Step-In Bindung aka Flow

  • Ich suche:


    [ ] Snowboard
    [x] Snowboardbindung
    - [ ] normale Ratsche
    - [x] Schnelleinstiegsysteme (Flow/Cinch/Expresso/Fastec)
    [ ] Snowboardboots (Wobei immer noch als Regel N°1 gilt: Im Laden anprobieren!!
    [ ] Sonstiges (Protektoren, Snowboardbrille, Snowboardhose, Snowboardjacke usw.)


    Snowboardlänge: (bisher) 160-162


    Dein Körpergewicht: 100 kg


    Körpergröße: 1,94 m


    Mann / Frau: Mann


    Schuhgröße/Bootgrösse in Mondopoint und Euro: 46 / MP 29 / 32 cm
    (falls bereits Boots vorhanden sind bitte zusätzlich die Außenlänge in cm angeben)


    Preislimit: von: -


    Fahrlevel:
    [ ] Anfänger (1 Tag bis 6 Tage Erfahrung auf dem Brett)
    [ ] leicht fortgeschritten (du kommst leichte/mittlere Pisten ohne Probleme runter)
    [x] fortgeschritten (du kannst alle Pisten bewältigen und hast eine sichere, gute Fahrtechnik)
    [ ] Profi (ob Carving, Powder Sprays oder Tricks im Park, du hast deinen Style gefunden)


    Fahrstil/Einsatzgebiet-in Prozent:
    Falls du hier ein ganz spezielles Brett, zum Beispiel für Rails oder fürs Backcountry, suchst, gib einfach 100% an.


    [x] Piste [85]%
    [x] Tiefschnee / Backcountry [14]%
    [x] Park (Kicker/Pipe) [1]%
    [ ] Rails [ ]%



    Ich suche eine Step-In Bindung für den Allmountain Einsatz. Aktuell Fahre ich eine Burton Cartel auf meinem Capita NAS 160W und eine Burton Mission EST auf meinem Burton Process Off-Axis 162. Als Boot fahre ich den Salomon Dialogue Wide.


    Ich weiß das Step-In Bindungen nicht so pralle sein sollen. Letztendlich gibts dort natürlich auch Qualitätsunterschiede. Daher suche ich eine Qualitativ hochwertigere Step-In Bindung, die wenigstens annähernd an eine Cartel rankommt. Natürlich hängt dass auch immer davon ab, ob mein Boot gut in die Bindung passt. Ich freue mich trotzdem auf Eure Vorschläge, da ich aktuell den Markt der Step-In Bindungen überhaupt nicht überblicken kann. ;)

  • C'Mon, erster April ist doch erst morgen :D


    Dein Ernst mit der Schnelleinsteiger Bindung?


    Daher suche ich eine Qualitativ hochwertigere Step-In Bindung, die wenigstens annähernd an eine Cartel rankommt.


    Vergiss es. Sowas findest du nicht als Schnelleinsteiger. SP und K2 kannst du gleich streichen, evtl. mal nach der NX2 Reihe von Flow schauen. Aber erwarte bitte nicht, die Performance deiner Cartel zu bekommen ;)

  • Hallo neme88,


    lass Dich von den negativen (Vor-)Urteilen hier im Forum nicht beirren - es gibt gute Gründe für eine Schnelleinsteiger-Bindung.


    Natürlich sind die sehr günstigen mit Vorsicht zu genießen; eine vernünftige Heckeinstiegerbindung scheint unter 250 € Liste / 200 € Straßenpreis nicht zu bekommen zu sein - allerdings kostet eine anständige Ratschenbindung (z.B. Burton Cartel) ja genauso viel.


    Grundsätzlich scheint mir wichtig zu sein, dass beim Einsteigen der Ankle-Strap angehoben und beim Schließen zusätzlich gespannt wird (um eine passable Passung zu gewährleisten) - dies scheint bei Flow "N.A.S.T.Y" und bei den teureren Fastecs der Fall zu sein (bei anderen kann ich es nicht sagen). Fastec-Bindungen werden offensichtlich entweder direkt bei Mervin (GNU, Bent Metal) oder in Lizenz (SP, Völkl) produziert.


    Ich habe mir (nach 25! Jahren Ratschenbindung) soeben eine Völkl Fastec Choice Alu (XL) für 200 € gekauft und diese macht einen sehr soliden Eindruck auf mich. Nach initaler Einstellung (ca. 30 min) sitzen meine Boots bombemfest. Die Baseplates sind aus Alu, die Straps recht gut gepolstert - allein die Ankle-Strap-Schnalle aus Plastik macht mir ein wenig Sorgen. Ohne diese Schnalle zu schließen hat man genug Kontrolle um aus dem Lift zu kommen; schließen kann ich sie höchstwahrscheinlich im (An-)Fahren. Wie sich diese Bindung in der Praxis bewährt, muss sich zwar noch zeigen - ich sehe allerdings keinen Gruind, warum sie prinzipiell schlechter sein sollte, als eine gute Ratschenbindung (und ich bin die vielbeschworene Cartel-Bindung schon des Öfteren gefahren).


    Für Deine Schuhgröße muss es bei Fastec unbedingt die XL-Version sein (die Größentabellen bei SP, GNU, Völkl) sind m.E. ziemlich verwirrend. Ab 290 MP passt die L-Version einfach nicht mehr oder führt dazu, dass der Boot vorne deutlich mehr raussteht als hinten. Bei meinen Boots (EU 45,5, MP 295, Außenlänge 32,5 cm) habe ich den Cap-Strap in mittlerer Position und Ankle-Strap/Highback in der hinteren; es ist also in beide Richtungen Platz.


    @Alle: ich freue mich auf _konstruktive_ Kritik hochwertiger Schnelleinsteiger-Bindungen; Vorurteile helfen uns nicht weiter.


    neme88 : Lass mal hören, wie Du Dich entschieden hast.

    4 Mal editiert, zuletzt von superbonham ()


  • @Alle: ich freue mich auf _konstruktive_ Kritik hochwertiger Schnelleinsteiger-Bindungen; Vorurteile helfen uns nicht weiter.


    Was heißt denn konstruktive Kritik?
    Hier geht es doch fast ausschliesslich nur um Erfahrungswerte und die unterscheiden sich bei jedem einzelnen....


    Ich kann durchaus verstehen, dass man sich nach einer Schnelleinstiegbindung umschaut, aber nichtsdestotrotz wird sie nur von der Minderheit gefahren.....wofür es wahrscheinlich auch Gründe geben mag.


    Bin die Schnelleinstiegbindung paar mal gefahren, aber mir persönlich taugt sie null....

    Don't drink and drive, take dope and fly...

  • ich freue mich auf _konstruktive_ Kritik

    Gibt zig Threads, wo die faktischen Nachteile von Schnelleinsteigern bereits genannt wurden und auch viele Leute davon abgeraten haben, die beides im Vergleich gefahren sind. Dagegen hört man von konstruktiven Vorteilen eher weniger, da sich das ja eben auf die viel genannten 5 Sekunden Zeitersparnis und dass man sich das Hinsetzen spart (zumindest an Hängen, die dies nach dem Liftausstieg bei Ratschen erfordern) beschränkt.


    Ich persönlich bin auch noch keine Schnelleinsteiger gefahren, vor allem da sich mir die Sinnhaftigkeit derer nicht erschließt. Wenn ich ganz rational davon ausgehe, dass an erster Stelle die technische Funktion einer Bindung beim Fahren steht, denn dafür ist sie ja nunmal gemacht, und dann zusätzlich zur technischen Funktion noch ein schnellerer Einstieg generiert werden soll, dann würde das nur Sinn machen, wenn die technische Funktion davon nicht beeinträchtigt würde. Da dies ja aber schon allein konstruktionsbedingt nicht der Fall sein kann, fängt man an, beim Fahren Abstriche zu machen und muss das ganze gegeneinander aufwiegen: technische Leistung der Bindung gegen Komfort beim Einstieg.
    Nun könnte man schon darüber diskutieren, bei welchen Bindungen dieses Verhältnis am ausgewogensten ist. Wenn man sich dafür entscheidet, eine Schnelleinsteiger zu nehmen und einem der Komfort beim Einstieg wichtig ist, sollte man natürlich auch die Möglichkeit haben, sich über die Varianten zu informieren und auszutauschen, aber soweit ich weiß, gibt es hier nicht so viele, die Schnelleinsteiger im Highend-Bereich fahren., wie @insight schon meinte.


    Ich selber setz mich eigentlich ganz gerne hin, um Anzuratschen und nebenbei die Aussicht zu genießen. Das gehört für mich irgendwie dazu. Dafür mag ich beim Fahren keine Abstriche machen, aber es gibt natürlich genügend Leute, bei denen sich das anders verhält.


    Das einzige Einsatzgebiet, wo ich mir ne Schnelleinsteiger gut vorstellen kann, is in der Halle. da schnallt man andauernd an und ab und für die paar Meter Piste braucht man nich sonderlich viel Performance von ner Bindung. Sobald es da in den Park geht, wärs mir allerdings schon wieder zu heikel.

  • Ich hatte den Vergleich vom Urlaub 2015 zu dem jetzt im Januar und muss sagen das die Ratsche einfach mehr Performance bietet. Ob auf der Piste oder bei jumps, die Ratsche ist einfach direkter und wenn man bisl Übung hat ist die Zeitersparnis nen klaks denn man muss sich nicht unbedingt hinsetzen.

  • Hallo zusammen,


    danke für eure Antworten; freue mich, dass jetzt doch noch mal eine Diskussion zu Schnelleinsteigern entsteht; ich hatte beim Lesen hier im Forum bisher das Gefühl, dass das Thema schnell abgehakt wird (und zumeist recht negativ). Ich will aber hier auf keinen Fall den Thread von neme88 "hijacken"; ich hoffe also, der Austausch hier ist in seinem Sinne - falls nicht, bitte kurz Bescheid geben und ich machen einen neuen Thread auf.



    Was heißt denn konstruktive Kritik?
    Hier geht es doch fast ausschliesslich nur um Erfahrungswerte und die unterscheiden sich bei jedem einzelnen....


    Ja, ich habe aber leider bisher wenig _erklärende_ Ablehnungen gelesen - ein Hinweis wie "ist für mich Mist" ist zwar ok, hilft nur mir (oder sonstwem dritten) wenig weiter. Auch ist das Problem von reinen Erfahrungswerten, dass sie eben nicht unbedingt auf andere übertragbar sind - weswegen ich mir einfach nur etwas mehr Objektivierbarkeit wünschte.



    Gibt zig Threads, wo die faktischen Nachteile von Schnelleinsteigern bereits genannt wurden und auch viele Leute davon abgeraten haben, die beides im Vergleich gefahren sind. Dagegen hört man von konstruktiven Vorteilen eher weniger, da sich das ja eben auf die viel genannten 5 Sekunden Zeitersparnis und dass man sich das Hinsetzen spart (zumindest an Hängen, die dies nach dem Liftausstieg bei Ratschen erfordern) beschränkt.


    Ich kann halt die immer wieder geäußerten vermeintlichen Nachteile nicht so richtig nachvollziehen; ich versuche die mal zusammenzufassen (dabei beziehe ich mich bewusst auf bessere Heckeinsteiger, bei denen der Ankle-Strap beim Schließen angezogen wird):


    1. Bindungen halten nicht so gut/fest
    Mag sein; allerdings wird bei den oben genannten Heckeinsteigern der Ankle-Strap ja auch noch mal angezogen und nachratschen lässt sich bei Bedarf ebenfalls. Ich kann jedenfalls keinen konstruktionsbedingten Nachteil erkennen (da es sich ja offensichtlich um eine Ratschenbindung mit zusätzlichem Heckeinstieg handelt).


    2. Bindungen gehen wegen aufwändigerer Konstruktion schneller kaputt:
    Ich sehe das tatsächlich anders: da die Bindung eben (bis auf das Highback und ggf. eine bereits habgeschlossene Ankle-Schnalle) nicht immer bewegt wird, hat man weniger Belastung. Bei den allermeisten reinen Ratschenbindungen latscht man zusätzlich zum dauernden Öffnen/Schließen oft auch auf Ratschenbänder oder Straps, so dass diese dann gebogen werden, anbrechen und schlussendlich reißen - ist mir selbst schon häufig passiert.


    3. Bindungen sind schwerer:
    Mag auch sein. Vor mir liegt allerdings jetzt ein moderat-teurer Heckeinsteiger mit Alu-Baseplate, bei dem beide Bindungen (in XL!) 1,9 kg wiegen (also genauso viel wie die Burton Cartel).


    Mir geht's auch gar nicht so sehr um die reine Zeitersparnis (die im wesentlichen in gemischten Ski- und Snowboardergruppen auffällt), sondern auch um den Komfort. Ich bin einfach das leidige dauernde Bücken und Rumfummeln leid - dabei setze ich mich übrigens schon lange nicht mehr hin, sondern schließe die Ratschen im Stehen (und trotzdem nervt's gewaltig). Nimmt man noch die etwas wackeligen Liftausstiege und das Ab-/Anschnallen bei "Ziehwegen" dazu, gibt's m.E. eben gute Gründe, die sich nicht auf "5 Sekunden Zeitersparnis" beschränken.


    Für mich ist das zugegebenermaßen bisher "graue Theorie" (da ich - bis auf eine alte Flow-Bindung eines Freundes für einen Tag - bisher immer nur Ratsche gefahren bin) - um so mehr freue ich mich auf den neuen Heckeinsteiger, der - wie geasgt - eigentlich einen sehr guten Eindruck macht.


    Ich will auch keine ideologischen Grabenkampf vom Zaun brechen. Vielleicht hilft's, wenn einige mit Heckeinsteiger einfach mal positiv berichten (so denn ihr Eindruck auch positiv ist) - ich werde mich auf jeden Fall mal mit meiner Erfahrung zurück melden und erläutern,. was mir gefallen und auch nicht gefallen hat.

  • Wenn der Schnelleinsteiger für dich persönlich die bessere Variante ist, die deine Ansprüche und Erwartungen besser erfüllt, passt das doch und du wirst vielleicht damit zufriedener sein als mit einer Ratsche. Darum geht es doch am Ende.


    Das du alle Argumente von Petah (die die Meinung der Mehrheit widerspiegeln) damit
    wiederlegen möchtest, dass aus deiner subjektiven Sicht diese Bindung ggf. besser auf deine Anforderungen passt, kann man allerdings hinterfragen. Die "Mehrheit" setzt sich zwar hier auch aus vielen subjektiven Meinungen zusammen. Wenn allerdings 90% der Rider hier aus o. g. Gründen die Ratsche bevorzugen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Personen die hier eine Bindungsempfehlung haben möchten eher die gleichen Bedürfnisse haben wie die Mehrheit, als die restlichen 10%.


    Und wenn man dann noch das P/L-Verhältnis hinzunimmt und dieses in Verbindung mit der Performance sieht, sieht's halt für die Schnelleinsteiger schlecht aus. Du gehörst anscheinend zu den wenigen Personen, die Schnelleinsteiger bevorzugen, was auch ok ist.
    aber ich habe die vage Vermutung, dass du hier auch mit deinen o. g. Argumenten kaum jemanden von seiner Meinung abbringen wirst.

    2 Mal editiert, zuletzt von Danno ()

  • Hey Danno,


    vielen Dank für Deine Antwort.


    Ich selbst habe mich ja längst pro Heckeinstieger entschieden. Mir gehts es beim besten Willen auch nicht darum, jemanden von einer solchen Bindung zu überzeugen - am Ende muss es jeder selbst wissen; und wie Du schreibst: "[...] damit zufriedener sein [...]. Darum geht es doch am Ende."


    Ich hatte halt nur den Eindruck, das hier im Forum andersherum Leuten, die sich - aus welchen (vermeintlich guten) Gründen auch immer - für eine Heckeinsteigerbindung interessieren und danach fragen, diese (ungefragt) ausgeredet wird - oder wie interpretierst Du den obigen Post von lukas sonst?


    C'Mon, erster April ist doch erst morgen :D


    Dein Ernst mit der Schnelleinsteiger Bindung?


    Das ist übrigens noch eins der milderen Beispiele hier im Forum ...


    Ich habe mich da halt gefragt, ob es wirklich an der schlechten Qualität solcher Bindungen liegt, oder daran, dass es halt die "vorherrschende Meinung" ist (und nichts ist schlimmer als vorherrschende Meninungen;).


    Also nichts für Ungut ...

  • Nimm es mir nicht böse, aber was erhoffst du dir dabei?


    Anscheinend bist du jetzt ein Fan von der Schnelleinstiegbindung......schön, freut mich und?


    Ich glaube, wenn hier geschrieben wird, dass sie weniger direkt, schwammig und der der Halt zu wünschen lässt, dann finde ich, dass es n Grund genug ist zu einer Ratsche zu greifen.....

    Don't drink and drive, take dope and fly...

  • oder wie interpretierst Du den obigen Post von lukas sonst?


    Da gibt's keinen großen Interpretationsspielraum: Ich mag Schnelleinsteiger-Bindungen nicht (ja, ich bin immer mal wieder verschiedene Modelle Probe gefahren) und tue das hier auch kund. Wenn jemand trotzdem lieber zum Schnelleinsteiger greifen mag, dann möge er das tun. Jedem das seine. Mit allen Vor- und Nachteilen :)

  • Nimm es mir nicht böse, aber was erhoffst du dir dabei?


    Ich nehm's Dir nicht böse, aber ich erhoffe mir auch gar nichts dabei.



    Anscheinend bist du jetzt ein Fan von der Schnelleinstiegbindung......schön, freut mich und?


    Sorry, hatte den Eindruck, dass hier alle nur ihre persönliche Meinung und Einschätzung posten; wusste nicht, dass das "Rookies" verwehrt ist ;)


    Du scheinst jedenfalls gemäß Deiner Beiträge eher ein Fan konventioneller Ratschenbindungen zu sein (ohne dass ich das jetzt notwendigerweise mit "schön und?" kommentieren müsste).



    Ich glaube, wenn hier geschrieben wird, dass sie weniger direkt, schwammig und der der Halt zu wünschen lässt, dann finde ich, dass es n Grund genug ist zu einer Ratsche zu greifen.....


    Ist ja sicher gut gemeint, und vermutlich habt ihr im Wesentlichen auch recht, dass Schnelleinsteiger grundsätzlich schwammiger sind. Der Eingangspost hier erinnert mich nur an jemanden, der nach einer Empfehlung für ein Motorrad (oder vielleicht ein Pedelec) fragt und von allen immer wieder die Empfehlung bekommt, sich doch lieber ein (normales) Fahrrad zu kaufen ("... ist eh gesünder ...", "... Pedelecs taugen doch nichts ...", ...).


    Wie gesagt: nichts für ungut ...

  • Nach dem Durchlesen fasse ich zusammen:
    Schnelleinstiegsbindungen sind komfortabler beim Einstieg und paar Sekunden schneller fix.


    Für alles andere gibt's die Ratschen.....allein wegen dem Style....immer Ratsche....Style ist alles...


  • Sorry, hatte den Eindruck, dass hier alle nur ihre persönliche Meinung und Einschätzung posten; wusste nicht, dass das "Rookies" verwehrt ist ;)


    Du scheinst jedenfalls gemäß Deiner Beiträge eher ein Fan konventioneller Ratschenbindungen zu sein (ohne dass ich das jetzt notwendigerweise mit "schön und?" kommentieren müsste).


    Naja das ist schon ein wenig übertrieben...


    Du hast selber geschrieben, dass du jahrelang eine Ratsche gefahren bist und jetzt gewechselt hast......eigentlich sind das gute Bedingungen, um objektiv beide Arten vergleichen zu können.


    Eigentlich!!..., denn wie es scheint, bist du sie selber nicht gefahren....
    Es bringt weder mir was noch den anderen, die vllt überlegen eine StepIn zu holen, wenn du schreibst, dass sie zuhause aufm Teppich einen guten Eindruck macht. Darum geht es nicht....sie soll aufm Berg immer und immer wieder bei unterschiedlichen Bedingungen laufen.


    Als ich die StepIn gefahren bin:
    - fand ich den Halt nicht so besonders gut. Sie drückt am Span rein, aber ich habe mich an den Cap Strap gewöhnt, sodass der Fuss nicht nur nach unten gegen Board gedrückt wird sondern auch in dein Bindung vorn vorne gegen das Highback.
    - mag sein, dass es keine beste StepIn war, aber kam mir sehr schwammig vor. Ich fand die Kraftübertragung schwach, was daran zufolge hatte, dass ich deutlich mehr Aufwand und Kraft reinstecken musste, um zu wenden oder zu drehen. Eben fehlende Response oder Direktheit.
    - abhängig von Schneeverhältnissen hat man auch nach paar Runden Fahren vereisten Schnee auf der Basellatte innen und wenn man nicht alles rausschafft, passte mein Boot nicht mehr rein. Das gleiche hatte ich mit dem schliessenden Highback, an dem sich Schnee gesammelt hat und der infolge nicht mehr richtig geschlossen hat.....
    - zusätzlich dazu muss ich über das Highback meckern, weil es mir paar mal während der Fahrt aufgesprungen ist.....natürlich lag es wahrscheinlich teilweise daran, dass die StepIn eher eine aus der Mittelklasse war, aber sowas sollte trotzdem nicht passieren.....
    - zuletzt bleibt es immer noch ein Problem, wenn du damit im tiefen Schnee boarden gehst und versuchst die Bindung zu öffnen, wenn du derbe Tief im Schnee steckst.....


    Zusammenfassend würd ich sagen, dass ich eine Ratsche nicht deswegen fahre, weil sie leichter ist oder so, sondern weil sie einfacher, direkter und verlässlicher ist...

    Don't drink and drive, take dope and fly...

    Einmal editiert, zuletzt von insight ()

  • Hey insight,


    vielen Dank für diese Einschätzung - das macht es doch gleich viel nachvollziehbarer für mich, woher die Vorbehalte kommen.



    Du hast selber geschrieben, dass du jahrelang eine Ratsche gefahren bist und jetzt gewechselt hast......eigentlich sind das gute Bedingungen, um objektiv beide Arten vergleichen zu können.


    Eigentlich!!..., denn wie es scheint, bist du sie selber nicht gefahren....
    Es bringt weder mir was noch den anderen, die vllt überlegen eine StepIn zu holen, wenn du schreibst, dass sie zuhause aufm Teppich einen guten Eindruck macht. Darum geht es nicht....sie soll aufm Berg immer und immer wieder bei unterschiedlichen Bedingungen laufen.


    Du hast Recht, ich komme gerade aus dem Snowboard-Urlaub und habe mir erst anschließend den Schnelleinsteiger besorgt; leider schaffe ich es vor Weihnachten nicht mehr in die Berge. Ich werde die neue Bindung in den nächsten Tagen mal in der Halle testen (was eigentlich nicht so mein Fall ist;) - ich berichte dann mal von meinen EIndrücken.


    Du hast übrigens auch Recht, dass da bei mir der Wunsch bzw. die Hoffnung, es könnte auch ohne dauerndes Ratschen gehen, der Vater des Gedankens ist. Mir ist nämlich im besagten Urlaub vor zwei Wochen am 3. Tage bei einem Leihboard mit Ratsche der rechte Toe-Strap gerissen; das war allerdings auch ne recht üble Ratsche, bei der man's kaum vermeiden konnte, dauernd auf die Straps bzw. Ratschbänder zu latschen. Zudem war ich halt (nur) mit Skifahrern unterwegs, und da war ich immer das "5. Rad am Wagen" ;)


    Ich habe ja selbst von den Schnelleinsteigern bisher die Finger gelassen, weil ich denen nicht so sehr über den Weg traute; aber die Zeit ist für mich reif und die Hoffnung stirbt zuletzt - vielleicht hat sich ja doch was getan in den letzten 10 Jahren :)


    Vielleicht könnt ihr mir aber bei einem anderen Thema helfen - dazu mache ich aber einen neuen Thread auf.


    Also noch mal vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht!

  • Moinsen,


    wollte noch ebend diesen Thread hochholen und ein paar Sachen noch ergänzen. Grund: bei Google Suche kommt dieser Beitrag als erster Treffer, weswegen auch immer.


    Heckeinsteiger / Step In Bindungen haben einen bisher noch nicht wirklich beachteten Vorteil. Das erlebe ich immer wieder mit Anfängergruppen, da diese mit einer einfachen Ratschenbindung meistens überfordert sind, zusätzlich zur Boardkontrolle. Anfänger mit Step In Bindungen haben in Vergleich (ja jeder hat "sein Tempo") eine schnellere Lernkurve.


    Wenn es dann aber man von der Piste in ein kleinen Hang reingeht wandelt sich dieser Vorteil meist ins Gegenteil, weil hier halt viel Schnee in die Step In kommt und unter solchen Bedingungen Fahrer mit Ratsche besser zurecht kommen.


    Ich selber bin damals noch mit Hardboots gefahren, also sind für mich Ratschenbindungen zwar schon gut aber kein Vergleich, selbst der Step In als Hardboot Variante (Raichle) war da Welten besser, zum Springen natürlich übelst hart.


    Und im Vergleich Ratsche (Burton normal, damals gabs keine Cartel) zur normalen Step In (Flow) hab ich mich dann für mehr Komfort entschieden, denn ich muss nicht jedes mal beide (ggf. 3) Ratschen neu justieren, und selbst nach dem anschnallen merkt man beim fahren das evtl. noch ein zwei Klicks fester eingestellt werden müssen, das hab ich aber auch bei meinem Heckeinsteiger.


    Vorteile bei der Ratsche ist halt wirklich der Style und das Gewicht, ebenfalls empfinde ich im Bereich der Wade einen kleinen Vorteil der Ratsche und man kann sich auf guten Bases noch eine extra Toe Ratsch dazubauen, wenn einem die Kontrolle für die Kante dort nicht zufriedenstellend genug ist. Für Anfänger und Fortgeschrittenen Bereich bis hin zu den Experten kann man Step In fahren, grade wenn man Kumpels auf Skiern unterwegs ist sind die paar Sekunden Zeitersparnis bei jeder Aktion schon ein Thema.

  • Vielen Dank für deinen ersten Post. Das Thema muss dir ja richtig nahe gehen. Hast du dich extra dafür anmeldet?


    Ich finde dieses Titel und Thema recht unglücklich, weil hier zwei Systeme / Konzepte miteinander vermengt werden. Step in und Schnelleinsiegssysteme a la Flow sind zwei verschiedene Dinge. Letzteres ist kein Step in, sondern ein Heck-Einstieg. Step-In ist eher das alte Klicker System. Wenn du Raichle noch kennst, kennst du bestimmt auch noch die K2 Clicker Bindung.

  • Na logo. Die Stange unterm(im) Boot womit man gerne in irgendwelchen Schlaufen hängen bleibt und haste Schnee auf der Bindung welcher anfriert, haste Spaß ohne Ende (negativ gemeint).


    Ja Du hast Recht mich hat das Thema angesprochen und dann noch so ein uralt Aspach Thema, Mich haben die damals in größerem Umfeld bei günstigen Bindgungen verwendeten Plastiken extremst generft oder die Ratsche selber schön mit Schnee voll und kriegst das Ding nicht auf oder zu. Damals hab ich mir zum Testen dann Flow Bindungen gehohlt und man hatte halt nur Ärgerm mit der "Heckklape" selber aber kaum noch mit der Feinjustierung, die blieb ja für den Fußrücken gleich, mal hier und dann ne Anpassung das wars. Und die Meckerfritzen von Skifahrern waren auch ruhig, da man mit einer Hand die Bindung zuklappen konnte.


    Back on Topic

    Zudem finde ich das man Step In und Heckeinsteiger schon zusamenfassen kann im Vergleich zur Ratsche. Denn letztere ist soweit mir bekannt jeder mal gefahren. Aber da "Step In aka Flow" in der Überschrift geschrieben wurde, behalte ich diese Zusammenmengung einfach mal bei. Eigentlich wollte ich mich nur zu den aktuellen Flow Bindungen informieren da neues Material ran muss und ich ein paar Erfahrungen aussem Forum ziehen wollte. Meine Schwester hat vor kurzem das K2 Heckeinsteiger System gefahren und war extremst zufrieden, zwei Kumpels haben auch von den Fastecs geschwärmt. Und ich hab letztens Ostern 2019 noch so einen alten Sack wie ich selber einer bin im Lift getroffen der von seiner Bent Metal Bindung geschwärmt hatte. Solange jeder sein Zeug fährt und glücklich ist, soll es auch jeder selber entscheiden wie er auffem Board glücklich wird. Hier gehts ja auch darum vorab den Leuten was an die Hand zu geben damit ne Entscheidung + Grundlange gelegt ist und stattfinden kann. Ich persönlich kann mit der ,hmm ich würde "Hangtime", die man bei Lastwechseln hat umgehen da stört es mich weniger das ein Heckeinsteiger hier minimalst träger reagiert wie ne Ratsche. Sowas kann natürlich auch positiv ausgelegt werden, das bei kleinen Fehlerchen/Unsauberkeiten nicht gleich Unruhe ins board kommt, aber ne, das ist eher ein zusätzlicher Nachteil, das "schlechteres" fahren belohnt wird/ keine Konsequenzen hat.

  • Ich teile die Auffassung nicht. Gerade die Softbootcarver schwören hier vielfach auf die Flow NX. Die meisten 08/15 Ratschen am Markt sind vermutlich deutlich träger. Die Trägheit hat nichts damit zu tun, ob das Highback heruntergeklappt werden kann, oder nicht.


    Schau dir die Fastec Bindungen an. Die sind zum Teil Ratsche und Schnelleinstieg.