gelegen, das ist bei der, nach wie vor dürftigen, Schneelage halt bisschn riskant. Lenzerheide hat ne gute Höhenlage.

    Ist auch beides relativ easy zu erreichen mit Bahn+Bus oder Auto, jedenfalls nah genug für einen Wochenendtrip von Würzburg aus.


    Eine Info zu den Testevent gibts hier: https://www.snowboardbox.ch/try-days

    Im Dezember 2025 war ich bei dem gleichen Testevent in Laax. War mega da, fast alle Hersteller vor Ort (auch Bathaleon!) und für 10 Franken pro Tag konnte man unbegrenzt leihen und testen, sowohl Boards als auch Bindungen. Hat sich richtig gelohnt und war auch ein sehr nicer Vibe.

    Irgendwie kennen die meisten Mitglieder dieses Forums nur Österreich. Das es noch mehrere weitere Länder in den Alpen gibt, scheint vielen hier nicht klar zu sein 😂

    Warum sollte ich mit der Ratsche nicht beim bremsen aussteigen können?

    Das geht doch genauso. Ich rutsche Richtung Lift, bremse, ein Handgriff und der Fuß ist draußen.

    Ist bei der Ratsche doch genauso.

    Geht schon, aber nicht mit einem Handgriff bei einer Standard-Ratsche.

    Zwei Ratschen = zwei Handgriffe. Es sei denn, du hast drei Arme oder Mutanten-Riesen-Finger, mit denen du beide Ratschen mit einer Hand gleichzeitig gelöst bekommst.


    Jedenfalls stelle ich am Berg fest, dass ich deutlich schneller aus der Bindung draußen bin als quasi alle anderen Boarder. Und bin jz kein außergwöhnlich guter Fahrer, halt solides Hobbysportler-Level.

    Deine Sicht ist halt bisschn realitätsfern, die meisten sind ja keine mega Experten, so wie du ;)

    Also Ausstieg ist 100% mit ner guten Ratsche schneller als jede Schnelleinsteiger.

    Eine moderne Ratsche öffnet in einer Sekunde und der Fuß ist direkt draußen. Selbst StepOn muss man ja noch aus den Toe Hooks. Evtl wird man da mit Übung gleich schnell.

    Nope. Du vergisst die tatsächliche Situation mit einzubeziehen.

    Wenn man still und unbewegt am Boden steht ist Ratsche zum Aussteigen evtl schneller, aber so ist die Situation am Ende einer Piste ja nicht.

    Man kann mit ner Step On währen des Bremens aussteigen, was mit Ratschen deutlich schwieriger ist. Also ich muss nicht warten, bis ich still stehe am Lift, sondern nutze den letzten Schwung und steige simultan aus der Bindung aus. Und es ist nur ein Handgriff + zeitgleiche Fußbewegung. Bin damit definitiv schneller als mit Ratsche im Ausstieg.

    meistens ist Bequemlichkeit / Komfort der Grund. Wirklich schneller ist man mit den Systemen ja eh nicht, beim Ausstieg sogar langsamer, als mit einer guten 2-Strap. Man kommt halt leicht rein und muss nicht ratschen. Mehr ist es objektiv betrachtet ja nicht.

    Stimmt nicht. Ich bin auch im Ausstieg schneller als damals mit Ratsche und schneller als nahezu alle anderen Ratschen-Snowboarder, die mir am Berg begegnen.

    Iwelche Pros mal ausgenommen, aber das ist eh kein sinnvoller Vergleich. Wenn ich mitm VW Passat zum Samstagseinkauf fahre, vergleich ich meine 1,5 km Fahrzeit zum Supermarkt-Parkplatz ja auch nicht mit Prime-Michael-Schumacher.

    Kauf dir doch einfach ne Salomon Bindung.

    Mit der Kombi Bindung+Boots von der selben Marke kann man wenig falsch machen.

    Soooo groß wird der Unterschied von ner Union zu ner Salomon Ratschenbindung nicht sein.


    Hab eh den Eindruck, dass Union aufn höheres Podest gestellt wird, als sie tatsächlich sind. Ist jedenfalls nicht so, dass diese eine Marke der heilige Gral sei und allen anderen Herstellern weitaus überlegen wäre - in erster Linie ist das geschicktes Marketing.

    Naja ich hab erst aktuell wieder verglichen. Die namhaften Skigebiete verlangen in der Schweiz zwischen 80-90 CHF - das sind schon ca. 100,- € für den Tagesskipass. Ein Hotel (ja wir werden gern verpflegt) kostet in der Schweiz bei 4 Nächten und vergleichbarer Ausstattung pro Person rund 200-250 € mehr.


    Ich wäre wirklich gern mal in der Schweiz Ski gefahren, trotz längerer Anreise. Aber so sehr ich mich auch bemühe, etwas preislich Adäquates habe ich bisher nicht gefunden.


    VG Sven

    Dann musst du dich besser bemühen.

    80 Franken entspricht tagesaktuell ca. 87 Euro und nicht 100 Euro.

    Zudem kauft man, wenn man sparsam unterwegs ist und sein Gehirn benutzt, die Tickets im Voraus online und nicht morgens am Schalter der Bergbahn, wodurch sie günstiger werden, zumal in den großen Schweizer Skigebieten fast überall dynamisches Pricing angewandt wird. Als Wintersport-Erfahrener weiß man das. Mehrtageskarten sind natürlich nochmals günstiger pro Tag.


    Grade die zwei von mir hier erwähnten Resorts, Arosa-Lenzerheide und Adelboden-Lenk, sind preislich nicht wesentlich teurer oder sogar günstiger als vergleichbare Gebiete in Österreich. Und Arosa-Lenzerheide hat dazu ne Höhenlage, die in Österreich eher selten ist.


    Unterkunft ist das größte Bottleneck, das stimmt. Kommt halt drauf an, welchen Standard man will.

    Aber zB letztes Jahr habe ich für 7 Nächte Unterkunft (sogar mit Ski In, Ski Out in 100 Meter Entfernung) + 6 Tage Liftpass im größten Skigebiet der Schwiez (4 Vallees) insgesamt 850 Euro gezahlt. Das war mMn preislich richtig gut, für den selben Zeitraum hab ich in Österreich nicht mal ansatzweise einen ähnlich "billigen" Deal gefunden.


    Und in diesem Winter war ich zT solo unterwegs in mehreren Schweizer Skigebieten und hab da im Hostel ca 50 Franken im Viererzimmer gezahlt. Finde ich auch sehr fair und meiner Recherche nach gibt es in Österreich nur wenige Hostels auf einem vergleichbaren Preisniveau.


    Außerdem sind die Unterkünfte in den Top-Skigebieten in Österreich auch schweineteuer: Ischgl, Sölden, St Anton etc - da muss man fast schon Connections oder nen richtig guten Tipp haben, weil aufm freien Markt werden online horrende Summen aufgerufen.

    Wenn man jz in irgendein 50 Pisten-km kleines, wenig populäres österreichisches Skigebiet fährt, isses sicher günstiger. Aber in den Top-Tiers nimmt es sich halt echt nicht so viel.


    Was natürlich wesentlich teurer in der Schweiz ist, sind die Preise für Essen auf der Hütte. Also wenn man ohne warmes Mittagessen und Getränke nicht klar kommt, macht das sicher einen Unterschied.


    Dafür ist die Schweiz aber weniger überlaufen, der Massen-Tourismus ist in Österreich (sowohl im Winter als auch im Sommer) noch stärker ausgeprägt.


    ///


    Naja, wie auch immer. Der Deal mit dem besagten Testtag für 10 Franken pro Tag ist jedenfalls so gut, dass er in meinen Augen allemal ein Wochenendtrip in die Berge von Würzburg rechtfertigt.

    Dauert mir zu lange 😂

    Hab ich hier doch schonmal reingeschrieben:


    - Am 28.02. + 01.03. ist ein Testevent in Lenzerheide

    - Am 07.03. + 08.03. ist ein Testevent in Adelboden


    Beides relevante Skigebiete in der Schweiz, vor allem Lenzerheide bzw. Arosa-Lenzerheide ist ein mega Skigebiet, sogar das größte von ganz Graubünden, wo es ja nicht grade an top Skigebieten mangelt. Adelboden-Lenk ist etwas niedrig gelegen, das ist bei der, nach wie vor dürftigen, Schneelage halt bisschn riskant. Lenzerheide hat ne gute Höhenlage.

    Ist auch beides relativ easy zu erreichen mit Bahn+Bus oder Auto, jedenfalls nah genug für einen Wochenendtrip von Würzburg aus.


    Eine Info zu dem Testevent gibts hier: https://www.snowboardbox.ch/try-days

    Im Dezember 2025 war ich bei dem gleichen Testevent in Laax. War mega da, fast alle Hersteller vor Ort (auch Bathaleon!) und für 10 Franken pro Tag konnte man unbegrenzt leihen und testen, sowohl Boards als auch Bindungen. Hat sich richtig gelohnt und war auch ein sehr nicer Vibe.


    Irgendwie kennen die meisten Mitglieder dieses Forums nur Österreich. Das es noch mehrere weitere Länder in den Alpen gibt, scheint vielen hier nicht klar zu sein 😂

    über Design lässt sich bekanntlich streiten und über den Namen sicherlich auch. Rome gehört aber zur Snowboardszene und ist, wenn man die Gründungsgeschichte kennt, extrem sympathisch. Dass die Marke mittlerweile zur Nidecker Gruppe gehört, ist dabei fast schon ironisch. Das Team und auch die Boards sprechen aber durchaus für sich.

    Ja da stimme ich dir zu. Möchte ich auch garnicht absprechen. Wenn es anderen gefällt, ists doch super.

    Aber es fällt Jahr für Jahr auf, das am Ende einer Saison vor allem die Bretter (und mit Abstrichen auch die Bindungen und Boots) unverkauft übrig bleiben und in den rabattierten Sale kommen, die eher nicht "normschön" sind.

    Ich hab selber noch ein Neversummer West aus 2016, dessen Topsheet Grafik damals ein riesiger, sehr hässlicher Karpfen zierte (ich selber hab dann einfach so viele Sticker über den Karpfen Print geklebt, bis der nicht mehr zu sehen war). Genau das Board hab ich vor kurzem, alson 10 Jahre nach Release, in einem Online-Shop für iwie 80% Discount inseriert gesehen, als ich auf der Suche nach den Größenangaben davon war. Einfach 10 Jahre lang Ladenhüter gewesen dank schlechtem Look 😂

    Also Grafik ist schon sehr wichtig für die Vermarktbarkeit eines Boards und für die Kaufentscheidung von Interessenten.

    Von den Specs und Eigenschaften her würde ein Rome Servicedog auch für mich selber aktuell passen, aber damit würde ich optisch niemals rumfahren wollen 😂

    Ich kann deine scheinbaren Vorbehalte gegen Rome auf einer oberflächlichen Ebene nachvollziehen.

    Die Designs sind leider größtenteils echt sauhässlich, vor allem das Service Dog schaut ja mal so dermaßen ugly aus. Dieses teilweise geführte Logo mit den drei Sternen-Dritteln ist auch gar nicht gelungen, wirklich schlechtes Corporate Design. Die sollten dringend mal ihre Grafik-Abteilung aufn Kopf stellen.


    Außerdem ist auch der Namen der Marke cringe. Wieso nennt man einen Wintersportartikel-Hersteller „Rome“? Klingt total pseudocool, pathetisch und sehr sehr unpassend. Wenns wenigstens ein Ort aus den Bergen wäre 😂

    Wenn man jz ne Luxus Fashion Marke gründen würde, die mit Gucci, Prada und Co mithalten soll, würden man die ja auch nicht „Buxtehude“ nennen.


    Solche Faktoren sollten eigentlich keine Rolle spielen, ich weiß. Aber dieses sehr komische Branding schließt die Marke für mich fast automatisch aus. Könnte mir vorstellen, dass es anderen Menschen ähnlich damit geht.

    Und wenn fase die bataleon, Jones oder Rome?

    An deiner Stelle würde ich gleiche Marke auf gleiche Marke gehen, also die Bataleon Bindung nehmen.


    Und ja, das was @ Pascal2608 schreibt ist korrekt. Bataleon, Rome, Jones, YES, ThirtyTwo und Flow sind alles Tochterunternehmen der Nidecker Gruppe. Das Fase Bindungs System ist aktuell Nidecker exklusiv und wird entsprechend nur von dazugehörigen Brands angeboten.


    Einen kurzen anekdotischen Eindruck aus zweiter Hand zu den Fase Bindungen hatte ich ja bereits weiter oben hier im Thread geposted. Aber gib da nicht zu viel drauf, das ist einfach nur das was ich einmal (!) bisher am Berg beobachtet aus, ich bin das Fase System nicht selber gefahren.

    Ganz objektiv sollte man sich aber bewusst darüber sein, dass es möglich und nicht unwahrscheinlich ist, dass noch ein paar "Kinderkrankheiten" bestehen. Ist ja häufig bei neuen Technologien so (auch außerhalb des Wintersports), dass die erste Generation noch nicht ganz on point ist und es ab der zweiten Auflage dann runder läuft (in der Hinsicht muss man Step On echt positiv erwähnen, wo sich bis auf Details echt wenig am grundlegenden System geändert hat).


    Weiterer Vorteil des Goliath ist halt auch, dass die Grafik nice aussieht. Die meisten der anderen vorgeschlagenen Bretter treffen zumindest meinen optischen Geschmack nicht. Ist halt auch ein Faktor der mit entscheidet nä.

    Jetzt zuhause habe ich die Independence in Ruhe montiert und aber hatte ich ja den klaren Vergleich und da muss ich sagen wirkt die Clew schon eher wie eine 200€ Bindung.

    Die "wirkt" nicht nur so, die ist so. Du hast es auf den Punkt gebracht.

    Das ist nicht mehr als eine 200 € Bindung, wobei der Gegenwert hier schon großzügig angesetzt ist für die sehr simple Verarbeitungsqualität.

    Die weiteren 200 € zum Listenpreis von ~400 € zahlst du dann halt für die marktüblichen Aufpreise von Schnelleinstiegssystemen und für's Influencer Marketing Trara.


    Hab die Clews jetzt mehrfach am Berg gesehen (scheint sich ja gut zu verkaufen, sonst wären die nicht innerhalb von so wenigen Jahren bereits derart sichtbar in großen Skigebieten). Und die Bindung selber sieht echt sehr sehr basic aus. Der Angry Snowboarder (größter Reviewer für Snowboard Equipment auf YouTube) meinte ja auch, dass die Clews im Prinzip auf dem technischen Stand von seit Jahren veralteten Leih-Bindungen sind.



    Und zum eigentlichen Thema - Achtung, ich habe auf jeden Fall KEINE AHNUNG von Bathaleon:

    Wenn dir das Board gefallen hat und du der typische Urlaubsfahrer mit 5-10 Pistentagen pro Saison bist, wo keine großen Performance-Fortschritte das Ziel sind: Dann kauf dir das.

    Die Größe deines Testboards war allerdings tatsächlich klein. Ich würde an deiner Stelle eine Größe größer gehen. Dann bist du zumindest etwas näher am vorgesehenen Gewichtsbereich und das Fahrverhalten von den paar Centimetern mehr wird sich jz nicht großartig unterscheiden gegenüber deines Testboards.

    Ich würds kaufen an deiner Stelle.


    Oder du checkst online halt, ob nochmal Demo Events stattfinden, wo du mehrere Hersteller und Bretter testen kannst, damit du ganz sicher sein kannst.

    Für die Schweiz ist das ziemlich einheitlich geregelt, hier findet nochmal Ende Februar in Lenzerheide und Anfang März in Adelboden ein Test-Tag statt. Online zu finden unter: https://www.snowboardbox.ch/try-days

    In Österreich scheinen diese Test-Events nicht so zentral geplant zu sein, da kenn ich mich leider nicht gut aus, bin fast immer in der Schweiz unterwegs.



    Btw finde es nicht korrekt, auf die Frage "Soll ich dieses Board kaufen?" mit "Mach einen Kurs!" zu antworten.

    Diese ganzen Schnelleinsteiger haben meiner Meinung nach nur dann den Vorteil wenn du direkt aus dem Lift festmachst und losfährst. In der Regel isses aber so das wenn man zu 2. oder mit mehreren Leuten fährt erstmal Kurz paar Worte gewechselt werden oder man bleibt am liftplan stehen whatever. Da bist du mit ner normalen Ratsche genauso gut bedient.

    Also wenn man mit Skifahrern unterwegs ist, das jeweilige Skigebiet kennt und ein gewisses Fahrniveau hat, gibts meiner Erfahrung nach kein großes Wortewechseln in der Gruppe am Liftplan oder was auch immer, dafür hatte man ja auf der vorherigen Liftfahrt bereits genug Möglichkeit.

    Und wenn man alleine unterwegs ist und Strecke machen möchte, sparts auch viel Zeit. Oder wenn der Park leer ist und man einfach viele Laps ziehen will. Und auf langen Ziehwegen sowieso.

    Gibt schon viele Anwendungsfälle. Man merkt auch erst, wenn sich nicht mehr mit Straps rumschlagen muss, wieviel Zeit bei den meisten Leuten dafür draufgeht.

    Fase wirkt auch eher umständlich

    Das Fase System hab ich kürzlich im Skiurlaub am Lift im Einsatz gesehen - dort hatte der "Schnelleinstieg" nicht geklappt. Der Snowboarder war bisschen am fluchen und seinem Wortlaut nach "noch nicht ganz überzeugt" von dem System.

    Erst hatte er mehrfach versucht den Highback Hebel runter zu treten; dann kam er nicht mehr richtig in den eigentlich fixen Toestrap rein, weil der sich zu sehr bewegt hatte; und schließlich hat er die Bindung festgemacht, wie eine normale Ratsche - also 0,0 Zeitersparnis.

    Der hatte sogar die neuen Union Reset Pro Boots an (schlappe 600 Euro Listenpreis), also der war ziemlich teuer ausgestattet :D


    Generell machts bei neuen Systemen sicher Sinn erstmal abzuwarten, ob die Innovation wirklich funktioniert in der Praxis oder von Kinderkrankheiten geplagt ist. Step On hat sich da gut bewährt, das System ist ziemlich wenig verändert worden nach Markteinführung. Tatsächlich war ich auch nach dem besagten Lift innerhalb von 3 Sekunden per Step On fahrbereit in die Bindung geschnallt, während dieser Fase Kollege noch ne gute Minute mit seiner "schnellen" Bindung rumhantierte.