Weiches Parkboard mit harter Bindung gesucht

  • Hallo!
    Ich bin neu hier im Forum und hoffe auf eure Hilfe. Nach langer Internet-Recherche bin ich verwirrter als vorher:

    Mich hat vor 2,5 Monaten, leider unheilbar, das Parkvirus befallen und daher darf für die anstehenden Trainings-Camps noch ein reines Parkboard einziehen.

    Ich bin erst seit Anfang des Jahres auf dem Snowboard unterwegs, aber durchgängig im Schnitt 2x pro Woche auf dem Schnee zu finden (bisher ca. 60 Fahrtage). Meine Fahrtechnik würde ich trotz der kurzen Zeit als sehr ordentlich einschätzen, die vielen Trainerstunden zahlen sich da aus.

    Ich bin für alle Marken offen. Nachdem mittlerweile klar ist das ich intensiv dabei bleibe, darf es gerne sehr hochwertig sein. Auch ein Custom Made ist nicht ausgeschlossen. Aktuell wäre Testmöglichkeit für Nitro und Burton vorhanden.

    Bzgl. Flexwert bei Board und Bindung bin ich unschlüssig. Mein Capita ist mir phasenweise zu hart und auch die Bindung für den Park ziemlich direkt (manchmal liebe ich das, manchmal verfluche ich es...). Spontan dürfte das neue Setup also eher weicher werden. Ich werde mich soweit wie möglich durch eure Empfehlungen durchtesten und dann entscheiden in welche Richtung der Flex gehen soll. Konnte vor längerer Zeit mal kurz auf der Piste ein super weiches Flying-V mit Flow-Bindung testen und war positiv überrascht.

    Ebenso bin ich offen ob es ein Flat, Camber, Hybrid, etc. werden soll. Selbst die Hersteller scheinen sich da ziemlich uneinig zu sein was für den Park das Ideale ist, wenn man sich als relativer Parkneuling durch das Internet wühlt...

    Sollte ich was vergessen haben, einfach Fragen!


    Mein bisheriges Snowboardsetup:

    Von Anfang an begleitet mich ein Capita BOF mit einer Vimana-Bindung und Burton Felix Boots.

    Die Boots werden voraussichtlich bleiben. Brauche einen sehr schmalen, flachen Schnitt, der im Fersenbereich sehr eng sitzt. Der Felix sitzt soweit gut, aber grenzwertig, nur viel engeres als Burton soll es wohl lt. Fachhändler nicht geben.

    Das BOF soll dann Pistenboard bleiben und wird ggf. noch auf eine StepOn-Bindung umgerüstet.


    Ich suche:


    [ X] Snowboard

    [ X] Snowboardbindung

    - [ ] normale Ratsche

    - [ ] Schnelleinstiegsysteme (Flow/Cinch/Expresso/Fastec)

    [ ] Snowboardboots (Wobei immer noch als Regel N°1 gilt: Im Laden anprobieren!!

    [ ] Sonstiges (Protektoren, Snowboardbrille, Snowboardhose, Snowboardjacke usw.)


    Snowboardlänge: (bisher) 146


    Dein Körpergewicht: 59kg


    Körpergröße: 168cm


    Mann / Frau: weiblich


    Schuhgröße/Bootgrösse in Mondopoint und Euro: Mondopoint 25 / EUR 40 (Burton Felix, Außenlänge muss ich nachreichen)

    (falls bereits Boots vorhanden sind bitte zusätzlich die Außenlänge in cm angeben)



    Preislimit: offen


    Fahrlevel:

    [ ] Anfänger (1 Tag bis 6 Tage Erfahrung auf dem Brett)

    [ X] leicht fortgeschritten (du kommst leichte/mittlere Pisten ohne Probleme runter)

    [ X] fortgeschritten (du kannst alle Pisten bewältigen und hast eine sichere, gute Fahrtechnik)

    [ ] Profi (ob Carving, Powder Sprays oder Tricks im Park, du hast deinen Style gefunden)


    Fahrstil/Einsatzgebiet-in Prozent:

    Falls du hier ein ganz spezielles Brett, zum Beispiel für Rails oder fürs Backcountry, suchst, gib einfach 100% an.


    [ ] Piste [ ]%

    [ ] Tiefschnee / Backcountry [ ]%

    [ X] Park (Kicker/Pipe) [ 20]%

    [ X] Rails [80 ]%


    Falls du ein Board suchst: Möchtest du damit viel switch fahren?

    [ X] Ja

    [ ] Nein


    Sonderwünsche:

    Aus verschiedenen Gründen sollte das Board möglichst leicht sein, zwingend(!) ein True Twin und gerne mit mind. sintered Base.

    Bindung gerne mit sehr guter Dämpfung.

    Einmal editiert, zuletzt von Zeckemaus ()

  • Das Capita BOF ist ein relativ weiches Hybridcamber


    Die sind alle nah dran am BOF nur evtl. etwas weicher:

    Arbor Cadence oder Poparazzi (gibt es als Rocker und Camber mit Uprise Fenders und Griptech)

    Rossignol Frenemy oder Meraki (Hybridcamber mit Magtek)

    Yes Emoticon (Hybridcamber mit Underbite)


    Das ist aggressiver und stabiler:

    LibTec Ryme (C3 Hybridcamber mit leichter Magnetraction)


    Das ist verzeihender, verwischt aber stärker:

    GNU Velvet C2BTX Hybridrocker mit starker Magnetraction


    Vom Gewicht unterscheiden sich die Boards vielleicht maximal um 200g, also die wiegen alle etwa um die 2600 bis 2800g und den unterschied spürt man nicht wirklich.


    Burton ReFlex Bindungen haben eine sehr gute Dämpfung, insbesondere die Escapade.

    Von Union wäre die Milan stark gepolstert


    Das Flying V funktioniert bei griffigem Schnee ganz gut, mit härteren Bedingungen kam ich damit nicht klar. Da funktioniert für mich C2BTX von GNU, Roxy und LibTech deutlich besser.

    Einmal editiert, zuletzt von Dunkelbazi79 ()

  • Ich fahre das Burton Rewind im Park und auch auf der Piste mit einer Burton Scribe Bindung. Ist ein recht weiches Board mit Camber zwischen den Bindungen. Ich mag das total gerne, Teste das ruhig wenn du die Chance dazu hast, das könnte auf jeden Fall deinen Suchkriterien entsprechen.

  • Guten Morgen!

    Erst mal Sorry für die späte Rückmeldung. Durch Corona geht hier grade alles ziemlich drunter und drüber...

    Dann danke für eure Empfehlungen!

    Das Burton Rewind und die anderen Boards habe ich mal mit auf meine Testliste genommen, wobei ich die Boards, die sehr nah am BOF sind, erst mal mit einer kleinen Klammer versehen habe, denn es soll nun definitiv spürbar weicher werden.


    Bisher haben sich noch dazugesellt (habe bei Damen und Herrenboards geschaut, solange die Gewichtsspanne passt):

    - Burton Dropper

    - Bataleon She W, Distortia, Disaster, Wallie

    - Nitro Mercy, Cheap Thrills


    Habt ihr damit Erfahrungswerte? Grade Bataleon wurde mir nun schon öfters empfohlen.


    Ich hoffe, dass ich überhaupt noch irgendwas testen kann diese Saison. Leider ist ja mittlerweile praktisch alles abgesagt oder zumindest unbekannt verschoben...als Notlösung schaut aktuell mein Händler was er als (leider nur Herren-)Parkboards im Verleih hat und zum testen rausgeben könnte. Wenn da was halbwegs passendes dabei ist, kann ich zumindest schon mal ein bisschen weiter schauen.


    Zum Thema Bindungen:

    Vielen Dank für den Tip mit der Escapade. Meine Vimana hat passenderweise Anfang der Woche den Geist aufgegeben und ich habe aktuell vom Händler eine Genesis zum testen. Fährt sich genial!

    Jetzt muss ich mich nur entscheiden ob ich bei der Genesis bleibe oder die Escapade nehme.

    Hatte noch Strata und Malavita zur Auswahl, aber die Strata ist leider zu lang fürs Board und die Malavita mir zu fest.


    Weiß jemand wie die sich Genesis und Escapade vom Fahrgefühl unterscheiden? Ist ja quasi die gleiche Bindung nur 1x Herren, 1x Damenversion. Macht das kürzere Highback der Escapade die Bindung noch mal weicher?

    Die Vimana ist von der Höhe des Highbacks fast identisch zur Genesis, von daher hab ich keinerlei Erfahrungen mit kürzeren. Versuche heute noch mal was zu organisieren.

  • Freundinnen von mir fahren die Cartel, die Escapade, und die Genesis, wechseln öfter. Sie kommen sehr gut damit klar. Eine findet die Escapade angenehmer, weil das Highback kürzer ist, scheint Geschmackssache zu sein. Vom Charakter sind Escapade und Genesis sehr ähnlich, nur in der Genesis ist ja doch seitlich ca. 1cm mehr Platz, ist ja sichtbar größer die Bindung. Sie sind 162 bis 175 groß haben Schuhgröße 39 bzw 41. Die mit 41 kommen mit meinen Herrenbindungen Genesis und Cartel M sehr gut zurecht.

  • Guten Morgen!

    Das Highback wird vermutlich der Knackpunkt werden... Habe das letzte, offene Wochenende genutzt und mal ein paar Boards mit verschiedenen Bindungen von Mitfahrern ausprobiert. Nicht immer optimal, weil fast alle mehr oder weniger längere Boards fahren, aber besser als nix... Die Erkenntnisse daraus waren sehr aufschlussreich, wenn auch teilweise anders als ich erwartet hätte.


    Im Park wird es tatsächlich auf die Kombi sehr weiches Board mit harter Bindung hinauslaufen, damit habe ich mich am wohlsten gefühlt, und für mein Capita auf eine StepOn (irres Gefühl beim Probefahren) oder SP Hybridbindung.

    Damit wäre für den Park die Malavita wieder im Rennen, leider gibt es zu der kein Gegenstück bei den Damenbindungen. Da habe ich jetzt die Lexa X auf dem Zettel, denn ich befürchte die Escapada wird dann wieder zu weich sein. Hatte am WE auch Bindungen mit kürzerem Highback dabei und fand das doch angenehmer zu fahren.


    Ich hoffe jetzt darauf das der Lockdown tatsächlich Ende des Monats durch ist und ich im Dezember weiter testen kann! Wer bis dahin noch Tipps hat, immer gerne her damit!

  • Zeckemaus

    Hat den Titel des Themas von „Leichtes, eher weiches(?) Damen-Parkboard gesucht“ zu „Weiches Parkboard mit harter Bindung gesucht“ geändert.
  • Ja super dass du mit deinen vielen Probefahrten rausgefunden hast was du suchst.


    Mit harter Bindung meinst du hartes Highback oder harter Gesamtflex oder harte Grundplatte? Welche Bindung genau hat dir am besten gefallen?


    Ich frage danach, weil z.B. eine Genesis/Cartel X ein hartes Highback haben aber den Boardflex durch das ReFlex System sehr weich lassen.

    Also der Wechsel von Frontside auf Backside geht sehr direkt und schnell aber das Board verhält sich noch weicher im Flex und reagiert zahmer und lässt sich einfacher pressen. Das biaxiale Glasfasergewebe im Board wird von der ReFlex Grundplatte kaum versteift und bleibt sehr weich. Ähnlich ist es mit Minidisk und viel Schaumstoff unter der Bindung.


    Wenn du eine Bindung mit hartem Highback und großer harter Grundplatte auf das gleiche Board schraubst verändern sich die Eigenschaften schon deutlich.

    Das Board reagiert direkter eher wie ein steiferes Board. Pressen kostet etwas mehr Kraft.


    Der Higback an der Lexa X sollte das härteste sein, da ist ja nur eine dünne Gummischicht drauf, keine Federung und kein dicker Gummi wie bei der Malavita.

  • Gute Frage, nächste Frage... deiner Beschreibung nach spontan weiche Grundplatte, hartes Highback, so detailliert hat mich das noch keiner gefragt. Müsste ehrlich gesagt erst mal in Erfahrung bringen wie die getesteten Bindungen überhaupt im Detail aufgebaut sind. Die Hersteller geben ja nur den allgemeinen Flex an.


    Ich habe jetzt den direkten Vergleich zwischen Vimana, Genesis, SP (Modell unbekannt, sehr hartes Highback, der Optik nach wahrscheinlich die Private), Bent Metal (Modell ebenfalls unbekannt, Aussage war "hart"), StepOn X und einer ganz unbekannten Bindung, hier war nur Aussage "keine Ahnung, zum Board passend".


    Sehr deutlich war der Unterschied zwischen der Vimana und der Genesis, da beide auf dem gleichen Board getestet. Mit der Genesis war das Board sehr viel weicher und für mich wesentlich leichter zu pressen, das war mit der Vimana quasi unmöglich, weswegen die auch auszieht sobald es einen Nachfolger gibt.


    Die Bent Metal war ok (auf einem weichen 151er Flat), die unbekannte Bindung arg weich/schwammig/flattrig (auf einem 156er Camber) da hab ich mich echt unwohl gefühlt.


    Mega wohl gefühlt habe ich mich mit der SP-Bindung, da muss ich das Modell noch in Erfahrung bringen. Hartes, kurzes Highback (vom Gefühl das Härteste aller getesteten), sehr direkte Reaktion, aber ich hab keine Ahnung wie fest da die Grundplatte/der Gesamtflex ist. Montiert auf einem weichen 146er Flat-Hybrid, die Kombi hätte ich am liebsten gar nicht wieder abgegeben. Mein Rücken fand das Anschnallen auch sehr angenehm.

    Hab mal SP wegen Testbindungen angeschrieben.


    Auch die StepOn lies sich wahnsinnig gut fahren, trotz langem, weichen 155er Board. Irre direktes Fahrfeeling, denken und das Board regiert. Wenn der Lockdown es zulässt, kann ich die im Dezember auf meinem Capita testen.


    Würden mir nicht alle von Schnelleinstieg/StepOn im Park abraten, würde ich mir eine SP und eine StepOn zulegen und dann beim Parkboard testen entscheiden welche Bindung auf welches Board kommt (ggf. wird das Capita auch noch ersetzt).

    Also nach Ratschen-Alternativen suchen die SP/StepOn sehr nah kommen und hoffen die irgendwie mal ausprobieren zu können, blind kaufen wäre nur die absolute Notlösung. Daher auch Schwerpunkt auf Burton, da stehen die Chancen auf Board/Bindung-Testmöglichkeit am höchsten.

    4 Mal editiert, zuletzt von Zeckemaus ()

  • Ich habe keine Fragen mehr, danke für deine Antwort.


    Die SP/Fastec Bindungen gibt es mit Alu-Blechrahmen und mit Kunststoffrahmen. Eine Freundin von mir hat eine mit Kunststoffrahmen, ich bin die Alu nur mal 2h gefahren. Ihr ist schon mal einer der Straps gebrochen mit leichtem Sturz, hat kostenlos Ersatz bekommen und fährt sie seitdem ohne Probleme.


    Ich denke die Lexa oder Lexa X wären schon nah dran an dem was du suchst. Genau aus den selben Gründen wie du fahre ich die Cartel und die Genesis X zum Pistentricksen. In die Lexa und Escapade konnte ich meine Schuhe auch schon reinquetschen, weil wir Boards getauscht haben und die sind sehr ähnlich auch zur Cartel und Genesis. Genesis und Escapade haben ja den angefederten Highback, der harte Schläge von der Backsidekante federt und nur etwas weicher ist.


    Die Step on finde ich auch interessant wegen der extrem direkten Verbindung nur Schuh und Bindung zusammen zu kaufen ist schon eine Menge Geld.

    2 Mal editiert, zuletzt von Dunkelbazi79 ()

  • Ja, ein StepOn-Setup ist ne Menge Geld, aber wenn ich mich dafür schmerzfrei und in unter 5min angeschnallt bekomme, ohne zu überlegen wie ich nach dem Anschnallen wieder hochkomme... Außerdem müsste mein Boot jetzt knapp 70 Pistentage auf der Sohle haben und somit mit Pech eh bald fällig für einen Austausch sein...

    Und die StepOn fährt sich echt irre direkt. Die ersten Turns auf der Frontseite lieber erst mal etwas defensiver angehen.


    Bei SP habe ich die s.lab one im Visier, die hat den Alurahmen. Oder noch härter die Mountain. Denke die Brotherhood wird zu weich. Probegefahren habe ich den Kunststoffrahmen. Mal schauen ob ich rausbekomme wie sich der Flex beider Rahmen unterscheidet. SP stellt sich per Mail bisher Tod...


    Mittlerweile habe ich schon überlegt tatsächlich beide Boards mit Schnelleinstieg zu fahren, werde aber auf jeden Fall erst noch die Lexa X, Malavita und Escapade testen.

  • also je härter die Bindung und umso härter der Boot umso schwerer wirst dir im Park beim Jibben und beim Landen von small und medium Sprüngen tun.


    Du hast dann Null Spielraum fürs Abfedern oder Aufsetzen des Boards auf boxen/tubes rail und beim Abfedern von Sprunglandungen oder beim Absprung/Sprungkraft... falsche Beinhaltung und die Kante frisst, kannst Null mit dem Fussgelenk ausgleichen.


    Abhelfen kann man sich, in dem man die Schnürung des Boots bei so einem harten setup loser macht.


    So mach ich das bei meinem mtnpig mit Ion und NX2, damit bekomme ich dann das jibben dann hin.


    Wer nur park fährt sollte aber nicht so ein steifes setup fahren. Deswegen verwenden Parkfahrer keine BurtonStep on und auch keine FlowNX2, die sind ohne Abhilfe durch lose Schnürung zu direkt.


    Der reine Parkfahrer ist mit einer Union strata oder einer Burton malavita mit medium boot und medium flex board sicher gut beraten und hat es dann einfacher.


    Ein weiches parkboard mit einer superstiffen burton stepon und steifem boot zu verküpfen, davon würde ich abraten.


    Ist zwar dann auf Piste hilfreich.. aber im Park nicht mehr (wegen fehlendem Fussgelenkspielraum).

    5 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • ich fahre auf weichen Boards gerne eine Bindung mit einer etwas steiferen Baseplate, fühlt sich für mich persönlich irgendiwe besser an. Bin zuerst die Force, dann die Malavita und dann die Strata gefahren und die Force hat mir da immer am besten gefallen. Auf Boards die eher im mittleren Flexbereich liegen, fahre ich wiederum die Strata lieber. Warum das so ist, kann ich allerdings nicht erklären - zumindest nicht aus technischer Sicht. Ist ein reines Gefühlsding ;)

  • Danke euch beiden!


    Damit ist die StepOn ziemlich sicher raus...Boot lockerer schnüren ist keine Option, die müssen absolut knalleng sitzen, sonst bin ich nur am schwimmen im Boot. Trotz Thermoanpassung, J-Bars und extra Polsterung an der Zunge.


    Also eventuell doch eine SP für die Piste (wenn die Baseplate vom Flex weich genug ist) und "was anderes" für den Park...ich hab das Gefühl je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto mehr wird das ne eigene Wissenschaft...

    Weiß einer spontan das Damen-Gegenstück zur Strata (und ob die kürzer ist)? Strata hat wieder ein hohes Highback und es ist lt. Händler fraglich ob sie in Gr. S passen würde, Gr. M geht fürs Capita definitiv nicht, die hätte ich als Testbindung bekommen können, war aber sichtbar zu lang.

  • Die Legacy wäre die Damenversion der Strata mit kürzerem und schmalerem Highback


    Ja man kann aus allem eine Wissenschaft machen. In der Praxis wird man sich an das Equipment adaptieren und in der Regel Spaß damit haben, auch wenn es nicht 100% perfekt ist. Perfektion hinterher zu forschen ist mühsam und artet in Arbeit aus, wodurch der Spaß leiden kann.


    Hm seltsam dass du deine Boots absolut knalleng schnüren musst damit du nicht rumschwimmst. Tun da nicht die Füße mit der Zeit weh?

    Ich kenne das nur wenn die Schuhe total weich sind (bzw. dick und weich gepolstert) und die Kraft nicht mehr richtig übertragen wird.

    Mit Schuhen, die mehr Response/Kraftübertragung bieten (dünne, eher harte Polsterung) schnüre ich nur oben am Schienbein etwas fester und lasse den Fuß unten etwas lockerer.

    Den meisten Druck mache ich mit Schienbein und Wade und die Füße benutze ich eher zur Feinjustierung oder in Notfällen mal kurz.

    Freunde von mir hatten auch die meisten Probleme mit ihren Schuhen, alles eng zugeknallt inklusive Bindung, bis ihnen die Füße weh taten. Leider wurde ihre Fahrtechnik nur sehr langsam besser. Mit direkteren Schuhen waren ihre Probleme gelöst, sie wurden fahrtechnisch schnell immer besser weil sie meinten sie spüren die Verbindung zum Board viel besser.

  • wenn man die Schuhe für Halt immer knall eng schnüren musste, ist das meist ein Indiz für zu lang gekauft, oder zu breit oder beides.


    Burton Boots bauen breiter als die Salomon.


    Salomon Damen Snowboardschuh Boot Anchor BOA Woman kann ich empfehlen, die sind schmal, hab beim Herrenboot Faction Boa ähnliche Erfahrung gemacht (im Vergleich zu Burton).


    Der Anchor Boa sollte auch für ein Parkboard passen.

  • Perfekt, die Legacy steht dann mal mit auf meiner Test-Liste.


    Eine kleine Wissenschaft muss ich leider ein wenig daraus machen (auch wenn ich gut darauf verzichten könnte), da ich mit einem gesundheitlichen Handicap unterwegs bin und dadurch ein paar Dinge berücksichtigen muss. Ich weiß mittlerweile, dass mir manche Punkte das Snowboarden merklich leichter machen, andere aber auch deutlich erschweren. Da investiere ich lieber jetzt Zeit und (wenn nötig viel) Geld für eine möglichst optimale Lösung und habe dafür langfristig Spaß. Hat z.B. auch seinen Grund, dass ich nur True Twin Boards fahren kann, egal auf welchem Terrain...


    Zu lang und zu breit kann ich beim Boot ausschließen. Zehen haben im Stand merklichen Kontakt und seitlich ist auch kein Spiel. Weh tun die Füße auch nicht, obwohl der obere Boa nah am Limit ist. Sonderlich dick gepolstert ist der Felix m.M.n. auch nicht und mit einem medium Flex sollten sie auch nicht zu weich sein.

    Mein Problem ist einfach ein ultraflacher Fußspann und extrem schmale Knöchel: Knochen, Sehne, Haut, fertig. Deswegen die J-Bars und die extra Polsterung der Zunge unter der Schnürung, damit habe ich ganz guten Fersenhalt und die Sehne bleibt bisher auch heile (vor der extra Polsterung mehrfach böse kaputt). Die Thermoanpassung hat gar nix gebracht, eher das Gegenteil: hinterher noch weniger Fersenhalt. Im Spannbereich "oben drauf" zu weit sind sie definitiv, das sieht man wenn ich in der Bindung stehe und der Schuh oben plattgedrückt wird. Denke das wird mit der Grund für den bescheidenen Fersenhalt sein. Die Genesis passte in der engsten Einstellung beim Ankle-Strap grade noch so (und nein, die Bindung war da grade mal normal fest und weit weg von zugeknallt).

    Durch den flachen Spann brauche ich auch zwingend double Boa/2-Zonen Schnürung, besser triple-Boa/3-Zonen System, daher scheidet der Anchor leider aus. Bin vor dem Felix einen Salomon mit single-Boa gefahren mit dem Effekt, dass sich jedes mal wenn ich in die Knie bin, sich die Schnürung am Spann fester gezogen und oben geweitet hat und ich alle 500m enger ziehen musste bis irgendwann die Füße/Sehne weh getan haben.

    Der Felix war beim Fachhändler hier vor Ort die beste Alternative im Bereich parktauglicher Flex. Der hatte für Damen leider nicht unendlich viel Auswahl und kam noch mit der Aussage was viel engeres/flacheres gäbe es mit meinen Kriterien nicht. Wenn es einen guten Händler mit viel Auswahl im Damen-Bereich NRW, Nds., S-A, HH, HB gibt, immer her damit. Nach jetzt knapp 70 Fahrtagen brauche ich wohl eh bald was Neues.

    Aktuell überlege ich mal zu testen ob ein 9er oder 10er Innenschuh von Nitro (die mit der D30-Polsterung) an der Fuß und in den Boot passen würden.

  • wg Felix Burton : Burton haben immer dicke Polsterung und bauen breit.


    Und ich bin überzeugt, dass bei dir die Burton Boots die Ursache fürs Schwimmen /fehlenden Halt sind, bei wahrscheinlich etwas zu grossem Mondopoint.


    kannst du mal den Fuss mondopoint ausmessen?

    plus dem Boot mondopoint vom etikett ablesen.


    ich hatte mal einen 44er Burton und hatte so viel fersenlift dass ich zugeschnürt den Fuss aus dem Boot brachte. Mein Burton damals war auch Flex 6, ähnlich wie dein Felix Boot.


    bei 43.5er und derzeit 43er Burtons und bei 43 salomon hatte ich das Problem des fehlenden Fersenhalts nicht mehr.


    Und beim Boot Neukauf mal was anderes als Burton zu nehmen wäre hier nicht verkehrt, die beiden Mondopoint Maße wären trotzdem noch interessant

    8 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • falsch.. nicht T2...


    aber bei Burton Boots die zw. halber bis ganzer Nummer zu gross sind bzw darüber hinaus.. verwandelt sich jeder Boarder ungewollt in einen Houdini.


    Das wäre der richtige Vergleich... man wird ungewollt zum Entfesselungskünstler.:)


    aber das phänomen ist nicht rein auf Burton beschränkt, entscheidend ist die Passform und Grösse.. wenn das nicht passt wird es Heel Lift geben; egal welche Marke.

    7 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • So...grade frisch gemessen: Fußlänge links 24,5cm, rechts 24,4cm.

    Bootgröße Felix in Mondopoint 25 (verkaufen wollte mir der Händler sogar erst 26!)

    Der Salomon war 24,5.

    Beim Felix komme ich vorne mit den Zehen spürbar gegen, beim Fahren ist es gut, Schlepplift wieder doof. Ohne J-Bars habe ich etwas weniger Kontakt..

    Beim Salomon kam ich vorne noch mehr mit den Zehen gegen und hatte auch beim Fahren phasenweise Kontakt.

    Weiß nicht ob das eine Rolle spielt: habe immer Sidas-Sohlen mit high-Erhöhung drin. Gefühlt machen die den Boot etwas enger, ob das tatsächlich so ist oder nur subjektives Gefühl k.A. ... An- und Ausziehen ist bei beiden Boots ein Abenteuer.

    Was mir noch eingefallen ist: Die ersten Tage hatte ich im Felix super Fersenhalt, wie festbetoniert, das fing nach ca. 10 Fahrtagen an schlechter zu werden und ab der Thermoanpassung war es dann ganz heftig.


    Da Neukauf das kleinste Problem ist, nehme ich gerne Marken- oder Modellempfehlungen, bzw. noch lieber Empfehlungen für einen sehr fähigen (!) Laden mit entsprechender Auswahl.