Neues Board für Tricks und Switch fahren auf der Piste

  • doch das macht schon einen deutlichen Unterschied. Je besser der Boot sitzt, desto besser ist die Kraftübertragung. Ich bin diese Saison auch noch mal eine halbe Größe kleiner gegangen und weiß jetzt für mich, wie ein Boot wirklich sitzen muss. Meine alten Boots waren schon ein paar Jahre alt und ich habe einfach gemerkt, dass ich gerne fester im Boot sitzen würde. Enger schnüren brachte da auch nur bedingt was, bzw. hat dann zeitweise zu schmerzen geführt, auch weil ich die Bindung zu fest zugeknallt hab, um das zu kompensieren. Jetzt mit der halben Größe kleiner muss die Boots weder sehr eng schnüren, noch die Straps der Bindung übermäßig zuknallen. Das ist zum einen bequemer und zum anderen hatte ich seitdem nie das Gefühl nicht fest genug mit dem Board verbunden zu sein. Finde es zudem mega komfortabel, dass ich die Boots nur ein mal morgens schnüren muss und sie dann den ganzen Tag so lassen kann. Passende Boots sind einfach das Wichtigste am Setup. Das einzige was nerven kann, ist die Suche nach dem passenden Boot, aber da muss man durch.

  • Ich kann mir das aktuell schwer vorstellen, dass es wirklich einen SO großen Unterschied macht.

    278mm gemessen und 290mm tragen ist suboptimal aber nicht komplett Katastrophe.

    ( Einspaarpotential bis zu 10mm bei der Mondo größe )

    290mm Boots die außen 322mm sind sind auch eher länger, passt schon aber nicht super... gute Boots bezüglich länge spaaren sind bei ca Mondo + 25mm.

    ( Einspaarpotential bis zu 10-12mm bei Bootaussenlänge vs Mondo )

    +10 -10 Grad geht ( besser wie 0 / 0 Grad ) sind aber auch nicht optimal bezüglich Überhang..

    ( bei + - 15 Grad auch noch mal Einspaarpotential von bis zu 5mm )


    Du siehst in Summer macht das sehr viel Einspaarpotentail aus und hier machen sich schon 5mm in der Board-Breite bemerkbar!

    Überall wirst du nicht das maximale herausholen.. Aber wenn du nur bei jedem Faktor die hälfte sparst dann bist du schon bei 15mm !


    Wir hatten aber schon wesentlich schlimmere Setups hier. Trotzdem sind das 3 Faktoren die dich begrenzen und die kommen alle von den Boots und Einstellung. Wenn wir hier etwas angehen dann von Anfang an und versuchen dich ohne viel "Lehrgeld" zum passenden Setup zu bringen. Und dann ist der 100% Boot eben der erste und wichtigste Schritt.


    Es ist doch so.. Klar kann ich auch mit einer schlecht passenden Ausrüstung fahren.. Es ist sogar so das ein PRO diverse Mängel oder Flasch-Einstellung an der Ausrüstung durch Erfahrung und Fahr-können relativieren kann.... Ich komme auch mit einem zu schmalen Brett relativ sicher die Piste runter und kann mich immer rantasten.. Aber ein Spaß ist das nicht. Gerade beim Einsteiger / Fortgeschrittenen ist es ein wesentlicher Punkt das die Ausrüstung gut passt. Der Erfolg beim erlernen neuer Techniken und verbessern der vorhanden Skills steigt expotentiell je besser das Material passt.


    Wenn du richtig auf die Kante kommst beim geschnittenen carven und weg vom Heck driften und Board mit dem hinteren Fuß drücken wirst du ziemlich schnell Probleme mit Bootkontakt mit dem Schnee und somit gefühltem "Kantenkontrollverlust" bekommen.

    Viele erkennen das auch nicht ,das Sie dass in der Entwicklung behindert, bis sie dann einmal mit einem passenden Setup unterwegs waren und merken wie agil alles sein kann und was wirklich möglich ist an Kantenhalt.

    Mit dem Vertrauen in den Kantenhalt kommt automatisch das "geschnittene" carven.

    Erst mit solch "geschnittenen" carven kommt IMHO der richtige Erfolg beim Snowboard fahren.

    Wenn das blind sitzt dann kannst du das auch im switch lernen bis das ohne nachdenken sitzt.

    Sobald dann Switch einigermaßen sitzt die ersten Butters und Tricks.


    Dein Material kannst du nun einfach durch ein breiteres Board ausgleichen.. Dann erreichst du 70% Passform vom Material Setup und bist sicher unterwegs.

    Aber es wird wesentlich agiler und direkter wenn der Boot zu 100% sitzt.

    Es ist eben so das der Boot der erste und wichtigste Punkt am Setup ist. Darüber überträgst du deine Befehle und empfängst das Feedback vom Board.

    Hier von "passt schon" auf "exzellent" umzusteigen bringt dir am meisten und ist auch der erste Schritt für ein Setup.

    Ich selbst bin mit unpassenden "zu großen" Boots gestartet.. Hab viel viel Lehrgeld bezahlt und alles selbst erarbeitet und erfahren..

    Bin natürlich immer noch im "Lernprozess" und weit weg vom Profi aber versuche eben hier nun die Erfahrung gerade bei der Materialwahl weiterzugeben.


    ( Hatte bestimmt 10 paar Snowboard Boots bis ich endlich bei meinen Favoriten gelandet bin und die ganzen Erkenntnisse die wir hier versuchen zu vermitteln selbst getestet und am eigenen Fuß erfahren habe )


    Hoffe nun verstehst du warum ich hier so auf dem Boot herumreite.. Das Board resultiert eben aus den Boots und daher wäre es ein doppeltes Lehrgeld wenn du nun erst das Board suchst und dann evtl. ein Jahr später mit Boots kommst die 20mm kürzer sind... Dann wärst du nämlich bei ganz anderen Möglichkeiten beim Board.


    Ich persönlich bin sehr froh so lange mit der Bootpassform verbracht zu haben. Nun habe ich ganz andere Möglichkeiten an Boards wie vorher ohne das mich das Material nun beschränkt kann ich mich jedes mal von Anfang an voll auf meine Fahrtechnik konzentrieren und habe gute Fortschritte an jedem Tag am Berg.


    Kann dir nur raten.. Schau den Beitrag an:


    Welche Snowboard-Boots passen zu mir?


    Das ist nicht so "dahingeredet" oder redaktionell halb gut recherchiert irgend etwas zusammengetragen...

    Nein das kommt aus hunderten Beratungen hier im Forum. Das sind alles Punkte und Ideen aus den letzten 5 Jahren Beratung und Erfahrung komprimiert und zwar alle Infos aus dem Schwarm Wissen hier im Forum.


    Gruß

    Gruß Nitrofoska

    Ausrüstung Passform/ Welche Größe KLICK | Boards ab Waist 27 KLICK !!!!

    3 Mal editiert, zuletzt von nitrofoska ()

  • Je enger der boot am Fuß sitzt desto weniger Kraft geht durch Spielraum verloren. Viele schnüren die Boots zu fest, und klatschen die Bindung so eng, daß der boot verformt wird und sagen es passt, es ist kein Problem,

    Wenn man dann das erste Mal ein kürzeren Boot fährt, einen halb gecarften turn macht, sich denkt opla das war etwas zu gewagt jetzt müßte ich eigendlich.... Aber nichts passiert breitet sich ein Lächeln im Gesicht aus, man mach den türn nochmal und es passiert wieder nichts, man geht mehr in die Kniehe und fährt ihn noch steiler, und man kann ihn beenden, 😁😁,

    Wenn ne Unebenheiten kommt und man im Kopf hat, ich muss, Spannung aufs Board drauf ringen um nicht zu verkanten, und swutsch das das Board reagiert gleich, stellt man fest das man garnicht mehr so angespannt fahren muss, man jede Unebenheiten mit nur einen Zeh zucken ausgleichen kann.


    Das sind so meine Erfahrungen dazu.


    Und das, beste, du wirst wohl mit dein jetzigen boaed noch mehr Spaß haben und auch etwas switch drauf fahren können.


    Bei meinen jetzigen boots muss ich die Schnürung komplett lösen um reinschlüpfen zu können, dann ziehe ich sie an, mache sie zu, laufe damit herum bis der boot warm ist(ca 10-15 min) , und erst dann werden sie fest geschnürt.

  • aber ich war nun 3-4 mal im Snowboard Urlaub

    [x] fortgeschritten (du kannst alle Pisten bewältigen und hast eine sichere, gute Fahrtechnik)

    Ob ich nun perfekt Carve oder nicht, dass weiß ich nicht und müssen andere beurteilen.


    Gut.. da kamen jetzt über den Thread gezogen immer mehr Details raus...


    Ich bin inzwischen so weit zu sagen lass einfach mal dein Equipment Equipment sein und geh fahren.

    Mach Kurse etc.. Du wirst dann schnell merken was an deinem Setup nicht passt und es wird dir leichter fallen auch Geld zu investieren um passendes Equipment zu haben.


    Ganz allgemein nochmal:

    wie hast du das fahren gelernt? Kurse gemacht? Wie lange fährst du jetzt schon? Wieviel fährst du pro Saison? Wieviel hast du vor in Zukunft zu fahren etc.?


    Ist halt jetzt doof, dass du mit einem fast neuen Setup da stehst..

    Lies dir mal den Beitrag zu den Boots gut durch, geh nochmal paar Boots anprobieren. Du sollst ja auch selbst erfahren wie gut und eng ein Boot sitzen kann ohne Probleme zu machen.

  • Vielen Dank für euer ganzes Feedback :)



    Also, ich habe mich damals einfach aufs Board gestellt und bin zwei mal die Piste runtergefahren und dann ging dat schon. Habe früher auch viel geskatet und von daher wusste ich schon irgendwie, wie ich meinen Körper einzusetzen habe etc.. Mit der Zeit hat sich meine Technik dann von allein verbessert. und Natürlich fahre ich meist mit Kollegen die auch schon etwas länger fahren und schaue mir von denen dann was ab, wenn ich der Meinung bin das mache ich vielleicht noch anders oder nicht so geschmeidig wie die.


    Wie gesagt aktuell fahre ich so 1-2x in der Saison. Auf Dauer und längere Sicht, möchte ich schon versuchen öfter zu fahren, ist nur bei mir schwierig mit dem Fußball nebenbei da der sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und es da leider nur Möglich ist in der Winterpause mal in den Urlaub zu fahren.


    An meinem Setup (Board + Bindung) werde ich so auch erstmal nichts ändern. Das Thema Boots lasse ich mir nun mal durch den Kopf gehen. Ich empfand eigentlich immer, dass meine aktuellen Boots ganz gut sitzen (Vergleich natürlich nur mit Leihboots...) Aber wie gesagt ich werde das Thema Boots nochmal im Hinterkopf behalten anhand des Forenbeitrags zu "wie finde ich den passenden Boot" nochmal bei ein paar Läden andere Boots anprobieren und wenn ich der Meinung bin die kleineren Boots sitzen doch viel besser als meine und haben eine deutlich kürzere Außenlänge, mir vielleicht doch andere Boots organisieren.

    Dann trickse ich nochmal ein bisschen mit der Grad Zahl der Bindungen und schaue was mir da vielleicht etwas mehr gefällt und was nicht. Ich glaube das sind erste gute Ansätze, was ich nun aus diesem Thread mitnehme.


  • Das Burton Process Off Axis wäre an sich gut für deinen Anwendungszweck. True Twin, mittlerer Flex, Flat/Camber/Flat, Alles gut geeignet für Pisten Tricks. Es würde sich schon vom FA abgrenzen. Es müsste dann eher auch 159cm sein, wegen deinen Schuhen (aber das Thema wurde ausgiebig diskutiert). Das Flight Attendant kann gut Switch, ist ein All-Mountain-Freeride-Snowboard. Process Off Axis eher ein All-Mountain-Freestyle-Snowboard, wenn nicht sogar ein reines Freestyle-Snowboard. Switch geht damit natürlich super, aber nur dafür bräuchte man es nicht. Zum tricksen auf der Piste etc. absolut gut geeignet.


    Ich finde die Idee, ein Brett zum heizen und ein Brett zum chibben gar nicht schlecht.


    Aber ich finde auch man braucht sowieso viele Bretter: (Achtung, nicht ganz ernst zu nehmen, resp. ich hab das so, die meisten finden es völlig übertrieben)


    1 Pistensau für eisige Verhältnisse - Amplid UNW8 159

    1 Pisten Board für weicheren Schnee - Ride SuperPig 154

    2 Freeride Board - Jones Flagship 162w, Burton Flight Attendant 162w

    2 Powder Board - Burton Fish 156, Bataleon Party Wave 154

    1 Split Board - Amplid Miligram 165

    1 Chibb Board - Flow Viper 156


    8) :P :saint:


    Natürlich nicht alle Bretter als Neuware gekauft. Fish, PartyWave, Viper, FA wurden gebraucht gekauft, teilweise für sehr wenig Geld.

    ride hard - ride long - ride snowboard

    3 Mal editiert, zuletzt von blackboarder ()

  • witch in ein paar Ja


    Was bedeutet chibben? :D