Die besten Snowboard Videos

  • Ach ja… der liebe Japaner.

    Ich habe seine Videos wirklich gründlich analysiert und versucht, um seine Technik umzusetzen – aber das ist leider nichts für mich. Mit Posi/Posi klappt es ganz gut (mindestens im Wohnzimmer), aber mit Duck ist es für mich einfach nicht möglich.


    Ich bezweifle nicht, dass es eine gute Technik ist, aber ich brauche viel zu viel „Yoga“, um meinen Oberkörper so zu drehen – und ich weiß nicht, ob meine Knie und Hüfte darüber besonders glücklich wären. Deshalb bin ich wieder zurück zum Gorilla Stance.


    Apropos, ich habe ein paar Stunden Privatunterricht in Avoriaz genommen. Der Lehrer war (theoretisch) einer der bekanntesten Snowboarder in Avoriaz, Ex-Profi und so weiter.

    Es ist witzig, wie er (vermutlich weil er freestyler war? aber laut seiner Meinung fast alle Schulen in der französischen Snowboard-Szene, z. B. ESF, ESI usw.) Duck Stance = Gorilla Stance bevorzugen. Seine Bemerkung bei meinem Fahren war, dass ich meine vordere Hüfte nicht genug in die Kurve bringe – genau das Gegenteil von dem, was Miratori und die Japaner zeigen…


    Das ist einfach so witzig…

    Heimat ist wo das Herz ist

  • in dem video dreht er die Huefte relativ wenig und vollfuehrt keinen Knieschluss im heelside turn


    Die zweite Hand ist in diesem Miratori Video im heelside turn auch nie vorne im Schnee.


    Nur dann ist Yoga oder extremer fwd stance noetig, wenn beide haende vorne im Schnee sind, beim Heelside Turn.


    Beide Haende vorne im Schnee brauch ich nicht ergo interessiert mich posi posi nicht mehr.


    es war ein kurzes Influencer Posi Posi Aufflammen, nun ist fast alles wieder back in duck ....inkl Malcom Moore.

    Einmal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • Die Videos aus dieser Serie find ich auch ganz gut. Sehenswert, auch wenn es wieder tendenziell Posi/Posi ist:


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    Das "beeindruckende" an diesen Vids ist, wie absolut passiv fast alle Personen auf dem Board stehen; sie sind eigentlich nur Passagiere.


    Egal ob Knapton, Miracoli oder oder, das Board wird auf die Kante gestellt und gewartet (oder gehofft?), dass es passt.

    Es wird konsequent darauf verzichtet, die verschieden Tools für ein aktives, variables und situativ angepasstes Fahren zu nutzen.

  • Larsman faehrt zB recht passiv un-dynamisch im posi posi, zeigt wenig Variation beim Fahren.

    Larsman Hauptargument , dass Duck der Hintern backside immer im Schnee ist und stoert, und posi posi fast nie, wiederlegt er selber leider bestens in seinen Videos wo er in posi posi zu 90 prozent am Schnee aufsitzt mit seinem Hintern. Dagegen sitzt Miratori im duck deutlich seltener auf als Larsman und

    Miratori faehrt in seinen meisten Videos erheblich dynamischer und variantenreicher als Larsman.


    Und bei Knapton und Cherry sieht man, dass beide den jeweils anderen Stance getestet haben, aber nicht so richtig damit zurecht kamen.


    Deswegen ist die Aussage , dass posi posi im carving ueberlegen ist, nicht gueltig.

    Heisst auch nicht dass es unterlegen ist.


    Es ist sehr individuell.


    Wenn Cherry mit duck so zurecht kaeme wie dieser Fahrer in folgendem Video dann waere er vermutlich auch nicht so Duck feindlich, aber das schafft der Cherry nicht.


    Cherry hat sein Optimum im seinem leichten fwd gefunden, Knapton im Duck (Knapton war im fwd bei tests nicht annaehernd auf Cherry Level)

    und Miratori zeigt es in allen stances.


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    Jeder hat vermutlich seinen Lieblings Stance und das ist ok.


    Unterschiede gibt es, aber die sind meistens zu gering um seinen Lieblingsstance dauerhaft zu verlassen.


    Das Cherry und Horstman Pushing fuer posi posi verfuehrt viele vermutlich zu falschen Hoffnungen.

    4 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • Wahrscheinlich nimmt jeder das, was für ihn am besten funktioniert!


    Was mir , letztlich als absolute Beginner, in Sachen Posi/Posi gefällt, ist die deutlichere Ausrichtung des Körpers in Fahrtrichtung.


    Besonders klar wird das auf einem Schmal-, bzw. Raceboard. Da stehst Du nach vorne und alleine durch die Winkel von um die 60 positive fällt Dir zuerst aber einmal einfach stehen schwer, da Du quasi nur noch auf einer schmalen Linie stehst. :rolleyes:

    Kommt die Kiste aber in Bewegung, reicht es quasi die Hüfte einfach nach links oder rechts zu schieben und es geht mit dem Carven geht los. :) Hinderlich ist da nur die Sturzangst, aber mit etwas Übung schwindet die langsam. ;)

    Es ist echt irre, man versucht sein Gewicht einfach gleichmäßig auf Vorder- und Hinterfuß zu verteilen, schiebt die Hüfte und es carvt.

    Es liegt leider in der Natur der Sache, dass bei echten Schmalbrettradien von 13 und mehr (mein Virus hat wohl knapp 14m, mein F2 RS 17m) die Geschwindigkeit rasch schnell, tendenziell noch eher zu schnell für mich wird. =O

    Mein Eli hat nur 10, aber da sind die Bootwinkel eher noch milde, mit um die 40°. Da schleicht sich dann wieder leichter die altgelernte Technik mit (zu-)viel Rotation ein, die zum Wegdriften des Hecks bei mir führt.

    Andererseits bin ich aktuell damit super gerne unterwegs. 8) Es beginnt zu carven, wenn ich genau auf die Technik achte und wenn es brenzlig wird, wird gegripped oder gar geslided.

    Falls es immer Sommer einen Schnapp gibt, idealerweise wäre ein ca. 22-23cm Brett mit Radius um die 11-12m wohl für mich der nächste Zwischenschritt. Winkel dann ca. plus 50, mehr Lean in, weniger Rotation, Breite macht Balance leichter, driften unwilliger als der Asien-Eli, aber williger als die Racer....

    Oder harte Schule und 3 Tage hintereinander konsequent den Gladiator...

  • Ein schmales Virus kannst du nur mit +/+ und viel Hüftbewegung fahren – anders geht es kaum.

    Was ich generell falsch finde: Heutzutage wird Carving oft direkt mit „Laydown“ gleichgesetzt. Aber Carving bedeutet nicht, dass der Hintern oder die Brust den Schnee berühren müssen oder dass beide Hände unten sind. Anders gesagt: Carving ist nicht gleich Euro-Carving.

    Was z. B. M. Morre in den ersten Minuten zeigt – ist das kein Carving?

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    Heimat ist wo das Herz ist

  • damit wir hier mal zurück zum Thema kommen 8)


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  • ".......


    Was ich generell falsch finde: Heutzutage wird Carving oft direkt mit „Laydown“ gleichgesetzt. Aber Carving bedeutet nicht, dass der Hintern oder die Brust den Schnee berühren müssen oder dass beide Hände unten sind. Anders gesagt: Carving ist nicht gleich Euro-Carving.


    ........."

    Absolut richtig. Wie anderswo schon von mir erwähnt:


    Ceepo:


    "Carven ist, und das ist pedantisch betrachtet richtig, schon das Fahren auf/entlang der Kante selbst mit nur minimalsten Aufkantwinkeln.


    Dafür sind natürlich alle Boards, alle Bindungen, egal welche Boots und egal welche Bindungswinkel ausreichend. Es ist toll, wenn die Personen, die so fahren möchten, daran Spaß haben und es genießen. Einfach geil.

    ....."


    Es ist völlig wurscht, welchen Aufkantwinkel ich fahre, ob dabei mit Inklination oder Angulation gefahren wird, ob der Körper statisch verbleibt oder aktiv genutzt wird, ob man den anliegenden SCR aktiv verändert etc. ...


    Dass jedoch auf Personen, die das Board völlig passiv (in egal welchem Winkel) auf die Kante kippen, mit "Boah geil ey, so wie der macht alta" reagiert wird, ist (für mich) bedenklich.

  • damit wir hier mal zurück zum Thema kommen 8)


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    zurück zum Thema, ja, aber zurück zum Schnee ist momentan schwierig.


    PS du bist in der Nähe...warst du irgendwann in Freestyle Academy in Rutesheim?

    Heimat ist wo das Herz ist

  • zurück zum Thema, ja, aber zurück zum Schnee ist momentan schwierig.


    PS du bist in der Nähe...warst du irgendwann in Freestyle Academy in Rutesheim?

    ja die Saison ist vorbei, zumindest für mich. Im November geht es wieder los.


    Ne, da war ich nicht.