Komplett neues Snowboard Setup für Wiedereinsteiger/Aufsteiger

  • Hallo liebe Community,


    In der Vergangenheit nur viel mitgelesen, heute das erste Mal aktiv. Ich freue mich über eure Expertise :)


    Ich würde mir gerne ein komplett neues Snowboard Setup zulegen (Brett, Bindung, Schuhe).


    Mein aktuelles Setup ist unverändert seit 2008 (+/- 1 Jahr)

    • Board: Nitro Team Series 157
    • Bindung: K2 Cinch CTX
    • Schuhe: Northwave Größe 41 MP 265. Wahrscheinlich Decade SL (Waren damals auf jeden Fall hoher Flex (8 oder 9 sind inzwischen aber etwas nachgiebiger)


    Mein Hintergrund:


    Ich fahre seit etwa 16 Jahren Snowboard, im Schnitt aber wahrscheinlich nur 8 Pistentage im Jahr. Ich habe 3 Jahre ausgesetzt (Kinder + Kreuzbandriss beim Versuch zusätzlich Skifahren zu lernen). Stand im Januar das erste Mal für ein paar Tage wieder auf dem Board und es hat mich wieder angefixt. Ich will nächste Saison wieder ran und mir bei der Gelegenheit auch ein neues Setup gönnen. Die Auswahl erschlägt mich allerdings völlig. Ich habe immer nur mein Setup gefahren (außer 1x Burton Step Ons mit einem anderen Burton Board getestet)



    Meine Fahrfähigkeiten und Fahrsituationen:


    Piste: >85% | Pow: <15% | Switch: 5% (nur wenn relativ flach + vor Kreuzbandriss und muss ich erst wieder lernen)


    Ich komme kontrolliert jede präparierte Piste runter und kann dabei mit dem Median der Skifahrer mithalten, zumindest bis der Nachmittag kommt. Vereistes Pack und zerwühlte Pisten haben mir immer ein paar Probleme gemacht.


    Ich fahre nicht im Park und außer ein bissl hüpfen kann ich keine Tricks (ist mir auch nicht wichtig). Ein bisschen buttern und drehen auf der Piste wäre als Lernziel und aus Style-Gründen noch nett 😉


    Im Powder komme ich einigermaßen zurecht, mein Setup (vielleicht auch mein Können) war aber nicht wirklich gut geeignet.


    Vor meinem Unfall war ich bei den Anfängen Carven zu lernen und Switch zu fahren. Hier will ich wieder anknüpfen.



    Was mir beim Setup wichtig ist:

    • Geringeres Gewicht ggü. meinem aktuellen Setup (v.a. Bindung)
    • Weiterhin schneller Ein und Ausstieg in die Bindung, da ich praktisch nur mit Skifahrern unterwegs bin.
    • Ein Board, mit ausreichend Kontrolle, dass auch mit Buckelpisten und Eisplatten gut zurechtkommt (Gute Griffigkeit des Boards auch bei skidded Turns) – sehr wichtig!
    • Ein Board, dass etwas dreh/-bewegungsfreudiger ist als aktuell (Turns, Kantenwechsel, bissl auf der Piste drehen)
    • Ein Board, mit dem man auch mal in den Tiefschnee kann
    • Ein Board, mit dem man auch mal Switch fahren kann, aber das muss nicht im Fokus stehen (Sub-Prio)

    Langfristig will ich Carven lernen und ab und an Switch fahren können. Tricks habe ich wenig Interesse, außer, dass ich vielleicht ein „flatland butters“ lernen möchte. Meine Fahrkünste im Tiefschnee würde ich gerne verbessern.



    Rahmendaten zu mir:


    Gewicht: 70kg


    Größe 1,80m, tendenziell lange Beine.


    Stance: Centered oder minimales Setback. Schulterbreit. Früher 15/-12 Stance, Anfang des Jahres auf 21/-9 gewechselt (und fühlt sich für mich besser an)


    Schuhgröße EU: 41


    Fußlänge (l/r): 258mm / 255mm. Boots aktuell 265 passen gut, tendenziell etwas schmal.


    Fußbreite (l/r): 104mm / 102mm.


    Passende Schuhe zu finden, fällt mir nicht leicht, da ich glaube ich genau zwischen normalen und „Wide“ Boots liege.


    Preis: Spielt erstmal keine Rolle, da ich ein Setup für die nächsten 15 Jahre suche.



    Bisherige Überlegungen:


    Bindungen: Auf jeden Fall ein Step-In System.

    Aktuell tendiere ich zu CLEW. Mir gefällt das System und kommende Saison sollen die neueren Modelle (Independence 1.0) nochmals 20% leichter und besser gedämpft sein.


    Alternativ: Nidecker Supermatic (Carbon oder LT? Meinungen?)


    Burton Step On habe ich getestet, war ich aber nicht richtig überzeugt, weil mir die Füße davon Schmerzen (Photon und Ion in Regular getestet). Die Festlegung auf Burton Boots mag ich auch nicht. Einrasten fand ich teilweise auch schwierig.


    Board:

    Bin ich ehrlich gesagt völlig überfordert von den ganzen neuen Shapes und Technologien. Da mir Griffigkeit (auch bei Skidded Turns) auf eisigen Pisten wichtig ist und ich Carven lernen möchte tendiere ich zu Camber. Da ich mir aber gleichzeitig etwas mehr Drehfreudigkeit und Auftrieb im Pow wünsche macht vielleicht ein Hybrid und tendenziell ein Directional Twin mehr Sinn? Tapered für Tiefschnee? Ein paar Modelle, die mich – rein von der Marketingbeschreibung – angesprochen haben:


    GNU Antigravity & Riders Choice: Hybrid Rocker bzw. Hybrid mild Rocker mit Magnetraction für zusätzlichen Grip. Was haltet ihr von Magnetraction?


    LibTech Terrain Wrecker Hybrid Mild Rocker, ebenfalls mit Magnetraction. (aktuelle Board Grafik taugt mir aber leider nicht)


    Nidecker Alpha APX (Surfy CamRock – klingt nice 😉)


    Ride Berserker (camber, tapered, Tip Rocker) + sehr schmales Board (gut weil ich kleine Füße habe?) – ist aber wahrscheinlich zu anspruchsvoll für mich


    YES Greats oder Standard (Camrock mit MidBite) – MidBite ähnlich wir Magnetraction? Mehr Grip dadurch obwohl HybridRocker?


    Weitere: Jones Mountain Twin, CAPITA Mercury



    Boots:


    Hier tue ich mir sehr schwer. Ich weiß aber, dass es damit anfängt und am Wichtigsten ist. Am liebsten würde ich wegen meiner Fußbreite wirklich möglichst viele Schuhe testen, habe aber kaum noch Läden mit viel Auswahl in der Gegend. Daher würde ich vorher gern sinnvoll eingrenzen. In tendiere zu Boots mit hohem Flex (weil so gewohnt). Burton Boots scheinen nicht die richtigen für mich zu sein (habe aber keine „Wide“ Modelle getestet). Von der Schnürung schwanke ich zwischen TLS und Dual-BOA. Habe eine Tendenz zu BOA, weil aufgeräumter und mich das Verstauen der Laces etwas genervt hat, aber vielleicht habt ihr da auch eine Empfehlung.


    Boots von Ride finde ich grundsätzlich ansprechend (Lasso, Pro, Torrent, Trident). Genauso wie Nidecker (KITA APX), hier finde ich aber wenig Reviews.


    Bei diesen Boots habe ich (bei The Good Ride) gelesen, dass diese in der Regular Version wohl etwas breiter ausfallen – vielleicht bei mir sinnvoll?


    Bataleon Acid BOA (vielleicht zu soft für meine Gewohnheit?), Ride Deadbolt, Vans Infuse.



    Ein paar Gedanken habe ich mir also bereits gemacht und habe große Hoffnung, dass ihr mir beim nächsten Schritt helfen könnt :love:



    Beste Grüße

    Chris

    Einmal editiert, zuletzt von Tony Rakete ()

  • hy und wiklomnen


    Bei boots bitte immer nach MP größe kaufen.


    In deinen fall max. MP260 wenn es nicht passt, ist es nicht dein boot, aber nicht viel größer, dann geht die Performance verloren. Ich selber habe fuße 278/279 und fahre MP280 .


    Die Northwave Domain SL fahre ich als zweitboots, die alten mit den schnürung vorne hatten flex 8,


    An boots kann ich dir empfehlen, die bibt es in wide.


    Ride Lasso Pro

    Rome Libertine pro

    Burton Ion

    Salomon Echo


    Als wide gibt es nicht, könnte aber auch gehen wenn dir die Northwave passten


    Ride Insano (fahre ich selber, als haupboot)

    Salomon Malamut


    An boards würde ich nicht zu sehr auf hybridrocker gehen


    Wenn du gerne Carven möchtest und nur gelegendlich Pow.


    Rome Ravine Pro

    K2 Passport

    Ride Mtnpig

    Korua cafe racer

    Amplid Psychonaut


    Kantentechnick hat zwar seine vorzüge bei eis, gräbt sich aber beim Carven zu sehr in schnee ein.

    Und meine Rome Renegade ohne kantentechnick halten auf eis besser dank scharfer kante als mein Yes Y mit midebite.


    An Quick Entry, kann ich die Clew nur empfehlen.

    Eine einfach problemlos einzustellende Bindung. Mit viel responce . Viele bemängeln den bügel der am bein bleibt, mich hat er noch nie gestört .

    Zum Carven und auf piste ist die Bindung klasse, für tricks schränkt die Highbackvorm etwas die beweglichkeit ein.


    Bei der Supermatic war das einsteigen mit den Northwave "OK" , mit den Insano war es eine Quälerei, und das aussteigen umgekährt noch schlimmer, für boots bis flex 6 und wenn du dich gut bewegen kannst in den knöchel, gute Bindung, sonst aber rutscht man schon den halben berg runter bis man in der Bindung eingerastet ist (Insano)


    Alternativ kommt in Oktober noch die Rome Fase Katana Bindung raus.

  • Bataleon Acid BOA (vielleicht zu soft für meine Gewohnheit?), Ride Deadbolt, Vans Infuse.

    Ich habe tendenziell auch Füße die breit sind, aber nicht so breit, dass ich einen Wide Boot bräuchte. Vans passen mir super, Bataleon ebenfalls. Von den drei genannten, ist der Acid am härtesten. Der Infuse ist eher im Mid Flex Bereich, Deadbolt iwo zwischen Acid und Infuse. Der Nidecker Kita ist noch mal etwas härter, als der Acid und im Innenraum geräumiger. Mir war er zu hart und zu geräumig. Trotz passender Länge, war der Halt schlecht, vor allem im Fersenbereich. Vans würde ich bei deinem Einsatzzweck eher ausschließen, die sind vom Flex alle eher im Freestyle zuhause.

  • Danke euch bereits jetzt für eure Mühe!


    BLACKTERRIER: Die Fase Bindungen sehen spannend aus - Danke für den Tip! Rome Katana oder Jones Mercury könnten mit dem System zu mir passen oder? Weißt du ob die Fase Katana auch mit FullWrap kommen wird? Ich glaube damit würde ich mich wohler fühlen als mit AsymWrap.

    Mir kommen aktuell auch Zweifel zu den CLEW nachdem ich das Review vom AngrySnowboarder angesehen habe :( Ob all diese Probleme bzw, schlechte Quali (für 500€ Bindungen) mit der neuen Generation behoben sind?


    Deine Vorschläge bei den Boards treffen glaube ich nicht so ganz meine Gedanken. Die sind schon sehr directional und Carving/Pow orientiert. Wahrscheinlich habe ich aber auch nicht so gut kommuniziert. Ich möchte zwar carven lernen bin aber weit davon entfernt das gut zu können. Ich will auch in den Pow können, aber das passiert nicht so häufig. Viel wichtiger ist mit, dass das Board etwas drehfreudiger ist als mein aktuelles (ich will aber nicht "verspielt" sagen), aber ich habe Sorge meine Probleme auf zerfahrenen/vereisten Pisten größer zu machen. Daher kam mein Gedanke mit einem Mild Rocker Hybrid und ggf. Magnetraction. So wie das GNU Antigravity zum Beispiel (Shape siehe Anhang). Wenn du allerdings sagst, dass ich mit Kantentechnik am Board Schwierigkeiten haben werde überhaupt Carven zu lernen, dann wäre das natürlich raus. Oder meintest du, dass es eher störend ist für Menschen die "professionell" carven?

    -> Vielleicht habt ihr noch andere Ideen im Kopf?


    Powderjoe: War damals meine ich ein Custom Camber. War nicht so unterschiedlich zu meinem Nitro Team (ist glaube ich schon 5 Jahre her). Wie oben geschrieben würde ich mich über etwas "ein wenig" drehfreudigeres freuen. Wenn ihr aber sagt, Camber ist der einzige Weg die Griffigkeit nicht herzugeben, vielleicht gibt es hier drehfreudigere Alternativen?


    Eetee: Northwave sind schon grenzwertig eng bei mir (und eigtl. 5 MP zu groß). Musste ich lange "eintragen" ;) Dachte auch das ist normal, da mir im Laden gesagt wurde das muss am Anfang so sein...


    Eetee & Blackterrier: Zwischen den Ride Deadbolt und Ride Lasso Pro bin ich etwas verwirrt. Auf Herstellerseite sind die Lasso Pro eher die aggressiven und die Deadbolt "mittel". Bei The Good Ride ist es andersrum, dort haben die Deadbolt eher die höhere Flex und die Lasso Pro nur "medium". Bei den Schuhen ist mir schon wichtig, dass sie nicht schwammig sind und direkt Bewegung ins Board übertragen (habe recht dünne, nicht allzu muskulöse Beine)


    Was haltet ihr davon, wenn ich mir diese 5 mal bestelle (alle mit BOA):

    Ride Deadbolt, Ride Lasso Pro (Wide), Bataleon Acid, Nitro Team BOA, Nidecker Kita (nicht APX)

    Den Vergleich von TGR habe ich im Anhang. Die Ride Boots scheinen für die "Turn Initiation" etwas behäbig und die Lasso scheinen recht schlecht an den Fuß anpassbar zu sein (was bei meinen sehr schlanken Fußgelenken problematisch sein könnte). Die Kita könnten mir selbst in der nicht APX Version zu steif sein, aber vielleicht muss ich das mal testen.. oder würdet ihr noch einen anderen fünften ins Programm nehmen? Die Burton ION (in Wide) kann ich sicher in einem Store testen. Die gibts ja fast immer.


    PS: Bei den Salomon Echo sind mir die Qualitätsreviews (selbst auf deren Homepage) viel zu schlecht... Rein von den Daten haben mich die aber auch angesprochen.

    Die Libertine Pro habe ich nicht als Wide gefunden und nur als Hybrid BOA.

  • Die C3 sind meist schon recht aggressive camber Boards. Die sind dann nur noch in der Theorie Rocker.


    Viele deiner Ansprüche sind auch Punkte bei denen die Fahrtechnik weitaus mehr ausmachen als das Brett.


    Vom Shape her bist du mit deinen entweder recht Freestyle lastig oder im Freeride Bereich.

    Lass dich nicht von den Shapes abschrecken. Ich fahre z.B. ein Amplid Soulmate, sieht sehr direktional aus, fährt sich aber Bombe auf der Piste, lässt sich buttern, fährt gut switch. Könnte ich mir auch für dich vorstellen.

  • Hallo Tony Rakete aufgrund deines Körpergewichts gehe ich von schmalen Knöcheln und Füßen mit einem geringen Volumen aus. Wie sieht es bei dir mit Fußfehlstellungen aus? Vielleicht ein Platt- oder Spreizfuß? Du solltest dann bedenken, dass eventuell noch ein paar Einlagen in die Schuhe kommen werden. Daneben würde ich aufgrund der von mir angenommenen schmalen Knöchel nach Schuhen suchen, die einen besonders guten Heel-Harness haben - also ein System, dass den Fuß schön in die Fersen-Tasche hineinzieht. Bei Ride Lasso Pro, Trident und Torrent hast du schon ein paar Kandidaten genannt. Schau auch noch einmal bei K2. Ich würde jedoch unbedingts abwarten, bis die neue Ware eintrifft und einsortiert ist. Ich schätze es geht jetzt bald los.


    Zum Board sage ich einstweilen noch nichts, außer, dass ich dir aufgrund deiner 8-Tage-Saison keinen Full Camber und etwas mit Kantentechnik nahelegen würde.

  • die Review vom angrysnowboarder kannste vergessen, der hasst das teil ohne grund, bzw die paar sachen die er präsentiert, solche vorkomnisse gibt es bei jeder bindung.

    Er bemängelt ja auch den zu starken halt des Highback, den zu geringen spiel des boots in der Bindung, etc...


    Das ding ist, das Clew keine kostenlose bindungen zu Influenza verschickt, sondern man sich bei denen bewerben und vorstellen muss , und wenn man testen will muss man sie selber kaufen. In gegensatz zu anderen herstellern.


    Ich fahre die Clew selbst seit zwei jahren. Habe hier im forum.auch eine Review zu geschrieben.



    Das problem bei the Good Board ist, das die mal ein produkt testen und dann das der nächsten saison und der nächsten saison und ihr artikel immer nur aktualisieren und oft schleichen sich da fehler ein,

    Der lasso Pro war mal flex 6 mitlerweile liegt ist er wesendlich steifer geworden.und liegt bei fast flex 8.


    Der Libertine baut von sich aus in der box etwas weiter als andere boots, und wird zwar als flex 7 klassifiziert entspricht aber eher ein flex 8.


    Aber wenn du einen dünnen schaft der eng anliegt haben willst, würde ich dir dazu raten den Ride lasso Pro zu testen.


    Wie die Katana Rauskommt mit FW oder AW wird sich in oktober zeigen. Zurzeit nur mit AW

  • Also Clew arbeitet ziemlich sicher mit "Influencern". Aber Angry hasst die Bindung irgendwie. Ich selbst hatte sie noch nie in der Hand.


    Zum Brett. Amplid ist immer gut im carven. Singular oder Memorystick

    ride hard - ride long - ride snowboard

  • BLACKTERRIER: Die Lasso Pro werde ich auf jeden Fall testen. Finde ich auch wenig schlechtes drüber - Danke für den Tipp! Was hältst du vom Rest meiner Boot-Auswahl?


    Ich habe auch gelesen, dass bei den Katana FASE erstmal nur die AW Version rauskommt. Meinst du die Jones Mercury FASE wären eine gute Alternative? Dann würde ich zwischen denen und den neuen CLEW entscheiden.


    SixtyNiner Deine Annahme trifft zu. Ich habe eher Storchenbeine und schmale Knöchel. Aber keine Fußfehlstellungen (außer vielleicht ein relativ steil ansteigenden bzw. hohen Mittelfuß, aber noch im Normbereich ;) ) Hast du noch gute Empfehlungen bzgl. Heel Hold? Würdest du von meinen 5 Ausgewählten (+ Burton ION) einen rauswerfen und einen anderen aufnehmen?


    -> Ansonsten hätte ich damit glaube ich einen guten Plan was Schuhe und Bindung betrifft. Beim Board bin ich noch nicht so ganz schlau.


    Zum Board sage ich einstweilen noch nichts, außer, dass ich dir aufgrund deiner 8-Tage-Saison keinen Full Camber und etwas mit Kantentechnik nahelegen würde.

    Wie darf ich den Satz deuten? Du würdest mir nicht zum Full Camber raten UND nichts mit Kantentechnik? Oder keinen Full Camber aber vielleicht Kantentechnik? Versteht ihr unter Kantentechnik Magnetraction (also mit Zähnen) oder gehört bei euch auch angepasste Profile zwischen den Füßen (z.B. MidBite) dazu?


    Bezüglich Board versuche ich nochmal zu priorisieren, weil die Tipps bisher sehr stark Carving im Fokus haben:


    1) Ein Board, mit ausreichend Kontrolle, dass auch mit Buckelpisten und Eisplatten gut zurechtkommt (Gute Griffigkeit des Boards auch bei skidded Turns)

    2) Ein Board, dass etwas dreh/-bewegungsfreudiger ist als aktuell (Spinning, Kantenwechsel)

    3) Ein Board mit dem ich gut carven lernen kann

    4) Ein Board, mit dem man auch mal in den Tiefschnee kann (bestenfalls ohne Bindung umbauen zu müssen, aber auch ok wenn es eine gute Setback Option für Powder gibt)

    5) Ein Board, mit dem man auch mal Switch fahren kann, aber das muss nicht im Fokus stehen (Ein wenig Pistenstyle mit Spinning und Switch fahren wäre halt ganz nett, vor allem auf flacheren Abschnitten)

    Vom Shape her bist du mit deinen entweder recht Freestyle lastig oder im Freeride Bereich.

    -> Das ist exakt richtig. Ich weiß nicht ob ich mich bei den Anforderungen eher aus der Freestyle Ecke (drehfreudig) oder aus der Freeride Ecke (Powder / Carven) nähern soll. Am Ende fahr ich halt hauptsächlich Piste und will immer einen guten Grip, aber die anderen Anforderungen möglichst gut mit abdecken :)


    Nach dem durchwühlen von 300 weiteren Reviews hänge ich gerade bei diesen (in Klammern meine Bedenken dazu):

    YES Standard (nicht Standard Uninc.). (Zu breit unter meinen kleinen Füßen?)

    Capita Mercury (slow turns laut TGR)

    K2 Passport (zu schwer? zu freeridelastig? Ist freeridelastig überhaupt ein Problem auf der Piste?)

    Ride Algorhythm (genug Grip? drehfreudig genug?)

    GNU Rider's Choice (Nix für Tiefschnee? Mehr Twin als ich brauche?)

    Nidecker Alpha APX (zu freeridelastig? nicht drehfreudig genug? genug Grip?


    Vor allem das #YES Standard hat mich sehr neugierig gemacht. Alle Reviews die ich dazu lese stellen es fast als eierlegende Wollmilchsau dar. Es ist fast ein Twin (eigentlich mehr Twin als ich bräuchte), sehr drehfreudig auf der Piste (wegen Midbite und CamRock) und ist wohl eines der besten Boards - in der Boardklasse logischerweise - für den Tiefschnee, auch wenn natürlich nicht vergleichbar mit Freeride Boards. Bezüglich Carven sind die Reviews gemischt, gehen aber meist in die Richtung "reicht aus" bis "überraschend gut". Das Board scheint auch bei höheren Geschwindigkeiten recht stabil zu sein. Was mich aber vor allem überrascht, dass fast alle schreiben, dass es - obwohl es ein recht drehfreudiges CamRock ist - selbst bei hartem bis vereistem Schnee sehr viel Grip hat wg. MidBite, aber deutlich weniger Probleme bereitet wie die "Zähne" bei Magnetraction.

    Sorge bereitet mir allerdings, dass das Bord wohl unter den Füßen recht breit sein soll (Volume Twin, schmaler nur zwischen den Füßen wegen MidBite, Front Foot fast +2cm ggü Waist). Ist das ein Problem bei meinen recht kleinen Füßen? Ich könnte natürlich das Board etwas kürzer nehmen, aber dann verliere ich Kantenhalt und Auftrieb....

    -> Habt ihr eine Meinung zu dem Board?


    Einmal editiert, zuletzt von Tony Rakete ()

  • Hast du noch gute Empfehlungen bzgl. Heel Hold? Würdest du von meinen 5 Ausgewählten (+ Burton ION) einen rauswerfen und einen anderen aufnehmen?

    Ich würde wie - schon gesagt - mit den Ride Boots anfangen. Vor allem den Trident und den Lasso würde ich probieren. Dann würde ich noch einen K2 mit Conda aufnehmen - Wie zum Beispiel den Maysis. Je nachdem wie die 2-3 Boots dann gepasst haben, würde ich weitere Modelle aussuchen.

    Wie darf ich den Satz deuten?

    Ich meinte das: Du solltest möglichst keinen Full-Camber suchen, sondern einen Hybridcamber mit Kantentechnik (also mit Wellenkante aka Magnetraction usw.).

  • -> Das ist exakt richtig. Ich weiß nicht ob ich mich bei den Anforderungen eher aus der Freestyle Ecke (drehfreudig) oder aus der Freeride Ecke (Powder / Carven) nähern soll. Am Ende fahr ich halt hauptsächlich Piste und will immer einen guten Grip, aber die anderen Anforderungen möglichst gut mit abdecken :)

    Dafür gibts ja die Allmountain Bretter.


    -> Habt ihr eine Meinung zu dem Board?

    Joa, also die eierlegende Wollmichsau ist es nicht. ist kein schlechtes Brett, aber wäre nicht meine erste Wahl.

    Das Standard performt für diese Klasse besser im Pow als andere wegen den Slamback inserts. Ist halt die Frage ob du Bock hast jedes mal vor und nach einem Ausflug in den Pow die Bindungen abzuschrauben und umzusetzen.


    Zu deinen Brettvorschlägen. Die passen alle in irgendeiner Weise. Das eine kann dies besser das andere das.

    Du müsstest dir wahrscheinlich besser klar werden was du willst.

    Wie sieht ein normaler Pistentag bei dir aus? Eigentlich immer forward unterwegs? Oder steht switch fahren (nicht nur lernen) und auch switch carven für dich in näherer Zeit im Raum?

    Was heißt 15% Pow für dich? Mal kurz neben die Piste abbiegen? Oder einen Tag des Urlaubs komplett abseits?

    Ist Kantentechnik so relevant für dich? Wie sieht deine Kantenpflege aus? Einmal im Jahr zum Service geben? Oder schleifst du deine Kanten regelmäßig?

    Du fährst seit 16 Jahren, wie hast du gelernt? Hast du regelmäßig Kurse gemacht? Hast du vor dich in Zukunft mehr auf die Fahrtechnik zu konzentrieren? Dann wird Kantentechnik immer irrelevanter.

    Tricks habe ich wenig Interesse, außer, dass ich vielleicht ein „flatland butters“ lernen möchte.

    Wie sehr steht das im Vordergrund?


    Alles in allem würde ich bei dir eher sowas sehen wie das Amplid Singular. Das hat alles was du suchst außer Kantentechnik.

    Ich bin persönlich auch kein Fan von Kantentechnik.

  • (Gute Griffigkeit des Boards auch bei skidded Turns)


    Hier sehe ich dein Problem (und das war lange auch meines)! Beim skidded turn stellst Du dein Board so an, da Du immer ein wenig rutscht oder driftest. Und jetzt willst Du gleichzeitig Griffigkeit auf Eis. Das ist so, wie wenn Du mit einem Auto ein Driftkurs belegst und Dich dann beschwerst, wenn das Auto ausbricht.

    Die Lösung unseres Problems (ich bin da immer noch dran) heisst einfach mehr auf die Kante gehen, weniger skidden mehr carven. Und solange wir die Kante nicht ins Eis bringen, werden wir weiter dort keinen gescheiten Halt haben...

    Es gilt also einfach an unserer Fahrtechnik zu arbeiten, das Board ist da sekundär, wobei es natürlich unterschiedliche Boards gibt.

    Neben Fahrtechnik ist Kantenpflege ein weiteres A und O. Dank den Jungs hier bin ich mittlerweile auch zum Selbstpfleger geworden. Jeden Urlaub wird das Brett komplett überholt, Kanten, Belag repariert, Heisswachs, das volle Programm und täglich vor der ersten Abfahrt geht es mit dem Schleiftool einmal über die Kanten, jeden Morgen, das dauert keine Minute. Allein dadurch wird harte Piste deutlich einfacher. Und das Carven übrigens auch.


    Dann schreibst Du von geeignet für Buckelpiste und Carven, was sich ebenfalls ein bisschen konträr verhält. Buckelpiste bevorzugt ein kurzes Brett mit engem Sidecut, willst Du der Carverkönig werden, ist länger und weiterer Sidecutradius von Vorteil, dazu kommt noch Flex.


    Kurzum, beim Brett bist Du mit einem Allrounder gut aufgehoben, je nach Deinen Tendenzen würde ich dann in die eine oder andere Richtung wählen, also mehr Buckelpiste, Kurven, verspielt, oder lieber schneller, carven, Radien auf Piste ziehen. Auf die Marke Ride begrenzt also so etwas wie WarPig oder MtnPig. Die kenne ich, deshalb von mir keine andere Empfehlung...


    ...aber siehe oben: Wir (Du) müssen unsere Fahrtechnik optimieren, weg vom Skidden, dazu Kantenpflege, dann noch ein hochwertiger Allrounder und bist safe. Bindung vielleicht auch nochmal die Flow betrachten...

  • von den Boots kenne ich nur den Lasso Pro und den Nidecker , die Niedecken sind schön steife und prezise boots. Nicht ganz so schlimm wie die Insano, aber schon sehr dicht dran.

    Die anderen hab ich noch nicht getestet.

    Wie gesagt die Clew fahre ich zurzeit selber, ist im responce bereich bei flex 8-9, die rome Katane fast bin ich noch an überlegen sie für nächste saison zu testen, könnte mir aber zu soft werden, da sie nur im flex bereich 6-8 liegt, bei der jones mit flex 7 müsste man schauen. Wie dein fahrsteilmist und wie steif dein board wird.


    Da du von nen Nitzo Team board kommst, würde ich dir eher zu nen board mit Camber/Hybridcamber als mit nen board mit Rocker/Hybridrocker raten,


    K2 Passport, schön zum Carven, lässt sich gut händeln, und geht auch im pow. Zu freeride lastig ist unsins. Für piste.


    Und Kantentechnick erachte ich beimmcarven als hinderlich, und wie mein vorredner schon so schön schrieb, wenn man bei eis die kante vernümftig einsetzt, dann ist das carven kein problem.

    Mit den Freaker und den Renegade bin ich schon eine preparierte FCI ski Strecke runterfefahren, und die kanten haben super gehalten. Also alles eine sache der fahrtechnik.

  • Ich würde wie - schon gesagt - mit den Ride Boots anfangen. Vor allem den Trident und den Lasso würde ich probieren. Dann würde ich noch einen K2 mit Conda aufnehmen - Wie zum Beispiel den Maysis. Je nachdem wie die 2-3 Boots dann gepasst haben, würde ich weitere Modelle aussuchen.

    Danke! Werd ich tun. Maysis würde es auch in Wide geben.

    Ich meinte das: Du solltest möglichst keinen Full-Camber suchen, sondern einen Hybridcamber mit Kantentechnik (also mit Wellenkante aka Magnetraction usw.).

    Aus der Richtung komme ich gedanklich auch, aber da sind wir beiden dann die Einzigen hier :D

    Das Standard performt für diese Klasse besser im Pow als andere wegen den Slamback inserts. Ist halt die Frage ob du Bock hast jedes mal vor und nach einem Ausflug in den Pow die Bindungen abzuschrauben und umzusetzen.

    Habe ich auch gelesen. Allerdings auch oft, dass es auch ohne umsetzen der Bindung verhältnismäßig gut funktioniert. Denke das liegt daran, dass es ein Volume Twin ist. Aber daher bin ich unsicher ob ein (etwas) breiteres Board überhaupt Sinn macht oder ob ich mir dann z.B. beim Carven lernen schwerer tue (weil anstrengender nehme ich an?)

    Und (siehe auch unten): nein, ich würde wahrscheinlich seltenst die Bindungen umschrauben und die Slamback-Position ist wahrscheinlich sehr schlecht auf der Piste zu fahren. Die Option zu haben fände ich aber nicht so übel.

    Wie sieht ein normaler Pistentag bei dir aus? Eigentlich immer forward unterwegs? Oder steht switch fahren (nicht nur lernen) und auch switch carven für dich in näherer Zeit im Raum?

    Hier muss ich ein wenig dahingehend trennen wie mein Stand vor der Pause war, wo ich aktuell stehe und wo ich hin will. Vor meinem Kreuzbandriss und den 4 Jahren Pause hatte ich (sehr mühselig) gelernt auch mal switch zu fahren. Heißt ich konnte - auf blauen flachen Pistenabschnitten in den Switch wechseln und zwischendurch ein paar (skidded) turns switch machen. Ich hab auch sehr gerne ein paar Kreise auf der Piste gedreht. (Spinning wäre zuviel gesagt, aber mein Board ist auch recht behäbig in dem Aspekt). Mein langfristiges Ziel wäre es zumindest blaue Pisten auch im Switch fahren zu können und mich dabei wohl zu fühlen. Switch carven nehme ich mir erstmal nicht vor, dafür habe ich einfach nicht genug Pistentage.

    Was heißt 15% Pow für dich? Mal kurz neben die Piste abbiegen? Oder einen Tag des Urlaubs komplett abseits?

    15% sind realistisch deutlich zu hoch angesetzt aus der Historie gesprochen. Ist eher ein Wunschgedanke wenn es überhaupt so häufig noch Pow hätte (Meist ist es eh härterer Tiefschnee). Ich war noch nie komplett abseits unterwegs. Pow fahren bei mir heißt: 1) mal neben der Piste fahren, mal eine Route zwischen den Bäumen unterm Lift nehmen oder mal eine Traverse am Berg machen und einen unbefahrenen Hang direkt neben der Piste runterfahren. Das würde an einem Tag mit Pow vielleicht 15% des ganzen Tages ausmachen, aber nicht im Schnitt aller Fahrzeiten.

    Ist Kantentechnik so relevant für dich? Wie sieht deine Kantenpflege aus? Einmal im Jahr zum Service geben? Oder schleifst du deine Kanten regelmäßig?

    Nie selbst, immer Service. Orientiere mich an ~10 Pistentagen. Bin auch nicht so schwer, dass meine Kanten besonders leiden..

    Du fährst seit 16 Jahren, wie hast du gelernt? Hast du regelmäßig Kurse gemacht? Hast du vor dich in Zukunft mehr auf die Fahrtechnik zu konzentrieren? Dann wird Kantentechnik immer irrelevanter.

    Am Anfang Kurs, dann selbst beigebracht. In den 2 Jahren vor meinem Unfall habe ich angefangen carven uns Switch fahren zu lernen (viel auch mit Youtube-Tutorials). Hier will ich wieder anknüpfen und meine Technik verbessern.

    Wie sehr steht das im Vordergrund?

    Butters waren falsches Wording. Ich meinte eigentlich "Spinning". Wobei butters der nächste Schritt wären. Wollte mit dem Satz eigentlich nur ausdrücken, dass ich kein Interesse an Parks habe, aber gerne auf flachen Pistenstücken ein wenig Spaß haben will (Switch, Spinning, vielleicht auch buttern lernen). Ranking zwischen (anständig) carven lernen und ein bisschen Spiel und Spaß auf flacheren Stücken fällt mir schwer (daher Position 2&3 in meiner Prio Liste).

    Hier sehe ich dein Problem (und das war lange auch meines)! Beim skidded turn stellst Du dein Board so an, da Du immer ein wenig rutscht oder driftest. Und jetzt willst Du gleichzeitig Griffigkeit auf Eis. Das ist so, wie wenn Du mit einem Auto ein Driftkurs belegst und Dich dann beschwerst, wenn das Auto ausbricht.

    Ich will ja gar nicht besser rutschen bei skidded turns. Ich habe nur das Problem, dass ich auf roten und schwarzen Hängen nachmittags wenn diese abgerutscht und/oder eisig sind einen guten Grip haben will (mindestens keinen schlechteren als heute mit meinem TEAM Camber). Ich brauche etwas das mir Sicherheit gibt. Das Problem hatte ich vor meinem Unfall auch beim Carven lernen. Blaue Pisten gingen ganz gut, sobald es auf eine rote ging und es eisiger wurde komme ich automatisch wieder mehr ins rutschen. Und dabei will ich die Kante gut oder besser halten können. Mir ist bewusst, dass das Alles kein Problem wäre wenn ich professionell Carven könnte. Solange das aber nicht der Fall ist, hätte ich gerne ein Board was mich hier maximal supportet. Ich hoffe ich kann das so einigermaßen rüberbringen...

    Und solange wir die Kante nicht ins Eis bringen, werden wir weiter dort keinen gescheiten Halt haben...

    Bei schwierigen Bedingungen heißt das bei mir: Weniger Kante - man rutscht immer weiter, mehr Kante und man sitzt auf dem Allerwertesten ;) (Bin jetzt nicht so schlecht wie sich das anhört, dient nur der Versinnbildlichung). Auch bei Carving versuchen ist mir häufig das Board dann weggerutscht wenn eine harte Platte kam. Lässt sich beim lernen sicher nicht vermeiden, aber vielleicht verringern.

    Dann schreibst Du von geeignet für Buckelpiste und Carven, was sich ebenfalls ein bisschen konträr verhält.

    Falsch interpretiert. Bin kein Mogul-Rider und will ich auch nicht werden. Meist sind die Nachmittags-Konditionen aber die, dass sich Schneehaufen mit Eisplatten abwechseln. Wenn es dann vom hügeligen auf die Eisplatte geht will ich einfach genug Grip. (Auch hier wieder klar: Der Profi-Carver schneidet einfach durch oder Slalom drum herum)


    Da du von nen Nitzo Team board kommst, würde ich dir eher zu nen board mit Camber/Hybridcamber als mit nen board mit Rocker/Hybridrocker raten,

    Komme auch eher gedanklich von einem Hybridcamber, da sind wir zusammen. Wie würdest du das #YES Standard (CamRock 3-4-3) einsortieren? Ich dachte anfangs es ist mir zu "rockig" und hab dann die Sorge, dass die Dinger noch leichter Wegrutschen und keine Kante halten, aber wie geschrieben lese ich aus dieser Richtung eigentlich nur Gutes bei dem Board.

    Und Kantentechnick erachte ich beimmcarven als hinderlich, und wie mein vorredner schon so schön schrieb, wenn man bei eis die kante vernümftig einsetzt, dann ist das carven kein problem.

    Mit den Freaker und den Renegade bin ich schon eine preparierte FCI ski Strecke runterfefahren, und die kanten haben super gehalten. Also alles eine sache der fahrtechnik.

    Habe ich - nach euren Hinweisen - bei Magnetraction auch häufig gelesen und mich deshalb davon abgewendet. Bei MidBite finde ich aber eher keine negativen Kommentare dazu. Und ja, wie oben beschrieben: Wenn die Technik passt, dann ist das Material fast egal, fast wie bei jedem Sport. Bis ich dort bin, will ich aber ein Board, dass mit viel Sicherheit gibt -> Dann probiere ich mich auch mehr aus...


    Zu deinen Brettvorschlägen. Die passen alle in irgendeiner Weise. Das eine kann dies besser das andere das.

    Und genau da brauche ich euch :)

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  • Ich hätte da noch ein paar Fragen:

    … wahrscheinlich nur 8 Pistentage im Jahr. Ich habe 3 Jahre ausgesetzt (Kinder …

    Ich nehme an, die 8 Pistentage liegen dann in den Schulferien? Oder sind die Kinder noch nicht schulpflichtig? Habt ihr Winterferien, oder nur die Ferien an Weihnachten und Ostern?

    Nie selbst, immer Service. Orientiere mich an ~10 Pistentagen. Bin auch nicht so schwer, dass meine Kanten besonders leiden..

    Sind das Board und die Kante dabei auch mal von unten geschliffen worden?

    Meist sind die Nachmittags-Konditionen aber die, dass sich Schneehaufen mit Eisplatten abwechseln. Wenn es dann vom hügeligen auf die Eisplatte geht will ich einfach genug Grip.

    Diese Bedingungen kenne ich auch. Man legt sich ein wenig in die Kurve, hat etwas Schräglage und plötzlich zieht es einem die Beine weg. Es ist so, als wäre man mit dem Zweirad unterwegs und in der Kurve auf eine Ölspur geraten.


    Ich kenne diese Bedingungen nur zu gut. Meist hat man diesen eisigen Untergrund später im Jahr - vor allem in den Osterferien. Auch Skigebiete in den mittleren Höhenlagen haben häufig solche pistenbedingungen, weil die Temperaturen dort öfter das Vorzeichen wechseln. Unser Bundesland hat keine Winterferien und ich war daher oft auch auf solchen Pisten unterwegs. Ich bin deshalb auch ein Freund der moderaten Wellenkante. Ich hatte jahrelang ein Nitro Team Camber. Danach bin ich auf ein Hybrid-Camber mit leichter Wellenkante gewechselt. Es ist das Jones Mountain Twin. Mit dem Board bin ich sehr happy. Die Wellenkante hat unter den beschriebenen Bedingungen einen deutlich besseren Grip.


    Ich habe mit der Zeit aber auch gemerkt, dass ich eigentlich kein Twin benötige. Ich fahre so gut wie nie switch. Und ich habe auch keine Lust, wertvolle Pistenzeit damit zu verbringen, mir das noch anzueignen. Es kann allenfalls ein netter Zeitvertreib sein, wenn man mit den Kindern gezwungenermaßen den ganzen Tag auf dem Bunny Slope unterwegs ist. Da kann man solche Mätzchen schon gut üben.


    Mein Tipp wäre: Leih dir im nächsten Urlaub mal ein Board mit Kantentechnik. Mach mal eine Probefahrt mit einem Hybrid-Camber, bevor du dich hier voreilig festlegst. Hast du vielleicht eine Halle in Reichweite? Dann würde ich dort zunächst mal etwas ausprobieren.

  • Ich nehme an, die 8 Pistentage liegen dann in den Schulferien? Oder sind die Kinder noch nicht schulpflichtig? Habt ihr Winterferien, oder nur die Ferien an Weihnachten und Ostern?


    Hatte meinen Kreuzbandriss genau vor dem ersten Kind ;) - (Großes) Kind wird im Januar 4, also noch nicht schulpflichtig.

    Dieses Jahr hatten wir 1 komplette Woche im Januar gemacht.


    Meine Jahre davor waren sehr unterschiedlich. Waren auch Jahre dabei wo ich 15 Pistentage hatte, aber auch mal ein Jahr in dem es nur 2-3 Tage waren.


    Ich denke die 8 Tage werden sich sehr bunt verteilen. Anfang Januar bin ich häufig 2-3 Tage mit Kollegen unterwegs. Manchmal mache ich auch an einem Samstag/Sonntag einen Daytrip (und die Frau passt auf die Kinder auf) und dann alle 1-2 Jahre mal eine Woche mit der ganzen Family.


    Sind das Board und die Kante dabei auch mal von unten geschliffen worden?

    Also ich habe (mindestens) 2 mal einen großen Service gemacht. Da wird im Regelfall Seitenkante, Belagskante geschliffen und der Belag selbst "strukturiert" damit das Wachs besser hält. Ansonsten kommt es denke ich auf den Dienstleister an ob er sich die Belagskanten mit anschaut (mache das im Regelfall im jeweiligen Skigebiet vor Ort).

    Ich kenne diese Bedingungen nur zu gut. Meist hat man diesen eisigen Untergrund später im Jahr - vor allem in den Osterferien. Auch Skigebiete in den mittleren Höhenlagen haben häufig solche pistenbedingungen, weil die Temperaturen dort öfter das Vorzeichen wechseln.

    Die Tage an denen die Bedingungen herrschen werden halt temperaturbedingt über die letzten >10 Jahre immer häufiger. Und wir sind oft in Skigebieten die nur auf 2000m reichen. Und da wir nicht zu den Frühaufstehern gehören sind nachmittags-Rides eher Standard als Ausnahme...

    Ich bin deshalb auch ein Freund der moderaten Wellenkante. Ich hatte jahrelang ein Nitro Team Camber. Danach bin ich auf ein Hybrid-Camber mit leichter Wellenkante gewechselt. Es ist das Jones Mountain Twin. Mit dem Board bin ich sehr happy. Die Wellenkante hat unter den beschriebenen Bedingungen einen deutlich besseren Grip.

    Das Jones MT habe ich auch auf meiner Liste, hatte ich aber nicht unter den Favoriten, weil mir auch etwas zu twinny, powder-Fähigkeiten werden nicht so gut beschrieben. Grip auf harten Eis wird aber meist gut bis sehr gut genannt. Es hat ja auch eine Art MidBite (also ein Sidecut). In genau so eine Richtung würde ich gerne gehen, vielleicht nur ein Ticken mehr Directional und Tiefschnee-Fähigkeit.


    Es kann allenfalls ein netter Zeitvertreib sein, wenn man mit den Kindern gezwungenermaßen den ganzen Tag auf dem Bunny Slope unterwegs ist. Da kann man solche Mätzchen schon gut üben.

    Triffst genau einen Gedanken von mir. Wegen der Kids werde ich die nächsten Jahre wohl mehr Zeit im flacheren Gebiet verbringen ;)


    Würde ich noch das


    ROME Warden eventuell Freaker

    Amplid Singular

    Ride Shadowban


    Mit dazunehmen.

    Habe ich mir angesehen. Amplid Singular fand ich sehr interessant, lese aber viele reviews die es als "catchy", "(very) technical" beschreiben. Es wird auch häufig in die Kategorie Advanced - Expert Riders gesteckt und nicht für Intermediates empfohlen. Würde mich eher in die Kategorie "experienced Intermediate" stecken. Daher hatte mich das etwas abgeschreckt.

    -> Ist das Board vom Prinzip aber nicht relativ vergleichbar mit dem K2 Passport?


    Das Ride Shadowban klingt auch sehr gut, weil es für ein (mostly) camber wohl sehr drehfreudig ist. Edge Hold scheint gut aber nicht fantanstisch ggü. anderen Boards zu sein. NoGo ist für mich aber leider die Board Grafik (Totenköpfe sind nicht so meins..)


    Meine Hotlist aktuell:


    #YES Standard

    K2 Passport (vs Amplid Singular?)

    Capita Mercury

    Ride Shadowban (wg. Board Grafik, nicht nur 2025)

    LibTech Cold Brew (Grafik ist stark, sehr drehfreudig, aber Magnetraction schreckt mich ab)


    Mein Tipp wäre: Leih dir im nächsten Urlaub mal ein Board mit Kantentechnik. Mach mal eine Probefahrt mit einem Hybrid-Camber, bevor du dich hier voreilig festlegst. Hast du vielleicht eine Halle in Reichweite? Dann würde ich dort zunächst mal etwas ausprobieren.

    Das das klug wäre ist mir bewusst. Habe keine Halle in der Nähe, aber im Zweifel bin ich in 1 - 1,5h im Skigebiet. Ich hätte mein Setup aber gern vor der Saison zusammen. Außerdem habe ich zum testen wenig Zeit (weißt ja wahrscheinlich wie es als sehr berufstätiger Daddy ist...). Hauptproblem ist eher, dass es wenig Möglichkeiten gibt zum Beispiel genau die Boards auf meiner Liste irgendwo zum testen zu bekommen. Die meisten Verleihe haben wenig bis keine Auswahl bei Snowboards und nach Terminen für Testevents kann ich mich nicht richten.. Ich tendiere eher dazu eines auszusuchen. Wenn es ein Griff ins Klo war, dann wird es im Zweifel wieder verkauft...

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  • also, vom cachiny ist das Mercury minimal schlimmer als das singular und Passport,

    Das board hat eine ausgeprägtere nose als etwa das Yes für besseres pow und sulz fahren, aber eine ganz normales Tail, was das switsch fahren nicht anders macht als mit ein twin board, es ist nur otisch vorne länger.

    Aber ansonsten gibt es noch das

    Amplid singular twin.

    Aber wenn du nicht grad vorhast 50% des tages switsh zu fahren, braucht es kein True twin da reicht ein Direktional twin,


    Bei Very technical reden die amis immer davon, wenn es gecarvte schwünge sein sollten, und das board nicht gern gedriftet gefaahren wird.


    Ich wurde das Singular, Warden, Passport, eher richtung ,aufsteigender anfänger - vortgeschritten , einstufen.


    Das problem ist, twin ist schlecht in Powder,

    3d-Shape ist schlecht bei eis,


    Jones bitete mit den MT oder Aviator zwar ein mix an , und kompensiert es etwas mit kantentechnik, aber man muss sich halt eemstellen, da die kanten anders greifen, bei 3d shape, und dann härter durch kantentechnik, einer der alles kann, aber nichts richtig, einige lieben es, andere mögen es nicht.


    Würde das Shape erstmal testen auf verschiedenen untergründe, bzw bedingungen.


    Genaubso wie die LibTech Boards.


    2 service ist eigendlich nicht viel. Die meisten hier schleifen ihr kanten alle 3 tage und alle 2 tage werden die boards Heiß gewachst.


    In welchen Ski-Gebiete fährst du denn?