Kaufberatung: komplett neues Snowboard Setup

  • Mein bisheriges Snowboardsetup:

    Ich bin zuletzt vor mehr als 5 Jahren am Board gestanden, und möchte jetzt wieder aktiv werden. Fahrprofil wird fast ausschließlich Piste sein, gelegentlich kurze Strecken im Tiefschnee. Gefahren wird in Skifahrer-lastigen Gruppen, unter anderem auch daher die Überlegung für eine Flow-Bindung. Ich bin damals alle Pisten runtergekommen, aber schwere schwarze hab ich bewusst vermieden, bzw schwarze bin ich generell nicht besonders elegant gefahren. Da war und bin ich dann doch fitter auf Ski.. Snowboard macht aber mehr Spaß ;)


    Ich suche:

    [X] Snowboard

    [X] Snowboardbindung

    - [ ] normale Ratsche

    - [X] Schnelleinstiegsysteme (Flow/Cinch/Expresso/Fastec)

    [X] Snowboardboots (Wobei immer noch als Regel N°1 gilt: Im Laden anprobieren!!

    [X] Sonstiges (Protektoren, Snowboardbrille, Snowboardhose, Snowboardjacke usw.)


    Snowboardlänge: (bisher)


    Dein Körpergewicht: 74 kg


    Körpergröße: 183 cm


    Mann / Frau: Mann


    Schuhgröße/Bootgrösse in Mondopoint und Euro:

    42.5 Schuhgröße (EU)


    Preislimit: 1000 - 1300 EUR für die gesamte Ausstattung (inkl Helm & Kleidung) wäre schön, darf aber auch gerne weniger oder mehr sein, sofern sinnvoll. Ich will damit einfach die nächsten Jahre gut gerüstet und entspannt unterwegs sein. Es ist und bleibt aber ein Hobby für mich, ich brauche nicht das beste vom besten.


    Fahrlevel:

    [ ] Anfänger (1 Tag bis 6 Tage Erfahrung auf dem Brett)

    [X] leicht fortgeschritten (du kommst leichte/mittlere Pisten ohne Probleme runter)

    [ ] fortgeschritten (du kannst alle Pisten bewältigen und hast eine sichere, gute Fahrtechnik)

    [ ] Profi (ob Carving, Powder Sprays oder Tricks im Park, du hast deinen Style gefunden)


    Fahrstil/Einsatzgebiet-in Prozent:

    [ ] Piste [95]%

    [ ] Tiefschnee / Backcountry [5]%

    [ ] Park (Kicker/Pipe) [0]%

    [ ] Rails [0]%


    Falls du ein Board suchst: Möchtest du damit viel switch fahren?

    [ ] Ja

    [X] Nein


    Sonderwünsche:

    Bei Board und Boots bin ich völlig offen, sollte einfach zusammenpassen und mit meinen Anforderungen übereinstimmen. Betreffend Flow Bindung, sofern es eine wird, habe ich schon durch Beiträge von Winterzahn die NX2 2021er Fusion im Visier, nur stellt sich noch die Frage ob NX2 oder NX2-CX die sinnvollere Wahl ist. Der geringe Preisunterschied ist da schon nebensächlich.


    Ich bin gespannt auf eure Empfehlungen


    LG Patrick

  • würde empfehlen zuerst den Fussmondopoint auszumessen, die passenden Boots zum Fuss MP zu kaufen (Flex 6..8) zB Burton Imperial/Photon/Ion oder Adidas Tactical ADV oder Acerra.


    Danach Boots aussen (Länge) abmessen, danach gucken wir nach der nötigen Boardbreite und nach dem board.


    Aber bei 42.5 und deinem Gewichr passt zB das Salomon Dancehaul 152 von der Breite sicher, auch vom Fahrlevel.

    Ein alternatives board wäre das mtnpig 162, aber das wird dich am Anfang leicht überfordern, aber später kommst damit besser mit Skifahrern mit (inkl schwarze Abfahrten), besser als mit dem Dancehaul. Von der Länge/Gewicht wärs das mtnpig 162. Vorausgesetzt deine Boots sind nicht zu lang, dann wärs das 160W, aber das board ist noch einen Tick schwieriger.


    Fürs Dancehaul passt die normale NX2 ohne CX.


    Das mtnpig verträgt auch die etwas steifere NX2 CX sicher, wenn der Boot relativ steif ist könnte man auch die CX am Dancehaul fahren.


    Ich fahr mein mtnpig derzeit mit der normalen NX2 Fusion (ohne CX/Carbon)


    Kurz als Entscheidungshilfe: wenn zukünftig nach ein paar Tagen (eventuell 10...hängt von der Lernkurve ab) Eingewöhnung schwarze Pisten und steile rote Pisten dein Ziel sind, dann das mtnpig.


    Sollte es gemächlicher sein, und einfaches Handling bei hohen Buckeln und Ziehwegen gefragt sein, dann das Dancehaul.

    7 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • zu aller erst mal Boots kaufen. D.h. Füße ausmessen, die entsprechende Mondopoint Größe + die darunter- und darüberliegende Größe testen und möglichst viele Hersteller durchprobieren. Flex sollte nicht zu weich sein. Bei 42.5 hast du den Luxus, nicht sonderlich auf die Außenlänge achten zu müssen. Qualitativ kann ich Thirtytwo empfehlen, bisher kommt da bei mir kein anderer Hersteller auch nur ansatzweise ran. Alles ab den Lashed aufwärts würde vom Flex her passen, d.h. Lashed, TM-2, TM-3...


    Danach kann man dann nach einem Board und einer passenden Bindung schauen.

  • Flow Boots wären auch noch eine Idee

    Nidecker Flow Helios

    Nidecker Flow Hylite


    passen zur Flow Bindung besser.

    Da du alles neu kaufst, kleine Füsse hast und alle Boots stark reduziert sind wären die Nidecker eventuell erste Wahl, hatte ich oben im Beitrag noch vergessen

    Einmal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • Danke für euren Input, das hilft definitiv schon weiter.



    Schuhe vor Ort probieren wäre mein nächster Schritt Anfang der Woche. Die Verfügbarkeit der beiden Nidecker Modelle scheint aber sehr schlecht zu sein, wo kann man die denn erfahrungsgemäß probetragen? Online bestellen für Bindung und Board ok, aber bei Boots stelle ich mir das etwas unpraktisch vor.


    Wie kommst du beim mtnpig auf die 162er Länge? Auf deren Webseite konnte ich keine Angaben zum passenden Körpergewicht finden.


    Bei den beiden von dir erwähnten Boards fällt bauformbedingt das switchfahren dann ganz weg, sehe ich das richtig? In einem anderen Beitrag hier habe ich gelesen, dass switch lernen Anfangs am einfachsten und sinnvollsten ist. Durch mein Skill-Level und die lange Pause wäre das vielleicht doch eine Option, die ich mir offen halten würde - sofern das keinen zu großen Kompromiss mit sich bringt. Was wären in dem Fall eure Empfehlungen?

  • Da vor Ort kaum Auswahl vorhanden war, habe ich mir jetzt einige Boots bestellt. Mal sehen ob was passendes dabei ist, (Burton Photon, Nidecker Tracer, Nidecker Helios 2020, Nidecker Falcon). Burton Ion und einige Boots anderer Marken waren bisher nicht richtig überzeugend.


    Welche Alternativen zum Salomon Dancehaul gibt es noch? Nach zahlreichen Reviews und Forenbeiträgen befürchte ich, dass das mntpig doch eine Nummer zu hart/anspruchsvoll für mein aktuelles Level wäre. Mittlerer Flex und (hybrid) Camber mit leichtem Setback wären da die Anforderungen, denke ich. Kann mich nur leider absolut nicht mit der Optik vom Dancehaul (und auch vom Jones Frontier) anfreunden, so blöd es klingt.

  • Nitro Dropout wäre ähnlich, vom Flex leicht härter.. noch machbar.

    sehr preisgünstig derzeit.


    aber erstmal Boots anprobieren und den Boot den du behältst aussen ausmessen.


    Das Mass -5cm wäre dann die empfohlene boardbreite die es einzuhalten gilt.

    Einmal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • Markus

    Hat den Titel des Themas von „Kaufberatung: komplett neues Setup“ zu „Kaufberatung: komplett neues Snowboard Setup“ geändert.
  • So, habe jetzt einige Boots probiert. Der Photon war garnichts für mich, Nidecker Falcon in 42 (Bootlänge 30) und Nidecker Tracer 42.5 sind die beiden Favoriten. Dabei ist auch eine Flow NX2-CX Bindung dank eines guten Angebots. Je nach Setup würde ich direkt die nehmen, oder sie mit den Boots zusammen zurückschicken und die normale NX2 bestellen.


    Die Angaben auf der Webseite von Nidecker stimmen im Übrigen nicht mit den gelieferten Boots überein. Der Falcon hat laut Bootaufschrift einen Flex von 6/10, auf der Webseite 7/10, und das Double Boa System ist nicht mit Heellock, sondern mit unterem und oberem Boa. Auch der Boot Harness ist nicht wie auf der Webseite beschrieben in einen unteren und einen oberen Bereich unterteilt. Ich weiß nicht ob es da zwei verschiedene Modelle gibt, oder woran das liegt, aber gut. Solange der Boot passt ist das ja nebensächlich.


    Betreffend Board habe ich mich in den letzten Tagen nochmals intensiver eingelesen im Forum sowie auf the good ride und mich durch dutzende andere Reviews gewälzt. Auch habe ich mir mehr Gedanken zu meinem Fahrprofil gemacht. Ich werde zwar großteils mit Skifahrern unterwegs sein, aber Speed ist nicht das wichtigste Kriterium für mich (mitkommen werde ich vorerst bei meinem fahrerischen Können verglichen mit deren Skifahrer-Können so oder so nicht, wenn sie es darauf anlegen), und von Eurocarves bin ich meilenweit entfernt. Ich habe erst dank Youtube gemerkt, wie fehlerbehaftet meine (zudem eingerostete) Technik ist. Jedenfalls wird bei Gelegenheit dann schon auch neben der Piste gefahren, ich will mir mit dem Board möglichst viele Optionen offen halten - abgesehen von Park, da können definitiv die meisten Abstriche gemacht werden.

    Mir hat es jetzt das Salomon Super 8 sehr angetan. Preis/Leistung, backseat camber, directional tapered, soll ein sehr guter Allrounder sein, und auch mal die ein oder andere Fahrt im Tiefschnee ganz gut bewältigen, wenngleich es natürlich kein Powder Board ist. Allerdings bin ich mir bei der Breite nicht sicher.. Die passende Länge wäre denke ich 157, da liegt das Board bei einer Breite von 26.0 (zur Erinnerung, MP 27, Bootlänge 30). Passt das, oder wird mir das Probleme bereiten?

  • Du hast relativ kleine Füße für deine Körpergröße. Da du zudem angibst von Eurocarves meilenweit entfernt zu sein, ist die Mittelbreite des Boards keinesfalls zu schmal. 26cm ist dafür schon üppig.
    Das Salomon Super8 ist ein klasse Board, ich kenne es allerdings nur durch Gespräche mit Locals aus dem Montafon. Ich hätte es eher etwas mehr als nur 5% neben der Piste gesehen.
    Wenn du unbedingt eine Schnelleinstiegsbindung brauchst, würde ich insbesondere als Wiener eine Fastec Multi-Entry vorziehen. Ich meine, in Wien gäbe es es einen Store, der sehr gut mit Fastec bestückt ist und eine 1A Ersatzteilversorgung gewährleistet. Mit der Multy Entry hast due alle Vorzüge der Schnallenbindung MIT Schnelleinstieg kombiniert.

  • Du hast relativ kleine Füße für deine Körpergröße. Da du zudem angibst von Eurocarves meilenweit entfernt zu sein, ist die Mittelbreite des Boards keinesfalls zu schmal. 26cm ist dafür schon üppig.
    Das Salomon Super8 ist ein klasse Board, ich kenne es allerdings nur durch Gespräche mit Locals aus dem Montafon. Ich hätte es eher etwas mehr als nur 5% neben der Piste gesehen.
    Wenn du unbedingt eine Schnelleinstiegsbindung brauchst, würde ich insbesondere als Wiener eine Fastec Multi-Entry vorziehen. Ich meine, in Wien gäbe es es einen Store, der sehr gut mit Fastec bestückt ist und eine 1A Ersatzteilversorgung gewährleistet. Mit der Multy Entry hast due alle Vorzüge der Schnallenbindung MIT Schnelleinstieg kombiniert.

    Sorry, ich habe mich scheinbar unklar ausgedrückt. Meine Befürchtung war eher, dass das Board zu breit sein könnte. Vor heelouts mache ich mir da absolut keine Sorgen. Ich meine gelesen zu haben, dass bei "zu breiten" Boards das Umkanten träger wird.


    "Brauchen" ist immer relativ, was spricht deiner Meinung nach gegen eine Schnelleinstiegsbindung? Wieviel Zeitersparnis sie mit sich bringt sei einmal dahingestellt.

    Und was macht die Fastec Multi-Entry besser als Flow?

  • Ich würde schon sagen, dass du mit Schuhgröße 42,5 schmalere Boards als 26cm Waist fahren kannst - insbesondere weil du kein selbsterklärter Eurocarver bist.


    Ich hatte noch Schnallenbindungen der 90er Jahre und habe sie gehasst. Später hatte ich auch eine Flow. Damals gab es nichts komfortableres. Bei der Neuanschaffung wollte ich daher unbedingt wieder eine Schnelleinstiegsbindung. Es wurde dann eine SP Fastec. Die Bindung hat einen schönen Mechanismus am Ankle Strap, der die Vorzüge der Zweischnallenbindung mit dem Heckeinstieg verbindet. Später habe ich bemerkt, dass die neuen Ratschenbindungen so schnell und präzise zu bedienen sind, dass ich keinen Heckeinstieg mehr brauchte. Seither habe ich nur noch „normale“ Bindungen gekauft. SP habe ich dir aus einem anderen Grund nahegelegt. Es gibt in Wien einen fameosen Boardschop, der bei SP sehr gut sortiert ist. 🙄



    Edit: Ich habe hier gerade eine neue Bindung stehen, deren Ankle-Strap steht hoch und liegt nicht quer über dem Chassis. Der Einstieg ist damit auch so schon sehr komfortabel - auch ohne Schnelleinstieg.


    2 Mal editiert, zuletzt von SixtyNiner ()

  • eine Schnelleinstiegsbindung spart einem vielleicht 5-10 Sekunden beim Anschnallern/Einsteigen, aber was für eine Rolle spielt das? Für mich definitiv keine und auch sonst sehe ich da keinen Vorteil, sondern eher Nachteile. Man hat mehr bewegliche Teile, keinen soliden Heelcup, kann nicht bequem im Sitzen anschnallen und kommt schlecht aus der Bindung, wenn man sich im Pow eingegraben hat. Hat sicher seine Daseinsberechtigung, aber meins ist es nicht.

  • eine Schnelleinstiegsbindung spart einem vielleicht 5-10 Sekunden beim Anschnallern/Einsteigen, aber was für eine Rolle spielt das? Für mich definitiv keine und auch sonst sehe ich da keinen Vorteil, sondern eher Nachteile. Man hat mehr bewegliche Teile, keinen soliden Heelcup, kann nicht bequem im Sitzen anschnallen und kommt schlecht aus der Bindung, wenn man sich im Pow eingegraben hat. Hat sicher seine Daseinsberechtigung, aber meins ist es nicht.

    Der erhebliche Vorteil der Schnelleinstiegsbindung Flow oder auch Fasttec ist gerade der nicht vorhandene Heelcup und somit kein Bootout durch den Heelcup.


    Da die Flow Fusion straps ganz normale Ratschen hat kommt man ganz bequem wie bei jeder Ratschenbindung aus der Bindung wenn sich das board mal im pow eingegraben hat.(das ist bei Fasttec nicht ganz so einfach).


    Und zuletzt der bequemere und schnellere Einstieg im stehen und im Knien. Im Sitzen müsste man normal Ratschen, ginge notfalls bei Flow auch, ist aber nicht ratsam da der gesamte Zeitvorteil dahin ist.



    Der Halt und Druckstellen ist Null Thema, seit 2021 sind sogar die Ankle straps wie bei Burton (war ein Haupt Kritikpunkt von TGR, bei Verwendung von dicken Burton oder Flow Boots bislang aber auch nicht berechtigt, TGR fährt aber dünne Adidas Boots, da war es berechtigt). Ich fahre die alten Straps mit Burton und habe keinen nennenswerten Pressure point (die 2021er Flow NX2 Ankle straps hätte ich trotzdem. gerne)


    Steifigkeit vom Highback ist bei der NX2 am oberen Ende. Deutlich steifer als bei Union Atlas oder Strata oder Burton Cartel. Ein Tick steifer als Union Falcor.


    Hier mal AUFKANTWINKELVERGLEICH Flow NX2 vs Burton etc. Die grüne Linie im unteren Bild ist der Aufkantwinkel den man mit Flow hätte(ohne heelcup).. im Burton Bild eingezeichnet. Die pinke Linie, den Winkel den man durch die Heelcup Limitierung bei Burton erhält.


    Das obere Bild ist das Kontrollbild meiner NX2 mit Burton Boot


    für Duck Carver gibts nix bootoutfreieres als die NX2 Fusion straps derzeit.. und das bleibt auch so. Wer Burton Bindung fährt muss breitere boards kaufen als der Flow Besitzer um den selben Carving Aufkantwinkel hinzubekommen.

    ich fahre Bootsize 43.


    Einem Freerider und Pistenfahrer kann man die NX2 Fusion straps uneingeschränkt empfehlen.


    jemand der 50% oder mehr park fährt würde ich sie nicht unbedingt empfehlen, machbar aber nicht empfehlenswert. Die NX2 ist etwas steif für Park, ich mache straps und Iion Boa Boot Schnürung immer relativ locker im Park um das zu kompensieren. Beschädigung oder Öffnung der Bindung gabs im Park durch Sprünge oder Tubes /Boxen bislang nicht.

  • Winterzahn


    Meinst Du, das ist für den Themenstarter relevant? ctopian hat bestimmt eine realistische Selbsteinschätzung und gibt im Fragebogen an, leicht fortgeschritten zu sein, schwarze Pisten meistens zu meiden. Meinst du nicht auch, dass ein Vortrag über Heelcup-Bootout und die Lobhudelei einer extrem harten Bindung hier etwas am eigentlichen Thema vorbeigeht?

  • Ich finde 26cm allerdings auch keineswegs zu breit..


    ob Schnelleinstieg oder nicht muss jeder selbst wissen..


    Der Vorteil den Winterzahn nennt ist hier vernachlässigbar bei 4cm Boot/Board Differenz und dem Einsatzzweck/Fahrkönnen des TE


    Hier mal AUFKANTWINKELVERGLEICH Flow NX2 vs Burton etc. Die grüne Linie im unteren Bild ist der Aufkantwinkel den man mit Flow hätte(ohne heelcup).. im Burton Bild eingezeichnet. Die pinke Linie, den Winkel den man durch die Heelcup Limitierung bei Burton erhält.

    Deine Linien sind falsch eingezeichnet.. müssen sich schon an der Boardkante treffen, dann sieht das schon nicht mehr ganz so krass aus.. aber stimmt grundsätzlich schon.


    Aktuelle Ratschenbindungen sind so leichtläufig, dass man die auch sehr schnell anschnallt.. Mit bisschen Übung einfach im stehen anschnallen, dann hast du kaum eine Zeitersparnis beim Schnelleinstieg..


    Ich meine gelesen zu haben, dass bei "zu breiten" Boards das Umkanten träger wird

    Das liest man häufig.. hängt aber von viel mehr Faktoren ab und stimmt meist nicht.. Habe auch 42.5 Boots und mir kommt wohl kein Brett mehr unter 26cm ins Haus.. ärgere mich zu oft über die fehlenden mm meiner 25.x Bretter

  • Er fährt 95% Piste und wird sicher eine gute Lernkurve hinlegen.


    Die Zeitersparnis durch Schnelleinstieg ist von Tag 1 relevant


    Wie relevant Bootout Freiheit für ihn wird, zeigt sich dann an seiner Lernkurve und Ambitionen.