Passende Boots für schmale Füße

  • Hi zusammen!

    Meine Freundin hat sehr schmale Füße, weshalb sie nach ihrer Aussage in ihren jetzigen Boots teilweise rutscht und sich dadurch verkrampft.

    Kennt jemand von euch das Problem? Wie habt ihr das gelöst?


    Ich habe sie gefragt, ob man dass nicht mit mehreren Sockenlagen ausgleichen kann. Das verneinte Sie und beharrte auf neue Boots.

    Deshalb auch hier die Frage:

    Kann man einen zu schmalen Fuß im Boot mit irgendwelchen Tricks ausgleichen oder ist der Kauf neuer Boots tatsächlich die einzige Möglichkeit?


    Danke schon mal.;)

  • Meine Freundin hat sehr schmale Füße, weshalb sie nach ihrer Aussage in ihren jetzigen Boots teilweise rutscht und sich dadurch verkrampft.

    Kennt jemand von euch das Problem? Wie habt ihr das gelöst?

    Ja, das Problem ist allseits bekannt..


    Passende Boots kaufen hilft da :)


    Ich habe sie gefragt, ob man dass nicht mit mehreren Sockenlagen ausgleichen kann. Das verneinte Sie und beharrte auf neue Boots.

    Mehrere Lagen Socken verschlimmern das ganze nur... Neue Boots sind ziemlich der einzige Weg...


    Man könnte noch ordentliche Sohlen versuchen, aber meist hilft das nicht viel.


    Beim nächsten Bootkauf einfach besser drauf achten. Der Boot darf weder zu lang noch zu breit sein.

    Meistens ist beides der Fall.


  • Jaja, im Nachhinein ist man immer schlauer. Gerade als Anfänger weiss man beim Kauf eben oft nicht worauf man achten muss. Wenn dann noch die Verkaufsberatung nicht passt, ist schnell ein falscher Schuh gekauft...


    Dein Tipp mit der Einlegesohle ist gar nicht schlecht. Vielleicht können wir eine größere und höhere Sohle auch zuschneiden, sodass der Schuh enger sitzt?! Wir werden es versuchen.


    Naja, jetzt schauen wir mal, was sich ergibt und ob wir den Schuh noch retten können.

    Ansonsten erfreut sich eben bald jemand anderes an dem Schuh.


    Danke dir für deine Meinung!

  • der frühere salomon dialogue war relativ schmal (und super bequem; aber weich und somit nicht jedermanns sache). ich weiss allerdings nicht wie es mit aktuelleren modellen aussieht..?

    aber für wirklich passende schuhe führt kein weg an einem geschäft mit grosser boot-auswahl vorbei... viel erfolg!

  • der frühere salomon dialogue war relativ schmal (und super bequem; aber weich und somit nicht jedermanns sache). ich weiss allerdings nicht wie es mit aktuelleren modellen aussieht..?

    aber für wirklich passende schuhe führt kein weg an einem geschäft mit grosser boot-auswahl vorbei... viel erfolg!

    Danke für deinen Tipp.

    Dann werden wir uns wohl mal die Modelle von Salomon anschauen.


    Zwar bin ich ein Fan von Online-Shopping. Aber hier muss ich dir wohl recht geben. Das probieren und die Beratung im Geschäft ist essentiell.

    Vermutlich haben wir hier einfach falsch entschieden letztes Mal.


    Oft gefällt mir allerdings auch die Qualität der Beratung im Einzelhandel einfach nicht, sodass ich mich gerne selbst einlese und mithilfe von Testberichten und Vergleichen online bestelle.


    Wir werden sehen, ob wir dieses Mal mehr Glück haben.

  • Eine Freundin von mir hatte genau das selbe Problem, ich früher auch.

    Testet mal die Nidecker Trinity oder Lunar an (ehemals wurden sie unter der Marke Flow verkauft)

    Doppelboa, also oben und unten ist die Schuhweite getrennt und sehr genau mit ein paar Clicks/Handgriffen einstellbar.

    Der Lunar hat noch den Heellock, der den Fuß nach hinten in der Ferse fixiert.


    Die Polsterung ist eher härter, fühlt sich deshalb die ersten Stunden etwas unangenehm an, dann formt sich der Innenschuh aber an den Fuß an und es passt super.

    Die härtere Polsterung wird auch nicht so einfach plattgedrückt weshalb der Schuh innen nicht immer größer wird.


    Mit verschieden dicken Schuheinlagen kann man die letzten mm Platz um den Fuß anpassen.


    Empfehlungen:

    Nur 1 Lage Funktionssocken tragen, die sind da gepolstert wo Blutbahnen und Nerven entlang gehen

    Oben Richtung Schienbein das Boa etwas härter anziehen und unten lockerer lassen, Blutzirkulation darf nicht gestört werden.

    Kraft hauptsächlich über das Schienbein und Wade in Frontside und Backside einleiten, nicht mit Gewalt auf die Zehenspitzen gehen oder die Zehen versuchen anzuheben, die sind viel zu schwach und verkrampfen bei übermäßiger Belastung. Oder wer läuft schon den ganzen Tag auf den Zehenspitzen oder der Ferse herum?

    Wenn die Kraftübertragung oben über Schienbein und Wade gut funktioniert (Zungensteigikeit, Schnürung weit oben, Hebelgesetz), dann darf der Fuß unten auch etwas lockerer sitzen und Platz haben. Wenn das Schienbein viel Kraft übertragen kann, muss der Fuß weniger leisten und verkrampft auch nicht so schnell.


    Immer locker in die Knie gehen und sich immer weiter reinlehnen.

    Auf Frontside Knie richtung Zehen drücken, Hüfte nach vorne kippen und Oberkörper etwas nach hinten lehnen richtung leichtes Hohlkreuz --> Kantendruck

    Reinlehnen bis man mit der Hand die Piste berührt, dann immer mehr reinlegen, mit ellbogen Piste berühren, bis man wegwischt und auf dem Bauch landet (nimmt die Angst vorm wegwischen).

    Auf Backside Hintern richtung Ferse drücken, oberkörper etwas nach vorne lehnen, ruhig zur Übung mal die Frontside Kante mit den Fingern anfassen.


    Das ist dazu da locker in den Knien zu werden und ein Gefühl für die Körperschwerpunktlage zu bekommen. Das ist das wichtigste um locker und unverkrampft zu fahren. Möglichst ohne Angst fahren, also lieber 2-3 Tage flachere Pisten bei guten Schneebedingungen als 5 Tage auf vereister Piste bei Schneesturm, da verkrampft man nur noch mehr.

    Einmal editiert, zuletzt von Dunkelbazi79 ()