Salomon Malamute - Update Nr. 2

  • Basisdaten:


    - 1,90 m
    - 47er
    - 110kg
    - standing sideways since 1995 (längere Pause mitte der 2000er Jahre, seit 3 Jahren in einem nicht allzu spektakulären Skiort wohnhaft, aber immerhin)
    - Fahrstil: Normalerweise Piste und da schaue ich, dass ich dem Herrn Knapton nacheifere, mit 47 sind da freilich Grenzen gesetzt, aber wenn die Bedingungen passen, geht da schon ordentlich was (was die Carverei angeht, beim dazugehörigen Schnickschnack...nunja...da muss ich nachlegen)
    - Setup: Elan El Grande 167 (28,4er Waist), Burton Diode und eben den Malamute seit neuestem , vorher ein Burton Ambush.


    Board ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss, da wird noch (hoffentlich) früher oder später ein Goodboards Wooden 167XXW folgen.


    Bisher war ich eigentlich recht zufrieden, wenn gleich der Ambush ein Notlösung war (finanzielle Frage und die harten Dinger sind teils schwer zu kriegen in meiner Größe, selbst bei einem recht großen Laden, dessen Hauptquartier schräger gegenüber von meiner Wohnung hier ist).


    De facto war der Ambush aber für meine Einsatzzwecke zu weich....daher Ion, Driver X und eben den Malamute in den Laden bestellt und anprobiert.


    Schnürsystem bei den Burton Boots ist im Vergleich zum Salomon weit weniger aufwendig, aber ehrlich gesagt ist mir das wurscht, ob ich jetzt 2 Minuten oder 5 Minuten brauche.


    Was mich erstaunt hat: der Driver X war im direkten Vergleich im Schaft doch signifikant weicher als der Salomon.Hätte ich so nicht erwartet. Dazu kommt: der Salomon ist zwar auch ein 12er, ebenso wie der Driver X, jedoch ist 12 bei Salomon 48 und bei Burton 47.Dennoch saß der Salamon weit besser, sprich besserer Halt.


    Ion war in 12 erstaunlicherweise zu klein, Driver X hätte an sich gut gepasst.


    Ausschlaggebend für die Entscheidung für den Salomon: die Ferse sitzt echt perfekt, was nicht zuletzt auf einen extra Strap im Schuh mMn zurückzuführen ist, der den Innenschuh nochmal fixiert.


    Von der Außenlänge geben sich beide nichts, der Salomon ist minimal kürzer, dafür etwas klobiger, aber auch das ist nur minimal.


    Sicher, das sind jetzt nur Eindrücke aus dem Laden, aber wie gesagt, grade im Schaft war ein deutlicher Unterschied zu spüren.


    Nach ersten Testfahrten bin ich begeistert...absolut top Halt im Schuh, top Response...ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich muss jetzt die Fahrweise ein wenig umstellen, will heißen weniger Kraftaufwand, da bei gewohnheitsmäßiger Fahrweise das Brett sich jetzt durch die verbesserte Übertragung viel schneller richtig in den Schnee einfräst...und wo ich vorher die Talbabfahrt gemieden habe, weil es eh nur in die Füße ging, kann ich jetzt an einem Stück von oben nach unten einwandfrei durchheizen und ich merke genau nichts.


    Werde weitere Eindrücke dann anhängen, bisher war ich erst 2 mal oben mit den neuen Boots.


    Fazit: beste Investition seit langem, ja nich zu geizig sein, wer Carven will, braucht harte Schlappen....ging vorher auch alles und hat Spass gemacht, aber das ist jetzt nochmal ein Quantensprung, auch wenn es eine doch bemerkbare Umstellung mit sich bringt.

  • Danke für deinen Bericht :thumbup:


    Ich bin gespannt, wie sich der Malamute über die Zeit schlägt. Lass mich später mal wissen, ob der Flex merklich nachgelassen hat oder konstant bleibt.

    Das ist ein Punkt, der mich bei der Vorabrecherche etwas bedenklich gestimmt hat (gepriesen sei the_goo_dride), aber man wird sehen.


    Testfahrten werden die nächsten 14 Tage ausfallen, da ich mich gestern gleich mal schön lang gemacht habe, lädiertes Handgelenk ist die Folge.


    Durch die Verringerung des Überstandes wollte ich mal sehen, wie weit es jetzt runtergeht bis zum Bootout..Grenzbereich doch ein gutes Stück vergrößert..nunja, jedoch hatte sich eine schöne Eisplatte, schlecht zu sehen noch dazu im Schatten, zwischen der ansonsten griffigen und guten Schneedecke versteckt...und zack, ward es bei nem richtig tiefen FS Turn um mich geschehen....da hat die Euphorie und Begeisterung den Vorsatz, sich langsam ranzutasten, übermannt.


    Einersteits erfreulich ist, dass ich danach festgestellt habe: ich bin nicht wie sonst an der unteren Vorderkante der Boots aufgesessen, sondern anscheinend ist der mögliche Neigungswinkel derart größer nun, dass es , wenn es passiert, an den Toestraps passiert....starke Reibungsspuren zu entdecken. Andererseits muss ich jetzt halt aufpassen bei harten Bedinungen, denn bei dem Neigungswinkel, den ich jetzt fahren kann, ist nichts mehr zu machen.

  • Kleines Update:


    - nach wie vor begeistert, was der Schuh in Sachen Komfort und Verringerung der üblichen Beschwerden kann....aber das liegt wahrscheinlich einfach am massiven Steifigkeitsunterschied. Dennoch: Daumen hoch


    - Einstieg und Schnüren wie erwartet nach einigen Tagen kein Thema mehr. Hält aber bombenfest.


    - Kleines, eventuell sogar großes Manko: heute festgestellt, dass ich am rechten Boot der Toestrap beim schließen da mehr oder weniger reindrückt, spricht da ist eine massive Delle im Boot und ich merk das dann massiv. Das gefällt mir ganz und gar nicht. Muss ich morgen ins Geschäft. Hmpf. Das dämpft die Freude....und dass da an der Spitze dieser EVA Schaumpfusch verbaut ist...da ist schon ein recht tiefer Cut drin, Kante vermutlich irgendwie erwischt. Das ist an der Stelle ungünstig. Tja.....


  • Man sollte das Problem erkennen....Aber komischerweise nur rechts...


    Wobei mir grade der Gedanke beim betrachten der Bilder in den Kopf geschossen ist, dass es an der Einstellung des Toestraps liegen könnte...den hab ich Anfang der Saison etwas verändert.... 8|


    Edit: in der Tat...liegt an der Bindung...wenn ich nur das highback steiler stelle, verringert sich der Effekt merklich.....tja, da sieht man mal wieder, was kleinste Veränderungen an der Bindung für einen Effekt haben können.

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  • Man sollte das Problem erkennen....Aber komischerweise nur rechts...

    Das Problem hatte ich bei meinem Nitro Team und meiner Malavita auch. Da hat sich der Toestrap echt ziemlich stark an der Seite rein gedrückt. Allerdings hat das bei mir keine Delle hinterlassen. Echt unangenehm.

  • Wie verhält sich der Malamute im Fussgelenksbereich? Lässt er da stark nach?
    sprich wenn du Frontsidekante fährst.. wieviel gibt er da nach vorne nach.. (Winkel)
    mein Burton Ruler/Driver ist nach 10 vollen Snowboard Tagen butterweich geworden... ich kam da mit dem Snowboard flach aufliegend mit den Knien fast auf den Boden..., habe da momentan eine Notlösung in Verwendung um den Ruler zu retten.
    (wobei der Ruler noch supergut im Vergleich zum ersten Softboot war)


    Salomon Quantum Bindung plus Malamute wäre meine nächste Hoffnung..


    Wenn du aber sagst, dass der Malamute nach 10-20 Fahrtagen auch 3 Flexstufen verloren hat.. dann wäre das auch keine Lösung für mich..


    Kenne bislang keine Boot Bindungskombo wo man nach 10 Snowboardtagen Frontside nicht merklich stärker/einfacher abknicken kann.....


    Bei der 100% Salomon Lösung Quantum plus Malamute habe ich mir sagen lassen.. es hält lange /gibt im Flex kaum nach... könnte natürlich Marketing Gedöns sein.


    Auf jeden Fall bechleunigt eine schlechte Boot- Bindungskombo den Flex Abbau des Schuhs.


    Wie lange die optimale und stärkste Kombination hält wäre die Frage.


    Nach 50 Tagen ist wahrscheinlich immer Ende... und Neukauf angesagt...


    Mein Board sieht nach mittlerweile 15 Tagen auch schon so aus., dass ich sage.. 15 weitere Tage und der nächste Boardkauf wird fällig...



    Der Ryan Knapton fährt ja jedes Jahr mit neuem Material...mitunter wechselt er deutlich früher.

  • Das Problem hatte ich bei meinem Nitro Team und meiner Malavita auch. Da hat sich der Toestrap echt ziemlich stark an der Seite rein gedrückt. Allerdings hat das bei mir keine Delle hinterlassen. Echt unangenehm.

    Ich bin noch nicht dazu gekommen, den Toestrap 1 Loch kürzer zu stellen, wenn ich mich recht entsinne, trat der Effekt beim vorher verwendeten Burton Ambush (AMB) erst danach auf, da hab ich es aber auf den doch weicheren Schuh zuruckgeführt.


    Selbst wenn es sich dann wieder legt....so wirklich gefallen will mir das nicht....nicht in der Preisklasse und nicht in dem Flexsegment.

  • Winterzahn:


    Genau kann ich es noch nicht sagen, da werd ich noch ein paar Tage brauchen...aber es kommt mir schon so vor, als wäre er marginal weicher geworden. Das kann aber auch aufs "einlaufen" zurückzuführen sein....ein signifikantes Nachlassen ist es jedenfalls nicht, das wäre auch ziemlich frech.


    Jedoch gehe ich in der Tat davon aus, dass selbst die ganz harten Boots idR nach einer Saison, wenn man im Skigebiet wohnt bzw. vergleichbar oft auf dem Berg ist, den Geist aufgeben....bzw. signifikant nachlassen.Das Material wird eben auf den 08/15 Kunden ausgelegt sein, der 1-2 Wochen pro Saison im Skiurlaub ist. Der hat dann natürlich 3 Jahre oder mehr an dem Teil.

  • Soo....jetzt ist das gute Stück schon ein paar Tage im Einsatz gewesen, Zeit für ein Zwischenfazit.


    Und das fällt zwiespältig aus....


    Positiv:


    - das Schnürsystem funktioniert bis jetzt tadellos, hält auch, keine Nachjustierungen nötig.


    - im Einsatz spürt man ihn kaum , meine Bindung muss knallhart zu sein, max Response, das merkt man überhaupt nicht....da hats beim Ambusch schon teils stark gedrückt


    - der extra Strap, welcher über den Innenschuh verläuft und diesen extra im Boot fixiert, ist weltklasse. Heelift ade. Njet. Aus. Gibts nicht mehr. Erstaunlich, dass das noch nicht von anderen kopiert wurde, obwohl es so simpel ist (zugegeben, ich weiß nur, dass es die vergleichbaren/ähnlichen Burton Ion und Driver X nicht haben). Man könnte zunächst meinen, dass man das irgendwie als störend empfindet, aber ich merke nichts.


    - Innenschuh waschbar, hab ich aber noch nicht probiert


    - Verarbeitung der Preisklasse entsprechend, wäre mir bis jetzt nichts negativ aufgefallen, wirkt massiv.


    So..und nun zu dem, wovon ich nicht so recht weiß, was ich davon halten soll:


    Im Schaft hat der Boot seinen Flex bis jetzt gehalten, wenn dann nur marginal weicher geworden. Das oben geänderte Dellenphänomen ist durch eine Änderung des Toestraps minimiert worden, passt auch (wobei ich immer noch der Meinung bin, dass das nicht passieren sollte, stört mich jetzt im Einsatz aber nicht, daher egal)


    Was mich aber stört und was sich vor allem bemerkbar macht: Wenn entsprechende Kräfte wirken, dann staucht sich der Boot vorne auf Höhe des Fussballens...schwer zu beschreiben....also im Prinzip, wie wenn man mit nem normalen Schuh geht und abrollt, dann knickt der Schuh ja und geht an der Stelle ein bisschen in die Breite...und das passiert eben bei dem hier auch.


    Was natürlich zur Folge hat dass die Kräfte nicht mehr primär über die Bootaussenhülle abgeleitet werden, sondern wieder über den Fuß gehen, mit den entsprechenden unangenehmen Folgen.


    Macht sich natürlich vor allem bemerkbar, wenn man viel arbeiten muss, Hügelpiste, Sulz...usw. . Wenn die Bedingungen gut sind, dann merkt man das gar nicht und Kraftübertragung funktioniert einwandfrei. Pow auch einwandfrei.


    Ich würde sogar behaupten, dass es weniger am Boot selber liegt, sondern eher daran, dass er recht schmal baut und in der Diode in L im Vorderfußbereich (Ferse sitzt perfekt im Heelcup/Highback) seitlich aufgrund der schmalen Bauweise etwas Spiel hat...und dann natürlich nicht derart "geschient" wird, als wenn die Bindung fast press anliegt..und somit in die Breite gehen kann. Kann aber auch ein Hirngespinst sein......ist im Moment aber die naheliegenste Erklärung.


    Mangels Vergleich gleich steifer Boots weiß ich halt nicht, ob das bei nem Driver X oder so nicht auch irgendwann passiert.


    Alles in allem aber bin ich mit der Performance aber immer noch sehr zufrieden und irgendwas weicheres kommt mir nicht mehr ins Haus.


    Eine Sache ist noch anzumerken: an der Bootspitze ist ordentliches Gummi verbaut, nur haben sie die Spitze nicht komplett mit Gummi verkleidet, sondern rechts und links, am Übergang zur Seite, ist jeweils eine kleine Fläche wo dieser EVA Schaumscheißdreck außen angebracht ist....und da hab ich mir gleich am Anfang beim schieben nen schönen tiefen Cut mit der Kante reingehauen....musst ich kleben, ging komplett durch bis zur nächsten Schicht. Das ist eine Fehlkonstruktion, mittlerweile sollte Salomon wissen, dass man den hinteren Fuss hinterm Board beim anschieben oder stehen hat und nicht davor....


    Fazit:


    - Verarbeitung/Haltbarkeit: 8/10 (wegen dem EVA vorne, sonst einwandfrei)


    - Halt: 9/10 (inkl. Bonuspunkt für den Extra strap)


    - Schnürsystem: 8,5/10 (Abzug weil es komplizierter als Burton ist, sonst ne 9)


    - Flex Haltbarkeit: Schaft 8/10, Vorderfuß 6,5/10 (wobei das schwer zu bewerten ist, mir fehlt der Vergleich, ich hab mir da mehr erhofft, aber vielleicht ist das halt einfach so, also diese Bewertung eher mit Vorsicht genießen)


    - Tragegefühl/Komfort/"Fußbrand": 8/10 ( Abzug wegen den Einbußen durch die Stauchung bei besonders ungünstigen Bedinungen, ansonsten merkt man den Boot kaum....also sehr gut, für mein Empfinden...es geht sich halt fast wie in nem Hardboot, ist halt sehr steif, aber das stört mich nicht, ich will ihn ja fahren und net damit wandern oder Hackysack spielen)


    Würde ich ihn nochmal kaufen? Wenn mein Fazit zum Saisonende nicht signifkant geändert werden muss: ja.



    Edit: zwiespältig ist glaube ich zu negativ ausgedrückt...ich hatte wohl zu hohe Erwartungen an einen "steifen" Boot....aber wenn ich nochmal drüberlese....es ist halt immer noch ein Softboot und der kann nicht eisenhart sein. Alles in allem möchte ich ihn nicht missen, wenn er nicht in den nächsten Wochen plötzlich komplett zusammenfällt.....sehr guter Boot, paar kleine Dinge gibts ja immer.
    Er hat jetzt gute 24 Tage Einsatz hinter sich und wird immer gefordert, überträgt man das auf einen "normalen" Schneeurlauber, dann sind das relativ gesehen gute 2 Saisonen....und 2 weitere wird er bestimmt halten, das wären 4 Jahre...das geht in Ordnung. Hält er bei mir absolut 2 Jahre, bin ich zufrieden und bis jetzt sieht es danach aus.

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  • So, wieder mal ein kleines (wird dann eh länger ;-) ) Update:


    Da es hier seit dem letzten Update sehr warm war, waren die Bedingungen entsprechend mies....und bei der ganzen Sulzschieberei wird der gute Malamute doch sehr beansprucht.


    Er steht jetzt bei gut 35 Tagen (wohlgemerkt nicht volle, gehe idR in der Früh hoch, mache einige Abfahrten und zu Mittag bin ich wieder unten...sowohl zeitlich bedingt, als auch Bedingungsmäßig ..Verkehr/Pistenzustand) und hat doch deutlich Steifigkeit eingebüßt. Er ist immer noch hart, aber eben signifikant weicher als am Anfang.


    Aber: es stellt sich mir jetzt die Frage, ob das nicht einfach normal ist. Bei guten Bedingungen macht er seinen Job nach wie vor einwandfrei, nur beim nachmittäglichen Hügelland und bei Sulz merkt man davon was...und da ist er bei dem Setup halt das schwächste Glied.


    Ich bin mir nicht schlüssig, ob ich ihm das vorwerfen kann/soll....da bräuchte ich wohl einfach den Vergleich mit direkten Konkurrenten.


    Qualitätsmäßig gibt es bis jetzt nichts besonderes zu bemängeln, siehe Update Nr.1.


    Alles in allem bin ich zur Stunde immer noch zufrieden. Jedoch werde ich bei einem Austausch mal die Konkurrenz ausprobieren...wobei ich immer noch davon überzeugt bin, dass da das gleiche passiert bzgl. Steifigkeitsminderung.

  • Mal zum Vergleich.
    Mein Nike Lunarendor hat jetzt vermutlich so 60-70 Schneetage mitgemacht und inzwischen spüre ich auch, dass er deutlich weicher geworden ist. Ich hab nur die mittleren Steifigkeitseinlagen drin und könnte noch härtere reintun, aber im Vergleich zu dem wie er mal neu war ist das schon ein massiver Unterschied. Der hat auf so ner 10er Skala sicherlich 2-3 Punkte verloren.


    Meistens ist es wurscht, aber es werden dann bei Sulz auch andere Muskeln beansprucht, die Beine tun mehr weh und zum ballern sind sie auch nicht mehr so toll.
    Aber immerhin zwei anspruchsvolle Saisons haben sie gehalten :)

    If you're not falling down, you're not trying hard enough.

  • Jetzt wo du es sagst....ganz vergessen zu erwähnen, dass beim Malamute ab Werk sowohl für den Außenschuh als auch den Innenschuh Bananen dabei sind.


    Denen sieht man die Beanspruchung auch schon an, also muss man konstatieren, dass er sich eigentlich noch recht tapfer hält.


    P.s. Sei mir nicht böse, aber ich hab mich gestern durch die Videos von @supermo geklickt ( sehr hübsch btw) und kriege die "Bonk!" Szene nicht mehr aus dem Kopf 8o ..der einzig wahre Klassiker "Umfallen-wie-ein-Sack-in-Zeitlupe" in Perfektion :thumbsup:


    Falls der gute Supermo das hier liest: Gief Wooden Review ! :P

  • Hallo Pabstat,
    das Phänomen mit der Delle gibts beim Driver X auch. Und wie bei jedem anderen Schuhe verliert er seinen Flex. Fahre pro Saison um die 70 Tage und am Ende der Saison ist der Driver definitiv weich. Das Phänomen gilt auch für Ride Insano und wird auch - konstruktionsbedingt - beim Malamute nicht anders sein. Ich schicke meinen Driver nach der Saison zu Burton und bestehe auf Austausch, was in fast jedem Winter klappt! Da sollte man als Verbraucher nicht zu pflegeleicht sein. Die Dinger sind teuer - zudem gibt es eine 2-jährige Gewährleistung auf voll Funktion. Wenn die nach einem Jahr nicht mehr gegeben ist - Umtausch! Kenne etliche Leute, die das auch so machen.


    Ansonsten habe ich seit der Saison 16/17 das Problem, dass die Zehenkappen beim Driver (Ion, SLX) derart niedrig geworden sind, dass ich diesen Winter wegen kaputter Zehen auf einen anderen Boot wechseln muss - nach fast 20 Jahren... Brauche eine hohe toebox...


    Daher die Frage an Liebhaber steifer Boots: Welche Vor- und Nachteile kennt ihr bei:
    Salomon Malamute
    Ride Insano


    Gibts noch andere Boots in dieser Steifigkeitsklase? Deeluxe XV fallen raus, die sind einfach nur schlecht, sowohl qualitativ als auch funktional. Thirtytwo soll auch mies sein, hab ich aber selbst keine Erfahrungen.


    Danke für Euer Feedback.

    "Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben." (B. Russell)

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  • Kann zum Malamute und Insano nichts sagen. Allerdings haben die Adidas Boots ne verdammt hohe toebox :)
    Gibt momentan drei oder vier Boots die einigermaßen steif sind wenn ich mich nicht täusche.
    Adidas Energy Boost
    Adidas Blauvelt
    Adidas Acerra
    Adidas Tactical ADV


    Haben zum Teil verschieden Schnürsysteme, verschiedene Dämpfung etc. Müsstest halt mal durchschauen!

  • Adidas Tactical ADV und Blauvelt habe ich getestet. Große Zehenbox, stimmt. Das wars dann schon. Beide viel zu weich, knicken im Shop schon ein. Und extrem (!) klobig.
    Und worüber ich mich sehr gewundert habe: "the_good_ride" hypen die Adidas wegen der kürzesten Sohlenlänge am Markt. Entweder haben die das falsche Zeug geraucht oder ne ordentlich Prämie von den Herzogenaurachern eingesackt. Im Vergleich mit Burton und Ride hatten die Adidas die längste Sohle - deutlich! Bisher habe ich den Jungs von the_good_ride blind vertraut (bisher konnte ich alle Tests von Sachen die ich kenne fast 1:1 nachvollziehen) - jetzt komme ich ins grübeln...


    Also wie gesagt: suche was richtig (!) steifes auf dem Niveau von Driver X... Zum Vergleich: Burton Ruler, Moto, Ambush, Imperial sind für mich Turnschuhe. Der ION ist ok für die ersten 5-8 Tage.

    "Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben." (B. Russell)

  • Habe sowohl Adidas Tactical ADV (44 2/3) und wie auch nen Ion Redwing (44,5), beide Modelljahr 16/17:
    Der Adidas ist dabei ~2-3mm kürzer als der Burton. Flex empfinde ich am Fuß ebenfalls als fast gleichwertig, Burton allenfalls minimalst steifer.
    Kann allerdings nicht sagen ob sich bei den aktuellen Modellen was getan hat bzgl. Footprint oder Flex hatte ich noch nicht am Fuß.


    K2 Thraxis, DC T.Rice oder Ride Trident könnten noch Optionen für dich sein.




    OffTopic: Im amerikanischen Snowboardingforum gibts einen ganzen Thread darüber wieviel Blödsinn die Jungs von GoodRide so verzapfen. Um Gear zu vergleichen ist die Seite super weil sehr vollständig und übersichtlich, auf deren Meinung würde ich allerdings nicht zuviel geben. Just my 2 cents.

    3 Mal editiert, zuletzt von Joshinski ()

  • @slikslok naja, meinen Senf zum Malamute kannst ja oben lesen.


    Danke übrigens für den Tip mit dem Einsenden....das werde ich in der Tat mal probieren. Den kommenden März wird er glaub ich nicht mehr erleben. Da ist bald Ende Gelände.

    Wie viele Snowboardtage hat der Malamute dann ca drauf, wenn du ihn in Rente schickst?
    Und ist nur die Steifigkeit weg oder haben Innenschuh oder Aussenschuh schon Löcher oder Risse?

  • An wen welche email Adresse wendest du dich bei Burton und an welchen Bearbeiter?.. ein Innenschuh meiner Ruler hat ein Loch bekommen, am kleinen Zeh, nach einer Saison, der andere ist papierdünn.. 25 Nutztage, knapp mehr als 1 Jahr nach Neukauf unbenutzbar, gibt durch das Loch blutige Zehen und starke Schmerzen, und die wollen nix ersetzen.. (hab bislang wirklich geduldig auf eine Lösung gehofft) und mein zweiter gekaufter Burton Boot, der Ion, ist auch schnell weich geworden.
    Wenn die wegen des Lochs im Innenschuh des Rulers keine akzeptable Lösung anbieten, kaufe ich keine Burton Schuhe mehr.
    Werde ein update schreiben falls Burton die Innenschuhe ersetzt.


    update: Burton hat mit 2 neue Liner von einem anderen Innenschuh, der auch passt, geschickt!
    Problem gelöst

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