Neues Board für Tricks und Switch fahren auf der Piste

  • bei Tail Butter Tricks ist das weichere stark im Vorteil. Bzw beim harten musst immer mit immens Pop /Ollie arbeiten kostet kraft und schwieriger zu lernen



    Bei Nose Roll Tricks darf das board nur nicht zu lang sein. Mit der Haerte kommt man da gut zurecht.


    beim switch Carven ist der flight attendant flex besser und auch der kantenhalt.


    Flex 4 ist nicht so angenehm zum carven

    Einmal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • das ist das 152er, nicht das 159er. Bei letzterem steht auf der Burton Homepage 25,6cm.

    unabhängig davon, dass die Modelle sowieso alle gleich sind und sich meist nur das Design ändert:


    Ich hab das 2020er Modell und genau zu diesem Modell existiert diese Tabelle in der steht 250mm bei 159er Länge


    Dann ist es vielleicht ein Fehler von Burton gewesen bei der Tabelle.


    Ist ja auch egal.

    Ich muss mir nun mal Gedanken machen was ich mache..

  • Die Boards sind doch auf allen Pisten gleich. Was passiert auf den harten, mittelsteilen Pisten?

  • Die Boards sind doch auf allen Pisten gleich. Was passiert auf den harten, mittelsteilen Pisten?

    der Kantengriff der Parkboards reicht nicht mehr.

    die Normalkraft auf den Schnee ist ja auf steilen Haengen geringer.


    bei den meisten Parkboards sind die Tip und Tailkanten abgerundet, 0.5..1grad an der base abgesetzt,90 grad.an der Wange.


    Ergibt gegenueber Pistenschliff 88grad/.0 grad / kanten an tip und tail nicht abgerundet

    deutlich schlechteren Kantengriff.


    Auf blauen flachen Pisten haelt die Parkkante.

    Die Normalkraft ist hoeher.


    jetzt kann man fahren bis die Park base sich abfaehrt und base seitig nicht mehr haenged nachschleifen. und 88 an der seite kann man auch nachschleifen und warten bis sich die kante an tip und tail auch abfaehrt und geschärft werden kann...oder dort bei Tip und Tail mehr Matereil beim Feilen abtragen.

    ist aber eine ewige warterei und nachschleiferei.

    Wird dann zwar besser carven und dafuer aber bei Kicker Landungen und auf Rails leichter kante fangen..


    Das Voelkl Dimension war eine Ausnahme bei den Parkboards, hatte keine abgerundete kante. und das Absetzen der Kante wurde durch 0.1mm mehr extrudierter Belagflaeche realisiert. Kante war an base nicht angeschraegt

    3 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • Danke für die Erklärung.


    Ich hätte jetzt angenommen, dass sich die Doppelspoon Boards auf flachen Pisten noch „driftiger“ verhalten, weil man dort aufgrund der geringen Geschwindigkeit nur moderate Schräglagen hinbekommt. Auf steileren Pisten wo auch die Kante Dank höherem Speed auch entsprechend steiler aufgesetzt werden kann, hätte ich angenommen, dass der Spoon weniger zum Tragen kommt.


    Ich habe zuletzt ähnliche Erfahrungen gemacht. Angesichts der längeren Pause und aufgrund der wenigen Schneetage war ich diesen Winter echt langsam unterwegs, hatte aber dennoch den Anspruch den einen oder anderen sauberen Carve zu fahren. Mit einem Camber geht das auch bei geringen Geschwindigkeiten gut. Drehfreudigere Boards verwischen gerade bei geringem Speed und bei geringen Schräglagen deutlich leichter.

    Einmal editiert, zuletzt von SixtyNiner ()

  • SixtyNiner genau Camber ohne spoon ermoeglicht bei gleichzeitig scharfen Kanten beim Umkanten hoehere Stabilitaet und Spurtreue.


    auf steileren pisten hat der doppelspoon aehnliche Umkantproblematik wie im Flachen, Es.gibt einen Aufkantbereich beim umkanten wo ueberhaupt keine kante greift, da verwischt es.

    Dadurch dass die Normalkraft im Steilen noch geringer ist, zeigt sich der Effekt beim Umkanten im Steilen noch deutlicher.


    und beim sideslippen hat man immer den uebergang zw wenig aufkanten und mehr.

    Ist da ein aufkantbereich vorhanden in dem gar keine kante wirkt ist es noch schwieriger zu beherrschen. Parkboard kanten setzen durch detunen / abrunden an Tip und Tail noch eins drauf, auf die Problematik.

  • deshalb detuned man ein Park Board auch nicht, bzw. generell kein Board. Das macht nur Sinn, wenn man ausschließlich Rails fährt. Ansonsten hat man dadurch nur Nachteile. Ich halte generell nichts von Spoon oder angehobenen Kontaktpunkten. Hybrid Camber ist schon entspannt genug, was verkanten angeht. Da muss man nicht noch zusätzlich nachhelfen.


    Nase wie wäre es wenn du das Flight Attendant verkaufst und dir jetzt erst mal ein Board mit passender Breite zulegst, für den aktuell gewünschten Einsatzzweck? Kannst später deinen Quiver dann ja jederzeit durch ein Flight Attendant 159W oder etwas vergleichbares ergänzen.

  • deshalb detuned man ein Park Board auch nicht, bzw. generell kein Board. Das macht nur Sinn, wenn man ausschließlich Rails fährt. Ansonsten hat man dadurch nur Nachteile. Ich halte generell nichts von Spoon oder angehobenen Kontaktpunkten. Hybrid Camber ist schon entspannt genug, was verkanten angeht. Da muss man nicht noch zusätzlich nachhelfen.


    Nase wie wäre es wenn du das Flight Attendant verkaufst und dir jetzt erst mal ein Board mit passender Breite zulegst, für den aktuell gewünschten Einsatzzweck? Kannst später deinen Quiver dann ja jederzeit durch ein Flight Attendant 159W oder etwas vergleichbares ergänzen.

    Park baords sind meist Factory detuned/abgesetzt

    Damit sind sie sofort ab Werk einsatzbereit fuer Park.


    Tip und tail detunen tut man hauptsaechlich fuer verzeihendere Landung,

    nur das Detunen des Kantenbereichs zw den Bindungen ist fuer rails zustaendig.


    Spoon finde ich am Besten im Powder. Mit Abstand. Ich glaube auch dass es daher kommt.

    Der Einfluss auf das Powderfahrverhalten ist sehr positiv. Positiv auch im Slush/nassschnee freeride.

    3 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • Emm, nach dieser Theorie wären ja alle goodboards denn die haben grundsätzlich 89/1 ° kanten, parkboards.

    Wobei denen doch nachgesagt wird das die so zickig sein sollen. Hmmm🤔🤔

    die Goodboards sind, glaube ich, an Tip und Tailkante nicht noch mehr angehoben bzw abgerundet. Ausserdem ist es 167 lang, so lang ist kein Parkboard. Das erhoeht auch wieder den Grip.



    schwerfaellig , das Goodboards Wooden 167XXW wurde wegen der 285mm Breite und 167cm laenge als schwerfaellig bezeichnet, anstrengend zu fahren.


    Das Wooden liesss sich einfacher fahren als das Dimension 164 mit nachgeschliffener 0/88 Grad kante (laut nitrofoska der beide boards gefahren ist ;) ).


    und wie es.dir mit 0/87 Grad am Dimension 159 ging wissen wir ja unlaengst :)


    Die Kante und deren schliff ist einer der groessten Einflussfaktoren auf das Fahrverhalten/Kantenhalt.

  • So.. ich häng mich auch nochmal ein..


    Ist ja schon vieles wichtiges genannt..


    Ich droppe jetzt mal den Hammer und sage dir, dein FA ist das falsche Board für dich und carven tust du nicht.. :) So hart es klingt..


    Aber wenn du dein FA carvst und dabei "gut speed geben" kannst, wie du schreibst, dann fährst du entweder nur vormittags bei besten Bedingungen oder du führst deine Schwünge noch stark..


    Ich bin da voll bei Eetee und in den meisten Aspekten :P auch bei Winterzahn entweder das FA fahren lernen, auch switch ist das kein Problem. "Tricks" werden mit dem FA nicht optimal sein, aber machbar.

    Wenn du ein anderes Brett kaufst, dann würde ich auch auf ein hybrid Camber gehen. Sowas wie Flying V wäre hier fehl am Platz.. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass es dir anfangs viel Spaß bereiten wird.

  • Hier wurde ganz vergessen zu fragen in welchen Stance er auf sein jetzigen Board steht?


    Wenn er da ein forward stance hat, dann ist das 250 Breite Board kein Problem, nur für switch braucht man ja Duck stance, und halt was breites.

  • Pfon: Danke dass du deine Meinung auch noch dazu gegeben hast :) - Deine Einschätzung mag vielleicht stimmen. Ich wollte damals auf jeden Fall ein Camber haben und da ich das Flight Attendant schon gefahren bin und zu 90% auf der Piste unterwegs bin, habe ich mich für das Board entschieden.


    Mit der Zeit möchte man dann aber auch mal ein paar andere Sachen lernen um sich auch weiterzuentwickeln und da kam die Idee über ein zweites Board. Halt ein altes gebrauchtes, welche die genannten Voraussetzung ggf. etwas besser erfüllt als mein aktuelles Board.

    Mein Stance würde ich schon als Duck bezeichnen, mein Linker Fuß liegt so zwischen +10' und mein rechter Fuß ebenfalls. Das passt eigentlich schon ziemlich.

  • es gibt nur stance Rasterung in 3 Grad Stufen.

    (ok mein Fehler, beim EST Channel geht es feiner abgestuft)


    also wenn du +9/+9 gefahren bist, dann ist das kein empfehlenswerter stance. Schlimmer waere nur mehr mongo stance.


    Zum Freestylen empfehle ich +15 vorne -15 hinten.


    Ich nehme nun auch stark wie Pfon an, dass du forward nie pencil line carves gemacht hast.


    ich wuerde daran arbeiten. Deine Carving Kuenste werden switch nicht besser.


    Wenn du vorwaerts nicht carven kannst, wirst du switch carven nie lernen.


    Und wenn du schon mehr als 25 Tage am Brett faehrst (wuerde ich annehmen bei fortgeschritten) und dann forward.keine Pencil Line carves in Eigenregie gelernt hast, wuerde jch mal Einzelstunden bei einem Snowboard Lehrer nehmen.


    Ein anderes.board brauchst du derzeit wirklich nicht. Steck das Geld lieber in Unterrichtsstunden.


    Und fligth attendant ist ein board mit dem man forward und switch einfach lernen kann..


    da gibts unzaehlige erheblich schlechter carvende boards mit denen wirst du Carving nie erlernen wenn du es beim flight attendant nicht geschafft hast forward.und switch zu carven.


    Und Carving skill geht meiner Meinung vor Butter, in der Prio, ausser wenn jemand Park macht. Selbst im Park wuerde ich empfehlen Carving schnellstmoeglich zu erlernen um zielgenau fahren zu koennen.

    6 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • Bei Burton und dem Channel System ist das anders als bei den Plates. Da kannst du dein Stance granularer einstellen.

    Ob ich nun perfekt Carve oder nicht, dass weiß ich nicht und müssen andere beurteilen. Ich komme die Pisten sehr gut und schnell herunter und würde meine Technik jetzt auch nicht als schlecht beurteilen.


    Ob ich nun carven kann oder nicht das lasse ich im Raum stehen, trotzdem möchte ich Switch fahren "lernen" und auch ein paar Tricks üben.

  • Nase


    Bist du außer dem Flightattendant schon einmal andere Boards gefahren, so dass du einen Vergleich hast?

    Eventuell stimmt es, was Pfon hier „subtil“ andeutet, und es wäre tatsächlich sinnvoll, auf ein weniger anspruchsvolles Board zu wechseln. Snowboarden soll ja auch Spaß machen und nicht nur eine „Challenge“ sein.

  • Bei Burton und dem Channel System ist das anders als bei den Plates. Da kannst du dein Stance granularer einstellen.

    Ob ich nun perfekt Carve oder nicht, dass weiß ich nicht und müssen andere beurteilen. Ich komme die Pisten sehr gut und schnell herunter und würde meine Technik jetzt auch nicht als schlecht beurteilen.


    Ob ich nun carven kann oder nicht das lasse ich im Raum stehen, trotzdem möchte ich Switch fahren "lernen" und auch ein paar Tricks üben.

    ja hab das mit der EST Bindung uebersehen.


    Nochmal das flight attendant kann man switch einwandfrei fahren.


    und ich befuerchte dass du zuerst tricks lernst bevor das Carving sitzt.. sollte anders herum sein.


    Perfekt muss das Carving nicht sein, aber die Grundlagen sollten da sein.


    Und Geschwindigkeit hat nix mit Carven zu tun.


    SixtyNiner Nun auf ein weniger anspruchsvollens board umzusteigen waere genau falsch.


    wenn das.wiklich das.erste board ist und er sich damit flatbasen und drift schwung beigebracht hat. (und das unnoetig schwer mit dem anspruchsvollen board)

    dann braucht er genau jetzt dieses board das beim erlernen von Carving hilft.


    Dann sollte er ein Carving Locked in Board zum Carven verwenden.


    Wenn er nun auf ein mehr parkorientiertes board umsteigt, dann wirds ihm ergehen wie dir mit dem Flagship.

    3 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • Ob ich nun perfekt Carve oder nicht, dass weiß ich nicht und müssen andere beurteilen. Ich komme die Pisten sehr gut und schnell herunter und würde meine Technik jetzt auch nicht als schlecht beurteilen.

    Das sollte auch nicht wertend sein. Ich wollte das nur, auch für die anderen hier, klarstellen. Dass es hier sicher nicht um switch carves geht.


    Aber, ich will auch immer den Sicherheitsaspekt anmerken. Wenn ich lese, dass Leute mit so schmalen Brettern schnell fahren ohne sich den Grenzen des Bretts bewusst zu sein. Mir ist jüngst jemand reingefahren, weil es ihn hinter mir ausgehebelt hat. Topsheet meines Koruas abgehobelt.. Bin ja nur froh, dass er nicht meine Beine erwischt hat..


    trotzdem möchte ich Switch fahren "lernen" und auch ein paar Tricks üben.

    Darfst du auch :) Tipps wurden ja schon einige gegeben. Ich fasse mal kurz zusammen.

    hybrid camber, kein flying V oder sonstige super instabile.

    deutlich breiter gehen.

    twin nicht nötig, aber möglich, da du es eh als Zweitboard nutzen willst.

    Länge entsprechend Gewichtstabelle.

    Also im Grunde ein hybrid Camber Park Board.. das hat genug Unterschied zu deinem FA.


    Alternativ geht eigentlich auch sehr vieles mit dem FA