Salomon Malamute - Update Nr. 2

  • info.europe@burton.at
    Die versuchen am Anfang, Dich zum Shop zu schicken, aber das habe ich wegen Zeitverlust abgelehnt und seitdem kommuniziere ich über diese Adresse mit denen. Haste aber nicht von mir...
    Ich fände es gut, wenn sich möglichst viele Vielfahrer über die Haltbarkeit beschweren. Es ist eigentlich ne Frechheit, was die abziehen (und ich schließe damit andere Hersteller mit ein). Hab jetzt Rückmeldungen von 3 Leuten die den Ride Insano ausprobiert haben, der bricht auch nach ein paar Wochen ein...

    "Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben." (B. Russell)

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  • @Pabstat


    Hast Du die Malamute noch? Darf ich fragen, wie der Platinum Inliner bei deinen Modellen ausgesehen hat. Meine neuen Synapse haben üble Druckstellen gemacht, weil die Zunge des Inliners mit einer Art Rips-Band eingefasst war. Diese harte Einfassung hat sich leider seitlich ins Bein bzw. in den Knöchel gebohrt.

  • Also ich kann nur sagen, dass ich keinerlei Probleme mit Druckstellen irgendeiner Art hatte. Der Innenschuh ist super.


    Was ich aber sagen muss, das hatte ich auch vorher schon mal erwähnt: Vorne hat die Hülle nachgegeben....also dort, wo der Toestrap anliegt, auf Höhe der Ratsche.


    Das war beim Gettagrip ein Problem, welches sich durch versetzen um ein Loch beheben ließ. Jetzt ist mir aber die Ratsche über den Jordan gegangen und ich hab den Toestrap meiner Malavita, dieses Doubletake System, installiert...und da ist die Kappe selbst an der Stelle, an welcher die Ratsche montiert ist, sehr hart. Und das drückt dann seitlich in den Schuh rein und das merke ich dann am kleinen Zeh. Versetzen hat nicht wirklich Abhilfe geschaffen.


    Aber das liegt an der Schnalle, nicht unbedingt am Boot. Ansonsten ist alles noch tiptop...mit Ausnahme des Klettsystems des Riemens, welcher den Fuß extra fixiert. Das ist langsam hinüber, sprich es löst sich ab. Könnte man aber eventuell reparieren.

  • @Pabstat


    Vielen Dank für die Rückmeldung. Bei meinem Salomon aus 2018 (anderer Boot aber ähnlicher Platinum Inliner) war die Zunge des Inliners mit einem seitlich aufgenähten Band eingefasst. Diese Einfassung war hart und hat seitlich an den Füßen Druckstellen verursacht.

  • Also ich habe mir den Malamute besorgt, ca. 40 tage gefahren und bin ähnlich zufrieden wie @papstat.
    Er trägt sich etwa so wie früher die Driver X. Bricht leider auch genauso schnell ein, aber das ist bei steifen Boots halt nunmal so... Immerhin kann man mit den beiligenden Plastikschienen die Steifigkeit für ein paar Wochen einigermaßen aufrechterhalten...


    Fahrend en boot in einer Diode oder auch mal Cartel und habe keinerlei Probleme mit Druckstellen durch Straps, ist wahrscheinlich Einstellungssache.


    Das Fersenband ist eine der genialsten Eigenheiten beim Malamute. So einfach, so genial. Hält bombenfest ohne irgendwie einzuschneiden.


    Einen Nachteil sollte man kennen: er hat ne ganz miese Sohle mit sehr wenig Grip! Also bei Splitboardtouren mit Überraschungsmöglichkeiten unbedingt Steigeisen einpacken...


    Dass er etwas umständlich zu schnüren ist, geschenkt. Hautpsache er funktioniert. Man muss nur peinlich darauf achten, dass man die Schnüre in den obersten Haken fest verankert, weil der Boot sonst beim Fahren recht schnell aufgeht.


    Fazit: gute Alternative zum Driver X (bis 2016), für Leute mit Problemen beim Fersenhalt: es gibt keine bessere Lösung.

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  • @supermo


    Ich hatte damals im Geschäft den ION und den Driver X gleichzeitig anprobiert...da aber erhebliche Unterschiede zwischen Salomon und Burton bestehen, was die Zuordnung von MP Größen zu bswp. EU angeht, ist das schwer zu sagen.


    Burton: MP 30.5 = 45.5 (!)
    Salomon: MP 30.5 = 48


    (Mir hätte wohl 30.0 am besten gepasst bzw. wäre hintenraus jetzt etwas mehr halt dagewesen...aber die Größe konnte man Ende November nicht mehr auftreiben (!)...oder es ging um die Breite, ich glaube dass ich deswegen zu 30.5 dann gegriffen habe und nicht unbedingt noch 30.0 testen wollte )


    Es war auch nicht die allzu große Auswahl an den ganzen Größen dar, musste alles bestellt werden (Shame on you, Blaue Tomate..aber das ist ja nichts neues)...im Anfangsbeitrag steht die Länge vom Malamute drin.


    So, grade den Eingangsbeitrag nochmal gecheckt...der Ion war zu klein, der Driver X hätte gepasst....hatte ich anders in Erinnerung..anyway....die Burtons waren US12, der Salomon ist US13....aber sie waren gleich lang...das entspricht zwar irgendwo der Burton Werbung...aber zumindest den Ion hätte ich in US13 gebraucht...und wenn man es sich überlegt...wenn ich den Salomon in 30.0 genommen hätte, wäre er kürzer gewesen bei gleicher US Größe 12.


    Also würde ich sagen: absolut gesehen baut der Salomon nen Tick kürzer.

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  • Mein Driver X von 2015 in US10,5 habe ich gegen einen 2017er Malamute in US10,5 ersetzt. Unterschied 2mm, also vernachlässigbar.


    Gegenüber dem aktuellen Driver X ist der Salomon aber schon 6mm kürzer. Burton scheint bei der Reduzierung Sohlenlänge nachzulassen, da waren die ja mal führend. Das scheint aber auch von der Größenregion abhängig zu sein. Hab da ne kleine Odysse hinter mir und viel getestet und recherchiert. Bis US10 bspw. scheint Adidas extrem kurze Sohlen hinzubekommen. Ab 10,5 dann schrägerweise mit die längsten (getestet gegen Ride, Salomon, Burton und ThirtyTwo)...


    Komischerweise passen mir sowohl Burton als auch Salomon als auch Ride in US 10,5, obwohl die daraus unterschiedliche EU-Grössen errechnen (44, 44,5 und 45). Geht mir aber bei normalen Sportschuhen ähnlich. Die Hersteller sollten sich mal auf einheitliche Größennormen einigen und Abweichungen, bspw. in der Breite, mit einer einheitlichen Nomenklatur versehen (bspw. w, xw, n, xn, also wide, sehr wide, narrow und so weiter).

    "Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben." (B. Russell)