Snowboard Update? |Wechsel von Flying V zu Camber?

  • Hallo alle zusammen!


    Kurz zu mir:


    Ich fahre seit ca. 10 Jahren Snowboard (immer eine Woche im Winterurlaub + 1-2 Wochenenden im Jahr). Im Bezug auf das Fahrlevel würde ich mich irgendwo zwischen "leicht fortgeschritten" und "fortgeschritten" einordnen, was bedeutet, dass ich egtl. jede Piste (blau bis schwarz) gut runterkomme. Beim Fahren wechsele ich ganz gerne mal zwischen normal und switch, was mit meinem aktuellen Board easy funktioniert und auch echt Spaß macht. Das war es aber auch schon mit Tricks (wenn man das überhaupt als solchen Bezeichnen kann).

    Führ bin ich öfters mit Freunden im Backcountry rumgekurvt. In den letzten Jahren hat sich der Pistenanteil jedoch stark erhöht, da ich jetzt mehr mit Partnerin/Familie unterwegs bin.

    Als erstes Einsteiger-Board wurde mir damals das Burton Custom Flying V (2013, 158 cm) empfohlen, welches ich bis heute fahre.


    Ich habe in verschiedenen Beiträgen gelesen, dass Camber-Boards für den Pisteneinsatz besser geeignet sein sollen. Mich stört an dem Board seit Längerem, das ich an vereisten Stellen teilweise recht schnell wegrutsche.


    Für mich ergeben sich vier Fragen:


    1. Lohnt sich in meinem Fall die Anschaffung eines neuen Boards (mein Burton Custom Flying V ist jetzt 10 Jahre alt)?


    2. Mein Fahrverhalten hat sich über die Jahre verändert, was mich daran zweifeln lässt, ob die Flying V (Hybrid-Rocker) Shape noch zu meinem Fahrstil passt. Wäre ein Camber-Board tatsächlich die bessere Wahl für die Piste?


    3. Wie "krass" wäre der Umstieg von einem Hybrid Rocker (Flying V) zu einem Camber-Board? Habe jetzt schon des Öfteren gelesen, dass das schon sehr anders sein soll.


    4. Sollte ich bei meinen Angaben doch eher bei der Rocker (Hybrid-Rocker) Form bleiben?



    Ich bin schon sehr gespannt auf eure Meinungen :)


    Anbei noch der Musterfragebogen:


    Mein bisheriges Snowboardsetup:

    Burton Custom Flying V, Modell 2013, 158 cm


    Ich suche:


    [ X] Snowboard

    [ ] Snowboardbindung

    - [ ] normale Ratsche

    - [ ] Schnelleinstiegsysteme (Flow/Cinch/Expresso/Fastec)

    [ ] Snowboardboots (Wobei immer noch als Regel N°1 gilt: Im Laden anprobieren!!

    [ ] Sonstiges (Protektoren, Snowboardbrille, Snowboardhose, Snowboardjacke usw.)


    Snowboardlänge: aktuell 158 cm. Würde bei einem Upgrade aber zu 160 - 162 cm tendieren.


    Dein Körpergewicht: 86 kg


    Körpergröße: 1,88m


    Mann / Frau: Mann


    Schuhgröße/Bootgrösse in Mondopoint und Euro:


    Die Bindung ist ebenfalls von Burton und hat die Größe L.

    Als Boots verwende ich die Burton Ruler in US 12.


    Meine eigentliche Schuhgröße ist allerdings 44.



    Preislimit: xxx


    Fahrlevel:

    [ ] Anfänger (1 Tag bis 6 Tage Erfahrung auf dem Brett)

    [x] leicht fortgeschritten (du kommst leichte/mittlere Pisten ohne Probleme runter)

    [x] fortgeschritten (du kannst alle Pisten bewältigen und hast eine sichere, gute Fahrtechnik)

    [ ] Profi (ob Carving, Powder Sprays oder Tricks im Park, du hast deinen Style gefunden)


    Fahrstil/Einsatzgebiet-in Prozent:

    Falls du hier ein ganz spezielles Brett, zum Beispiel für Rails oder fürs Backcountry, suchst, gib einfach 100% an.


    [x] Piste [90]%

    [x] Tiefschnee / Backcountry [10]%

    [ ] Park (Kicker/Pipe) [0]%

    [ ] Rails [0]%


    Falls du ein Board suchst: Möchtest du damit viel switch fahren?

    [x] Ja - Was ist mit "viel" gemeint? Mehr als 10% der Zeit wird es nicht sein. Ich baue das das beim Fahren je nach Situation gerne ein.

    [ ] Nein


    Sonderwünsche:

  • 1. Lohnt sich in meinem Fall die Anschaffung eines neuen Boards (mein Burton Custom Flying V ist jetzt 10 Jahre alt)?

    ja


    2. Mein Fahrverhalten hat sich über die Jahre verändert, was mich daran zweifeln lässt, ob die Flying V (Hybrid-Rocker) Shape noch zu meinem Fahrstil passt. Wäre ein Camber-Board tatsächlich die bessere Wahl für die Piste?

    ja


    3. Wie "krass" wäre der Umstieg von einem Hybrid Rocker (Flying V) zu einem Camber-Board? Habe jetzt schon des Öfteren gelesen, dass das schon sehr anders sein soll.

    zu einem full Camber schon krass... aber dafür gibt es ja die hybrid Camber, da ist es nicht ganz so krass.

    flying v sind allgemein nicht gerade stabile bretter... sehr verwischend und wenig Rückmeldung.

    4. Sollte ich bei meinen Angaben doch eher bei der Rocker (Hybrid-Rocker) Form bleiben?

    nein


    Die Bindung ist ebenfalls von Burton und hat die Größe L.

    Als Boots verwende ich die Burton Ruler in US 12.


    Meine eigentliche Schuhgröße ist allerdings 44.

    US 12 ist bei Burton EU 45 und in Mondopoint 30..

    Wenn du sonst 44 trägst ist das zu groß und dein aktuelles Brett auch zu schmal.


    Hier würde ich auch ansetzen.. dein Boot ist unnötig lang.


    Also am besten einfach mal deine Fußlänge messen.


    Auf dem Profil von nitrofoska findest du hierzu eine Anleitung.


    Alles andere klären wir wenn wir deine Fußlänge wissen :) Erstes Bauchgefühl sagt mir aber schon, dass du kleiner Boots brauchst, dadurch auch ne kleinere Bindung und dann finden wir ein schönes Brett für dich


    Was für uns interessant wäre, neben der Fußlänge, wäre wie gut deine Fahrtechnik sitzt. Wie hast du das Snowboarden gelernt? Hast du Kurse gemacht? Kannst du carven, oder driftest du nur?

  • Erstmal vielen Dank für die super schnelle Antwort :)

    Hier würde ich auch ansetzen.. dein Boot ist unnötig lang.

    Also am besten einfach mal deine Fußlänge messen.

    Mit der Methode von nitrofoska komme ich auf 28.6-28.7 cm


    Wie hast du das Snowboarden gelernt? Hast du Kurse gemacht?

    Ich habe 2011/2012 einen einwöchigen Kurs gemacht. Vor 2011 bin ich Ski gefahren. Da der Großteil meiner Freunde auf dem Snowboard unterwegs war, wollte ich das damals ebenfalls ausprobieren. Bin seitdem nicht mehr Ski gefahren :D Zwischen durch war ich noch drei mal mit dem Trainer auf der Piste, à 2 Stunden.

    Kannst du carven, oder driftest du nur?


    Gute, Frage. Wird wohl eher in Richtung driften gehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Skyystar ()

  • 1,88 und dann Burton US Größe 12, das klingt etwas, zu groß


    Und ein 45 Boot sollte etwa, 32 cm lang sein, also nach der 5 cm Regelung bräuchtest du somit ein 270mm breites Board um vernümftig zu fahren oder kleinere Boots.


    Fangen wir mal mit Boots an.

  • 1,88 und dann Burton US Größe 12, das klingt etwas, zu groß


    Und ein 45 Boot sollte etwa, 32 cm lang sein, also nach der 5 cm Regelung bräuchtest du somit ein 270mm breites Board um vernümftig zu fahren oder kleinere Boots.


    Fangen wir mal mit Boots an.

    Danke für die Antwort :)

    Nach der Mondopoint Tabelle komme ich auf 28.6-28.7 cm

  • Wir haben hier so ne Faustregel wie breit ein Brett mindestens sein soll. Da gilt Bootaußenlänge -5cm für normale Fahrer als guter Wert für eine mindest Mittelbreite.


    Dein Boots werden etwa 32-33cm lang sein. Damit bräuchtest du schon sehr breite Bretter.. dein Custom war recht schmal.

    Kannst ja mal die Länge deiner Boots messen.

    Mich stört an dem Board seit Längerem, das ich an vereisten Stellen teilweise recht schnell wegrutsche.

    Das liegt meist nicht am Kantenhalt des Bretts, sondern daran, dass dich deine Boots aushebeln weil sie zu lang für dein Brett sind.

    Das fühlt sich so an als hat die Kante keinen Griff.


    Snowboardboots kauft man nach Mondopoint Größe. Sie sollen auch straffer sitzen als normale Straßenschuhe. Die Mondopointgröße ist genormt und richtet sich nach deiner Fußlänge. Heißt deine MP Größe wäre 29.

    Da jeder Fuß unterschiedlich ist, passt dir wahrscheinlich nicht jeder Boot in 29.


    Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten..

    1. wäre deine Boots und Bindung behalten und ein extra breites Brett zu kaufen

    2. Alternative wäre passende Boots zu finden welche im Optimalfall auch noch ein kurzes Außenmaß haben. Es gibt Boots in MP29 die ~30,5cm Außenmaß haben.

    evtl brauchst du dann eine kleinere Bindung.. je nach Boot.

  • 1. wäre deine Boots und Bindung behalten und ein extra breites Brett zu kaufen

    2. Alternative wäre passende Boots zu finden welche im Optimalfall auch noch ein kurzes Außenmaß haben. Es gibt Boots in MP29 die ~30,5cm Außenmaß haben.

    evtl brauchst du dann eine kleinere Bindung.. je nach Boot.

    In diesem Fall würde ich zu Option 2 tendieren.

    Dann also Snowboard + Boots und Bindung.

  • Für Boots empfehle ich nicht gern spezielle Modelle.

    Je nach Fuß passen manche besser manche weniger gut..


    Hast du eher breite Füße gibt es von Burton und Salomon extra wide Versionen der Boots.

    Deeluxe und Adidas sind allgemein breiter.


    Von der Außenlänge sind die Adidas am kürzesten, Burton auch recht kurz, bei Nitro gibt es kürzere und Längere Modelle.


    Vom Flex her nicht zu weiche Boots nehmen. so um Flex 6-8.


    Es gibt verschiedene Schnürsysteme. Verschiedene Speedlacing, da funktionieren manche besser manche weniger, klassische Schnürung ist halt umständlicher zu schnüren aber am flexibelsten. und BOA Systeme, davon gibt es welche mit einer Schnur für alles und dual und triple BOA für verschiedene Zonen. Da sind immer mindestens die Dual BOA zu empfehlen


    Meist ist der Bootkauf das komplizierteste.. Ich probiere seit Jahren immer mal wieder Modelle an.

    Ich sag mal 3-4 verschiedene Hersteller solltest du mal anprobieren.


    Boots sollen den Fuß eng umschließen und eng sitzen, aber keine Druckstellen oder Schmerzen verursachen.

    Für die meisten ist das ein komisches Gefühl bzw die Boots fühlen sich zu eng an.

    Gibt hier auch Beiträge in denen die Passform ausführlicher erläutert ist.


    Heißt für dich:

    Shops abklappern und Boots probieren oder den Postboten quälen und verschiedene Modelle in MP29 und MP29.5 bestellen.

    Wenn dir ein Modell nur in MP30 oder größer passt, dann ist es einfach das falsche Modell.

  • Es gibt verschiedene Schnürsysteme. Verschiedene Speedlacing, da funktionieren manche besser manche weniger, klassische Schnürung ist halt umständlicher zu schnüren aber am flexibelsten. und BOA Systeme, davon gibt es welche mit einer Schnur für alles und dual und triple BOA für verschiedene Zonen. Da sind immer mindestens die Dual BOA zu empfehlen

    Habe im Moment Burtons mit Speed-Zone Schürung.

    Shops abklappern und Boots probieren oder den Postboten quälen und verschiedene Modelle in MP29 und MP29.5 bestellen.

    Wenn dir ein Modell nur in MP30 oder größer passt, dann ist es einfach das falsche Modell.

    Sehe ich genau so, muss man im Laden probieren.

  • Im laden Probieren geht über studieren :D Heheh


    Boots sollen den Fuß eng umschließen und eng sitzen, aber keine Druckstellen oder Schmerzen verursachen.

    Für die meisten ist das ein komisches Gefühl bzw die Boots fühlen sich zu eng an.

    Gibt hier auch Beiträge in denen die Passform ausführlicher erläutert ist.



    Am besten gefällt mir da sogar ein Zitat von dir Pfon, das habe ich mal hier mit integriert..


    P.S: bin gerade über einer neuen Anleitung dazu:



    Was bedeutet super sitzen beim Snowboard Boot?



    Beim aufrecht stehen stoßen die Zehen vorne an. Du spürst das Ende des Schuhs. Beim in die Knie gehen wird der Kontakt vorne weniger und ist nur noch leicht wahrnehmbar.


    Natürlich sollten sie straff aber auch bequem sein. Beim längeren tragen keine Druckstellen verursachen. Auf keinen Fall darf dir der Fuß einschlafen beim Tragen.


    Boots sollten ringsum fest anliegen. Freiraum sollten sie nicht bieten. Sonst sind sie zu groß.

    Viele Leute kaufen ihre Boots lieber eine Nummer größer, dass sie nicht so eng sind. Oft führt aber genau das zu Problemen und Schmerzen.

    Boots geben über die Zeit nach, werden weicher und der Innenschuh weitet sich ein bisschen. Ein neuer Boot sollte daher immer eng und fest um dem Fuß geschlossen sein. Viele meinen sogar, ein neuer Boot darf nicht bequem sein bis er eingefahren ist.

    Also immer so klein wie möglich wählen den Boot. Wenn er wirklich zu klein ist merkst du das ziemlich schnell.



    Also das Beachten und nach Boots sehen. Dann wird das auch was mit dem (hybrid)camber.


    Gruß

  • Der Händler meines Vertrauens hat verschiedene Versionen der Burton Boots da.

    Da würde ich mich in den nächsten Tagen mal umsehen.


    Was wäre eure Meinung hinsichtlich der der Form des Boards?

    Dann hätte ich da auch gleich einen Anhaltspunkt wenn ich in den Laden gehe :)

  • Der Händler meines Vertrauens hat verschiedene Versionen der Burton Boots da.

    Da würde ich mich in den nächsten Tagen mal umsehen.

    Mach das, probier dich mal durchs Sortiment. Bei den Boots nicht überschnell kaufen, viel anprobieren ist der Schlüssel zum Erfolg


    Was wäre eure Meinung hinsichtlich der der Form des Boards?


    [x] Piste [90]%

    [x] Tiefschnee / Backcountry [10]%

    Falls du ein Board suchst: Möchtest du damit viel switch fahren?

    [x] Ja - Was ist mit "viel" gemeint? Mehr als 10% der Zeit wird es nicht sein. Ich baue das das beim Fahren je nach Situation gerne ein.

    10% ist noch nicht viel. :) die Frage ist dafür gedacht zu schauen ob sich ein Twin Tip lohnt oder ob ein direktionales Brett besser ist.


    Für Piste und Tiefschnee eher was direktionales. hätte an ein directional Camber mit nicht all zu viel Vorspannung gedacht.


    Beim Fahren wechsele ich ganz gerne mal zwischen normal und switch, was mit meinem aktuellen Board easy funktioniert und auch echt Spaß macht. Das war es aber auch schon mit Tricks (wenn man das überhaupt als solchen Bezeichnen kann).

    Hast du vor mehr zu tricksen? Oder willst du eher "nur" fahren..

    Willst du schnell fahren, oder eher gemütlich?


    Ich fahre seit ca. 10 Jahren Snowboard (immer eine Woche im Winterurlaub + 1-2 Wochenenden im Jahr).

    Du bist ja der klassische Urlaubsfahrer.. Hast du Ambitionen deine Fahrtechnik zu verbessern? Willst du in den nächsten Jahren öfter fahren gehen?

    Hast du den sportlichen Ehrgeiz dich auch ein wenig zu fordern?

    Oder willst du ein Brett welches du einfach jedes Jahr aus dem Keller holen kannst und immer entspannt den Berg runter kommst?

  • Der Fokus liegt wahrscheinlich eher auf "nur" fahren.


    Ich finde es super, draußen zu sein. Bis jetzt lag der Fokus bei mir aber nicht darauf Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen. Allerdings sollte das Board

    schon stabil laufen, wenn es mal etwas schneller wird.


    Das mit dem Urlaubsfahrer trifft wohl zu.

    Ich würde natürlich sehr gerne viel öfter fahren gehen, allerdings ist das immer ein Zeitproblem, da ich nicht in der nähe der Berge wohne.


    Sportlichen Ehrgeiz habe ich absolut. Bin im Sommer viel mit dem Mountainbike unterwegs oder eben Schwimmen, Longboarden, Golfen, Joggen, Fitness im allgemeinen und natürlich Snowboarden im Winter.

  • Die Frage, ob sich ein Wechsel lohnt, kann ich bejahen. Es ist sogar für Urlaubspiloten interessant mehrere Boards zu besitzen.


    Wenn du die letzten 10 Jahre stets das gleiche Board gefahren bist und keine „außerehelichen“ Affären hattest, kann man deine Vorlieben nur erahnen.


    Ich würde daher nach einem Testcenter suchen, dass dir Boards verleiht. Ich meine nicht die Verleihgurken für den Tag 1-7 sondern Premium-Boards.


    Ich fahre wenig bis nie switch. Ich fahre einfach spazieren und erkunde Piste und Side-Country. Mein Liebling ist momentan das Jones Flagship. Ich bin es erst ein paar Stunden gefahren. Wenn ich mich festlegen müsste, dass wäre nach aktuellem Kenntnisstand, mein Board für alle Lebenslagen. Ich würde heute immer wieder ein direktionales Board mit etwas Camber unter den Füßen und Rocker in der Nose wählen.


    Etwas in dieser Art, solltest du einmal ausprobieren.

  • Ich würde daher nach einem Testcenter suchen, dass dir Boards verleiht. Ich meine nicht die Verleihgurken für den Tag 1-7 sondern Premium-Boards.


    Ich fahre wenig bis nie switch. Ich fahre einfach spazieren und erkunde Piste und Side-Country. Mein Liebling ist momentan das Jones Flagship. Ich bin es erst ein paar Stunden gefahren. Wenn ich mich festlegen müsste, dass wäre nach aktuellem Kenntnisstand, mein Board für alle Lebenslagen. Ich würde heute immer wieder ein direktionales Board mit etwas Camber unter den Füßen und Rocker in der Nose wählen.


    Etwas in dieser Art, solltest du einmal ausprobieren.

    Ja, das klingt super :) Danke für die Antwort.

    Demnach sollte ich nach Directional Camber Boards Ausschau halten.

  • Wenn dein Glück nicht davon abhängt, gelegentlich mal ein paar Meter switch mit einem Twin einzustreuen, dann würde ich so vorgehen. Als Reisemobil für erfahrene Boarder ist dieses Boardprifil super. Es funktioniert auf der Piste, es geht im Pow und bestimmte Modelle sind auch im Slush zu Ostern noch ganz gut.


    Da es innerhalb dieses Boardtyps feine, aber doch wesentliche Unterschiede gibt, müsste man nun ein paar Appetit-Häppchen verkosten. Es ist auch durchaus möglich, dass Du diese Boards nicht magst.

    3 Mal editiert, zuletzt von SixtyNiner ()

  • Da es innerhalb dieses Boardtyps feine aber wesentliche Unterschiede gibt, müsste man nun ein paar Appetit-Häppchen verkosten. Es ist auch durchaus möglich, dass Du diese Boards nicht magst.

    Hättest du eventuell ein Beispiel für diese Unterschiede? Das wäre super :)

  • Ein Snowboard hat ja neben dem Profil noch andere Parameter: Länge, Breite, Shape, Sidecut, Taper, Spoon, Kantentechnik, Flex und last but not least, die Camberhöhe.


    Nehmen wir die Camberhöhe. Die Camberhöhe entscheidet darüber, wie Kanten-Aggressiv und bissig das Board in der Kurve liegt. Das ist der Gegenpart zu einem driftfreudigen Board.


    Der 3D Shape oder auch Spoon entschärft die Kanten, das Board wird driftwilliger, verkantet nicht so schnell und lässt sich insgesamt kraftschonender bewegen. Die Kante greift erst bei stärkerer Schräglage. Bei blankem Eis rutscht man irgendwie unkontrolliert zur Seite, noch bevor die Kante richtig packt. Durch Matsch und Pow surft man dagegen irgendwie ganz locker durch.


    Einfach mal etwas in der Richtung testen…