Wideboard gesucht!

  • Noch mal zurück zum Board:


    Wegen der Breite finde ich diese Bretter interessant:


    Never Summer Proto Synthesis 162DF, Breite 28,1cm

    Never Summer West Bound 166DF, Breite 28,5cm

    Never Summer Heritage 164DF, Breite 28,5cm


    Die neuen Boots (mal sehen ob es ein Burton Photon wird) werden bestimmt ne länge von 31/32cm haben bei Größe ca. EU45.


    Alle haben in der Mitte Rocker und an den Seiten Camber, die Verteilung variiert etwas. Das Proto hat den kleinsten Rocker in der Mitte.


    Vom Gewicht sind alle mit über 100kg zu fahren, lt. netter Mitarbeiter bei NS.

    Das West Bound wäre mir schon fast zu lang (mein altes ist 164) um es vieleicht mal leicht zu drehen und nicht schnell zu verkannten. Das Board soll gut für Piste und auch Abseits sein, für Spielereien weniger, wegen der Kante. Und ich glaube die Länge ist auch nicht von Vorteil. Aber vielleicht sind 2cm Unterschied auch nicht zu spüren.

    Das Proto ist minimaler schmaler, soll aber vom Kantenhalt sehr gut sein und ist verspielter. Das Heritage würde mir bald am besten gefallen, ist aber nicht zu bekommen.


    Kennt jemand die Boards und kann zum Fahrverhalten was sagen? Wenn ich vorher 164 gefahren bin und nun 162 nehmen würde, sollte das ja auch passen oder?


    Danke und Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von svenboarder ()

  • Mein erstes Board war ein Flad in 157 cm Länge, das zweite war ein camber in 166 cm, mit den Boards bin ich super klar gekommen und jetzt habe ich mir ein Rocker in 159cm bestellt.


    Ich bin 178cm groß, bei den ersten beiden wog ich noch 74kg, jetzt wiege ich mittlerweile 104 kg.


    Also sollten diese 2 cm weniger nicht so den Unterschied machen

  • also rein von der brettgrösse her würd ich bei fast zwei metern und 110kg problemlos das 166er empfehlen.

    ist aber die frage nach deinem gewünschten fahrstiel... das west bound ist natürlich das, was sich für freestyle sachen am wenigsten eignet, dafür bessere stabilität bietet und tiefschnee und carven am meisten halt/auftrieb hat. nicht nir wegen der länge, sondern auch vom direktionalen aufbau, etc her.

    gibts nicht noch ein porto in mehr länge und drag free

  • Wäre bei 2 m Körpergröße nicht zum carven ein 170 Board sinnvoll?

    fürs schnelle Carven bei guten Verhältnissen wäre 170cm schon gut, für 180 und 360 Sprünge wieder weniger, für Buckelpisten genausowenig.


    Je nachdem wie gut du beim Springen schon bist und wie wichtig das ist.


    Der typ in dem Video hat keine 70kg und fährt mit 2m powder Brett im Park.. ist aber X Gamer...



    und ich tu mir schon mit 82kg mit 164cm etwas schwer, fahr momentan ein 157er und übe momentan nur damit, Länge reduziert, Breite gleich gelassen.


    Wenn du den 360 super kannst und sogar den 540er, dann kannst in der Länge sicher 10cm zulegen und kannst den 360er immer noch, wackliger und mit mehr Kraft, wird aber noch klappen.


    Wer noch nie einen 360 gemacht hat und den auf der Übungsliste hat, wird sich so wenig Länge und Zusatzgewicht wie irgendmöglich wünschen.. und definitiv nix hartes mit Camber. Da wäre ein weiches kurzes Rocker top.


    Knapton fährt bei.. ich glaub 181cm und 90..120kg ein 159cm Brett, und die Drehsprünge hat er seit seiner Jugend mit deutlich schmäleren und wahrscheinlich noch kürzeren Brettern geübt, die konnte er lange vor dem Eurocarven und Carving Tricks.


    Knapton hat eben bezüglich seiner Boardlänge auf einfache Freestyle Tauglichkeit und Drehsprünge noch enormen Wert gelegt.


    Dabei aber die Effektive Kante und Sidecut Radius erhöht und Boardbreite , fürs Eurocarven bzw das schnelle Carven.


    mit meinem 157er Brett kann ich auch noch Eurocarves machen.. merke aber einen deutlichen Qualitätsunterschied (effektive kante ist um 13cm bzw 6cm kürzer zu meinen 164cm Brettern, dafür geht der Rest eben einfacher.


    Die optimale Länge hängt immer von Zielen bei den Tricks und dem Vorkönnen und Fitness ab.. und auch von den Pisten/Freeride Bedingungen die man sucht/anstrebt.

    11 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • also rein von der brettgrösse her würd ich bei fast zwei metern und 110kg problemlos das 166er empfehlen.


    gibts nicht noch ein porto in mehr länge und drag free

    Leider ist das Porto nur bis 162. Aber ich denke, dass ich mit der Länge keine Probleme bekomme, sowie auch das 166 West Bound gut ist. Ich möchte einfach die Möglichkeit haben und die Leichtigkeit das Brett zu drehen und auch mal kurz switch weiter zu fahren. Also ein spielerisches Board mit guten Carvingeigenschaften wäre super. Man muss einfach sehen, auf was man mehr Wert legt, obwohl man ja eigentlich alles gleich gut haben will, 😂. Wenn es die Piste erlaubt und der Schnee gut ist und ich nicht zu große Angst hab zu stürzen, dann drehe ich springe ich etwas, mit faky weiter zu fahren blieb wegen der Winkel der Bindung bislang eher erfolglos. Aber das soll sich nächsten Winter ändern, trotz alters.

    Knapton style ist nicht sehr wichtig, eher smooth und verspielt die Piste runter fahren...

  • Ich glaub die Neversummer boards die du im Fokus hast würden schon passen.


    kannst ja dann in ein paar Jahren ein Knapton custom board kaufen wenn die Grundlagen sitzen.


    zum Anfangen haben die Neversummerboards genug Breite und sind mit C2 Profil und Länge bei deiner Grösse und Gewicht sicher sehr spielerisch zu fahren.


    Speed und steile Piste werden beim Erlernen von switch und 180 tabu sein. (Auch beim Erlernen von Eurocarves). Kantenhalt und hohe Geschwindigkeit haben da am Anfang keine Bedeutung. Beim Erlernen von neuen Sachen ist der Geschwindigkeitsbereich unter 30kmh oberstes Gebot. Und genau in dem Bereich sollte das board dann ohne Kraftaufwand zu bewegen sein. Ein medium Flex Rockerprofil ist da nicht nicht verkehrt.


    Für später in 2..3 Jahren dann der Umstieg auf ein board das mehr fordert und sehr speed stable ist, eventuell ein original Knapton board mit 11 bis 12 m Sidecut Radius. Schrittweise steigern.

    4 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()