Neue Bindung auf Vintage Snowboard - macht das Sinn?

  • Hallo zusammen,


    ich habe schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und bin lange Zeit nicht mehr Snowboard gefahren (über 10 Jahre). Mein letztes Board habe ich aber behalten und vorletztes Jahr wieder ausgepackt, entstaubt und Kanten und Belag machen lassen. Bin ein paar Mal im nahen Fichtelgebirge gefahren und war seit Oktober 2018 zwei mal im Winterurlaub (zuletzt im März im Stubaital). Mein Board und meine alten Boots haben es fürs Fichtelgebirge noch getan, für die alpinen Urlaube habe ich mir jeweils Board und Boots geliehen. Da ist auch schon das Problem. Komme mit den Leihboards und den Schuhen nicht klar, aber die blauen Zehennägel sind mittlerweile zum Glück rausgewachsen. :D

    Deswegen habe ich mich jetzt entschieden, mir auf jeden Fall eigene Boots zu kaufen (Burton Ruler) und überlege, ob ich mir für mein eigenes Vintage Board (Burton Craig Kelly Air von 1993) eine Bindung zuzulege (Burton Mission?). Mit dem Board und dem Stand komme ich super klar. Kein Vergleich zu den Leihboards die ich gefahren bin. Für die wenigen Male, ist es Quatsch, mir ein neues Board zuzulegen. Meine Frage daher an euch: Macht das Sinn, oder wie wäre eure Empfehlung?

    Besten Dank schon mal für die Antworten! :)

  • Grundsätzlich geht das schon. Ordentliche Boots macht auf jeden Fall Sinn..


    Problem bei dem alten Brett wird sein, dass der Belag nicht mehr der beste sein wird... müsste man aufbereiten, ob sich das lohnt? weiß auch nicht..

    In vielen Skigebieten gibt es auch ordentliche Boards auszuleihen...

  • Danke für die Antwort.


    Belag und Kanten sind tatsächlich noch richtig gut. Nach dem letzten Aufbereiten ist das Ding gelaufen wie am Schnürchen. Und ich liebe das Board vom Stand und vom Handling.


    Discs für das alte Burton 3d System gibt es für kleines Geld im Fachhandel. Meinst Du also grundsätzlich macht es schon noch Sinn, eine neue Bindung zu verbauen? Die kann ich ja im Zweifel später dann auf ein neues Board "mitnehmen".

    :-)

  • Das Kelly Air (in Nato-Oliv?) hatte ich damals in Ischgl aus dem Verleih. Ich habe gemischte Erinnerungen an diesen Urlaub. Damals hatte ich die Bedeutung von Hiback und Forewardlean noch nicht begriffen. Der Hansel, der die Bindung eingestellt hatte, aber offenbar auch nicht. Traversen auf der Backside haben schön gebrannt in den Beinen...


    Zu deiner Frage. Ich habe selbst noch ein Board aus diesem Jahrzehnt, dass gelegentlich noch gefahren wird. Mittlerweile habe ich daneben aber auch neuere Boards, Die ich deutlich lieber fahre.


    Die Boards aus dem Verleih sind meist furchtbare Anfängernudeln. Es gibt aber auch Verleiher, die das anders angehen. Dort bekommt man erstklassige Boards und kann tagsüber auch mehrfach wechseln. Ich hatte damals Kontakt zu einem sehr netten Store, den es leider nicht mehr gibt, der hat mir einfach ein hochpreisiges Burton mitgegeben. "Hier, fahr das mal eine Woche." Das war eine Offenbarung für mich. Anschließend war mir klar, ich brauch etwas zeitgemäßes.


    An deiner Stelle würde ich mir jetzt zunächst ein Paar neue Boots kaufen und noch einmal ein Snowboard leihen. Wenn Du Burton magst, würde ich den Ion favorisieren. Welche Schuhgröße hast Du ? ... Fragebogen?


    Zum Verleih: (Nur als Beispiel):


    https://www.bergfex.at/stubaier-gletscher/skiverleih/


    xntersportrent.at ;-)


    >> Produkte anzeigen >> Snowboards >> Premium

    Einmal editiert, zuletzt von SixtyNiner ()

  • Sauber schönen Brett. Mit der alten Orginal Bindung würde ich aufpassen. Mir ist diesen Winter erst eine vom Burton Air gebrochen. Neue Bindung drauf und Schuhe kaufen. Das ganze reagiert dann auch viel besser wie mit dem alten Ding.


    Wir sehen uns dann beim den longboardclassics. ;-)

  • Ich will wie gesagt erst mal "langsam" wieder anfangen, aber der Virus hat mich schon wieder... :-)


    Für das paar mal Fichtelgebirge und zwei mal im Jahr alpin rentiert sich meiner Meinung nach noch kein neues Board. Ausserdem ist das Kelly Air noch so gut in Schuss, dass ich es problemlos weiterfahren kann. Meine Schuhgrösse ist 44 und ich habe jetzt mal den Burton Moto und den Burton Ruler im Shop probiert. Der Ruler hat mir deutlich besser gefallen, weil er einen höheren Flex hat und ich hauptsächlich Piste und und ab und an Tiefschnee fahre.


    Handling und Stand sind beim Kelly Air wirklich genial. Ich liebe das Ding auch nach den vielen Jahren und trotz des Alters noch wie Sau.


    Also erst mal neue Bindung drauf und bequeme und passende Boots und dann schauen wir mal wie das geht. Bindung und Schuhe kann ich ja dann problemlos auf ein neues Board mitnehmen... wenn das Kelly Air auseinanderfällt... :-)

  • Sauber schönen Brett. Mit der alten Orginal Bindung würde ich aufpassen. Mir ist diesen Winter erst eine vom Burton Air gebrochen. Neue Bindung drauf und Schuhe kaufen. Das ganze reagiert dann auch viel besser wie mit dem alten Ding.


    Wir sehen uns dann beim den longboardclassics. ;-)

    Danke für das Feedback! Genau so mache ich das. Bindung und Plate für das 3D System ist schon bestellt. Die Schuhe kaufe ich lokal in einem Shop, wo ich anprobieren und testen kann.


    Als ich das Board vor ca. 2 Jahren aus dem Keller geholt und Kanten und Belag habe machen lassen, war der Verkäufer richtig sentimental und gerührt. Hat mich gefragt, ob er ein Foto machen und auf seine Seite stellen darf, weil man solch seltenen Boards fast nicht mehr zu sehen bekommt. Wurde dann auch auf der Piste mehrfach darauf angesprochen. Macht einfach Spass... ^^


    Habe kein Foto von meinem Board zur Hand, aber es handelt sich um das gleiche Modell wie hier:
    https://www.flickr.com/photos/…288528840/in/photostream/

    Einmal editiert, zuletzt von M!KEZ ()

  • Markus

    Hat den Titel des Themas von „Neue Bindung auf Vintage Board - macht das Sinn?“ zu „Neue Bindung auf Vintage Snowboard - macht das Sinn?“ geändert.
  • Ich glaube, der Moto ist der weichste Anfänger-Boot aus dem Burton-Line-Up. Der Ruler ist - wenn ich das richtig erinnere - der abgespeckte und etwas preiswertere Ion.


    Ich würde, zu erste den Ion probieren. Du bist ja offenbar auch ein erfahrener Fahrer. :)

  • Ich glaube, der Moto ist der weichste Anfänger-Boot aus dem Burton-Line-Up. Der Ruler ist - wenn ich das richtig erinnere - der abgespeckte und etwas preiswertere Ion.


    Ich würde, zu erste den Ion probieren. Du bist ja offenbar auch ein erfahrener Fahrer. :)

    Hui... Flex 8 ist aber schon ne Ansage... 8|


    Den Ion 2019 in Grösse 44 gibt es gerade noch einmal online in einem Shop für 259 Euro. Akzeptabler Preis? Bestellen und probieren? Oder warten bis zum Black Friday?

  • Einfach mal probieren. Ich denke, das Board spricht für sich. Di nötige Erfahrung wirst du schon haben. Du hast doch bestimmt auch mit Skischuhen oder Hardboots mit dem Snowboarden angefange?


    Ansonsten weiß ich nicht, wie und wo Du gerne fährst.

  • Einfach mal probieren. Ich denke, das Board spricht für sich. Di nötige Erfahrung wirst du schon haben. Du hast doch bestimmt auch mit Skischuhen oder Hardboots mit dem Snowboarden angefange?


    Ansonsten weiß ich nicht, wie und wo Du gerne fährst.

    Stimmt tatsächlich. Nidecker Board mit Hardboots. Long Time ago...

  • See!


    Wie fährst du? Carving? Oder eher chillig durch das Gebiet surfen?


    Bei der Anschaffung einer neuen Bindung wäre ich momentan eher zurückhaltend. Du bist Burton-Stammkunde? Dann wird deine Wahl vermutlich wieder auf eine Burton Bindung fallen. Die Bindungen sind wirklich super. Richtig toll sind die Burton Bindungen aber auch nur in der EST Variante. Das sind die Bindungen, die zu dem Chanel-System von Burton passen. Dein altes Board hat diesen Chanel nicht. Du müsstest eine andere Befestigungs-Varainte wählen. Man verschenkt damit wesentliche Produktvorteile der Burton Bindung. Kann das gerade nicht so ausführlich beleuchten.


    Hier ein Video:


    https://www.qwant.com/?q=burto…6bc0918a897e14f39f6391bb7


    Ab 7:00 wird es interessant. (Die dort erläuterte stufenlose Anpassung / das Zentrieren funktioniert nur mit EST und Chanel richtig gut.)

  • Hauptsächliche Piste gechillt. Deswegen würde ich auch den Burton Ruler wählen.

    Neues Board ist im Moment nicht drin, sonst würde es bei einem Komplettpaket aber auch klar in Richtung Channel System gehen.

    Danke nochmal für die tolle Hilfe hier im Forum!

  • Dann ist der Ruler richtig. Falls ein (künftiges) Board, wieder ein neues Burton werden könnte, versuche die Anschaffung einer neuen Bindung bis dahin aufzuschieben. Wenn es soweit sein sollte, kannst Du gleich die richtige Bindung kaufen (In deinem Fall wäre das dann vermutlich eine Malavita und zwar als EST für das Burton Chanel-System).


    Das System mit der EST ist schon genial.


    Ich sage das nicht, weil ich ein Burton-Fanboy bin, sondern weil ich Boot und Bindung gerne sauber zentriert auf das Brett stelle. Besser als mit Chanel + EST geht das vermutlich nicht.


    Wenn dein zukünftiges Board aller Wahrscheinlichkeit nach kein Burton wird, kannst Du auch jetzt schon eine neue Bindung kaufen und diese auf das alte Brett schrauben. Die Disk der Re:Flex wird auch auf künftige Bretter passen. Die Raffinesse des Channels + EST verschenkt man dann jedoch.

    Einmal editiert, zuletzt von SixtyNiner ()

  • Habe mir jetzt die Burton Ruler online bestellt. Leider sind sie nicht mehr in 43,5 verfügbar, obwohl sie es zum Bestellzeitpunkt noch waren. Fehler im Warensystem.

    Der Shop bietet mir jetzt ohne Aufpreis den Burton Swath an. Hat Flex von 5 statt 6. Ist der eurer Meinung nach ok?

  • 2019 war der ruler laut BT noch flex 4 swath Flex 3

    Hmm... verwirrend diese Angaben...

    Beide Boots auf jeden Fall ähnlicher mittlerer Flex. Das würde grundsätzlich passen. ich hab ihn jetzt mal genommen. Mit der Option ihn zurückzugeben.

    Warten wir mal ab. Danke für die schnelle Hilfe!