Beiträge von isleman

    Auf Grund der demotivierenden Stürze gilt es Eis zu meiden, alles andere bringt dich doch nur weiter und du lernst was. Wenn du es kannst machst selbst das Eis Spaß, du lernst es aber nie wenn du nur bei 1A Wetter fährst

    Sulzschnee hat ein höheres Verletzungspotential da du beim Sturz schneller mit den Händen und Armen drin steckst während der Körper noch woanders hin will.

    Ich fahre den Adidas Energy Boost und den Burton Ion.

    Der Ion ist mir fast schon zu weich, den Adidas finde ich deutlich besser.

    Einen alten K2 T1 (sowas wie der Thraxis) habe ich noch aber der ist etwas kurz und extrem steif fast wie ein Hardboot, bekomme da Fußkrämpfe, entweder weil zu kurz, oder zu steif oder vom BoaConda oder allem 3 in Kombination.

    Ich würde mir zukünftig ein Doppelboa oder wieder einen mit Klettstrap oben holen.

    Hab genau die selben Boots (Adidas und K2) und kann das 1:1 bestätigen. Die Breite am Vorderfuß ist beim Addidas wesentlich größer, das scheint bei mir der Grund für die Fußkrämpfe im K2 zu sein.

    Spring mal mit Beinen etwa in Stanceweite hoch und guck wie deine Füße stehen wenn du wieder landest. Das nehme ich immer als Anfang, von da aus kannst du dann gucken ob du wegen Bootout, Setback etc. was anpassen musst. Ich bin auch bei +18 und -12, mir ist aber das Umstellen zu blöde und ich fahre dann immer so

    Wenn man von einem Camber Board zu einem Rockerboard wechselt wird man erst einmal immer Kantenhalt vermissen da die effektive kante zwangsläufig kürzer ist. Wenn ich mir dein bisheriges Setup Ion, Fluxx TT30 und NS so anschaue wirst du wohl auch Kantenhalt mögen. Goodboards mit Camber haben geilen Kantenhalt und eine sehr schnelle Base sind aber kraftzehrend und konzentriert zu fahren. Das Rockerboard was ich von denen mal gefahren bin fand ich Mist, null Kantenhalt und fuhr sich wie andere Bretter 10 jahre vorher.

    Meine Empfehlung ohne das ich es gefahren bin daher das Mountain Twin. Mit den Magnatraction Kanten holt man halt einiges das durch den Rocker verloren geht wieder raus. Vielleicht auch Rossignol One Magtek.

    Goodwood ist übrigens ne Autoveranstaltung in UK wo ich unbedingt mal hin will, der Boardhersteller heißt Goodboards

    im allgemeinen würde ich auf nen hybridcamber mit etwas rocker in der nase, wenig rocker im tail, genug camber zw den füßen setzen und alles was irgendwie "wellig" im profil ist vermeiden, camber ist das was dir auf der piste den spaß bringt, die rocker nose + setback und taper das was dir den spaß im pow bringt (kombiniert mit dem camber hast du dann auch ein aktives brett im pow)

    supermo welche Nachteile gehen denn mit den "welligen" Kanten jedweder Couleur einher? Für mich war das jetzt was eigentlich nur Vorteile --> Kantenhalt bringt. Bist du generell eher nicht der Freund davon oder denkst du es gibt halt auch Fahrstile wo man lieber weniger Kantenhalt hat. (meine Güte, sowas kann es doch nicht geben? ;( ;))

    Bei mir klappt es auf beiden Kanten wenn ich die Knie zusammen ziehe, wobei ich es eigentlich nur bewusst auf der Backside mache. Da muss aber schon was kommen bevor das nötig ist.

    Das o.g. Board hat ja Rocker an Nose und Tail, da macht es meiner Meinung nach auch mehr Sinn den Bereich in der Mitte des Boards hierdurch nach unten zu biegen um mehr Kante zu belasten. Versuch macht klug, kann mir vorstellen das hängt auch viel vom Board, Setback Bindugn usw. ab.

    Sehe ich anders, die Kernkompetenz von goodboards sind halt die langen Prügel die anderen Boards taugen mir nicht so viel. Aber wie oben schon geschrieben ist die Auswahl in der Breite halt nicht so groß und er wird wohl gezwungen sein Kompromisse ein zu gehen. Ich würde aber trotzdem erst an der Fahrtechnik arbeiten, mit nem gescheiten Lehrer ist das in 2-3 Tagen im Griff und man muss nicht an den Symptomen rum doktern anstatt die Ursache zu beheben. Danach kann man dann aus dem Vollen schöpfen

    Hier ist glaube ich Winterzahn der einzige der so in diese Richtung , zumindest vom Fahrstil her, geht. Sein können kann ich nicht beurteilen, kenne Ihn ja nicht und habe Ihn nie fahren sehen. Allerdings neigt er immer dazu seine Fahrtechnik und sein können als Maßstab für alle zu setzen, ständig geht es um Carving. Von 100 Boardern am Berg können vielleicht 10 ein paar Carvingschwünge und davon vielleicht 1-2 ne ganze Piste lang.

    Die ganzen "Erfindungen " der letzten Jahre verkürzen alle die effektive Kante eines Boards. Sei es 3D Base oder halt Rocker. Für mich ist die Traction Tech daher ein Weg ein Board mit kürzerer Kante wieder fahrbarer zu machen. Da ich mir leider auch nicht aussuchen kann bei welchen Bedingungen ich Fahren kann und ich am liebsten ein One Board Quiver habe muss das Board dann sowas haben. Eis auf der Piste habe ich in den letzten 10 Jahren auch öfter gesehen als richtigen Pow.

    (für die schnellen Abfahrten mit laaaangen Radien habe ich dann doch noch mein Goodboards)

    Er erwähnt doch oben Probleme mit der Fahrtechnik und Ihr sinniert über Probleme beim Carven. Ein Goodboards halte ich nicht für geeignet um damit einem Anfänger eine bessere Fahrtechnik bei zu bringen. Gerade wenn er Probleme mit der Kurveneinleitung hat. Da ist der Frust doch vorprogrammiert. Ich würde mir vor dem Urlaub anschauen welche Verleiher es im Ort gibt und schon mal explizit Wideboards reservieren. Das Geld dann ggf. noch mal in einen Lehrer investieren und dann mit gescheiter Fahrtechnik ein gescheites Board kaufen. Die Auswahl ist leider einfach begrenzt.

    Passt denn der StepOn Boot in jede Bindung rein? Gibt es da keine Probleme wegen dem angesetzten Strap am Boot und dem hinteren Harken am Boot? Oder willst du dann auch wieder den Nitro fahren?

    Mich nervt das Bindungen umschrauben ja schon an aber wenn ich dann auch noch Boots wechseln müsste. Das läuft doch darauf raus, dass das Korua dauerhaft mit der Ratsche und dem Nitro gefahren wird und das StepOn auf dem Wooden bleibt. Stell dir mal vor du fährst nur noch das Dart, was du dann Geld für das StepOn verschwendet hast.

    Technisch ist das kein Grund, bevor ich auf Grund fehlenden Forward Leans mit dem hinterm im Schnee liege habe ich mich doch schon längst über den Bügel unterm Highback und den Schuh selbst ausgehebelt. Noch dazu fahren hier im Forum und auf dem Berg noch viel weniger einen Carve auf der Backside wo all das überhaupt zum tragen kommt.

    Wichtiger für mich ist, dass ich gescheit stehen kann und den ganzen Tag entspannt fahre und nicht ständig in einen Forward Lean gezwungen werde. Das ist doch alles viel wichtiger als, dass ein Forward Lean den Kurvenwinkel limitieren würde...