Neue Boots nach 25-30 Tagen Piste?

  • mein ADV Urteil


    Positiv: Haltbarkeit gut


    Postiv: Sehr kurz bezogen auf Montopoint (gut fuers tiefe Carven, weniger Bootout)


    Negativ : Die unterste oesen musste ich rausnehmen, verhingen sich mit Ankle Straps


    Negativ: etwas zu wenig forward lean (hat fast keinen)


    Negativ : im Neuzustand unangenehme Fersenklammer (unangenehm zum tiefen Carven)


    Neutral:

    Steifigkeit, war immer recht weich, komme aber damit zurecht. Auf wide boards stuetzt der steife Ankle straps der NX2 ausreichend, der weiche Bootflex wird damit ausreichend kompensiert.


    und ja, wenn die Piste es zulaesst wird damit gecarved, inlusive Laydowns.


    Fersenklammer : wtf ? :)


    Ich fahr ihn bis zum bitteren Ende.

  • Passt zwar nicht wirklich hierher :)


    Aber dieser Schuh hat super Fersenhalt, auch bei schmalen Fersen wie meiner, dazu eine komfortable Zehenbox. Ich bin vorher neben einem viel zu großen Salomon Erstschuh in Größe 11, einen Adidas Blauvelt und einen Ride Insano beide MP280 gefahren; ich hatte immer irgendwelche Wehwehchen, von teils blauen Zehen bis ehlende Durchblutng weil zu fest geschnürt, um wenig Heellift zu haben.

    Ich fahr den jetzt 14 Tage und komme besser zurecht, als mit allen soften Vorgängern. Keinerlei Fußprobleme, super genau einstellbar, über den Tag, manchmal eine Ratsche weiter/enger, je nachdem. Dazu mit Intec Bindung extrem komfortabel.

    Nach kurzer Zeit gewöhnt man sich auch ans gehen, aber hier ist er hintendran. Selbst der Insano geht sich besser, allerdings auch nur mit offener Schnürung, sonst ist der Insano nur etwas rutschsicherer.

    Und halten sollte der schon 10 Jahre...

    Natürlich ist der nix für Park, Buttern, Jumps und Co, aber für geradeaus und Kurven perfekt. Ich bin immer noch weit von Boardwinkel 90° entfernt, aber im Lauf der 14 Tage carve ich schon ein bisschen besser, es überwiegt immer noch die Angst vorm Kantenverlust :(

    Die Chill-Carve Versuche laufen besser, aber es lernt sich nur in kleinsten Schritten, ich muss definitiv mal wieder eine (Privat-) Stunde Kurs nehmen...

    Mit geeignetem Bindungswinkel passt der auch gut auf mein Brett mit 25cm Waistwidth, was für meine Zwecke und Können eine komfortable Breite ist, mein 20er Riesenslalomboard ist aktuell noch nicht das Richtige für mich. Einmal auf roter Piste getestet und danach wieder abgestellt. Das ist aktuell noch "zu schnell" für mich, es brauch Speed und Druck um überhaupt über Kurven nachzudenken. Ist es aber eingeloggt, läuft es stur, komme was wolle...


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  • Kann bis heute nicht verstehen warum leute Boots ohne Heellift wollen.

    ganz einfach, weil nicht jeder tief carvt. Für die Boardkontrolle ist Heellift Gift, zudem kann man zur Not auch den Ankle Strap ein paar Klicks lockerer lassen. Unter extremer Last bekommt man die Ferse in jedem Boot ein wenig nach oben, allein schon deshalb, weil der Liner in der Aussenschale nicht bombenfest fixiert ist. Etwas Spiel kann man da immer generieren, was dann aber auch kein Test für den Fersenhalt ist. Den macht man nicht unter Last, sondern drückt die Ferse im Stehen mit den Zehen nach oben. Bleibt die Ferse fest im Liner/Boot = kein Heellift.

  • ganz einfach, weil nicht jeder tief carvt. Für die Boardkontrolle ist Heellift Gift, zudem kann man zur Not auch den Ankle Strap ein paar Klicks lockerer lassen. Unter extremer Last bekommt man die Ferse in jedem Boot ein wenig nach oben, allein schon deshalb, weil der Liner in der Aussenschale nicht bombenfest fixiert ist. Etwas Spiel kann man da immer generieren, was dann aber auch kein Test für den Fersenhalt ist. Den macht man nicht unter Last, sondern drückt die Ferse im Stehen mit den Zehen nach oben. Bleibt die Ferse fest im Liner/Boot = kein Heellift.

    Jepp sonst brauchst auf keine steifen Schuhe oder Bindung. Jeder Gummistiefel Guts. selbst das hat den Vorteil das du dir €dann die Ferse nicht aufscheuerst.

  • das ist ein Skistiefel, kein Snowboardboot :whistling:

    Nope, das ist ein expliziter Snowboardboot ;)


    Aber im Ernst, wer einen steifen Boot sucht und kein Park etc. fährt, für den kann ein Hardboot eine echte Alternative sein. Wenn ich den UPZ mit meinem Insano vergleiche, geben die sich nicht viel Unterschied, im Gegenteil, durch das Gelenk ist der UPZ in der Vorlage flexibler als der Insano. Und Präzision, Boardkontrolle etc. geht damit eher noch besser. Mit Intec System Bindung ist das Ganze auch noch extrem bequem bei Ein- und Aussteigen. Ich sehe da echt kaum Nachteile, für mich tatsächlich nur Vorteile, da der Boot mir super gut passt, besser als der Insano und auch besser als der Adidas Blauvelt Vorgänger.

    Dazu halten die länger... ;)


    Evtl. als Nachteil zu sehen, dass man damit wohl eher nur Posi/Posi fahren kann, was aber unter der Prämisse kein Park, Jumps etc. auch nur eine Umstellung, durchaus mit Vorteilen ist. Und ist man erstmal bei Posi Posi angelangt, sind auch schmalere Bretter wieder möglich.

    Und man muss sich in die Einstellungsvariablen reinarbeiten. Bindungswinkel, Abstand, Heellift, Canting, eine neue Spielwiese zum Austoben... nähert man sich aber seinem individuellen Optimum an, wirds echt klasse.

    Ich bin noch meilenweit vom Pencilline Carven entfernt, aber ich fahr mit den Hardboots nicht wirklich anders als mit den Insanos (Posi/Posi). Vielleicht sollte ich sogar mal das MtnPig mit Hardboots fahren, vielleicht nur mit 21/12 oder so. Aber erst will ich den Eliminator sicher bewusst carven, was noch lange dauern kann, sofern ich es überhaupt noch schaffe.

    Und weil wir gerade beim Pencilline Carven sind. Warum ein JAmes Cherry seine ohnehin steifen Boots mit noch mehr STraps und diversen Einlagen max. versteift, anstatt einen Hardboot zu nehmen, erschliesst sich mir nicht...

  • Die Frage ist, wo die UPZ richtig verstärkt sind: seitlich für dünne Alpine Boards oder vorne/hinten wie bei Softboots?

    Ich habe auch ein Paar alte UPZ (damals hießen sie „Raichle“ oder so) und ein altes Santa Cruz Alpine Board (die Intec habe ich später weiter verkauft). Po wie alt ist dieses Board? http://www.snowboardmuseum.de/brand/show/id/34


    Generell sehe ich sowohl Vor- als auch Nachteile. Wenn ich alleine unterwegs wäre, hätte ich vielleicht auch ein Alpine Board mit Hardboots genommen – falls ich , die Pisten super präpariert und leer finden könnte. Aber nicht UPS.. Etwas in der Art: Disruptive Board

    Aber jetzt, mit den Kindern und einem ganzen Tag auf der Piste während der Schulferien, möchte ich nicht mit Alpine Board unterwegs sein.

    Ein großer Nachteil der UPZ sind die Fersen. Man sieht wie "abgerundet" sind. Ich bin zweimal auf dem Parkplatz ausgerutscht und habe mir beides mal mein Knie verdreht und LCL gedehnt – danach kam Knie Wasser Einlagerung, Schwellung usw. Also: nein, danke. ;(

    Heimat ist wo das Herz ist

  • Jepp sonst brauchst auf keine steifen Schuhe oder Bindung. Jeder Gummistiefel Guts. selbst das hat den Vorteil das du dir €dann die Ferse nicht aufscheuerst.

    gerade mit Null Heellift/Heelklammer scheuerst dir die Ferse auf, weil die Haut an der Ferse dann maximal unter Spannung steht..


    Passiert bei mir beim Adidas ADV mit Heelklammer


    Ist bei keinem Burton oder Salomon je passiert, die rutschen die 5mm die notwendig sind im Neuzustand und haben weniger Spannung und dadurch weniger Reibung an der Ferse.

  • Nope, das ist ein expliziter Snowboardboot ;)


    Warum ein JAmes Cherry seine ohnehin steifen Boots mit noch mehr STraps und diversen Einlagen max. versteift, anstatt einen Hardboot zu nehmen, erschliesst sich mir nicht...

    Das erschließt sich deswegen fuer dich nicht weil du kein board der 300mm Breitenklasse je gefahren bist.

    Waerst du so eins mal gefahren wuerdest du es verstehen.


    Ich verstehe es,. weil ich es selbst erlbt habe und die Kraefte in der 300mm Klasse auf den Ankle enorm sind.


    Du hast nun mit deinem Posi Posi eine Riesen Materialschlacht eingeleitet, aber Carve technisch nix.gewonnen.


    Das war abzusehen. Tiefes Carven hat von der Herangehensweise im Duck und im Fwd starke Aehnlichkeiten, auch wenn die Fahrtechnik sich veraendert.


    Wer im Duck es nicht schafft runterzukommen, der tut es auch im Fwd nicht.


    Die Angst vor dem Boden ist naemlich die selbe..


    Knie schmerztechnisch auch keine Erleichterung im Fwd stance, meiner Erfahrung nach ist der Japaner Fwd style sogar am Schmerz traechtigsten.

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  • gerade mit Null Heellift/Heelklammer scheuerst dir die Ferse auf, weil die Haut an der Ferse dann maximal unter Spannung steht..


    Passiert bei mir beim Adidas ADV mit Heelklammer


    Ist bei keinem Burton oder Salomon je passiert, die rutschen die 5mm die notwendig sind im Neuzustand und haben weniger Spannung und dadurch weniger Reibung an der Ferse.

    Das hatte ich nur einmal bei der Rossignol Alu Bindung, das Ding ging nicht da die Ferse nach 2 -3 Tagen immer offen.

  • Joa, da hast Du wohl recht, also mit der vor- und drittletzten Zeile.

    Tiefrunterkommen ist wohl Kopfsache und ja ob Forward oder Duck ist da auch ziemlich egal.


    Aber die Cherry Argumentation verstehe ich nicht, er versteift alles ,weil die Kräfte höher werden, je breiter die Planke ist, soweit ist das ja klar und logisch. Aber warum er dann keinen Hardboot nimmt, am besten noch mit fixierter Vorlage, das erschliesst sich mir nicht. Genau damit wird die Kraft auf den Knöchel ja vermindert, bzw. der Knöchel gehalten. Die ganzen STraps und Einlagen sind doch nur Krücken, weil der Schuh doch nicht genug halt gibt, ein Hardboot würde es tun...

  • Der Hardboot liefert nur seitlich verstaerkung aber nicht nach vorne.


    Und genau nach vorne.... also toeside turn, das ist der wunde Punkt am 300mm board.


    Und fuer Alpin Schmalboard hardboot Racer, faehrt james Cherry praktisch Duck.


    hat hinten nur +12 Grad.


    da schmerzt es im Ankle beim 300mm wideboard toe side turn Aufkanten enorm.

  • Der Hardboot liefert nur seitlich verstaerkung aber nicht nach vorne.

    Bei fixierter Vorlage wird der aber auch steif, im Zweifel dann noch die Dämpfungsfedern verstärken oder die Dämpfung ausbauen, dann bewegt sich da maximal nix mehr..., das Gelenk wird maximal fixiert und die Belastung über den Schuh verteilt; zumindest in meiner Theorie gibts genau da nix besseres für, als Hardboot...

    ... deshalb versteh ich da den Cherry nicht.

    Er argumentiert an einigen Stellen mit mangelnder Flexibilität, wenn er mal kurz off-pist oder in Buckel will, aber dazu müsste er dann ja auch seine Versteifungen vorher eliminieren und kurz off-pist kann man auch mal mit Hardboots machen, zumindest mit seinen Winkeln.

  • Der Knapton versteift auch Softboot und Bindung, und der hat auch die Hardboots im Duck und im Fwd getestet.


    Der meinte auch, moeglich die im Duck zu fahren aber es war nicht seins.


    Es gab auch von den Russen immer wieder Fahrversuche und zT auch schoene Videos , auch mit Hardboot Butters im Duck, aber keiner blieb bei dieser Hardbootlösung.


    Ob das immer der selbe Grund war kann ich nicht sagen,


    aber keiner blieb bei dieser Lösung.


    Und wenn keiner bleibt muss sie Nachteile haben am Wideboard in Duck.


    Du hast doch noch das warpig, oder,? damit kannst ja deine eigenen Tests im Duck mit Hardboot machen.


    Wie siehts eigentlich mit dem Aussenmaẞ vs Mondopoint aus, beim Hardboot?


    Miss mal bitte.


    wenn die 4cm Delta machen dann haetten wir neben dem nicht Duck tauglichen Flex schon einen zweiten Grund.

    Einmal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • Einer meinen ersten Boots war von neu an schon weich, aber alles ist / war besser als Hardboots. Gut ich muss auch sagen das mir das egal ist ob der Boot härter oder weicher ist. Anfang Saison Hart, mitte ok, Ende weich. ;)



    Ich hab auch noch das Board dazu


  • Wie siehts eigentlich mit dem Aussenmaẞ vs Mondopoint aus, beim Hardboot?


    Miss mal bitte.


    wenn die 4cm Delta machen dann haetten wir neben dem nicht Duck tauglichen Flex schon einen zweiten Grund.

    Ich rede zwar eher von Hardboot und Posi/Posi (selbst bei flachen Winkel wie Cherry) aber klar, ich mess das mal. Es wird allerdings dauern, da die Boots in der Schweiz stehen.


    Die Frage ist, wie ich messen soll.

    Schau Dir mal die Sohlenkonsturktion an. Du erkennst, dass die Ferse beim UPZ AT8 etwas hochgesetzt ist und die Sohle dadurch sehr kurz baut. Die Ferse steht damit hinter der Bindung.

    Ich füg gleich mal über mein Handy ein paar Bilder bei. Die Bindung hab ich aber zwischenzeitlich deutlich steiler stehen, damals dürften das 30/25 gewesen sein, jetzt hab ich 45/40 eingestellt.

    Einmal editiert, zuletzt von Olddude ()

  • messen:

    bootruecken an den tuerstock stellen, bootspitze am boden mit bleistift markieren (notfalls rechten winkel anlegen falls die bootspitze sehr hoch ist)

    , eventuell vorher auch ein blatt auf den boden kleben mit klebestreifen (damit das neue Parkett keinen Bleistiftstrich abbekommt), dann distanz von bleistiftmarkierung zum tuerstock ausmessen.



    ja die 45/40 sind brauchbar, dass ist nun echter hardboot forward.


    und ja cherry nennt seinen stance fwd/ posi posi... aber er ist halt echt noch fast duck.


    man merkt das erst wenn man mal hinten mindestens 27 grad eingestellt hat, dass cherries 12 grad hinten noch duck like sind. Und cherry ist beachtlich flexibel, nicht Miratori Asiaten flexibel, aber fexibler als der europaeische Durchschiitts Hobbysportler.


    Er kann bei +12 grad hinten an der bindung , auf backside liegend, Arme nach vorne , beide handflachen und unterarme solide auf den Schnee bringen, schaffe ich zB erst ab +27 Grad hinten. Und wichtig ist, was man im Wohnzimmer oder auf Wiese angeschnalllt am board an dehnung am Boden nicht schafft, das schafft man auf Schnee noch weniger.

    Und wenns es von der Hueft Knie Ankle Flexibilaet und Knie Deep Squat performance reicht, dann sind auf Schnee die Angst vor dem Boden und Speed die naechste Huerde, wenn das geschafft ist dann nur Dynamik und Ablauf und Aufstehen die naechste Huerde.


    Immer Toeside anfangen mit den tiefen carves, wenn die nicht full laydown Becken und knie zum Schnee sind, wirds Heelside erst recht nix... und toe side tief ist immer noch doppelt bis dreimal so einfach wie Heelside/backside laydown, daran aendert auch +12 grad posi posi nichts... erst ab +45 hinten werden die heel laydows dann toe side laydown aehnlicher. Im Skwal waers dann ident.. anatomisch, ausser dass halt immer der lieblingsfuss vorne ist... im Gegensatz zum Ski und Telemark Ski fahren.


    Und am Anfang enormen Muskelkater mit einplanen,.weil alles neu und ungewohnt ist.


    Toe side laydown runterzubringen kann mit Anleitung / Trainer schon nach einem Tag bei etwas Begabung schaffbar sein... Ohne vor Ort Anleitung / Trainer kann auch das eine langwierige Kiste sein, selbst mit Youtube Videos.

    10 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • messen:

    bootruecken an den tuerstock stellen, bootspitze am boden mit bleistift markieren (notfalls rechten winkel anlegen falls die bootspitze sehr hoch ist)

    , eventuell vorher auch ein blatt auf den boden kleben mit klebestreifen (damit das neue Parkett keinen Bleistiftstrich abbekommt), dann distanz von bleistiftmarkierung zum tuerstock ausmessen.

    Da bin ich ja mal gespannt gespannt, was da raus kommt, da wir dann ja waagrecht messen, aber der Fuß an der Ferse überhöht ist. Theoretisch wäre es dann möglich, da Fuß Hypothenuse, dass die Hülle sogar waagrecht kürzer ist. Den Bindungshaken vorne würde ich mitmessen, der dürfte aber auch ein paar mm über die Spitze stehen.

    Mondo dürfte 280-285 sein, da gibt UPZ die "Shellsize" mit 312mm an. Wie immer die auch gemessen wird. Zumindest sind dass nur 3cm über Mondo, keine bis 5cm.