Beiträge von sEribaZ

    Super danke - macht ja eigentlich Sinn, dass man 0 Grad an den Belag anliegend schleifen kann. Mein Never Summer PT2 hatte im Auslieferungszustand ebenfalls bereits 0 Grad. Ich finde es von der Griffigkeit her recht angenehm, deshalb wollte ich nicht um 0.5 Grad entschärfen.


    Trägt dir der Toko Universalstein nicht zu viel Material weg? (Sieht für mich nach einem recht groben Werkzeug aus, ich besitze jedoch keinen.)


    Ich bin nach der letztjährigen Erklärung durch HC-XX235 sehr vorsichtig geworden, auch den Schleifgummi verwende ich nicht mehr - ist bei regelmässigem Schleifen meiner Ansicht nach auch völlig unnötig.

    Boogie schau mal hier vorbei. @HC-XX235 hat dort eine genaue Anleitung geschrieben. Seither schleife ich die Kanten täglich mit der Diamantfeile (je nach Beanspruchungsgrad der Kanten mit allen dreien oder nur mit der Feinsten). So hast du immer scharfe Kante, trägst aber dennoch nur wenig Material ab. Die Toko-Universalfeile habe ich nie mehr verwendet. Zusätzlich schleife ich immer in Hauptfahrtrichtung, aber das ist wohl optional. Ebenfalls tunke ich die Diamantfeilen vor dem Schleifen immer in Seifenwasser, damit die Feilen geschont werden.


    Winterzahn wie schleifst du 0 Grad belagseitig? Hast du da ein spezielles Werkzeug, oder machst du dies freihändig?

    Irgendwie noch interessant, diese verschiedenen Strategien.:) Mir ist es ebenfalls am angenehmsten ganz rechts (fahre regular), so kann man sich etwas abwenden und das Snowboard aussen angenehm aufstützen. Das mit dem spät aus dem Lift gehen, mache ich auch immer. Die meisten springen tatsächlich wie von der Wespe gestochen vom Lift. So kommt es selten zu Missverständnissen mit Skifahrern.


    Nur bei diesen kack neuen Liften, die ganz auf die Skifahrer angepasst sind, habe ich noch keine gute Strategie. (Diejenigen mit diesen beschissenen Stangen zwischen den Beinen. Wie kann man auch nur auf so eine Idee kommen?!:cursing:) Wenn es dann noch voll ist, und man in der Mitte irgendwo eingequetscht ist, kann es schon mal ganz unangenehm werden.

    Mir gefällt das Proto Type Two gut. Ich habe von einem Burton Custom Camber gewechselt. Das PT2 ist schon ein wenig vielseitiger, wenn du immer centered fährst. Aber du hast dich ja auf "the good ride" informiert, deshalb wirst du dies bereits wissen. Es macht extrem Spass, switch und regular zu carven, und ist sehr schnell von Kante zu Kante, wirklich viel schneller als das Custom. Durch die Carbon-Verstärkungen flattert es bei hoher Geschwindigkeit nicht. Ich glaube es kommt extrem auf deine Präferenzen an. Ich mochte bspw. dass die Camber-Zonen bis zu Tip und Tail gehen: Sie sind also vorhanden wenn du etwas stärker auf der Kante fährst. Zudem sind die Camber-Zonen ausgeprägter als bei anderen Hybridrockern, so fährt es sich wohl etwas stabiler, als so 2mm-Camber-Snowboards und auch lebendiger. Aber es ist schon so, dass es in weicheren Verhältnissen am meisten Spass macht, und sicher stärker verwischt als traditioneller Camber.


    Es gibt sicher bessere Alternativen, wenn du nur ein Snowboard möchtest. Am besten überlegst du dir, welche Eigenschaften dir am wichtigsten sind und, ob du in naher Zukunft noch ein weiteres Snowboard kaufen möchtest. Schlussendlich gehst du mit so einem Hybrid-Ding halt immer Kompromisse ein.

    Wenn es nicht gleich der teure Acerra sein soll, obwohl es sich sicherlich lohnt, gibt es noch den Tactical ADV sowie den Response ADV von Adidas. Diese sind, glaub ich, nur wenig weicher. Achte aber auf jeden Fall darauf, dass du bei den Adidas keine Schmerzen auf der Fussoberfläche hast.


    Den Burton Imperial hätte ich mir auch beinahe gekauft, den fand ich sehr bequem. Der Burton Concord kommt alternativ mit Boa System.


    Von Vans wurde mir damals noch der Infuse empfohlen, auch mit BOA.


    Ich denke, wenn du nicht gleich auf ein hartes Freeride-Snowboard umstellen möchtest und bei deinem Yes Basic bleibst, bist du in einem Flexbereich zwischen 5 bis 7 gut aufgestellt. Das Yes Basic ist ja auch eher ein wenig weicher.

    Es ist ziemlich schade, dass von der Händlerseite so selten auf die Wichtigkeit der Boots eingegangen wird. Ich bin auch viel zu lange mit solchen 33-34cm ausgefahrenen Billiglatschen herumgefahren. Das lässt einem manchmal schon ein bisschen zweifeln an der Beratungsqualität in den Shops. (Aber vielleicht hatte ich auch immer Pech.)
    Hier im Forum wird man sofort auf die Boots angesprochen. Warte deshalb nicht zu lange, es lohnt sich. Es lohnt sich mit einem genauen Plan auf Shoppingtour zu gehen, hier wird einem wirklich gut geholfen.
    Letzten Winter als ich neue Boots gekauft habe, konnte ich sie immer gleich bei der Anprobe im Shop messen. Der Verkäufer hatte ziemlich Freude, da ich mir alles millimetergenau überlegt habe. Also lass dir Zeit und überlege gut was du kaufst, dann hast du viel länger Freude daran.

    @SixtyNiner danke viel mal das beruhigt mich. :) Mein Snowboard gebe ich nämlich nur ungern in fremde Hände, man kann ja nie wissen wie vorsichtig, die Leute damit umgehen, da es ja nicht das eigene Material ist. Ok, diese Liebe zu einem Gegenstand sollte ich vielleicht mal überdenken, aber das ist ein anderes Thema. :rolleyes:


    @HC-XX235 danke dir viel mal für diese erneuten genauen Ausführungen! Hier ist einfach extrem viel Know-how vorhanden, das gefällt mir. Ich hoffe eines Tages kann ich auch mal anderen aushelfen.
    Dann werde ich in Zukunft weniger mit Gummi und grober Klinge hantieren, dafür täglich mit der feinen Diamantfeile und mein Equipment noch ein wenig aufstocken.

    Wenn man diese Erklärung von @HC-XX235 so liest, frage ich mich, ob ich als Amateur und Grobmotoriker überhaupt noch an der Kante rumhantieren sollte. ?(


    Ich brauche für meine Kante den Gummi um allenfalls etwas Rost oder Schmutz abzutragen. Dann benutze ich den Toko Edge Tuner Pro mit der Chromfeile zum Schleifen und die feinste Diamantfeile (grün) von Toko fürs Finish (freihand, mit jeweils ins Wasser tunken). Dies ca. alle 3 Pistentage. Aber da trage ich wohl viel zu viel Material ab.


    Ich hoffe ich missbrauche hier @Mirko's Thread nicht zu sehr. Gleichwohl noch eine Frage: Was würdet ihr empfehlen, wenn man nicht ein absolut "perfektes", jedoch anständiges Ergebnis erzielen möchte, ohne zu viel Kante abzutragen? Noch bspw. eine grobe Diamantfeile zu kaufen, und damit dieses Nachschleifen vorzunehmen? Sprich Diamantfeile grob, dann fein und evtl. noch Arkansasstein zum polieren. Oder gleich ganz sein lassen und beim Profi vorbeibringen?
    Und noch eine Frage, wenn ihr die Diamantfeile in den Winkel einspannt, tunkt ihr sie davor auch ins Wasser? Irgendwie habe ich dazu noch nicht gross etwas gefunden, jedoch macht der Herr in den Toko-Videos das jeweils glaube ich nicht.

    Zum Abkleben der Auflagefläche der Feile? Zum Umwickeln der Feile um Belagsseitig abgehängte Kanten zu schleifen? Kann man nur raten - Wirklich brauchen wird man das Tesa eher nicht im Grundset.

    Ah so ist das, danke. War mir nicht bewusst, da ich kein Winkel für die belagseitige Kante habe, habe ich mich noch nicht informiert, wie man dort genau vorgeht, aber das macht natürlich Sinn.


    @Mirko, bei einem Set würde ich darauf achten, dass du nicht zu viel Unnötiges dabei hast. Ich bspw. hab mir die Teile einzeln gekauft von Toko, aber da gibt es bestimmt auch andere Anbieter. Das Bügeleisen T8 von Toko kann ich sehr empfehlen, ist ganz günstig und du kannst die Temperatur einstellen. Bei der Abziehklinge würde ich darauf achten, dass sie breit genug ist, damit du nicht zu lange brauchst. Alles andere wie oben beschrieben. Ich hab mir noch zwei Bürsten gekauft (eine Pferdehaar und eine Kupfer), irgendwie finde ich, dass es einfach schöner aussieht, aber brauchen tust du die nicht unbedingt.

    Die Herstellerangaben, denke ich, stimmen halt meistens nur im Mittel. Der Grund liegt wohl in der Charakteristik der verwendeten Materialien. Wenn man so weit gehen möchte, wäre es vielleicht mal ganz interessant von den Herstellern zu erfahren, wie gross die Toleranz bei Standardabweichung von Höhe bzw. Länge des Camber's innerhalb eines Typs ist. Die wird recht gross sein, nehme ich mal an, da der Durchschnittsnutzer meist sowieo nicht nachmisst, und Unterschiede beim Fahren nicht feststellt. Natürlich ist dies auch sinnvoll, da es ja unsinnig wäre, die Materialien zu verschwenden.
    Falls ich mal in Denver bin, werde ich sicher eine Factory-Tour bei Never Summer machen, anscheinend sind alle Kunden dazu eingeladen. Dort könnte man sicher nachfragen, wie viel vor der endgültigen Produktion für die Kunden getestet wird, und was für Abweichungen auftreten und wie gross die sein dürfen.

    @HC-XX235 für was brauchst du denn die Rolle Tesa-Klebeband beim Kantentuning?
    Beim Kantentuning bin ich nämlich noch nicht so der Experte. Hab's mit der Gleichmässigkeit irgendwie noch nicht so drauf.

    Hallo @blackeagle, ich fahre seit diesem Jahr das 2018er Proto und mir gefällt es sehr gut.
    Das 2019er scheint ja das selbe zu sein, bis auf das Design, das ein wenig angepasst wurde. Ob es für dich passen würde, weiss ich nicht.


    Ich bspw. mag die 6mm Camber-Zonen zu Tip und Tail sehr gut, und finde nicht, dass es sehr viel an Stabilität einbüsst. Aber das ist wohl auch wegen meinem Fahrstil und persönlicher Präferenz. Der Rocker in der Mitte macht das Umkanten extrem schnell und kraftlos. Ich lasse es dann in flacheren griffigen Bereichen einfach locker über die Kante gleiten, dann funktioniert der Sidecut wirklich perfekt und es ist ein Traum zu fahren. Wenn es steil und eisig ist und du dadurch einen geringeren Aufkantwinkel hast, kann es schon mal stärker verwischen. Ich denke nicht, dass der Belag langsamer ist als beim Burton. Mit dem Proto habe ich es nämlich dieses Jahr das erste mal geschafft ganz durch eine flache Galerie (wo es extra Seile gibt, um sich durchzuziehen) zu fahren, ohne zu skaten oder mich nach vorne zu schleppen. Das habe ich mit meinem Burton Custom nie geschafft. Was zu sagen ist, der Belag vom Proto will gepflegt werden (also ein Wachs-Set ist empfehlenswert).


    Nun zu dir. Mit deinem gewünschten Einsatzgebiet, insbesondere wegen der 35% Tiefschnee, bin ich mir nicht so sicher ob das Proto erste Wahl sein sollte. Da es ein asym. Twin ist, empfiehlt es sich immer centered zu fahren (also ohne Setback). Das kann es schon eher anstrengend machen. Das Proto ist gut für Piste (mit viel Switch-Anteil), Pistenfreestyle, Park. Für mehr Powder würde ich zu etwas anderem greifen (eher Hybridcamber). Aber natürlich wäre es auch möglich.
    Wenn du unbedingt NS möchtest und Powder/Freestyle/Piste mischen willst könnte das Shaper Twin besser passen. Da hast du vorne eine breitere Nose (tapered directional) was dir ein wenig Auftrieb verleiht und du kannst es sowohl centered als auch mit Setback fahren. (Allenfalls noch das West.)


    Allerdings, würde ich da eher auf @Dunkelbazi79 hören, er hat mehr Erfahrung. Wenn ich dein Profil lese, denke ich bspw. an das Jones Mountain Twin. Das kannst du auch mit Setback oder centered fahren, hat durch den ausgeprägten Rocker gegen Nose ordentlich Auftrieb, hat mellow Magnetraction, was in härteren Bedingungen hilfreich ist, und funktioniert auch im Park (obwohl es speziell dafür natürlich bessere All Mountain-Lösungen gibt --> Jibsaw, Proto).


    Am besten überlegst du dir, was dir am wichtigsten ist und entscheidest danach. Das Jibsaw kenn ich leider nur aus dem Forum und in der Theorie. Ich stelle mir aber vor, dass es vorallem im Bereich Pistenfreestyle/ Freestyle/ harte Pisten (stärkere Magnetraction als Jones) stark ist und durch die Form aber auch im Tiefschnee noch ziemlich gut funktioniert. Das Proto bevorzugte ich bei viel Pisenfreestyle/ Piste (viel Switch-Anteil)/ Freestyle, das Mountain Twin bei eher bei Powder/ Piste/ Pistenfreestyle kann aber auch im Park noch Spass machen, die anderen werden wohl aber besser sein.


    Ich hoffe ich mache dir die Auswahl nun nicht noch schwieriger, wenn doch nimmst du im schlimmsten Fall, eines der oben genannten Snowboards (siehe @Dunkelbazi79) und nimmst das, welches dir am besten gefällt.

    Leider ist es durchaus so (laut Studien), dass die normalen Helme mit diesen Prüfzeichen nur bei leichten und mittelschweren Unfällen helfen. Bei schweren Unfällen mit sehr hoher Geschwindigkeit schützen die normalen Helme nicht mehr. Insbesondere die Drehbewegung mit hoher Geschwindigkeit, bei der das Hirn ebenfalls beschleunigt wird, ist dann verheerend. Unfallstatistiken zeigen dann deutlich, dass normale Helme kaum mehr etwas nützen. Leider ist uns Konsumenten dies nicht unbedingt bewusst.
    Zum Glück sind solche Unfälle nicht so häufig und "normale" Helme helfen für die "Standard-Unfälle" ziemlich gut.
    Je nach Einsatzgebiet sollte man sich aber durchaus besser informieren, welchen Helm man kauft, bevor man sich in Sicherheit wiegt.

    Wie schon mehrfach erwähnt, solltest du den Helm selbstverständlich anprobieren gehen und dabei speziell darauf achten, dass der Helm auf deine Kopfform passt.


    Zusätzlich würde ich, wenn ich heute einen neuen Helm kaufen würde, darauf achten, dass er eine MIPS-Einlage enthält. Obwohl es noch nicht wirklich viele unabhängige Studien gibt, zeigen erste Resultate, dass das Verletzungsrisiko für das Gehirn rund 16 Prozent kleiner ist, als in einem herkömmlichen passenden Helm. Da denke ich doch, dass sich ein Aufpreis lohnt.


    Aber selbstverständlich sollte das Hauptkriterium sein, dass dir der Helm passt. Wenn du schon nach 2 Stunden wegen Druckstellen Kopfschmerzen hast, nützt dir alles nichts. (Ausser du gehst dann gleich wieder nach Hause, dann könnte so ein Helm sogar noch besser schützen. :) )

    Wow, das hört sich ja mal nach einem super Board an, interessantes Profil, Masse passen auch. Hätte ich mehr Tage im Schnee wäre dies wohl eine gute Erweiterung für eisige Tage. Für jeden Tag hört es sich dann doch ein wenig anstrengend an.

    Das Burton Custom Camber bin ich für vier Saisons gefahren und dieses Jahr konnte ich das Mountain Twin kurz testen, hätte dann aber zum Ultra Mountain Twin tendiert, da ich mir durch die zusätzliche Stiffness noch ein wenig mehr "Lebendigkeit" vom Camber beim Carven erhofft hätte. Ich bin es aber nicht gefahren und kann dir also nicht sagen ob es zutrifft.


    Ich denke beides sind tolle Snowboards, beide irgendwie "twinish" und können (glaube ich zuminest) centered gefahren werden, beide sind schnell, haben einen anständigen Belag. Die mellow Mag von Jones hält spürbar besser in harten Bedingungen als die Kanten vom Custom, ist aber in wirklich eisigen Bedingungen auch nicht wirklich viel besser.


    Es wird wohl ganz darauf ankommen auf was du besonders Wert legst und in welchen Bedingungen du hauptsächlich fährst. Machst du gerne einen Abstecher in den Tiefschnee, ist der Auftrieb durch den Rocker beim Ultra Mountain Twin sicher entspannter. Auch, wenn du öfters mal härtere Bedingungen hast und nicht immer die Kanten nachschleifen möchtest, hat das Jones seine Vorteile. Zusätzlich ist es wohl, durch die hybride Form mit Camber zwischen den Bindungen und Rocker ab den Füssen zu Tip und Tail, etwas vielseitiger. (Ich kann natürlich nicht genau sagen wie sich dies alles vom MT auf das Ultra MT übertragen lässt.)


    Wenn du öfter in weicheren Bedingungen unterwegs bist (oder die Kanten häufig schleifst) und nicht auf die "Lebendigkeit" eines vollen Cambers verzichten möchtest, hat das Custom seine Vorteile. (Aber damit kennst du dich ja aus.)
    Wenn du von trad. Camber auf Hybridcamber umsteigst, wirst du sicher einen kurzen Moment brauchen zum Umstellen. Ich war zumindest schon kurz überrascht, wie gross die Rockeranteile sind, so fährt es sich doch spürbar kürzer. Aber falsch machen kannst du wohl bei beiden nicht viel.

    Danke für die Info. Super, dass es geklappt hat mit dem Zurückgeben. :thumbup:
    Schade sagt Adidas nichts dazu, das wäre schon interessant gewesen.
    Ich hoffe mal, sie haben daran gearbeitet für die 2019-Modelle. Rückmeldung sollten sie ja jetzt haben. Bei den Previews konnte ich leider noch nichts erkennen, bis auf die Designunterschiede.

    @BenSnow


    Gerne, ja das ist so. Für einen nächsten Test habe ich mir auf jeden Fall vorgenommen weniger Snowboards auszuprobieren, dafür ein wenig genauer. Vor allem, wenn man nur trad. Camber gewohnt war, wie ich, braucht man schon ein wenig Zeit, bis man sich an die Vorteile und Nachteile verschiedener Shapes gewöhnt hat. Wobei es teils noch schwierig ist die gewünschten Boards auch in der entsprechenden Länge zu erhalten. Das Salomon Assassin hätte ich nämlich schon sehr gerne noch ausprobiert, in der Theorie hat es mir sehr gefallen. Aber das nächste Mal werde ich mit weniger Erwartungen anreisen. Schlussendlich muss ich aber auch zugeben, war kein Board darunter mit dem ich gar nicht zurecht kam. Das meiste Material ist schon sehr gut geworden. Ich bin sogar kurz ein Nitro Team Gullwing gefahren, da nichts von meiner Liste verfügbar war, und musste feststellen, dass ich auch damit ein paar Tage Spass haben könnte, vielleicht haut einem nichts sonderlich um, Spass machen kann's allemal.


    Dann hoffen wir mal auf noch ein wenig Neuschnee, viel Spass weiterhin.

    @BenSnow


    Vielen Dank, das freut mich natürlich wenn's gefällt.


    Genau, das Jones Mountain Twin bin ich auch kurz gefahren und zwar in 161w mit einer Union Ultra FC Bindung und Reference Stance (also mit leichtem Setback).
    Allerdings habe ich festgestellt, dass sich mein Eindruck vom PT2 seit dem Erstkontakt noch verändert hat, und deshalb die 2 Stunden auf dem Jones kaum ausreichen für ein abschliessendes "Leihenurteil".
    Trotzdem, hier ein kurzer Vergleich: Das Mountain Twin war das erste Board, welches ich beim Test gefahren bin. So, ist mir zunächst der Kantenhalt positiv aufgefallen, da ich vorher noch nie in Kontakt mit Magnetraction gekommen. Ich würde sagen, der Vario Power Grip Sidecut von NS und die mellow Mag vom Jones sind etwa auf Augenhöhe, vielleicht mit leichtem Vorteil für Jones, aber das mag auch an der unterschiedlichen Bauweise liegen. So dass die Kanten vom Jones schneller greifen während das PT2 teilweise noch kurz rutscht, bis es greift. Obwohl ich eigentlich im Allgemeinen nicht das Gefühl habe, dass das PT2 stark verwischt im harten Schnee.
    Ausschlaggebend für meinen Kauf vom PT2 war, dass ich es interessanter/ lebhafter zum Carven fand und es switch für mich besser funktionierte. Zusätzlich haben beide Snowboards eine super schnelle Base und lassen für ihre Art viel Speed zu.
    So würde ich sagen, beide Snowboards sind sehr gute und hochwertige Allrounder (nebenbei sind sie beide noch wunderschön :D ), wobei das Mountain Twin wohl seine Vorteile im Powder ausspielen kann und somit mehr Allmountain-Fähigkeiten hat und das PT2 eher beim Carven und Switch-fahren auftrumpfen kann.


    Auch dir weiterhin viel Spass mit deinem Jones Mountain Twin.