Neues Snowboardsetup und Boots für die Piste / Powder und zum Carven

  • Mein bisheriges Snowboardsetup:
    Derzeit fahre ich ein Nitro Team Board 162 cm aus 2011/12, es hat eine Camber Vorspannung und ist mein erstes Board, welches ich mir gebraucht zugelegt habe. Auf dem Board ist derzeit eine Rome Katana (Flex 7) Bindung in L befestigt. Als Boot nutze ich die Burton Ruler Mondopoint 31, diese haben eine Aussenlänge von 32,5 cm, sind mir etwas zu groß.


    Mit dem obigen Board habe ich auch angefangen das fahren zu lernen, nach jetzt drei Jahren (ca. 30 Tage insgesamt) auf dem Board würde ich mir gern ein neues zu legen. So wie auch neue Boots, da mir die mit Burton Ruler (Flex 6) Mondopoint 31 etwas zu groß sind.


    Ich bin auf der Piste unterwegs, fahre wenn sich die Möglichkeit ergibt auch super gern durch Powder.
    Teilweise fahre ich auch switsch auf der Piste und versuche tricks und kleine Sprünge.


    Für den letzten Winterurlaub in Bad Gastein habe ich mir ein Capita DOA (Board aus 2018 NEU) geholt, es war ein kurzer erster Tag auf dem Board! Ich hatte keinen Kantenhalt und war unsicher auf dem Board.


    Was ich am Nitro schätze ist der Kantenhalt und die Stabilität auf dem Brett, es fällt mir jedoch schwer enge Turns zu fahren, bei Buckelpisten fällt noch schwerer. Im Powder ist er für mich schwer die Nose oben zu halten, meistens dauert es nicht lange bis sich die Nose sich nach unten gräbt...




    Ich suche:


    [ x] Snowboard
    [ ] Snowboardbindung
    - [ ] normale Ratsche
    - [ ] Schnelleinstiegsysteme (Flow/Cinch/Expresso/Fastec)
    [x ] Snowboardboots (Wobei immer noch als Regel N°1 gilt: Im Laden anprobieren!!
    [ ] Sonstiges (Protektoren, Snowboardbrille, Snowboardhose, Snowboardjacke usw.)


    Snowboardlänge: 162 cm


    Dein Körpergewicht: 92 kg


    Körpergröße: 182 cm


    Mann / Frau: Mann


    Schuhgröße/Bootgrösse in Mondopoint und Euro: Mondopint 31 (30?) Aussenlänge 32,5 cm
    Fusslänge ohne Socken 28,5 cm



    Preislimit: Board: XXX - bis: 500 EUR
    Boot: XXX - bis: 180 EUR


    Fahrlevel:
    [ ] Anfänger (1 Tag bis 6 Tage Erfahrung auf dem Brett)
    [ x] leicht fortgeschritten (du kommst leichte/mittlere Pisten ohne Probleme runter)
    [ ] fortgeschritten (du kannst alle Pisten bewältigen und hast eine sichere, gute Fahrtechnik)
    [ ] Profi (ob Carving, Powder Sprays oder Tricks im Park, du hast deinen Style gefunden)


    Fahrstil/Einsatzgebiet-in Prozent:
    Falls du hier ein ganz spezielles Brett, zum Beispiel für Rails oder fürs Backcountry, suchst, gib einfach 100% an.


    [ x] Piste [ 75]%
    [ x] Tiefschnee / Backcountry [25 ]%
    [ ] Park (Kicker/Pipe) [ ]%
    [ ] Rails [ ]%


    Falls du ein Board suchst: Möchtest du damit viel switch fahren?
    [x ] Ja (kein muss!)
    [ ] Nein



    Sonderwünsche:
    Enge turns würde ich gern fahren ohne das ich auf dem Kantenhalt verzichten muss.


    Im Sinn hatte ich schon einige Boards in Wide: GNU Müllair 2019, GNU Riders Choice 2018, Jone Mountaintwin 2018/2019, Jones Ultra Mountaintwin 2019, YES Typo 2019, YES PYL 2019, Nitro Suprateam


    Bzgl. der Boots bin ich offen die Sohlenlänge sollte so kurz wie möglich sein, da große Füße

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  • Schuhgröße/Bootgrösse in Mondopoint und Euro: Mondopint 31 (30?) Aussenlänge 32,5 cm
    Fusslänge ohne Socken 28,5 cm


    schuhe zu groß :x

    Quiver: Rome Ravine 162 | Gentemstick Chaser 156 | Burton Mystery Fish 156 | Rossignol Black ops 156 | Offshore Snurfs Up 160 | Äsmo SL 152

    Bindung: Rome Katana | Union Falcor | Union Ultra | Burton Diode EST

    Schuhe: Burton SLX + Tailored Fits Einlagen 8)

  • Wenns dir rein ums enge Kurven fahren geht, schau dir mal das Burton Speed Date an. Inspiriert vom Banked Slalom, mehr muss ich glaub ich nicht sagen.
    Ein richtiges Pow Board ist es jetzt nicht, besser wie dein Team isses aber allemal.

  • Probiere mal wide Schuhe in der richtigen mundo Größe.

    Quiver: Rome Ravine 162 | Gentemstick Chaser 156 | Burton Mystery Fish 156 | Rossignol Black ops 156 | Offshore Snurfs Up 160 | Äsmo SL 152

    Bindung: Rome Katana | Union Falcor | Union Ultra | Burton Diode EST

    Schuhe: Burton SLX + Tailored Fits Einlagen 8)

  • Wenns dir rein ums enge Kurven fahren geht, schau dir mal das Burton Speed Date an. Inspiriert vom Banked Slalom, mehr muss ich glaub ich nicht sagen.
    Ein richtiges Pow Board ist es jetzt nicht, besser wie dein Team isses aber allemal.

    Hab mir das auch mal angesehen, leider ist da aber in der größten Version schon bei einer Waist von 25,2cm Schluss. Das wäre wohl sogar mir als Wide-Verfechter zu wenig :D


    Was genau verstehst du denn unter engen turns? kleiner Kurvenradius beim Carven?


    Kleineren Kurvenradius beim Carven bekommst du in erster Linie durch den Sidecut Radius (und in zweiter Linie durch den Aufkantwinkel). Tiefschneetauglichkeit und kleiner Radius beissen sich aber. Am ehesten würde hier evtl. noch das Pick your Line reinpassen, das geht im Tail meist bis zu nem 6m Radius zurück (vorne 8). Hab zwar eins hier stehen, bins aber noch nicht gefahren, daher will ich da auch nichts weiter dazu sagen.



    Als Boot nutze ich die Burton Ruler Mondopoint 31, diese haben eine Aussenlänge von 32,5 cm, sind mir etwas zu groß.

    So wie auch neue Boots, da mir die mit Burton Ruler (Flex 6) Mondopoint 31 etwas zu groß sind.

    Evtl. würde ich da mal anfangen, vielleicht bekommst ja noch ein paar mm raus. Bei 32,5 cm kommst bei ein paar von dir genannten Boards an die Grenze der Breite.


    Ich würde mir noch das Burton Flight Attendant 162W ansehen, evtl. das Capita Mercury 161 und wenn es beim Kantenhalt etwas mehr sein darf das Libtech Ejack Knife 162 W

  • Short fatties gibt es schon ein paar wenige.
    Im Tiefschnee hilft halt Fläche, Rocker in der Nose, setback und taper
    Beim Carven eher Kantenlänge höherer flex und viel cambervorspannung.
    Enge Turns über Buckelpiste mit reinen camberboards finde ich auch anstrengend selbst mit gutem Timing umkanten vom Buckel runter nicht in der Senke unten. Viel Beinarbeit.
    Mit Rocker geht es viel kraftschonender aber wischt halt insbesondere bei hybridrocker. Hybridcamber finde ich da eine gute Mischung. Oder fast ohne Tail hovercraft, optimistic, sushi sollte es auch einfacher gehen.


    Das Lib Tech short fat wäre vielleicht auch was aber schon extrem mit 16mm taper und 75mm setback.
    C3 wie auch beim müllair hält das Board mit dem extrem steilen camber aussen sehr stabil und der taper vereinfacht das umkanten etwas.
    Sieh dir noch das Box knife an. Das ist etwas entschärft mit deutlich Rocker außerhalb der camber.
    Mountain twin und jibsaw kann ich auch sehr empfehlen so lang nicht mehr als 40cm Neuschnee liegen

  • Vielleicht kannst du ein Rossignol XV testen, das geht im Tiefschnee extrem gut und wendig und auf der Piste carvt es sich auch sehr gut, lässt sehr enge Kurven zu wegen dem weicheren Tail. Die Ruler wären denke ich zu weich um auf dem XV Spaß zu haben. Es ist ein direkter Konkurrent zum PYL.

  • schau dir mal noch das Ride Warpig bzw Twinpig wenn es ein Twin sein soll an.
    Sind beide etwas breite und können deswegen auch gut im Powder bewegt werden

    aber die bauweise unterstützt mit nichten carven, 0


    warum ist hier kein korua mit float camber genannt?


    jones explorer > mountain twin bei den %en


    eigentlich brauchts doch nur nen directional hybrid oder noserocker und camber um den jungen hier glücklich zu machen


    und vllt nicht nur 26cm ww - eher ab 27 ?

    follow me on youtube

    ...see my Hovercraft, Stormchaser, Solution, Mountaintwin, Powfinder Morris limited slashing through fresh pow pow

  • Korua Bulldoser 171 mittelbreite 26.9
    Bis 100kg Float Camber Switch machbar


    Korua Cafe Racer 159 mittelbreite 26.9
    Bis 90 kg 164 mittelbreite 27.8 bis 90 kg
    Full Camber aber trotzdem noch gut im Powder switch machbar


    Korua Tranny Finder 159 mittelbreite 26.9 bis 90 kg Float Camber switch kein problem


    Alle angaben auf KoruaShape alles sehr gut beschrieben

  • Sonderwünsche:
    Enge turns würde ich gern fahren ohne das ich auf dem Kantenhalt verzichten muss.


    Was meinst Du damit?


    Meinst Du:


    Drehfreudigkeit? Also enge Turns und schelle Kantenwechsel um so sauber um die Buckel zu driften, die Du an anderer Stelle erwähnst.


    Oder:


    Engen Kantenradius? Um auf der Kante enge Carving-Radien in die Autobahn zu schnitzen?


    Da Du Dein Kreuz [x] bei leicht fortgeschritten gesetzt hast, gehe ich von "Drehfreudigkeit" bei gleichzeitigem Kantenhalt aus.


    Daraus leite ich die meine generelle Empfehlung ab: Hybridcamber!


    https://www.snowboarden.de/tip…ker-flat-oder-hybrid.html


    Wenn der Kantenhalt auch bei eisigen Verhältnissen gegeben sein soll: Magnatraction! oder baugleiche Shapes anderer Hersteller.


    Näheres kann man m. E. erst sagen wenn die Boots gekauft sind. MP 30 ist ja auch schon wieder etwas im Bereich von 46 47. Oder?

  • ey, war am Wochenende bei Boardmonkeys in Bielefeld und habe mich bzgl. meiner Boots beraten lassen. Sie hatten derzeit nicht alle Modelle vor Ort, sollen aber demnächst vorrätig sein.


    Ein Paar Nitro und Burton habe ich probiert. In MP 29,5 ist definitiv zu klein mit MP 30 komme ich ganz gut klar.


    Bei den Buckelpisten welche durch die Skifahrer hinterlassen werden fällt es mir schwer das Board zu drehen, auf der Piste klappt egal ob blaue/rote Piste. Bei der schwarzen klappt es leider noch nicht ganz so gut.


    Daher hätte ich gern ein Board mit dem es besser eine feine Linie in den Schnee schneiden/ schnitzen kann. Ich hoffe ich hab mich richtig ausgedrückt.





    jones explorer> mountain twin be den %en

    was meinst du damit?

    2 Mal editiert, zuletzt von Serk ()

  • Hey, danke für die vielen Antworten!
    Ich werde wohl mit einige Boards dieses Jahr ausleihen bevor ich eine Entscheidung treff, da so ein Snowboard auch bissl was kostet.

    Tendenziell würde ich dir zu nem Hybrid-Camber raten, aber selber testen ist immer besser. Das DOA liebt man oder hasst man, kenne auch Leute die damit nicht warm geworden sind...


    Im Endeffekt ist das eh so ein persönliches Ding, was einem liegt. Ich fahre meistens einen relativ weichen Hybrid-Camber und komme damit überall klar. Piste, Pow oder eisige Bedingungen, völlig egal. Klar ist der Kantenhalt da schlechter als mit nem harten Camber, aber dann muss man halt die Fahrweise bisshen anpassen. Man braucht nicht immer das perfekte Board für die jeweiligen Bedingungen.

  • Ich hoffe ich hab mich richtig ausgedrückt.

    Ich denke schon!


    Ich habe ebenfalls ein NITRO Team in dieser Länge und ich weiß was du meinst. Das Team erfordert konstruktionsbedingt relativ viel aufmerksame Arbeit. Es erfordert verhältnismäßig viel Aufwand, das Board um die Ecken zu bringen - sowohl was die Fahrtechnik als auch die körperliche Fitness betrifft. Es gibt Boards die machen es dem Fahrer konstruktionsbedingt deutlich leichter. Wendig, agil und drehfreudig sind Adjektive, die diese Boards beschreiben. Aus eigener Erfahrung behaupte ich mal, dass ein Hybrid-Camber Board für dich die richtige Wahl ist. Drehfreudig aber nicht zu schwammig auf der Kante.

  • Bei den Buckelpisten welche durch die Skifahrer hinterlassen werden fällt es mir schwer das Board zu drehen, auf der Piste klappt egal ob blaue/rote Piste. Bei der schwarzen klappt es leider noch nicht ganz so gut.



    --- Skifahrer UND Snowboarder sind für die Schneehügel auf der Piste verantwortlich. Und durch die Hügel zu fahren ist vor allem eine Technik und Kraftausdauer Sache. Reine Übungssache auch mit der schwarzen Piste.

  • Buckelpiste möglichst kraftschonend fahren:
    Nicht unten zwischen den Buckeln fahren und auch da keine Kurven machen, weil da unten bleibt man bloß ständig beim Kurveneinleiten mit dem Tail an den Rändern der Buckel hängen.
    Besser: Die Buckel nutzen zum Kantenenlasten und Kurve fahren, auf einen Buckel oben drauf fahren und beim runterfahren die Kurve fahren/einleiten. Den Buckel rauf ist die Kante belastet, den Buckel runter wird die Kante entlastet, die Boardenden werden freier drehbar weil eher die Boardmitte belastet ist.


    Rocker hilft auch, da sind die Boardenden auch loser als bei einem reinen Camberboard. Hybridcamber funktionieren sehr gut, weil sie schneller und bei kleineren Aufkantwinkeln bereits Grip aufbauen als Hybridrocker die da noch ziemlich rutschen und somit kann man den nächsten Buckel nicht so genau anfahren. . Also kann man genau da mit minimalem Kraftaufwand der Beine die Kurve fahren. Den nächsten Buckel hoch fährt man wieder gerade und erst ab dem obersten Punkt fährt man die nächste Kurve. Wenn man auf dem Buckel oben die Kurve macht hilft das auch die Buckel wieder zu verkleinern, weil man den Schnee vom Buckel runter zwischen die Buckel schiebt. Es müsste halt nur jeder machen und nicht alle unten zwischen den Buckeln rumeiern/kämpfen und die Buckel noch höher machen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Dunkelbazi79 ()

  • Buckelpiste möglichst kraftschonend fahren:
    Nicht unten zwischen den Buckeln fahren und auch da keine Kurven machen, weil da unten bleibt man bloß ständig beim Kurveneinleiten mit dem Tail an den Rändern der Buckel hängen.
    Besser: Die Buckel nutzen zum Kantenenlasten und Kurve fahren, auf einen Buckel oben drauf fahren und beim runterfahren die Kurve fahren/einleiten. Den Buckel rauf ist die Kante belastet, den Buckel runter wird die Kante entlastet, die Boardenden werden freier drehbar weil eher die Boardmitte belastet ist.


    Rocker hilft auch, da sind die Boardenden auch loser als bei einem reinen Camberboard. Hybridcamber funktionieren sehr gut, weil sie schneller und bei kleineren Aufkantwinkeln bereits Grip aufbauen als Hybridrocker die da noch ziemlich rutschen und somit kann man den nächsten Buckel nicht so genau anfahren. . Also kann man genau da mit minimalem Kraftaufwand der Beine die Kurve fahren. Den nächsten Buckel hoch fährt man wieder gerade und erst ab dem obersten Punkt fährt man die nächste Kurve. Wenn man auf dem Buckel oben die Kurve macht hilft das auch die Buckel wieder zu verkleinern, weil man den Schnee vom Buckel runter zwischen die Buckel schiebt. Es müsste halt nur jeder machen und nicht alle unten zwischen den Buckeln rumeiern/kämpfen und die Buckel noch höher machen.

    So hat jeder wohl seine Technik. Ich fahre immer quer durch, nehme die Buckel als Anlieger. Die wichtigste Technik ist hier das Timing von Be-und Entlasten beim Kurvenfahren. Und wenn´s mal nicht passt dann eben drüber und nen Ollie rauspoppen. Immer schön elastisch in den Knien und ab geht´s mit Vollgas durch die Buckel!
    Nur keine Wissenschaft draus machen ;-)

  • Quer durch mach ich nicht weil von hinten alles mögliche runtergedonnert kommt und mich sonst vielleicht umfährt. Ich bleibe besser in meinem Bereich der Piste so dass sich die anderen besser drauf einstellen können und nicht ständig ausweichen müssen.


    Außerdem werden bei Nutzung der Buckel als Anlieger die Buckel immer höher. Aber mach ruhig weiter so, wenn dir das so taugt.


    Das Timing und elastisch in den Knien ist wichtig aber mir ging es darum zu erklären wie ich möglichst kraftschonend die Buckelpiste runter komme und nicht wie ich irgendwie mit Ollies und quer drüber die Buckelpiste runter komme, da der Threadersteller wohl Probleme hat das Board auf der Buckelpiste zu drehen. Ich wollte ihm das genau erklären weil es ihm vielleicht hilft... naja aber wenn das nicht erlaubt ist, dann lass ich es halt :huh: