Roto Bürsten / Roto Brush - Snowboard Base Cleaning und Tuning

  • Jo, den Eindruck habe ich auch.


    Meine Freundin hat das Dreamcatcher noch 3-4 Tage gefahren, nachdem bereits weisse Stellen sichtbar wurden.

    Das wird das Problem gewesen sein.


    Ich verstehe weiterhin nicht, wieso keines meiner 4 Burton Boards jemals solche weissen Stellen aufgewiesen hat?

    Auch keines meiner Boards zuvor hatte jemals dieses Problem.

    With great powder comes great responsibility

  • ja so kann ichs zumindest bestätigen.. kleine Schäden gehen mit Bürste weg.

    Grosse nur mehr mit Schaben mit Messer/Metallklinge.


    Beim Schaben neue Struktur dann mit Karosseriefeile oder der 300mm Toko Belagfeile reinbringen

  • mein Flagship war brandneu und hat nach 3 Stunden diese weissen Spuren entlang der Kanten aufgewiesen. Der 10yo Fish mit gelber Base hat noch nie so ausgesehen..


    auch Aviator und Dream Catcher sehen sehr schnell so aus... Trotz Kupferhandbürste...

    Das gleiche habe ich bei meinem neuen Jones Flagship auch festgestellt. Nach drei Stunden war das Factory Wachs am Ende. Entlang der Kanten wurde der Belag weiß. Ich habe dann einfach rasch Cremewachs von Raze Cat aus der Tube aufgetragen. Ich dachte: Besser, als stumpf weiterfahren. Gebürstet habe ich das Flaggschiff noch nicht.

  • Irgendwas machen die bei Jones falsch mit dem Belag..


    Auf meine Anfrage hin, mit konkretem Verweis auf das alte Burton board (und meine 4 anderen Burtons!), bekam ich nur eine vage non-answer...

    With great powder comes great responsibility

  • ist normal. Factorywachs wird immer nur ganz dünn aufgetragen.


    Sollte man auch entfernen und dann vor erster Ausfahrt mit eigenem Wachs gründlich wachsen.


    Und täglich wachsen ist fast bei allen Belägen der Normalfall bei Fahrern die 40km oder mehr pro Tag fahren. Besonders bei harter Piste. Im freeride geht schon mehr als ein Tag ohne Nachwachsen wenns pulvrig ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • ist normal. Factorywachs wird immer nur ganz dünn aufgetragen.


    Sollte man auch entfernen und dann vor erster Ausfahrt mit eigenem Wachs gründlich wachsen.


    Und täglich wachsen ist fast bei allen Belägen der Normalfall bei Fahrern die 40km oder mehr pro Tag fahren. Besonders bei harter Piste. Im freeride geht schon mehr als ein Tag ohne Nachwachsen wenns pulvrig ist.

    Du hast nicht mitgelesen, was?!

    Wir sprechen hier von der Beobachtung, dass der Belag von Jones-Boards nach wenigen Stunden ausbleicht und austrocknet.
    So weit, dass der sich durch erneutes Wachsen am selben Tag nicht mehr auffrischen lässt.


    Und ich habe nun schon zig-fach geschrieben, dass keines meiner verschiedenen Burton-Boards dieses Verhalten aufzeigt.
    Mein 10-jahre altes Fish wird 1x pro Saison gewachst, vielleicht 3-5 Tage gefahren und hat noch nie Verfärbungen im Belag gehabt.
    Das CK Nug (tiefste Preisklasse, aber noch sintered base) wurde richtig übel "gepflegt" und hat nie irgendwelche Verfärbungen im blau/violetten Belag gezeigt..
    Das Fishcuit war in Japan 12 Tage täglich im Einsatz und hat nie Wachs bekommen. Der Belag sieht nach wie vor aus wie neu.



    Also nein, täglich wachsen sollte definitiv nicht der Normalfall sein!

    Und 4 Abfahrten sollten definitiv nicht ausreichen um einen frisch gewachsten Belag (mit Bügeleisen und allem drum und dran!) einfach so auszutrocknen.

    With great powder comes great responsibility

  • also all meine Boards müssen nahezu täglich gewachst werden, und all meine boards sind nicht von Jones. sondern

    Ride

    Rome

    Völkl


    wenn ich 80km pro Pistentag ab und an mache sind all meine boards nach einem Tag weiss.


    Die Parktage mit weniger km oder die weichen Tage überstehen die aber schon ohne tägliches wachsen.


    mag sein dass die Jones Beläge noch empfindlicher sind.. aber soviel anders hört sich das nicht an

  • Pillowhead Interessanter Weise habe ich diese Beobachtung beim Mountain Twin nicht gemacht. Das MT hat allerdings auch null Struktur! Das Flagship dagegen hat eine ganz leichte direktionale Struktur. Folgt die Bewegungsrichtung dieser Struktur ist die Reibung gering. Driftet das Board quer zu diesem linearen Strukturschliff steigt der Reibwert. Da kann selbst Wachs vermutlich nicht helfen, den Reibwert herabzusetzen. Diese übermäßige Reibung führt dann zur Vergrauung. Zu diesem Erklärungsansatz passt auch, dass die grauen Stellen ( bei meinem Board) nur am Tail in der Nähe der 3D-Zone zu erkennen waren. Ein Board, dass sich sehr locked-in bewegt, oder dass keine längsgerichtete Struktur aufweist, hat weniger Vergrauung als ein Board, dass man im Sideslip „gegen den Schliff“ bewegt.

    (Nur eine Theorie)


    Die eigentliche Frage in diesem Thread: Bekommt man die Vergrauung des Belags weggebürstet?

  • Um nichts zu riskieren, habe ich das neue Flagship heute mit der Roto Brush (Copper) gereinigt. Der Makita Akkuschrauber lief dabei auf Stufe „1“ Anschließend habe ich die Base noch mit TOKO Basecleaner abgewischt und dann mit Raze Cat Universal Wachs -10/+10 heiß gewachst.


    Das Factory Wachs von Jones lief zwar sehr gut, war aber nicht sonderlich haltbar. Ich wette in der Produktion arbeitet man mit Flüssigwachs und einer Bürste. Selbst das normale Creme Wachs von Raze Cat „hebt“ deutlich länger.


    Wenn jetzt wieder eine Vergrauung auftritt, bürste ich mit der Rotobrush und mache Vorher- und Nachherfotos.

  • Bin gespannt!

    Ich habe das Aviator letzte Saison zum professionellen Service gebracht, mit Schleifen in der Maschine, etc. Kostete 50+ € pro Board..

    hielt genau bis zum Mittagessen. (Und das waren keine 20 kilometer..)

    With great powder comes great responsibility

  • Bin gespannt!

    Ich habe das Aviator letzte Saison zum professionellen Service gebracht, mit Schleifen in der Maschine, etc. Kostete 50+ € pro Board..

    hielt genau bis zum Mittagessen. (Und das waren keine 20 kilometer..)

    Also was lernt man daraus???


    Nur von Hand erzielt man vernünftige Ergebnisse?! 😁

  • Ob ich die Bürste gegen den Uhrzeigersinn laufen lasse? Da habe ich noch nicht drüber nachgedacht.
    Ich denke schon! Die Bürste soll ja das Board ja immer vom Tip zum Tail bürsten. Je nachdem, ob wie ich zu meinem Board stehe, muss die Bürste sich dabei anders herum drehen.

  • Ja, allein durch das lesen kann man viel lernen. Danke für das Teilhaben lassen.

    Board: F2 Revo Airbase (2009)

    Bindung: Flow NX2 CX (2022 - *), Flow The Eleven (2009-2021)

    Boot: Burton ION BOA (2022 - *), Flow Performance Proven (2009 - 2021)

  • Man kann im Internet sehr viel entdecken und durch bloßes Zusehen lernen. Ich habe in diesem Video auch sehr viel gelernt. Ich war mir zunächst unschlüssig, ob ich es im Snowboard Wachs Thread, im Strukturschliff Thread oder im Roto Bürsten Thread posten soll.


    Da du gerade das Stichwort „Teilhabe“ lieferst, poste ich das Video gleich hier:


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    Man sieht sehr schön den gesamten Prozess der Boardpräparation auch das manuelle und maschinelle Bürsten und polieren der Base ganz am Schluss.


    Noch etwas lernt man in dem Video: Snowboarder, sind die „jungen Wilden“ 😆

  • Ich habe letztens einen "Strukturschliff" nach dieser Methode ausprobiert. Allerdings war ich dabei etwas zurueckhaltender. Hat 1A funktioniert!

    Nach dem Fahren habe ich den Belag einfach nur mit einer feinen Messingbuerste nochmals leicht ausgebuerstet und siehe da, das Board fuhr wie frisch gewachst noch 2 weitere Tage, jeweils nur durch ein kurzes Striegeln mit der Messingbuerste. Erst nach dem dritten Tag war dann ein erneutes Wachsen noetig.

    Interessant auch der Einsatz eines Loetkolbens, anstatt die Komponenten der Repair Candle durch Anzuenden derselben zu verbrennen.


    Better call Saul:

    .

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    Uebrigens, in deinem Video werden die Kratzer mit der Heissklebepistole ausgebessert. Meinst du das haelt?